The real race: Africa Eco Race

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Alexander
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The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Alexander »

The real race: Africa Eco Race

Bereits zum 5. mal startet Ende diesen Jahres das "Sonangol Africa Eco Race", das diesmal vom 27. Dezember 2012 bis 9. Januar 2013 ausgetragen wird. Aktuell haben die Veranstalter um Rally-Legende René Metge die Nennungen eröffnet - und passend dazu ist eine neue, übersichtlichere Webseite unter [ http://www.africarace.com ] online gegangen. mehr...



Es ist nicht die Dakar, aber immerhin. 8)

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Kuno »

Alexander; koenntest du mir vielleicht noch den Begriff "ECO" im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung etwas genauer erlaeutern?
Alexander
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Alexander; koenntest du mir vielleicht noch den Begriff "ECO" im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung etwas genauer erlaeutern?
Nein Kuno, diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Ich habe mir diese Frage schon selbst gestellt und musste auch mir die Antwort schuldig bleiben.

Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben: Bereits zum 5. mal startet Ende diesen Jahres das "Sonangol Africa Eco Race", das diesmal vom 27. Dezember 2012 bis 9. Januar 2013 ausgetragen wird.
[...]
Es ist nicht die Dakar, aber immerhin. 8)
Es ist mittlerweile inflationär, was es speziell zwischen Dezember und Februar eines jeden Jahres an mehr oder weniger touristischen Fahrten nach Dakar gibt. Hier ist noch eine: Intercontinentalrally. Ab und zu quälen ein paar Unverwüstliche ihre ebensolche XT von Europa nach Dakar (Heroes Legend), usw.

Interessant ist, daß die Dakar seinerzeit wg. Sicherheitsproblemen nach Südamerika auswanderte, aber die ganzen kleineren Rallys momentan keine Sicherheitsprobleme fürchten.

Zu dieser Frage hatte ich vor einiger Zeit im Gespräch mit Teilnehmern der echten Dakar, sowohl der afrikanischen wie auch der südamerikanischen, die Meinung gehört, daß der Organisationsgrad in Südamerika auf einem ganz anderen Niveau ist. Es gibt überall Werkstätten, die "Zivilisation" sei immer in der Nähe, der Service Truck käme i.A. recht schnell, d.h. Improvisationskunst, wie sie bei früheren Dakars dazu gehörte, sei in Südamerika nicht mehr gefragt. Es ist schwierig, das Argument der Sicherheitsprobleme in Westafrika für den Rally-Betrieb in seinem tatsächlichen Umfang zu beurteilen.

Gruß, Ralf
Chrigu
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Chrigu »

Die Africa eco race hiess vorhin Africa race.
Meines Wissens unter Schlesser (F)

Nun ist es eine "spar" Rallye mit lächerlichen Teilnahmegebühren.
Etwa die Hälfte des Rally Dakar Preises.
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
Kuno
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Kuno »

Eco fuer "Economy"?
Alexander
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Eco fuer "Economy"?
Vermutlich.

Die ganze Rennfahrerfraktion, angefangen von der Formel 1 kam doch immer wieder ins Gerede. Besonders als man feststellte, dass die Ölreserven knapp und die Polarkappen kleiner werden. Vielen fehlt das Verständnis dafür, dass CO2 aus teuren Resourcen in die Luft geblasen wird, nur um möglichst schnell und mit hohen Drehzahlen von A nach B zu kommen. Das man sich jetzt den Touch von ECO gibt, ist da nur die logische Konsequenz daraus.

Auf was sich dieses ECO Etikett aber beruht, entzieht sich noch meiner Erkenntnis. Wird nicht mehr von Start zum Ziel gehetzt, also keine Zeitnahme, dann dürfte das schon ein erster Schritt zum Energiesparen sein. Aber reicht das für ECO?

Auf der Webseite von Africa Eco Race findet man unter Anderem folgendes Statement zum Thema ECO:
Another example is the number of organisation vehicles which were equipped by solar panel in order to use the solar energy for realizing their mission without using a classic generator.

Also, some competitors have chosen to supply their vehicle with solar panels. That’s the case of André Lenoble and its motorcycle equipped with photovoltaic cells in order to limit the wear of the engine alternator and to reduce the CO2 production.
Die Verwendung von Solarpanelen wird hier expliziet erwähnt. Aber ist das nicht schon der letzte Stand der Technik, woraus sich die logische Konsequenz ergibt, auf Solarenergie zur Stromversorgung zurückzugreifen? Rechtfertig das schon sich als ECO Rallye zu bezeichnen?

Grüsse
Alexander
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Chrigu
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Chrigu »

Hab das schon so interpretiert, dass sich das Eco um den Preis dreht. Dass auch Nicht-Millionäre vermögen, mitzufahren.
In den drei Rennen, wo ich da auf Besuch war, hat es effektiv auch so den Anschein gemacht, als wäre es auch für willige Durchschnittspeter, welche sich sonst nichts leisten wollen, bezahlbar.

Mit der Rennleitung bin ich jedoch auf Kriegfuss.
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
Henrik
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Henrik »

Diese 'Potenzrennen' gehören abgeschafft und verboten. Wer meint, daß mit den Rennen soziale, gemeinnützige oder karitative Motive einhergehen, wird sicherlich andere Möglichkeiten finden, diese umzusetzen. Manchmal werden Materialtests als Motiv genannt, die jedoch unter sehr viel kontrollierbaren Bedingungen durchgeführt werden dürften als wie man das bei solchen Rennen erleben kann.
Bei diesen Rennen werden Menschen in Gefahr gebracht, die Umwelt belastet und die lokale Wirtschaft hat von den durch die Landschaft rasenden Tankern nicht mehr als von jedem anderen Pauschaltouristen.

Wir hatten unsere Erfahrung mit dem Eco Race vom Dezember 2011 schriftlich zusammengefaßt und an die Organisatoren geschickt. Keine Antwort. Hier eine Kopie des Schreibens ...

To whom it may concern:

This is to complain to the organizers of Africa Eco Race for severe neglect of safety standards in the organization of the ralley.

We were not participants of this rally, but ordinary travellers in a 4x4 car on the track from Taouz to Tagounite, Morocco, on Dec 30, 2011. When crossing the two mountain passes before arriving to Tagounite, we were virtually deadlocked between multiple vehicles taking part in this rally, in a - to us - alarming and disrespectful manner.

In detail, when starting to climb the easternmost of the two passes, a truck closed in on us at elevated speed without slowing down until it almost touched our rear bumper, and then, not being able to overtake, starting to horn and flash lights until, at a broader stretch of the track, the driver could overtake us. Next, a few hundred meters up the pass, a white low, broad racing car ("Ivanhoe") closed in on us very much the same way and tried to overtake several times, trying to force us of the track, before it could overtake at a concrete-paved oued crossing. Before reaching the first pass, a second truck came up from behind us, and, while at this point there were two possible broad enough tracks to drive on, chose to drive on the same track as we did, thus closing in on us again,very much with the same manner of making itself heard and flashing lights. At the first pass,we stopped for a while, letting pass a couple of vehicles. A local inhabitant who was travelling the road in the opposite direction on his motor cycle, joined us, he had not been informed that this rally was taking place. We ourselves were unclear on the possible duration or proceeding of the event (that we had become aware of only by trying to catch some hint on the countless stickers on the cars passing by) since there had be no sign or announcement of the race along the road where we came from. After a while, however, we continued to descend the road from the first pass, which is only one track with a steep ascend and descend on either side of the road. We drove at our usual speed and - as to indicate to follow-up vehicles that we were driving slowly - with the hazard warning flashers switched on. Almost at the end of the descend, another car, a Toyota, closed in on us, used the horn, and, looking back, the driver and copilot were gesticulating to us, indicating that they would like to pass. Finally they left the track and overtook, driving over the ground next to the track. A couple of motor cycles also overtook us, although in a less aggressive manner.
We crossed a plain with a settlement with house and well - the route of the race apparently went directly through the "frontyard" of the settlement, between the house and the well. There was a family living in the house with 5 small children running around.
We then headed for the second pass, after making sure that no car (= cloud of dust) was approaching from the first descend over the plain, reached the pass where we paused and had a couple of vehicles pass again. The we descended, and during the descend let some racing motorcycles pass. At the end of the descend, we met two local motorcyclists who were also unsure on whether they would be able to cross the pass in the opposite direction unharmed. After this pass our route and the route of the race went into different directions.

We are communicating these events to you for several reasons:
- First, we felt threatened and insecure by the behaviour of the pilots towards us, being urged from other vehicles behind us to drive faster on a difficult stretch of the road.
- Second, during only one hour, at least 5 ordinary road users, that had not been informed of the event, were disturbed by the race on a stretch of maybe 5 km.
- Third, we believe that the organizer should inform the participants of the race that they are travelling a public road that is not closed exclusively for them and that they have to be aware that ordinary traffic has to be considered, just the same way they would have to consider a flat tyre a delay.
- Fourth, we would have gladly chosen another route or waited for a given period of time had we been informed (e.g. by some road signs) that this event was going on on that day, which had not been the case.
- Fifth, because there was no-one of the organizing committee to be seen along the whole stretch that coincided with our route, except for a helicopter crossing once, and therefore we expect that you are not aware of the circumstances on the road.

We would like to comment that our personal impression of the race is that of a inconsiderate way to destroy the tracks to a far more severe extent than this happens by weather conditions.These roads that you usurp for your own purposes are public roads that are vital for the local inhabitants as they are their only connection between villages and to supplies. Driving them at accelerated speeds loosens rocks, deepens the tracks and leads to an overall deterioration of the track. Second, the exaggerated speed, apart from being a threat to regular slow traffic like motorcycles, mule carts or pedestrians, causes an excess of dust being released from the track that covers the leaves of plants growing in the surroundings, thus causing a dramatic decrease in photosynthesis rate and increased death rate of these plants since the next rain fall may be months away. Third, in your announcement of the rally on your website, you talk of "simplicity, conviviality, authenticity" and of the driver being "able to appreciate the beauty of a continent". I seriously doubt that a driver who is almost unable to stop or to accept that there is a vehicle in front of him/her going slower than him/herself, will take the time to appreciate the beauty of the landscapes s/he rushes through in quest of the minimum time. And what about the word "eco" in the name, you tell me what precisely is "eco" about this endeavour.

We would welcome if you could consider making the following simple adjustments to the logistics of your race in the future :
- Close narrow stretches of the legs for the time of the race placing road signs, for the benefit of both race participants and ordinary traffic.
- Plan the course of some routes in a way that they go through uninhabited plains (those are wide enough in Africa) rather than through the frontyards of local inhabitants.

Thank you for your consideration,

best regards,
Ralf Kiefer
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Ralf Kiefer »

Henrik hat geschrieben:Diese 'Potenzrennen' gehören abgeschafft und verboten.
Bei so einem Tonfall an mich gerichtet würde ich auch nicht antworten.

Einerseits hast Du Einzelfälle erlebt. Daher wäre es angebracht dies ein wenig von der gesamten Veranstaltung zu differenzieren. Insofern verstehe ich Deine Verallgemeinerung nicht. Andrerseits fährt eine solche Veranstaltung nicht einfach so über die Pisten, denn die marokkanischen Behörden sind mit im Spiel. Hast Du mit denen gesprochen?

Ralf, leider impotent für so eine Veranstaltung ;-)
Henrik
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Henrik »

Ralf, Dein letzter Beitrag ist ein kläglicher Verteidigungsversuch für eine Veranstaltung für die es aus meiner Sicht keinen Sinn gibt, als das es den Veranstaltern ein Geschäft verspricht und den Teilnehmern mehr Adrenalin durch die Venen pumpt. Ist das jetzt politisch korrekt formuliert ?

Im Übrigen wird Dir beim Lesen meines Beitrags nicht entgangen sein, daß der von Dir zitierte Ausdruck nicht Teil des Schreibens an Eco Race war. Unsere Beobachtungen über einen Abschnitt von ca 200 km als 'Einzelfälle' zu beurteilen, ist doch wohl sehr gewagt und disqualifiziert Deine Argumentation. Aber Du sprichst ja selbst von 'Einzelfällen' (Plural), meintest aber vermutlich Einzelfall.

http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelfall
Als Einzelfall wird ein konkretes Vorkommnis, in der Regel von Verantwortlichen, bewertet, wenn dieses Vorkommnis besser nicht vorgekommen wäre und die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Vorkommnis wieder auftritt, nach Ansicht des Bewertenden vernachlässigbar gering sei.

Das Wort Einzelfall soll darauf hindeuten, dass das Vorkommnis einzigartig sei. Damit ist auch Verantwortung für dieses Vorkommnis ebenso abzulehnen (»Wer hätte denn dies wissen können?« oder »Jeder macht mal Fehler.«) wie Gegenmaßnahmen für zukünftige solche Vorkommnisse (»Das wird nicht wieder passieren.«)
Da es sich tatsächlich nicht um einen Einzelfall handelte, sondern um mehrfache Ereignisse (keine 'Einzelfälle'), die von unterschiedlichen unabhängigen Personen an unterschiedlichen Orten über einen Abschnitt von 200 km beobachtet wurden, ist auch dieses Argument widerlegt.

Wie viele 'Einzelfälle' bedarf es Deiner Meinung nach, damit daraus ein schwerwiegendes Argument und ein statistisch signifikantes Ereignis wird ? Oder wie viele Unfälle mit Todesfolge ?

Die Fahrzeuge sind uns bis auf ca 1 Meter aufgefahren. Haben uns mit ihren ständigen Überholversuchen und Dauerhupen dem Risiko ausgesetzt von der Piste gedrängt zu werden, die rechtsseitig durch den Abhang ins Tal und linksseitig durch den Berg begrenzt war. An diesen Stellen gab es kaum Platz für ein Fahrzeug, geschweige denn für zwei.

Beim Treffen auf Teilnehmer des Eco-Race in Tagounite war uns nach einer Diskussion nicht zumute, denn auch wir hatten noch ausreichend Adrenalin von diesen Vorfällen in unseren Venen.
Du nimmst an, daß marokkanische Behörden 'mit im Spiel waren'. Aus unserem Bericht geht hervor, daß weder nach unseren Beobachtungen noch nach Aussagen der dort lebenden Bevölkerung auf das Rennen hingewiesen worden ist. Aber vielleicht machst Du Dir die Mühe unsere Korrespondenz an Eco Race zu lesen.

Um es klar zu sagen, entweder den Veranstaltern und ihren Verfechtern mangelt es an Hirn, die Umstände ihres Handelns vorab zu beurteilen oder sie nehmen für ihr Geschäft und ihren Adrenalin Kick das Risiko billigend in Kauf, daß andere Menschen zu Schaden kommen.

viele Grüße
Henrik

P.S. und noch etwas Sonntagslektüre. Nicht genug Tote ?
http://www.faz.net/aktuell/sport/formel ... 10976.html

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Da ... _accidents
Ralf Kiefer
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Ralf Kiefer »

Henrik hat geschrieben:Ralf, Dein letzter Beitrag ist ein kläglicher Verteidigungsversuch für eine Veranstaltung für die es aus meiner Sicht keinen Sinn gibt, als das es den Veranstaltern ein Geschäft verspricht und den Teilnehmern mehr Adrenalin durch die Venen pumpt. Ist das jetzt politisch korrekt formuliert ?
Kannst Du dich so langsam mal wieder beruhigen?

Zu dieser Veranstaltung: ich kenne weder den Veranstalter noch den Ablauf. Ich sehe allerdings Deine Art der Darstellung, und die halte ich für mindestens grenzwertig.
Henrik hat geschrieben: Im Übrigen wird Dir beim Lesen meines Beitrags nicht entgangen sein, daß der von Dir zitierte Ausdruck nicht Teil des Schreibens an Eco Race war.
Woher soll ich wissen, was Du dem Veranstalter alles geschrieben hast? Und warum schreibst Du hier Sachen, die Du dem Veranstalter NICHT geschrieben hast?
Henrik hat geschrieben: Wie viele 'Einzelfälle' bedarf es Deiner Meinung nach, damit daraus ein schwerwiegendes Argument und ein statistisch signifikantes Ereignis wird ? Oder wie viele Unfälle mit Todesfolge ?
Genau! Das defa-Kind fehlt noch, das Totschlagargument schlechthin.
Henrik hat geschrieben: Die Fahrzeuge sind uns bis auf ca 1 Meter aufgefahren. Haben uns mit ihren ständigen Überholversuchen und Dauerhupen dem Risiko ausgesetzt von der Piste gedrängt zu werden, die rechtsseitig durch den Abhang ins Tal und linksseitig durch den Berg begrenzt war. An diesen Stellen gab es kaum Platz für ein Fahrzeug, geschweige denn für zwei.
Sorry, aber hier disqualifizierst Du Dich selbst. In so einer Situation hättest Du das Gespräch mit dem Fahrer persönlich suchen können. Es spricht nicht für Dich, daß Du es nicht getan hast.

BTW warst Du schon mal auf einer deutschen Autobahn unterwegs? Vielleicht solltest Du das mal als Einstimmung für Deine nächste (Afrika-)Reise in Erwägung ziehen.
Henrik hat geschrieben: Beim Treffen auf Teilnehmer des Eco-Race in Tagounite war uns nach einer Diskussion nicht zumute, denn auch wir hatten noch ausreichend Adrenalin von diesen Vorfällen in unseren Venen.
Aber hinterher anonym und ohne die andere beteiligte Seite rumjammern.

Hinterfrage doch bitte mal Deine prinzipielle Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr! Vielleicht wäre es besser Du würdest Deinen Führerschein freiwillig abgeben, bevor noch was Ernsthaftes passiert.
Henrik hat geschrieben: Du nimmst an, daß marokkanische Behörden 'mit im Spiel waren'.
AFAIK kannst Du in Marokko nicht einfach eine Motorsportveranstaltung durchführen, ohne daß Behörden mit im Spiel sind.
Henrik hat geschrieben: Aus unserem Bericht geht hervor, daß weder nach unseren Beobachtungen noch nach Aussagen der dort lebenden Bevölkerung auf das Rennen hingewiesen worden ist.
Dann finde es heraus! Und finde heraus, wer dies unterlassen hat. Bedenke: afrikanische Verhältnisse sind "geringfügig"[tm] anders als deutsche. BTW liest Du hier in .de Dein lokales Amtsblatt regelmäßig? Liest Du regelmäßig den Bundesanzeiger?
Henrik hat geschrieben: Um es klar zu sagen, entweder den Veranstaltern und ihren Verfechtern mangelt es an Hirn, die Umstände ihres Handelns vorab zu beurteilen oder sie nehmen für ihr Geschäft und ihren Adrenalin Kick das Risiko billigend in Kauf, daß andere Menschen zu Schaden kommen.
Schon klar. Nur Dein Verhalten war korrekt, und Du hattest recht ;-)

Nur eine Frage noch: warum fährst Du eigentlich nach Afrika?

Ralf
Henrik
Beiträge: 147
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Henrik »

Ralf,
dito
Ralf Kiefer hat geschrieben: Kannst Du dich so langsam mal wieder beruhigen?
ich hab mich nie aufgeregt ... aber ich versteh durchaus, daß es bei Dir zu einem sachlichen Argument eben nicht reicht.
Ralf Kiefer hat geschrieben:Woher soll ich wissen, was Du dem Veranstalter alles geschrieben hast? Und warum schreibst Du hier Sachen, die Du dem Veranstalter NICHT geschrieben hast?
Du hättest meinen Beitrag und die englischsprachige Korrespondenz an den Veranstalter lesen können. Natürlich war diese betont sachlich.
Ralf Kiefer hat geschrieben: Henrik hat geschrieben:Wie viele 'Einzelfälle' bedarf es Deiner Meinung nach, damit daraus ein schwerwiegendes Argument und ein statistisch signifikantes Ereignis wird ? Oder wie viele Unfälle mit Todesfolge ?

Genau! Das defa-Kind fehlt noch, das Totschlagargument schlechthin.
Kannst Du dazu Stellung beziehen ? Gibt es ein sachliches Argument, was die Unfälle und Toten unbeteiligter rechtfertigt ? Um ehrlich zu sein, ich finde es unerträglich, daß Du Dich über die Menschen hinwegsetzt, die unbeteiligt und unschuldig bei solchen Veranstaltungen verletzt werden, ums Leben kommen, oder gefährdet werden. Du rechtfertigst Dein individuelles Interesse und Dein Vergnügen während Du den Tod oder die Verletzung anderer billigend in Kauf nimmst ?
Ralf Kiefer hat geschrieben: Sorry, aber hier disqualifizierst Du Dich selbst. In so einer Situation hättest Du das Gespräch mit dem Fahrer persönlich suchen können. Es spricht nicht für Dich, daß Du es nicht getan hast.
Ich sehe nicht, wie man das Gespräch mit Fahrern sucht, die gerade an einem Rennen durch die Wüste teilnehmen, gerade jegliche Vernunft in ihren Heimatländern gelassen haben und, sich ohne Rücksicht auf weitere Unbeteiligte verhalten.
Ralf Kiefer hat geschrieben: Dann finde es heraus! Und finde heraus, wer dies unterlassen hat. Bedenke: afrikanische Verhältnisse sind "geringfügig"[tm] anders als deutsche. BTW liest Du hier in .de Dein lokales Amtsblatt regelmäßig? Liest Du regelmäßig den Bundesanzeiger?
In D wären Rennstrecken dieser Art sofern sie sich im öffentlichen Raum befinden, abgesperrt und markiert, ausreichend durch Polizei und Veranstalter geschützt. Ich nehme an, daß die Organisatoren des Eco Race Europäer sind. Warum setzen sie nicht die gleichen Maßstäbe in Marokko an ?

Siehst Du Reisende und Einheimische in der Schuld sich zu informieren ?
Ralf Kiefer hat geschrieben: BTW warst Du schon mal auf einer deutschen Autobahn unterwegs? Vielleicht solltest Du das mal als Einstimmung für Deine nächste (Afrika-)Reise in Erwägung ziehen.
Vergleichst Du eine europäische Autobahn mit einem Wüstenrennen ? Ehrlich ?

Nun, ich verhalte mich auf einer Autobahn nicht wie die Fahrer seinerzeit beim Eco Race. Du vielleicht ?
Ralf Kiefer hat geschrieben: Aber hinterher anonym und ohne die andere beteiligte Seite rumjammern.

Hinterfrage doch bitte mal Deine prinzipielle Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr! Vielleicht wäre es besser Du würdest Deinen Führerschein freiwillig abgeben, bevor noch was Ernsthaftes passiert.
Du kannst mich gerne provozieren. An den sachlichen Argumenten kommst Du nicht vorbei. Weder kannst Du das Verhalten der Fahrer noch die Konsequenzen aus diesen Veranstaltungen rechtfertigen. Du unternimmst nicht einmal den ernsthaften Versuch. Ich muß weder Tote noch Verletzte rechtfertigen, aber die Veranstalter, Fahrer und Verfechter solcher Rennen.

Im Übrigen, Fahrer die sich auf europäischen Autobahnen so verhalten wie jene beim Eco Race, sollten identifiziert und angezeigt werden und dürfen sich dann vor einem Gericht verantworten. Oder siehst Du das nicht so ? Ich schon. Hier in Spanien kann man die Polizei telefonisch über derartige massive Verkehrsregelverstöße informieren. Kommt es zu Unfällen oder häufigeren Vorfällen wird ein Verfahren gegen den Fahrer eröffnet und man wird dann als Zeuge geladen. Sehr fortschrittlich.

Vielleicht wiederhole ich mich, aber bezugnehmend auf Deinen Kommentar: haben wir seinerzeit an die Organisatoren geschrieben und keine Antwort auf unser Schreiben bekommen. Desweiteren bin ich hier nicht anonym. Du kannst mir gerne eine PN schicken, meine Webseite besuchen, ich gebe Dir auch gerne meine Adresse hier in Barcelona. Ich brauche die Anonymität für meine Argumente nicht.
Ralf Kiefer hat geschrieben: Nur eine Frage noch: warum fährst Du eigentlich nach Afrika?
Als Antwort einige Stichworte, die den meisten hier im Forum etwas bedeuten so auch mir : Menschen, Natur, Kultur, Landschaft, Ruhe

Im Übrigen, um Rennen zu fahren, würde ich an Deiner Stelle wohl zu Hause bleiben und in einen alten Tagebau gehen. Da kannst Du niemandem weh tun, eben nur Dir selbst und Deinesgleichen. Und nebenbei gesagt, ich nahm an, daß Du aus dem Sandkastenalter schon heraus bist. Nichts für ungut. Es gibt halt Menschen, die die Sandkasten Periode eben nie wirklich hinter sich gelassen haben und auch im Alter noch darin spielen müssen, aber die sollten nicht einmal für diesen einen Führerschein besitzen. Warum ? Weil ihnen das nötige Verantwortungsgefühl für andere Menschen fehlt.

Grüße
Henrik
Ralf Kiefer
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Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Ralf Kiefer »

Henrik hat geschrieben: ich hab mich nie aufgeregt ... .
Nein, sicher nicht. Auch das Adrenalin war Stunden später und gestern Abend nur zufällig da. Hat weiter nichts zu bedeuten, geht ja auch wieder weg ... ;-)
Henrik hat geschrieben: Du hättest meinen Beitrag und die englischsprachige Korrespondenz an den Veranstalter lesen können.
Das habe ich. Nur woher soll ich wissen, ob das die komplette Korrespondenz war?
Henrik hat geschrieben: Kannst Du dazu Stellung beziehen ?
Ich erwähnte doch schon das defa-Kind.
Henrik hat geschrieben: Gibt es ein sachliches Argument, was die Unfälle und Toten unbeteiligter rechtfertigt ?
Gab's bei dieser Veranstaltung Tote? Wenn nicht, warum regst Du Dich so auf -> defa-Kind.
Henrik hat geschrieben: Um ehrlich zu sein, ich finde es unerträglich, daß Du Dich über die Menschen hinwegsetzt, die unbeteiligt und unschuldig bei solchen Veranstaltungen verletzt werden, ums Leben kommen, oder gefährdet werden. Du rechtfertigst Dein individuelles Interesse und Dein Vergnügen während Du den Tod oder die Verletzung anderer billigend in Kauf nimmst ?
Ich weiß ja, daß Du Dich nicht aufregst ;-) Aber hier phantasierst Du etwas zu viel.
Henrik hat geschrieben: Ich sehe nicht, wie man das Gespräch mit Fahrern sucht, die gerade an einem Rennen durch die Wüste teilnehmen, gerade jegliche Vernunft in ihren Heimatländern gelassen haben und, sich ohne Rücksicht auf weitere Unbeteiligte verhalten.
Mal ganz sachlich: Du schriebst einen Beitrag vornedran:
Henrik hat geschrieben: An diesen Stellen gab es kaum Platz für ein Fahrzeug, geschweige denn für zwei.
Es war ein Rallye-LKW hinter Dir, der Dich gewaltsam überholen wollte, obwohl angeblich kein Platz da war. Das ist schon mal recht unglaubwürdig, denn ein LKW-Fahrer hat deutlich mehr Überblick als alle anderen "Kleinen". Der sieht genau, daß er keine Chance hat vorbeizukommen und Du keine Chance hast Platz zu machen, wenn es denn so war. Und wenn es so war, warum hast Du nicht angehalten, um mit dem Fahrer ein nettes Gespräch zu führen? Die Gelegenheit war da, ganz im Gegensatz zur deutschen Autobahn.

Nochmal: wenn Du Dich nicht in der Lage siehst in so einer Situation geeignet zu reagieren, dann solltest Du Deine Fahreignung in Frage stellen. Auf marokkanischen Pisten passieren gelegentlich noch ganz andere Vorfälle, die in Deutschland eher selten sind.
Henrik hat geschrieben: In D wären Rennstrecken dieser Art sofern sie sich im öffentlichen Raum befinden, abgesperrt und markiert, ausreichend durch Polizei und Veranstalter geschützt.
Ich schrieb doch schon, daß Du die marokkanischen Behörden fragen könntest.

BTW ich bin vor vielen Jahren zufällig und unabsichtlich Verbindungsetappe(!) der Dakar mitgefahren und habe gesehen, wie dieser Bereich gesichert ist. Da stand an jeder Kreuzung wirklich jeder, der dort eine Uniform tragen darf, und hat fröhlich alle durchgewunken, die keine Einheimischen waren, sogar ein paar Moppeds mit großen Gepäckrollen hintendrauf. Die Kinder waren am Straßenrand aufgereiht, haben gewunken und keine Steine geworfen :-)
Henrik hat geschrieben: Vergleichst Du eine europäische Autobahn mit einem Wüstenrennen ? Ehrlich ?
Wenn von dichtem Auffahren und Lichthupe auf deutschen Autobahnen die Rede ist, dann ein klares Ja.
Henrik hat geschrieben: Im Übrigen, Fahrer die sich auf europäischen Autobahnen so verhalten wie jene beim Eco Race, sollten identifiziert und angezeigt werden und dürfen sich dann vor einem Gericht verantworten.
Der Rallye-Teilnehmer hatte sicher mehrere ganz große Nummern verteilt auf seinem Fahrzeug. Was hast Du denn mit Hilfe der Kenntnis dieser Nummer unternommen? Bis jetzt lese ich hier nur, daß Du pauschal auf alle Rallye-Teilnehmer eindrischt. Wenn's Dir wirklich um den vermeintlichen Vorfall auf der Piste gegangen wäre, hättest Du in Tagounite eine Runde mit dem Veranstalter und dem Fahrer reden können, um den vermeintlichen Vorfall zu klären. Hast Du aber nicht. Du hast lediglich lange hinterher die Jammerei begonnen. Insofern fällt es mir schwer Dir den Vorfall gemäß Deiner Schilderung zu glauben.
Henrik hat geschrieben: Hier in Spanien kann man die Polizei telefonisch über derartige massive Verkehrsregelverstöße informieren.
Dann bleibe in Spanien und fahre nicht nach Afrika!
Henrik hat geschrieben:
Ralf Kiefer hat geschrieben: Nur eine Frage noch: warum fährst Du eigentlich nach Afrika?
einige Stichworte, die den meisten hier im Forum etwas bedeuten : Menschen, Natur, Kultur, Landschaft, Ruhe
Das sind Deine Interessen. Andere Leute haben andere ebenso legitime Interessen. Damit das zusammenpaßt, hat der liebe Gott die Toleranz erfunden. Kann man haben, muß es aber nicht.

Hast Du Dir schon mal überlegt, daß Deine Fahrerei mit einem 4*4 nicht gerade der Ruhe der Einheimischen dient, nicht mal Deiner eigenen?
Henrik hat geschrieben: Und nebenbei gesagt, aus dem Alter bin heraus.
Aber dadurch nicht automatisch alle anderen. Hast Du Kinder oder Enkel? Vielleicht solltest Du Dich mal in deren Haut versetzen.

Solltest Du jemals wieder mit einer Sportveranstaltung konfrontiert werden, und sei es nur ein Fußballspiel, denke an Deine Worte, daß die eigentlich alle viel zu alt sind für so was und kein Verantwortungsgefühl haben ;-)

Ich danke Dir für diese Diskussion und werde Dich als "besonders"[tm] toleranten Menschen in Erinnerung behalten. Hoffentlich werden wir uns nicht im RL begegnen, weder in Deutschland noch in Spanien oder Marokko.

Ralf
Henrik
Beiträge: 147
Registriert: Mi 28. Okt 2009, 14:18

Re: The real race: Africa Eco Race

Beitrag von Henrik »

Lieber Ralf,
danke für die angeregte Diskussion. Ich sehe leider kein Einsehen. Aber ich gebe Dir vollkommen recht. Ich habe keine Toleranz gegenüber den Auffassungen und Verhalten von Menschen, die um ihrer eigenen Interessen und Vergnügungen willen anderer Leben und Gesundheit riskieren. Es ist Dein gutes Recht unseren Bericht an Eco Race zu hinterfragen. Die Menschen entlang der Strecke sind unsere Zeugen. Du argumentierst im Interesse der Race Veranstalter. Diese sinnlose Rennen mit anderen Sportereignissen zu vergleichen, reiht sich ein in die Reihe sinnloser Vergleiche in dieser Diskussion. Ich hoffe, daß Du vielleicht eines Tages selbst ein Einsehen hast ohne die Erfahrung als Betroffener zu erlangen, denn von denen gibt es genug.

Henrik
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