Kaffeetrinker werden seltener depressiv. Allerdings kommt es auf die Dosis und Zubereitung an. Und nicht jedem tut starker Kaffeekonsum gut: Koffein kann Panikattacken auslösen ...
Kaffee gegen Depressionen: Mit Milch, ohne Zucker
02.09.2023 - spektrum
Gruß
Birgitt
Kaffee | Das magische Elixier
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Re: Kaffee | Das magische Elixier
Oha, das ist jetzt aber Wasser auf meine Mühle.
Trinke zwar den Espresso statt mit Milch, mit Zucker, aber ich bin trotzdem enorm nicht depressiv!
Ein Hoch auf den Kaffee!
Trinke zwar den Espresso statt mit Milch, mit Zucker, aber ich bin trotzdem enorm nicht depressiv!
Ein Hoch auf den Kaffee!
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
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Birgitt
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Buch | Kaffee - Eine Geschichte von Genuss und Gewalt
Kaffee -
Eine Geschichte von Genuss und Gewalt
Bundeszentrale für politische Bildung
Genuss und Leistungssteigerung aufseiten der Konsumenten, Armut und Prekarität aufseiten der Anbauenden: Kaffee als eines der weltweit beliebtesten Heißgetränke hat zwei Gesichter. Als anregende Alltagsdroge habe er Großgrundbesitzer, Großhändler und transnationale Kaffeeunternehmen sehr reich gemacht, so Toni Keppeler, Laura Nadolski und Cecibel Romero. Doch der Preis dafür war hoch: Für die koffeinhaltige Pflanze wurden tropische Wälder großflächig gerodet, Menschen versklavt, Massaker an indigenen Bevölkerungen und aufständischen Arbeitern begangen. Kaffee spielte eine Rolle bei Kriegen und Bürgerkriegen, und weiterhin werden Besitz- und Verteilungsverhältnisse mit Gewalt verteidigt.
Die drei Journalisten zeigen, wie die ursprünglich aus Äthiopien stammende Kaffeepflanze ihren Siegeszug über den Jemen bis in die von Europäern kolonisierten Gebiete Südostasiens, Afrikas, der Karibik und Mittel- und Südamerikas nahm. Kenntnisreich vermitteln sie Grundlagen über den Anbau und die Verarbeitung verschiedener Kaffeesorten sowie den Handel mit ihnen. Die anhaltende Nachfrage nach Kaffee trage zum Kahlschlag der zahlreichen Regenwälder insbesondere Brasiliens als weltweit wichtigstem Kaffeeexportland und damit zugleich zum Klimawandel bei. Zudem verlangten der wiederkehrende Pilzbefall zahlreicher Kaffeepflanzungen und die Übernutzung der entwaldeten tropischen Böden immer neue Anbauflächen. Die Wahl nachhaltig und zu sozialen Mindeststandards angebauter Ware sei daher essenziell, um bestehende Ungerechtigkeiten zu mildern und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken.
Gruß
Birgitt
Eine Geschichte von Genuss und Gewalt
- Autoren: Toni Keppeler, Laura Nadolski, Cecibel Romero
- Seiten: 272
- Verlag: Rotpunktverlag, Sonderausgabe bpb
- Erscheinungsdatum: 19.07.2023, Sonderausgabe bpb 27.10.2025
Genuss und Leistungssteigerung aufseiten der Konsumenten, Armut und Prekarität aufseiten der Anbauenden: Kaffee als eines der weltweit beliebtesten Heißgetränke hat zwei Gesichter. Als anregende Alltagsdroge habe er Großgrundbesitzer, Großhändler und transnationale Kaffeeunternehmen sehr reich gemacht, so Toni Keppeler, Laura Nadolski und Cecibel Romero. Doch der Preis dafür war hoch: Für die koffeinhaltige Pflanze wurden tropische Wälder großflächig gerodet, Menschen versklavt, Massaker an indigenen Bevölkerungen und aufständischen Arbeitern begangen. Kaffee spielte eine Rolle bei Kriegen und Bürgerkriegen, und weiterhin werden Besitz- und Verteilungsverhältnisse mit Gewalt verteidigt.
Die drei Journalisten zeigen, wie die ursprünglich aus Äthiopien stammende Kaffeepflanze ihren Siegeszug über den Jemen bis in die von Europäern kolonisierten Gebiete Südostasiens, Afrikas, der Karibik und Mittel- und Südamerikas nahm. Kenntnisreich vermitteln sie Grundlagen über den Anbau und die Verarbeitung verschiedener Kaffeesorten sowie den Handel mit ihnen. Die anhaltende Nachfrage nach Kaffee trage zum Kahlschlag der zahlreichen Regenwälder insbesondere Brasiliens als weltweit wichtigstem Kaffeeexportland und damit zugleich zum Klimawandel bei. Zudem verlangten der wiederkehrende Pilzbefall zahlreicher Kaffeepflanzungen und die Übernutzung der entwaldeten tropischen Böden immer neue Anbauflächen. Die Wahl nachhaltig und zu sozialen Mindeststandards angebauter Ware sei daher essenziell, um bestehende Ungerechtigkeiten zu mildern und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken.
Gruß
Birgitt



