Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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georg belgien
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Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von georg belgien »

Bei der einreise nach Spanien verlangt die Guardia Civil neuerdings einen serologischen Test auf Tollwut.Impfbescheinigung allein reicht nicht! Wenn nicht haben,3 Alternativen:Tötung auf eigene Kosten, Quarantäne 4 Wochen in Algeciras (ca.1000,- euros), oder Rückreise nach Marocco sofort ! Wir sind zurück von Tarifa nach Tanger und haben den Hund über Ceuta reingeschmuggelt.Das geht,wenn man ihn unsichtbar macht. Filzen tun sie nicht nach Hunden,aber wenn sie einen sehen beim Blick ins Auto, geht´s los...
julandchigo
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von julandchigo »

Die Regelung gilt schon viele Jahre und wird tlw phasenweise auch scharf kontrolliert.

Den Hund nach ceuta schmuggeln bringt aber nichts im Normalfall, wir sind immer erst in Algeciras kontrolliert worden.

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gruß
andi+julia

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marylin
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von marylin »

Na toll. Und wieder Tollwut nach Europa eingeschleppt.
Immerhin ist Tollwut in Marokko eine häufige Todesursachen bei Kindern-
nachdem denen die Turis gelernt haben, daß Hunde Abknutschlebewesen sind ist die Ansteckungsrate drastisch gestiegen.
Schleuser von Hunden denken scheinbar nicht an die Risiken.
Christian_Walloch
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Christian_Walloch »

Hallo,
hab ich hier etwas falsch verstanden?

Es geht doch darum den eigenen Hund wieder mitzubringen oder?

Da finde ich diese Kommentare von dir, Marylin, aber etwas unangebracht.
Na toll. Und wieder Tollwut nach Europa eingeschleppt.
Schleuser von Hunden denken scheinbar nicht an die Risiken.
Ich denke, wenn der Hund vorher geimpft war spricht doch nichts gegen eine Einreise.

Eine Impfung hat er ja wohl gehabt:
georg belgien hat geschrieben:Impfbescheinigung allein reicht nicht!
Viele Grüße
Chris
Helmut Pfister
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Helmut Pfister »

Hallo Chris
Klar kannst du mit deinem geimpften und gechipten Hund wieder in die EU einreisen, allerdings benötigst du aus nicht "gelisteten Drittländern" zusätzlich noch einen Veterinärnachweis über den Impftiter der Tollwutimpfung. Nicht gelisteste Drittländer sind z. B. Marokko, Tunesien, Türkei, Albanien, Serbien.......

Die Einzelheiten sind sind gut auf folgender Seite beschrieben: http://www.bmelv.de/DE/Verbraucherschut ... elung.html

Wie sinnvoll diese zusätzliche Regelung ist, sei dahingestellt. Aber wenn du an einen Zöllner kommst der es ganz genau nimmt, hast du ein Problem.
Gruß Helmut
Wolfgang K
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Wolfgang K »

marylin hat geschrieben: nachdem denen die Turis gelernt haben, daß Hunde Abknutschlebewesen sind ist die Ansteckungsrate drastisch gestiegen.
Ohje Frizzzz, jetzt ist Turi auch noch schuld, dass es im Marokko Tollwut hat. :cry:
Ketzer
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Ketzer »

@ Marylin
Na da ist ja mal angestaute Agresson mit Halbwissen freigelassen worden.
Die bösen Touris mit Hunden und die "dummen"Tunesier.
Leider ist das alles nicht so einfach wie von Dir beschrieben.
Einfach mal in der Fachpresse nachlesen
Immer wieder "schön" solchen Menschen wie Dir zu begegnen.
Ein Espresso geht immer
Ketzer
Beiträge: 69
Registriert: Do 10. Jan 2013, 21:53
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Ketzer »

Hier z.B.

Regelmäßige Impfungen von Haustieren, kontinuierliche Beobachtung und Kontrolle des Nutz- und Wildtierbestandes sowie Impfköderaktionen für Füchse haben dazu beigetragen, dass Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit 2008 tollwutfrei ist, zumindest was die klassische Tollwut anbelangt, für die der Fuchs in Europa der wichtigste Überträger ist. Dennoch ist die gefährliche Zoonose – eine von Tieren auf den Menschen übertragbare tödliche Infektionskrankheit – nach wie vor präsent. (Foto Wikipedia)

Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich vor allem in Afrika und Asien bis zu 55.000 Menschen an der Tollwut. Und auch in Urlaubsländern wie z.B. nder Türkei, Bulgarien, Serbien, Nordafrika, Marokko oder Thailand ist die Tollwut immer noch ein Risiko, denn sie wird dort vor allem durch die vielen streunende Hunde übertragen. Daher wird dringend empfohlen im Urlaub keine fremde oder streunende Hunde und Katzen zu streicheln. Das gilt besonders für Tiere, die sehr zutraulich sind, auch wenn sie auf den ersten Blick gesund aussehen. Bereits bei einer Hautabschürfung kann das Virus übertragen werden, darum sollten besonders Kinder davon abgehalten werden hilflose oder niedlich aussehende Welpen anzufassen. Aus diesen Urlaubsländern sollten erst recht keine Hunde und Katzen mitgebracht werden, erst im August 2013 wurde im Landkreis Bamberg bei einem aus Marokko eingeführten jungen Hund die Tollwut festgestellt.

Darüber hinaus rät die Bundestierärztekammer (BTK) Individual- oder Rucksackreisenden in afrikanische Länder, Asien oder Südamerika sicherheitshalber zu einer Tollwutschutzimpfung. Auch Personen, die dort aus beruflichen Gründen mit Tieren Umgang haben, sollten sich vorab impfen lassen.

Die Bundestierärztekammer erinnert außerdem daran, Hunde und Katzen regelmäßig gegen Tollwut impfen zu lassen. Im europäischen Reiseverkehr ist diese Impfung bei Hund, Katze und Frettchen Vorschrift und wird über den EU-Heimtierausweis dokumentiert. (Link zu den Reisebestimmungen) Dank neuer Entwicklungen auf dem Impfstoffmarkt gibt es heute Tollwutimpfstoffe, die bis zu drei Jahren Schutz bieten. Auch im Inland ist ein Impfschutz wichtig, weil das Virus jederzeit wieder nach Europa eingeschleppt werden kann und im Falle eines Ansteckungsverdachts muss ein ungeimpftes Tier getötet werden. Ist die anzeigepflichtige Erkrankung einmal ausgebrochen, gibt es keine medizinische Behandlung mehr, sie führt immer zum qualvollen Tod. Für Menschen ist die einzige lebensrettende Maßnahme nach einem tollwutverdächtigen Tierkontakt eine sofortige Impfung, die sogenannte Postexpositionsprophylaxe (PEP).

Fledermaustollwut in Deutschland (09.11.13)

Nicht ausgerottet ist in Deutschland die Fledermaus-Tollwut. Eine Impfung wirkt auch gegen diese Seuche, von denen jährlich wenige Fälle angezeigt werden. Fledermäuse sind nachtaktiv, völlig harmlos und äußerst menschenscheu, darum ist es sehr unwahrscheinlich, von einer tollwütigen Fledermaus gebissen zu werden. Im Herbst zeigen einige Arten allerdings ein sogenanntes Invasions-Verhalten, das dem Erkunden möglicher Winterquartiere dient. Besonders die streichholzschachtelgroße Zwergfledermaus zieht es in Gebäude. Dort verkriechen sich die Tiere hinter Bildern, Vorhängen oder in Bodenvasen. Verlassen die ungebetenen Gäste die Wohnung nicht gleich wieder (meist in der Nacht, wenn das Fenster geöffnet und das Licht ausgeschaltet wird), hilft ein Anruf bei der kommunalen Naturschutzbehörde, beim Naturschutzbund oder im Veterinäramt. Dort existiert in der Regel eine Liste von Experten, die beraten oder die streng geschützten Tiere fachgerecht ins Freie befördern.

Auf keinen Fall darf eine Fledermaus aber mit bloßen Händen angefasst werden. Wer einem verletzten oder flugunfähigen Tier helfen will, sollte es mit festen Leder-, Arbeits- oder Gartenhandschuhe aufnehmen oder vorsichtig in ein dickes (Hand)Tuch wickeln und dann in eine verschließbare Pappschachtel setzen. Es empfiehlt sich, den Deckel mit einem Gummiband oder Klebestreifen zu fixieren, damit die Fledermaus ihn nicht abheben kann. Sollte es trotzdem passieren, dass man von einer Fledermaus gebissen oder gekratzt wird, ist es wichtig, die Wunde umgehend mit Wasser und Seife zu reinigen und sofort einen Arzt aufzusuchen. Eine unbehandelte Ansteckung verläuft für den Menschen tödlich. Die einzige lebensrettende Maßnahme nach einem tollwutverdächtigen Tierkontakt ist darum eine sofortige Impfung.

Tollwut
Tollwut - Immer wieder aktuell
Ist Tollwut auch heute noch gefährlich? Leider ja, für die tödliche Viruskrankheit ist eine große Zahl von Tierarten, aber auch der Menschen empfänglich.

Wie wird die Tollwut übertragen?
Durch den Biss tollwutkranker Tiere dringt virushaltiger Speichel in die Bisswunde ein, aber auch über andere, kleinste Verletzungen sowie über die Mund- und Augenschleimhäute.

Welche Tiere können Tollwut übertragen?
Wildtiere wie Fuchs, Marder, auch Weidetiere können das Virus auf unsere Haustiere übertragen.Über Hund und Katze können dann Menschen angesteckt werden.

Und wie sehen die Krankheitserscheinungen aus?
Erst nach 20 bis 60 Tagen kann sich das Verhalten des Haustieres verändern: Unruhe, Speichelfluß, zunehmende Lähmung und Tod. Häufig gibt es aber auch Anzeichen einer sogenannten "stillen Wut": Teilnahmslosigkeit, trauriger Blick, fortschreitende Lähmungserscheinungen und Tod. Das Krankheitsbild ist häufig so unspezifisch, dass erst später der Verdacht einer Tollwut aufkommt.

Gibt es einen Schutz?
JA! Für nachweislich (Impfpass) schutzgeimpfte Hunde und Katzen besteht keine Tötungspflicht! In der Regel werden sie nur nachgeimpft und eine gewisse Zeit unter Beobachtung gestellt. Die Schutzimpfung ist gültig, wenn sie mindestens vier Wochen und je nach Impfstoffhersteller längstens ein Jahr bis vier Jahre zurückliegt.

Welches Haustier sollte eine Schutzimpfung haben?
Alle Tiere, die Kontakt zu anderen Tieren haben: Hunde, aber auch Katzen, die in den Garten gehen müssen zwei Mal im Abstand von 3 bis 4 Wochen grundimmunisiert werden.


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laforcetranquille
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von laforcetranquille »

Warum nehmt ihr nicht einfach alles auf Reisen mit was notwendig sein könnte ? Wenn das Ding zu Hause liegen bleibt hat es doch keinen Sinn. Dazu gehört natürlich auch der Bericht des Labortests über die Titerbestimmung nach der Erstimpfung. Wir haben diese Daten sogar von unserem Tierarzt in die Impfpässe ( davon haben wir übrigends zwei, den EG-Heimtierpass und den gelben internationalen Impfpass in die beide alle Impfungen eingetragen sind) eintragen lassen falls Zweifel an der Echtheit der Titerbestimmung aufkommen sollten.
Das schlimmste was so noch passieren könnte ist das man ein aktuelles tierärztliches Gesundheitszeugniss braucht welches aber jeder Grenzveteterinär ausstellen kann.
Das ist uns auf allen unseren Reisen aber nur einmal passiert. An der Grenze von Russland in diue Ucraine wollte der Tierarzt die Hunde sehen und dann war es gut.
Gruss Wim
Wolfgang K
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Wolfgang K »

In Tunesien gibt es derzeit auch ein massives Problem mit der Tollwut. Das liegt aber nicht daran weil die pösen Imperialltouristen ahnungslose Kinder verführen mit kranken Hunden zu kuscheln, sondern daran, dass es in vielen Städten die Müllabholung nicht oder unzureichend funktioniert. Gafsa und andere Städte ein wenig abseits waren im Herbst entlang der Einfallsstraßen regelrecht unter Müll begraben.
Der Müll nährt Nager und streunende Hunde. Letztere vermehren sich ungehindert, da auch das sonst übliche Abschießen der Streuner unterblieben ist.

Passt zwar nicht ganz ins Thema, aber man ist ja immer geneigt auch mal einen Vierbeiner zu tätscheln wenn er ums Auto schleicht. Sollte man vermeiden.
Viele Grüße
Wolfgang
Marcus der Africanus
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Marcus der Africanus »

georg belgien hat geschrieben:Bei der einreise nach Spanien verlangt die Guardia Civil neuerdings einen serologischen Test auf Tollwut.
So ein Blödsinn.

a) Verlangt den nicht die Guardia Civil sondern die EU,
und zwar an allen Aussengrenzen (also zB auch GR-TR)

b) ist das nicht "neuerdings"so, sondern mindestens seit 5 Jahren
(vermutlich länger)

c) kotzen mich Leute an, die sich nicht um sowas kümmern,
bevor sie mit einem Tier verreisen!

Und von wegen Einschmuggeln-
genau wegen solchen Idioten gibt's diese strenge Regelung überhaupt!
Wolfgang K
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Wolfgang K »

Marcus der Africanus hat geschrieben:

So ein Blödsinn.

a) Verlangt den nicht die Guardia Civil sondern die EU,
und zwar an allen Aussengrenzen (also zB auch GR-TR)

b) ist das nicht "neuerdings"so, sondern mindestens seit 5 Jahren
(vermutlich länger)

c) kotzen mich Leute an, die sich nicht um sowas kümmern,
bevor sie mit einem Tier verreisen!

Und von wegen Einschmuggeln-
genau wegen solchen Idioten gibt's diese strenge Regelung überhaupt!
Stammst Du aus Vulgarien?
Christian_Walloch
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von Christian_Walloch »

Genau, bleibt doch bitte etwas lockerer.

Das passt ja gar nicht zu den sonst gesitteten Umgangsformen hier im Forum.

Wenn man anderer Meinung oder verärgert über die Meinung anderer ist, kann man das auch ruhiger angehen.

Viele Grüße
Chris
laforcetranquille
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Re: Mit Hund aus Marocco nach Spanien

Beitrag von laforcetranquille »

Er hat es etwas undiplomatisch formuliert aber im Prinzip Recht.
Manchmal sollte man Scheisse auch einfach Scheisse nennen.

Gruss Wim
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