Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
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Birgitt
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Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Bei dem Wort Trüffel denkt man als Europäer an Südfrankreich und die exklusivsten Restaurants oder Delikatessengeschäfte. In Namibia denkt man dabei an das Ende der Regenzeit in der Kalahari.
Im Gegensatz zu der anderen namibischen Pilzdelikatesse, den oft suppentellergroßen Termitenpilzen, die man nur am Fuß der großen Termitenhügel findet, wachsen die Kalahari-Trüffel im Verborgenen. Sie gedeihen nur in tiefen Sandböden im Osten Namibias und nachdem es ausgiebigen und späten Regen gegeben hat. Deshalb kommen sie in manchen Jahren fast gar nicht vor und werden in anderen Jahren ab Ende März bis Anfang Juni in größeren Mengen angeboten ...
Die Kalahari-Trüffel - Delikatessen aus dem Sand
03.04.2008 - AZ
Gruß
Birgitt
Im Gegensatz zu der anderen namibischen Pilzdelikatesse, den oft suppentellergroßen Termitenpilzen, die man nur am Fuß der großen Termitenhügel findet, wachsen die Kalahari-Trüffel im Verborgenen. Sie gedeihen nur in tiefen Sandböden im Osten Namibias und nachdem es ausgiebigen und späten Regen gegeben hat. Deshalb kommen sie in manchen Jahren fast gar nicht vor und werden in anderen Jahren ab Ende März bis Anfang Juni in größeren Mengen angeboten ...
Die Kalahari-Trüffel - Delikatessen aus dem Sand
03.04.2008 - AZ
Gruß
Birgitt
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Gerhard Göttler
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Pilze-Sucher!
Nicht nur in der Kalahari! Auch die libyschen Wüstenrandgebiete sind nach Regenperioden wahre Trüffelparadiese! Weiße Trüffel werden dann am Straßenrand angeboten wie Kartoffeln. Etwas teurer, als dieser Magenfüller, o.k., aber in wirklichen Massen. Während ich (schwarze) in Südfrankreich ab und zu als einzelne Knollen kaufe, waren es in Libyen gleich Kilogramme!
Ich bin übrigens der Meinung, dass unser Wort Trüffel arabischen Ursprungs ist. Dort jedenfalls nennen sie sich Terrfellen. Die Provenzalen nennen sie "rabasse".
Bei mir im Garten wachsen derzeit wieder Unmengen Erdsterne. Weiß zufällig jemand, ob sich diese irgendwie zubereiten lassen? Risotto al funghi erdsterni ...
Gerhard Göttler
Nicht nur in der Kalahari! Auch die libyschen Wüstenrandgebiete sind nach Regenperioden wahre Trüffelparadiese! Weiße Trüffel werden dann am Straßenrand angeboten wie Kartoffeln. Etwas teurer, als dieser Magenfüller, o.k., aber in wirklichen Massen. Während ich (schwarze) in Südfrankreich ab und zu als einzelne Knollen kaufe, waren es in Libyen gleich Kilogramme!
Ich bin übrigens der Meinung, dass unser Wort Trüffel arabischen Ursprungs ist. Dort jedenfalls nennen sie sich Terrfellen. Die Provenzalen nennen sie "rabasse".
Bei mir im Garten wachsen derzeit wieder Unmengen Erdsterne. Weiß zufällig jemand, ob sich diese irgendwie zubereiten lassen? Risotto al funghi erdsterni ...
Gerhard Göttler
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Ich würde diese Pilzsorte nicht zubereiten wollen; nach Genuß geht es einem "ausgebrochen" gut!!Gerhard Göttler hat geschrieben:... Bei mir im Garten wachsen derzeit wieder Unmengen Erdsterne. Weiß zufällig jemand, ob sich diese irgendwie zubereiten lassen? Risotto al funghi erdsterni ...
hierzu schreibt
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
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Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider
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christian aus Freiburg
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo!
Während die Termitenpilze in Namibia ja oft am Straßenrand angeboten werden haben wir noch keine Möglichkeit gefunden frische Kalaharitrüffel zu kaufen. Hat da jemand einen Tip, wo wir die jetzt im April in Wdh bekommen können?
Gruß Christian
Während die Termitenpilze in Namibia ja oft am Straßenrand angeboten werden haben wir noch keine Möglichkeit gefunden frische Kalaharitrüffel zu kaufen. Hat da jemand einen Tip, wo wir die jetzt im April in Wdh bekommen können?
Gruß Christian
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
In Tunesien gibt's die weißen Trüffel Ende Februar/Anfang März, vornehmlich im Sperrgebiet, da kommen auch die Einheimischen nur mit Genehmigung an den Posten vorbei > weniger Schwammerlsammler > mehr Schwammerl, was man an den prall gefüllten Säcken auf den alten Peugeots erkennen kann. Ein Tip: diese Schrecken der Landstraße haben die Eigenschaft, in den Dünen leicht stecken zu bleiben. Hilft man ihnen da per Schleppgurt raus, spart man sich oft die Mühe des Schwammerlsuchens. Wer hat schon eine Trüffelsau dabei? Der Schlepplohn dürfte hierzulande mehrere Hundert Euros wert sein.
Feinblättrig reichlich über's abendliche Couscous geschnipselt oder noch besser im morgendlichen Rührei ein Hochgenuß! Allerdings halten sich die hell- bis dunkelbraunen Kugeln, einmal ausgebuddelt, nicht lange.
Sic transit gloria mundi ...
Wüstengruß
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Gerhard Göttler
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Jürgen-Schwammerl-Sucher!
Den Wikipedia-Artikel hatte ich auch schon vor Augen. So sehen aber die Unsrigen nicht aus. Die gleichen eher einem (leeren) Becher, dessen Ränder sich sternförmig-gezackt schwach nach außen biegen. Durchmesser üblicherweise um die 4 Zentimeter, größere 6 bis 7. Die "Becherwand" ist um die 2 mm dick, erscheint ledrig, bricht aber leicht. Farbe innen wie Pergament, außen erdig.
Die Trüffel-Regionen in Libyen entsprechen dann von ihrer geographischen Lage her (rund 31°) denen in Tunesien (wo ich diese jedoch nie gesehen habe). Auf einer Reise waren sie vom Preis her derartig günstig, dass ich sicherlich ein Kilo mit nach Hause "geschleppt" habe. Luftig in ein Tuch verpackt, ab und zu leicht angefeuchtet, haben sie den Transport gut überstanden. Meine Frau hat sie teilweise eingeweckt, geht aber zu Lasten der Geschmacks-Intensität. Die Südfranzosen übrigens legen inzwischen Trüffel-Plantagen an: Weiträumig gepflanzte Eichen, die zuvor mit einem Pilz-Substrat "geimpft" werden. Auf den bekannten Trüffelmärkten lassen sich auch bereits geimpfte Pflänzlinge erwerben. Leider werden die Pilze in Südfrankreich immer seltener, was vermutlich der zunehmenden Trockenheit zuzuschreiben ist.
Gerhard Göttler
Den Wikipedia-Artikel hatte ich auch schon vor Augen. So sehen aber die Unsrigen nicht aus. Die gleichen eher einem (leeren) Becher, dessen Ränder sich sternförmig-gezackt schwach nach außen biegen. Durchmesser üblicherweise um die 4 Zentimeter, größere 6 bis 7. Die "Becherwand" ist um die 2 mm dick, erscheint ledrig, bricht aber leicht. Farbe innen wie Pergament, außen erdig.
Die Trüffel-Regionen in Libyen entsprechen dann von ihrer geographischen Lage her (rund 31°) denen in Tunesien (wo ich diese jedoch nie gesehen habe). Auf einer Reise waren sie vom Preis her derartig günstig, dass ich sicherlich ein Kilo mit nach Hause "geschleppt" habe. Luftig in ein Tuch verpackt, ab und zu leicht angefeuchtet, haben sie den Transport gut überstanden. Meine Frau hat sie teilweise eingeweckt, geht aber zu Lasten der Geschmacks-Intensität. Die Südfranzosen übrigens legen inzwischen Trüffel-Plantagen an: Weiträumig gepflanzte Eichen, die zuvor mit einem Pilz-Substrat "geimpft" werden. Auf den bekannten Trüffelmärkten lassen sich auch bereits geimpfte Pflänzlinge erwerben. Leider werden die Pilze in Südfrankreich immer seltener, was vermutlich der zunehmenden Trockenheit zuzuschreiben ist.
Gerhard Göttler
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Gerhard Göttler
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Schwammerl-Interessierte!
Zufällig stoße ich wieder auf dieses Thema.
In unserem Garten wachsen keine Erdsterne sondern Zeder-Sandborstlinge!
Hier gibts ein Foto: http://www.pilzforum.eu/board/geopora-s ... 321-2.html
Überrascht wurde ich auch von dem Umstand, dass diese Borstlinge wohl wie die Trüffel zur Familie der Schlauchpilze gehören! So war ich also mit meinen vermeintlichen "Erdsternen" nicht gar so weit vom Ursprungsthema Trüffel weg. Stöbert man im Netz, zeigt sich, dass es verschiedene Ausprägungen solcher Borstlinge gibt. Das ausgewählte Bild scheint mir für "unsere" am besten. Sie wachsen unter einer mächtigen Libanon-Zeder.
Leider sind sie nicht genießbar. Wird also doch nix mit Funghi-Risotto!
Gerhard Göttler
Zufällig stoße ich wieder auf dieses Thema.
In unserem Garten wachsen keine Erdsterne sondern Zeder-Sandborstlinge!
Hier gibts ein Foto: http://www.pilzforum.eu/board/geopora-s ... 321-2.html
Überrascht wurde ich auch von dem Umstand, dass diese Borstlinge wohl wie die Trüffel zur Familie der Schlauchpilze gehören! So war ich also mit meinen vermeintlichen "Erdsternen" nicht gar so weit vom Ursprungsthema Trüffel weg. Stöbert man im Netz, zeigt sich, dass es verschiedene Ausprägungen solcher Borstlinge gibt. Das ausgewählte Bild scheint mir für "unsere" am besten. Sie wachsen unter einer mächtigen Libanon-Zeder.
Leider sind sie nicht genießbar. Wird also doch nix mit Funghi-Risotto!
Gerhard Göttler
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Gerhard-- Pilzliebhaber--- alle Leckermäuler--- HobbyköcheGerhard Göttler hat geschrieben:Leider sind sie nicht genießbar. Wird also doch nix mit Funghi-Risotto!

dies scheint mir ein lecker Gericht zu sein
RezeptEs gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
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Kuno
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Nochmals zu diesen Libye-Trüffeln. Sind das eigentlich "baugleiche" Pilze, wie die, die aus Europa kommen oder ist das eine "schlechtere Ausführung". Nimmt mich nur wunder - kenne mich weder mit den einen noch mit den anderen aus 
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Birgitt
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Namibia | Kalahari-Trüffel - erhältlich in Windhoek
Hallo Christian,christian aus Freiburg hat geschrieben:Hat da jemand einen Tip, wo wir die jetzt im April in Wdh bekommen können?
gemäß nachfolgender Pressemeldung sind die Trüffel zurzeit in Windhoek "im Handel" erhältlich:
Die kleine Knolle mit dem großen AromaViele wissen noch gar nicht, wie viel Namibia an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten hat. Und da die meisten Delikatessen nicht das ganze Jahr über erhältlich sind, macht sie noch kostbarer. Deshalb sollten die Zeiten in denen sie wachsen und gedeihen genutzt und genossen werden ...
29.04.2008 - AZ
Guten Appetit!
Birgitt
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Gerhard Göttler
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
... und ich stoße über Ferdis "Im Erg und um Erg und um den Erg herum" auch wieder auf Trüffel! Hier: http://elgolea.dzblog.com/
Kurz: Nach Regen wachsen die (wie in Libyen) auch in Algerien in solchen Massen, dass sie gar per Flugzeug tonnenweise in den Nahen Osten exportiert werden! Man stelle sich vor: Trüffel tonnenweise!
Einen guten Appetit!
Gerhard Göttler
Kurz: Nach Regen wachsen die (wie in Libyen) auch in Algerien in solchen Massen, dass sie gar per Flugzeug tonnenweise in den Nahen Osten exportiert werden! Man stelle sich vor: Trüffel tonnenweise!
Einen guten Appetit!
Gerhard Göttler
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Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
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Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
...und das in einem Land, wo Schweine nun wirklich fehl am Platz sind....Gerhard Göttler hat geschrieben:Man stelle sich vor: Trüffel tonnenweise!
Gruss Michael
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Michael,
falsch, in Algerien gibt es Schweine und in der Kabylei dürfen die ganz offiziell verzehrt werden. Da gibt es sogar Verkehrszeichen mit "Achtung Schweine" 'drauf abgebildet. Ich war so verwundert, dass ich glatt vergessen habe, das zu fotografieren.
Gruß
Ferdi
falsch, in Algerien gibt es Schweine und in der Kabylei dürfen die ganz offiziell verzehrt werden. Da gibt es sogar Verkehrszeichen mit "Achtung Schweine" 'drauf abgebildet. Ich war so verwundert, dass ich glatt vergessen habe, das zu fotografieren.
Gruß
Ferdi
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Michael Escher
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- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hi Ferdi,
alles klar! Dass in der Kabylei Oinks "erlaubt" sind, hätte ich mir auch denken können - immerhin legen sie in dieser Region auch Wert darauf, dass sie keine Araber sind, sondern Berber. Und dass mein Witz nicht ankommt, war ja auch klar - ist eh nicht mein Tag.
En schööne Gruëss
Michael
alles klar! Dass in der Kabylei Oinks "erlaubt" sind, hätte ich mir auch denken können - immerhin legen sie in dieser Region auch Wert darauf, dass sie keine Araber sind, sondern Berber. Und dass mein Witz nicht ankommt, war ja auch klar - ist eh nicht mein Tag.
En schööne Gruëss
Michael
Re: Die Kalahari-Trüffel | Delikatessen aus dem Sand
Hallo Michael,
den Trüffelschweinwitz habe ich schon verstanden, aber wieso brauchen die "Araber in ElGolea" Schweine? Sie finden die Trüffel ja auch ohne!
Gruß
Ferdi
den Trüffelschweinwitz habe ich schon verstanden, aber wieso brauchen die "Araber in ElGolea" Schweine? Sie finden die Trüffel ja auch ohne!
Gruß
Ferdi



