Zusatztank - Schwallschutz ?!

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arno
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Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von arno »

Halllo ich bräuchte mal ein technischen Rat
(schnéll schreiben da ich am 15. nach Libyen will)

Nach reiflicher Überlegung (????) hab ich mich entschlossen mich von meinen Dieselkannistern im Auto zu trennen und hab mir einen 90 Liter-Zusatztank (Bootstank aus Eltex, mittiger Schwallschutz, Maße ca 90cmx40cmx40cm) ) eingebaut.
So richtig mit doppelter Leitung und Magnetventilen zum Umschalten.
Klappt auch alles soweit
bis auf:
Sobald der Inhalt auf ca. 15 Liter abgesunken ist zieht mein Diesel ab und zu Luft was meiner Ansicht nach auf den ungenügenden Schwallschutz zurückzuführen ist.
Nun ist Diesel in Libyen ein kostbares Gut - (vor allem im Erg, und der ist krumm bzw. nicht eben, soweit ich mich erinnere)

Wie könnte man die Situation lösen,
- Bleche im Tank einklemmen mit kleinen Löchern ?
- alles umpfrimeln und Kraftstoff in Haupttank pumpen ?
- Nächstens erst im Forum fragen nach Erfahrungen ?

Bin sehr "tank"-bar für brauchbare Ideen

gruß
Arno
:?:
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Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Um Deine Frage beantworten zu können, müßte man die Konstruktion kennen; z.B. die Position der abgehenden Leitung am Tank. Ich würde übrigens an Deiner Stelle von diesem Tank in den Haupttank pumpen, bringt weniger Störmöglichkeiten und verändert die Original-Installation nicht! Du hast dann durch die Originalanzeige auch immer einen besseren Überblick über Deinen Vorrat.
Wenn 15 Ltr immer drin bleiben (an den Schwallblechen kann es nicht liegen, wenn es ein vorgefertigter Tank ist), dann ist das eigentlich kein Problem, da Du nicht die letzte Reserve in der Wüste leerfahren solltest. Wenn Du darauf wirklich mal angewiesen bist, kannst Du durch Ansaugen auch diese Menge noch nutzen. Ist eben dann wirklich eine Notreserve!
arno
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von arno »

Hallo Roger-Tecumseh

Die Konstruktion ist dermaßen das es sich um ein flachen rechteckigen Tank handelt der in der Mitte von einem "Schwallblech" getrennt ist.
Die Ansaugung erfolgt von der Oberseite des Tanks mittels einer Saugleitung die bis auf den Tankboden reicht
(ohne separarte Pumpe, durch die Einspritzpumpe)

Die 15 Liter saugt er schon raus, aber halt nur wenn er in der Ebene und nicht durch Kurven fährt.

Die Idee war halt mal zwei völlig unabänige Tanksysteme zu besitzen
Wenn mir - oder euch nix gscheites einfällt - muss ich wohl das ganze "schnell" wieder umbauen

gruß
Arno
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yves
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von yves »

Hi,
ich hatte einen ähnlichen Tank für Benzin im Range Rover verwendet.
Ich fand die Limitierung nicht weiter störend und habe die 15L als eiserne Reserve betrachtet.
Alternative: den Haupttank ab Zusatztank auffüllen.

Gruss, Yves
Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

arno hat geschrieben:Hallo Roger-Tecumseh
Die 15 Liter saugt er schon raus, aber halt nur wenn er in der Ebene und nicht durch Kurven fährt.

Die Idee war halt mal zwei völlig unabänige Tanksysteme zu besitzen
Wenn mir - oder euch nix gscheites einfällt - muss ich wohl das ganze "schnell" wieder umbauen
gruß
Arno

Also, was ich Dir schrieb, schien mir eigentlich nicht "ungescheit". :lol:

Gute Fahrt und lange Ebenen bis zum letzten Tropfen - aus dem Zusatztank!
arno
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von arno »

Hallo Roger-Tecumseh

Wenn schon beim Straßenverkehr es bei 15 Liter Tankinhalt zeitweise Luft angesaugt wird,
hatte befürchtet das ich bei einer Dünenfahrt (> 45° :-)) halt schon bei wesentlich größeren Tankinhalten, schon der Schwall ausreicht um Luft anzusaugen .
Beim Surfen im net bin ich auf viele Fälle gestoßen die dieses Problem erst nachträglich bemerkt haben, vor allem bei PÖL-Umbauten.
Moderne Einspritzpumpen mögen zeitweiliges Luftansaugen gar nicht.
(Meine Reiheneinspritzpumpe wirds verkraften)

Bei einem Profiumrüster wird dieses Problem bekannt sein,
den Lowcostbastlern soll es ein Hinweis sein.
Vielleicht gibts welche die vor dem Basteln nachdenken, oder falls dies nicht zu brauchbaren Ergebnissen führt- vorher ins Forum gucken.

gruß
ein nun nachdenklicher Bastler





:roll:
mfg
Arno
Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

arno hat geschrieben:hatte befürchtet das ich bei einer Dünenfahrt (> 45° :-)) halt schon bei wesentlich größeren Tankinhalten, schon der Schwall ausreicht um Luft anzusaugen .
gruß
ein nun nachdenklicher Bastler :roll:


45°??? Solltest Du heimlicher Steilwandfahrer sein? Die Sorge kann ich Dir aber nehmen: Dünenflanken mit 45° wirst Du nirgends hinauffahren! :D
Volkmar
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Volkmar »

Hallo Arno

dies ist ein typisches Problem bei "langen" Tanks mit ebenem Boden.
Zusätzlich Schwallwände werden das Problem nicht beheben. Spätestens
bei einer längeren Steigung kann Dir der Diesel vom Ansaugrohr weglaufen.
Ich würde den Tank als Ersatz für die Kanister nehmen und von dort bei
Bedarf in den Haupttank umpumpen. Das kann man auch prima machen wenn
das Auto eben parkt. Aus den Kanistern hast Du doch auch im Stehen betankt.

Gruß
Volkmar
arno
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von arno »

Hallo Volkmar

Danke, genau diese Meinung hatte sich bei mir schon festgesetzt.

Ich werds umpumpen, scheint mir die sicherste und am wenigsten störanfällige Methode zu sein

gruß
Arno

Roger bitte jetzt keinen Thread starten über den maximalen Winkel die eine Düne je nach Korngröße und Windrichtung bilden kann (ist schon wissenschaftlich ausgearbeitet)
mfg
Arno
Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

arno hat geschrieben:Roger bitte jetzt keinen Thread starten über den maximalen Winkel die eine Düne je nach Korngröße und Windrichtung bilden kann (ist schon wissenschaftlich ausgearbeitet)

Du scheinst ein Komiker zu sein! Ich hatte die Schwachheit, mich mit DEINEM Statement zu beschäftigen. Trotzdem vielen Dank für den Hinweis auf die Wissenschaft - all das ist mir gänzlich unbekannt, aber jetzt kommen ja die langen Winterabende.


Gute Fahrt!
arno
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von arno »

Guten Morgen Roger Tecumseh

(Mit du mit Komiker meinen Sinn für Humor meinst liegst du durchaus richtig.)
Vielen Dank für deine Geduld das du dich mit meinen - teilweise ernsten - Fragen und Problemen beschäftigt hast.

gruß
arno

:D
mfg
Arno
Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

arno hat geschrieben:Guten Morgen Roger Tecumseh

(Mit du mit Komiker meinen Sinn für Humor meinst liegst du durchaus richtig.)
Vielen Dank für deine Geduld das du dich mit meinen - teilweise ernsten - Fragen und Problemen beschäftigt hast.gruß arno :D


Oh, gern geschehen! Im Verlauf einiger hundert Antworten, lernt man Geduld und Nachsicht.
4x4traveler
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von 4x4traveler »

ich hab vor ein paar wochen neu umgerüstet und genau den gleichen tank verbaut, allerdings befülle ich damit meinen haupttank. die ca.15L die drin bleiben sind normal, schau dir den schwarzen riffelschlauch mal genau an (der im tank, über den angesaugt wird). der ist unten etwas gebogen und reicht nicht ganz auf den boden. ersetz ihn durch ein alurohr welches unten eingeschlitzt ist und in der länge passgenau am boden aufliegt ( schwabbelt nicht mit dem diesel hin und her), dann wird alles rausgesaugt.

um eine genaue kontrolle über den umgefüllten diesel zu haben, habe ich meinen tank leer gefahren (bis die lampe anging) und in 10L schritten umgepumpt. zeit gemessen und mir markierungen auf meiner haupttankuhr gemacht. wenn die tankuhr voll anzeigt, gehen noch etliche L in den haupttank, dass mache ich über die zeit die ich messe. bis jetzt ist mir noch nichts übergelaufen.

ach ja, wasserabscheider und feinstfilter sind auch noch verbaut, damit ist problemloses fasstanken (mit späterem umpumpen) möglich ;)


gruß rafael


p.s.

fällt mir gerade noch ein.

der tank hat ein max. fassungsvermögen von 75-80L !
im oberen bereich des tanks bleibt immer eine luftblase. die bekommst du weg in dem du noch ein loch von oben in den tank bohrst (nicht an der revisionsoffnung sondern direkt an der obersten stelle des tanks) und eine zweite entlüftung installierst.
Jürgen Kempe
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Jürgen Kempe »

Wenn der Tank im Ansaugbereich keine kleine Vertiefung aufweist (die ja den Boden uneben sein liesse, und die ja ohnehin nicht nachträglich 'mal eben 'reingezaubert werden kann) und die Restmenge nicht als die von R.-T. erwähnte Reserve der Reserve einen Sinn erfüllen soll, steuere ich hier noch meine Praxis-Behelfe bei:

Vorausgesetzt, der Tank wird sekundär (als Zusatztank) verwendet, wird die Ansaugung an eine Seite verlegt, (die man sich merken sollte :) ). Wenn's auf die Neige geht, erfolgt das Umpumpen, indem das Fahrzeug zur Ansaugstelle hin leicht schräg in diese Richtung manövriert wird. Der verbleibende Rest ist auf die Kante -besser Ecke- reduziert.

Um das Eigenleben des Ansaug-Schlauches zu zähmen, habe ich eine VA-Mutter per Kabelbinder oben so -fest- auf dessen Ende befestigt, dass deren Gewicht den Schlauch auf den Boden drückt.

Dieses Problem erinnert mich an eine andere Situation, wo es auf die Ansaugstelle ankommt: Üblicherweise verharrt man unmittelbar hinter der Dünenkuppe, um den Vorausfahrenden die nächste Welle bezwingen zu lassen. Das eigene Auto steht jetzt schräg nach vorn-unten. Wenn das Motoröl nun mittig oder hinten angesaugt wird, komm da nichts mehr am Bestimmungsort an. Wenn jetzt das Fahrzeug verlassen wird, um z.B. einem Steckengebliebenen zu Hilfe zu eilen, sollte der Motor abgestellt werden, um Trockenlauf zu verhindern. Das betrifft m.W. die 4,2 l-Toyo-Motoren, beim LR-(zumindest TDI 300-) Motor war's in dieser Situation nicht nötig, da wurde vorn angesaugt. Da in den Dünen sinnvollerweise nie -zumindest nicht freiwillig- bergan angehalten wird, ist hier ein weiterer Defender-Vorteil beschrieben worden :wink: .

Erfolgreiches Pumpen wünscht Jürgen Kempe
Roger-Tecumseh
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Re: Zusatztank - Schwallschutz ?!

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Jürgen Kempe hat geschrieben:Dieses Problem erinnert mich an eine andere Situation, wo es auf die Ansaugstelle ankommt: Üblicherweise verharrt man unmittelbar hinter der Dünenkuppe, um den Vorausfahrenden die nächste Welle bezwingen zu lassen. Das eigene Auto steht jetzt schräg nach vorn-unten. Wenn das Motoröl nun mittig oder hinten angesaugt wird, komm da nichts mehr am Bestimmungsort an. Wenn jetzt das Fahrzeug verlassen wird, um z.B. einem Steckengebliebenen zu Hilfe zu eilen, sollte der Motor abgestellt werden, um Trockenlauf zu verhindern. Das betrifft m.W. die 4,2 l-Toyo-Motoren, beim LR-(zumindest TDI 300-) Motor war's in dieser Situation nicht nötig, da wurde vorn angesaugt.


Da in den Dünen sinnvollerweise nie -zumindest nicht freiwillig- bergan angehalten wird, ist hier ein weiterer Defender-Vorteil beschrieben worden :wink: . Jürgen Kempe

Absolut richtig! Und nur noch ein überzeugender Hinweis darauf, daß konstruktive Erfahrung sich oft lautlos, ohne PR-Gedröhn, einfach in der Anwendung zeigt! Das ist eben wie bei dem, der den Pelz nach innen trägt! :D
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