Hallo,
die DSLR´s sind in der Regel robuster, als die kleinen Kompaktkameras. Eigentlich macht man sich unterwegs auch eher Sorgen um die Objektive, da in der Regel teurer als der Body. Wer häufiger die Objektive wechselt, muss halt ab und zu den Sensor reinigen, wobei es da mittlerweile ja auch schon Kameras mit automatischer reinigung gibt. Hat man diese nicht, ist eine kleine Luftpumpe sehr nützlich, mit der man den Sensor ab und zu mal "abpusten" kann, das ist besser als ständig mit einem kleinen Pinsel den Staub hin und her zu verteilen.
Wir haben auf unserer einjährigen Afrikareise immer einen Strohhalm auf die Luftpumpe gesteckt um den Sensor zu erreichen, dass hat super funktioniert (nicht selbst pusten, die Atemluft ist zu feucht!).
Bei den typischen "Kitobjektiven", die bei neuen Kameras oft dabei sind, hat man meistens einen Zoombereicht von ca. 18-55 und 70-200mm, da muss man schon relativ häufig das Objektiv wechseln. Ich hatte stattdessen ein Tamron 28-300mm (ca. 530 Euro) + ein 18-40mm (ca. 400 Euro) Weitwinkel dabei. Damit wechselt man nicht mehr so oft, und kann gleichzeitig Gruppen fotografieren und einzelne Menschen porträtieren, was ich gerade auf Reisen als riesigen Vorteil empfunden habe.
Eine lichtstärkere, kürzere Optik kann man ja trotzdem mitnehmen, wenn man mal bei Dämmerung oder in Gebäuden fotografieren möchte, die schraubt man dann eh Abends, bzw. im Gebäude drauf und erst am nächsten Tag oder vorm Verlassen des Gebäudes wieder ab, sodass man das Staubproblem nicht hat.
Wer wirklich professionelle Fotos machen möchte, wird zwar auf mehrere Objektive nicht verzichten wollen, hat dann aber ohnehin eine hochwertigere- und somit wiederstandsfähigere Ausrüstung dabei.
Eine kleine kompakte "immer-in-der-Hemdtasche-dabei-Kamera" sollte man meiner Meinung nach aber trotzdem haben. Unsere wurde schon am Anfang der Reise geklaut und ich habe sie in unzähligen Situationen vermisst, in denen ich die "große" nicht mitschleppen wollte. Außerdem fällt man mit einer kleinen kompakten mit showview deutlich weniger auf, was oft angenehmer ist.
Robin
www.afrika2009.de