Etliche Tage später, wir fahren in den Nxai Nationalpark. Schon auf der Zufahrtstraße Maun-Nata sehen wir sich große Wolkentürme aufbauen, und als wir gerade im Park sind, entlädt sich der Himmel, es blitzt und donnert fast zur gleichen Zeit ...

- Mitten im Gewitter Fahrt in den Nxai Nationalpark
Wir erreichen die berühmten Baines Baobabs, auch "The seven sisters" genannt. Thomas Baines, früher Forschungsreisender und Maler, hielt seinen Eindruck dieser einsamen Baumgruppe, der Reisenden als Orientierungspunkt in der weiten botswanischen Landschaft diente, 1862 als Gemälde fest, dass heutzutage zu den berühmtesten Darstellungen von Baobabs zählt. Die Baumgruppe wurde später nach ihm benannt.

- Die berühmten Baines Baobabs, auch "The seven sisters" genannt, von weitem

- Thomas Baines Baobab-Gemälde von 1862

- Suchbild mit Geli drauf...

- Die Baumgruppe mit extremem Weitwinkel aufgenommen und entzerrt

- ... mit unserem Auto, als Größenvergleich.

- welch Stammumfang, welch alte Rinde.

- Die jungen Früchte des Baobabs

- Die Kudiakam Pan, die bei den Baines Baobabs liegt und noch trocken zu durchqueren ist
Der Nxai Park ist bekannt für große Zebra- und Gnu-Herden, die zum Beginn der Regenzeit in die Nxai Pan ziehen und ausreichend frisches Gras vorfinden. Aber die Gewitter der letzten Tage reichten wohl noch nicht, um die Tiere hierher zu locken. Uns begegnet nur ein einsamer Elefant am einzigen Wasserloch der Gegend.

- Einsamer Elefant am einzigen Wasserloch der Nxai Pan

- Kein Buschbrand am Horizont, Sonnenaufgang auf der Campsite an der Nxai Pan

- Der Ablution Block auf der Campsite des Nxai Parks, gegen mögliche Elefantenzerstörungen gut gesichert
Auch der nächste Morgen bringt uns keine aufregenden Tiersichtungen, so dass wir den Park bei wolkigem Wetter verlassen.

- 2 frierende Bienenfresser am frühen Morgen

- Die sandige und verspurte Piste aus dem Park, wegen des Regens aber gut zu befahren

- Die Überraschung zum Abschluss: Wer sitzt denn da am Pistenrand?

- Ein Leopard wartet wirklich, bis wir nahe an ihn herangefahren sind, dann wechselt er über die Piste und gleitet ruhig weg ins Gebüsch.
Wir sind inzwischen schon im Kgalagadi Nationalpark in Südafrika, nachdem wir wegen der Unsicherheiten der Vorgehensweisen zur neuen Corona-Variante an den Grenzen erst mal nach Namibia zurück sind. Dort erhielt unser Toyo auch dringend benötigte neue Federn, und die Einspritzpumpe musste überholt werden, da Diesel ins Motoröl drang ...
Jetzt ist am Wagen alles in einem top-Zustand, die Einreisebestimmungen wurden nicht geändert, und wir konnten mit neuem PCR-Test (700 NAD bei Diagnolab in Keetmannshoop) über Ariamsvlei nach Südafrika einreisen. Das Netz machte sich bei offroad-Übernachtungen rar, und in Südafrika haben wir noch keine SIM-Karte ...
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe