Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
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- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Wir verlassen Windhoek mit dem guten Gefühl, dass unser Toyo nun endlich für alle Situationen gerüstet ist. Da wir inzwischen genug Nächte in schönen Urban Camp verbracht haben, fahren wir noch am Nachmittag los, raus aus der Stadt Richtung Süden und mal bei Monteiro Camp, etwa 20 Kilometer vor Windhoek, reingeschaut: ein sehr schön angelegter Campingplatz, fast parkartig mit vielen Blumen, Vogelgehegen, einem Regendach auf jeder Campsite ... und totale Ruhe. Das Regendach könnte heute abend noch wichtig sein.
Wo wollen wir die nächste Nacht verbringen? Wir freuen uns so auf einsame, stille Plätze, dass wir mal einige Koordinaten älterer Touren anfahren, die uns damals zum Übernachten möglich erschienen, aber nis getestet wurden. Gleich der erste Platz, einige Kilometer von Solitaire Restung Sesriem an der C19, erweist sich als hervorragend geeignet.Etwa einen Kilometer abseits der Pad einer Spur gefolgt, finden wir einen uneinsehbaren Talkessel mit einigen Felsen, die uns möglichen Windschutz oder späten Schatten spenden können.
Am nächsten Tag fahren wir über Betta, für einen Kaffee und ein Küchelchen Pause machen, nach Helmeringhausen. Der schöne Garten zum Hotel mit Cafe und Bar hat uns letztes Mal gut gefallen, da wollen wir eine Nacht auf dem dahinterliegenden Camping verbringen. Doch als wir den Preis hören (220 NAD p.P.), haben wir keine Lust mehr darauf, Wucherpreise wollen wir nicht unterstützen. So fahren wir weiter Richtung Osten und überlegen, wo wir nun die kommende Nacht bleiben werden. Da hilft uns iOverlander, die Android-Software für einsame Nachtplätze weiter, in nur 12 Kilometern kommt eine Schaffarm namens Goais, von der wir noch nirgends sonst gehört oder gelesen haben (letzte Kritik bei iOverlander von 2019). Das alte Farmerehepaar freut sich über ins als Gäste, der Preis ist nur fast halb so hoch wie bei vorherigem Hotel, und die 4 Campsites sind - abseits der Farm und ohne Geruchsbelästigung - basicmäßig, doch sehr originell ausgestattet. Und wir haben wieder eine Nacht mit absoluter Ruhe!
Als wir uns am nächsten Morgen verabschieden, werden wir noch zu einem Kaffe eingeladen und schwatzen mit den beiden über Farmleben, Reiseleben und ... die aktuelle Seuche.
Heute wollen wir zum Krater Brukkaros bei Berseba. Dieser Krater überragt die umgebende Ebene um fast 500 Meter, und vom lokalen Camping gibt es einen Wanderweg auf den Kraterrand. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Heute wollen wir zum Krater Brukkaros bei Berseba. Dieser Krater überragt die umgebende Ebene um fast 500 Meter, und vom lokalen Camping gibt es einen Wanderweg auf den Kraterrand. Fortsetzung folgt!
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- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Die local campsite am Brukkaros war übrigens aufgelassen und ziemlich verwüstet!
Nun geht es über Keetmanshoop nach Mesosaurus, hier wollen wir uns endlich die Fossilien ansehen, die uns bei unserem Besuch in 2016 nicht gezeigt werden konnten. Außerdem warten wir hier das Ergebnis des PCR-Tests ab, den wir für die Einreise nach Südafrika benötigen. Es wurde hier übrigens noch nie von offizieller Seite geforscht, Giel hat seine Funde der Uni von Stellenbosch zur Verfügung gestellt, um sie untersuchen und bestimmen zu lassen. Mesosaurus ist auch als Nachtplatz sehr zu empfehlen, die wenigen Plätze liegen am Rande eines Köcherbaumwaldes unter riesigen Bäumen, in denen Siedelweber ihre großen Nester angebracht haben. In Keetmanshoop holen wir uns am nächsten Morgen unsere negativen Testergebnisse ab, dann geht's über die M26 und D201 entlang der Karas Mountains nach Karasburg. Und weil es so gut läuft, kommen wir noch am gleichen Tag bei Ariamsvlei/Nakop über die Grenze nach Südafrika.
Etwa 70 Kilometer hinter der Grenze biegen wir von der N10, die nach Upington führt, nach links ab, es ist schon kurz vor Sonnenuntergang, wir brauchen einen kleinen Schlafplatz an einer kleinen Piste, die uns morgen weiter zum Kgalagadi Nationalpark bringen soll. Doch das wird - auch wegen allgegenwärtiger Farmzäune - nicht so einfach ... Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Nun geht es über Keetmanshoop nach Mesosaurus, hier wollen wir uns endlich die Fossilien ansehen, die uns bei unserem Besuch in 2016 nicht gezeigt werden konnten. Außerdem warten wir hier das Ergebnis des PCR-Tests ab, den wir für die Einreise nach Südafrika benötigen. Es wurde hier übrigens noch nie von offizieller Seite geforscht, Giel hat seine Funde der Uni von Stellenbosch zur Verfügung gestellt, um sie untersuchen und bestimmen zu lassen. Mesosaurus ist auch als Nachtplatz sehr zu empfehlen, die wenigen Plätze liegen am Rande eines Köcherbaumwaldes unter riesigen Bäumen, in denen Siedelweber ihre großen Nester angebracht haben. In Keetmanshoop holen wir uns am nächsten Morgen unsere negativen Testergebnisse ab, dann geht's über die M26 und D201 entlang der Karas Mountains nach Karasburg. Und weil es so gut läuft, kommen wir noch am gleichen Tag bei Ariamsvlei/Nakop über die Grenze nach Südafrika.
Etwa 70 Kilometer hinter der Grenze biegen wir von der N10, die nach Upington führt, nach links ab, es ist schon kurz vor Sonnenuntergang, wir brauchen einen kleinen Schlafplatz an einer kleinen Piste, die uns morgen weiter zum Kgalagadi Nationalpark bringen soll. Doch das wird - auch wegen allgegenwärtiger Farmzäune - nicht so einfach ... Fortsetzung folgt!
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- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Wir erreichen den Kgalagadi Nationalpark, nehmen eine Campsite in Twee Rivieren am Eingang des Parks und fahren vor dem Abend noch an die naheliegenden Wasserlöcher, um nach Tieren Ausschau zu halten (Schon lange vor dem Parkeingang hatten wir eine ungewöhnliche Begegnug: Eine Schildkröte kreuzte vor uns die Pad, die hätten wir in fast wüstenhafter Umgebung nicht erwartet.) Und das Glück ist diesmal auf unserer Seite: Gleich als erstes entdecken wir drei halbwüchsige Löwenmännchen, die auch noch nicht mal - wie oft bei Löwensichtungen üblich - faul rumliegen, sondern etwas Vitalität zeigen.
Am nächsten Tag fahren wir das Nossobtal, das auch die Grenze zu Botswana bildet (Grenze insNachbarland ist hier seit Coronazeiten geschlossen), bis zu einem Querpaß ins benachbarte Auobtal hoch, dann folgen wir diesem bis zum Restcamp Matamata (auch hier ist zur Zeit die Grenze ins Nachbarland - hier Namibia - geschlossen) und übernachten dort. Von Matamata im Norden des Parks muss es dann wieder nach Süden zurück nach Twee Rivieren und aus dem Park gehen.
Nun einige unserer Tierbegegnungen: Am Nachmittag verlassen wir den Kgalagadi-NP und fahren zur Übernachtung zur Molopo Lodge etwa 30 Kilometer vor dem Park.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Nun einige unserer Tierbegegnungen: Am Nachmittag verlassen wir den Kgalagadi-NP und fahren zur Übernachtung zur Molopo Lodge etwa 30 Kilometer vor dem Park.
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- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Wir mögen die Molopo Lodge, schöne Schattendächer mit Rasenflächen ringsum, Private Ablution Block, nette Bar und Spitzenrestaurant ... So bleiben wir 2 Nächte, einen Tag Pause von Fahren machen. Am 2. Nachmittag wechselt der Himmel von freundlichem Blau mit Deko-wölkchen in kontrastreiches schwarz-blau-weiß und weiter in besorgniserregendes dunkelgrau, Sturm kommt auf und jetzt hilft uns das Schattendach nicht mehr, das kommende Gewitter werden wir im Restaurant abwarten ... was eine gute Entscheidung war, denn draußen war alles pitschnaß, Wasser stand knöcheltief auf den Wegen und vieles war durcheinander geweht.
Unser aufgebautes Dachzelt hat wieder einmal dem Unwetter standgehalten, drinnen ist alles trocken geblieben.
Am nächsten Tag, einem Sonntag, geht es über Upington, die Kalahari Mall hat geöffnet und wir können uns SIM-Karten besorgen und shoppen gehen, weiter entlang des Orange Riviers. Das ganze weite Orange-Tal ist landwirtschaftlich genutzt, größtenteils für den Weinanbau. Die Landwirte und Winzer freut natürlich der Regen, und der Orange ist so voll wie lange nicht mehr. Wir folgen dem Orange stromaufwärts bis hinter Groblershoop, noch 12 Kilometer weiter liegt die Kheis Campsite am Ufer des Flusses, hier bleiben wir die kommende Nacht. Vom sonnigen Abend noch letzte lichtbildnerische Impressionen: Weiter geht's vom Orange Rivier durch die Große Karoo, über 800 Kilometer durch das fast leere und trockene Innere Südafrikas an die Küste des Indischen Ozeans.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Am nächsten Tag, einem Sonntag, geht es über Upington, die Kalahari Mall hat geöffnet und wir können uns SIM-Karten besorgen und shoppen gehen, weiter entlang des Orange Riviers. Das ganze weite Orange-Tal ist landwirtschaftlich genutzt, größtenteils für den Weinanbau. Die Landwirte und Winzer freut natürlich der Regen, und der Orange ist so voll wie lange nicht mehr. Wir folgen dem Orange stromaufwärts bis hinter Groblershoop, noch 12 Kilometer weiter liegt die Kheis Campsite am Ufer des Flusses, hier bleiben wir die kommende Nacht. Vom sonnigen Abend noch letzte lichtbildnerische Impressionen: Weiter geht's vom Orange Rivier durch die Große Karoo, über 800 Kilometer durch das fast leere und trockene Innere Südafrikas an die Küste des Indischen Ozeans.
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Es geht nun durch die Große Karoo, über 800 Kilometer durch das fast leere und trockene Innere Südafrikas.
Wir übernachten zweimal auf Farmen, die einfache "Ferien auf dem Bauernhof" mit Schafen, Rindern und Pferden anbieten. Die kleinen Orte, die wir durchfahren, sind für Reisende unbedeutend, aber für die jeweilige Umgebung das Zentrum mit Kirche und kleinen Supermärkten. Das Wetter ist weiterhin nicht unser Freund. Tagsübersonnig, doch am Nachmittag bilden sich Wolkentürme und lassen zum Abend Gewitter befürchten, was sich dann mal mehr mal weniger bestäötigt. Wir schaffen uns mit der in Botswana gekauften Baustellenplane ein kleines Vordach am Auto, um wenigstens einen halbwegs trockenen Platz zur Zubereitung des Abendessen zu haben. Wir fahren in den Karoo Nationalpark bei Beaufort West, um etwas mehr über die Karoo und ihre Bedeutung in der frühen Geschichte der Erde zu erfahren. Die Campsite liegt am Fuß großer Plateaus, die aus dem Superkontinent Gondwana bei der Abtrennung Afrikas von Australien und der Antarktis entstanden sind. Im Open-Air-Museum sind viele Fundstücke ausgestellt. Am nächsten Morgen ist der Park wegen Unbefahrbarkeit geschlossen, nur die Zufahrt zum Campingplatz konnte freigeräumt werden. Wir vfahren weiter Richtung Küste zu und hoffen, das die parallel zur Südküste gelegenen Gebirgszüge das nasse Wetter von der Küstenregion abhalten können. Die Straße führt durch die Meiringskloof, den einzigen asphaltierte Durchlaß durch die Swartberge. Zu den Weihnachtstagen können wir uns überraschenderweise (in Südafrika ist Hauptferienzeit!) ein nettes kleines Ferienhaus in der Umgebung von Oudtshorn mieten, so dass wir uns um den Umgang mit Regen und Sturm am Abend keine Sorgen machen müssen. Und wir gönnen uns eine kleine Auszeit vom täglichen Reisen. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wir übernachten zweimal auf Farmen, die einfache "Ferien auf dem Bauernhof" mit Schafen, Rindern und Pferden anbieten. Die kleinen Orte, die wir durchfahren, sind für Reisende unbedeutend, aber für die jeweilige Umgebung das Zentrum mit Kirche und kleinen Supermärkten. Das Wetter ist weiterhin nicht unser Freund. Tagsübersonnig, doch am Nachmittag bilden sich Wolkentürme und lassen zum Abend Gewitter befürchten, was sich dann mal mehr mal weniger bestäötigt. Wir schaffen uns mit der in Botswana gekauften Baustellenplane ein kleines Vordach am Auto, um wenigstens einen halbwegs trockenen Platz zur Zubereitung des Abendessen zu haben. Wir fahren in den Karoo Nationalpark bei Beaufort West, um etwas mehr über die Karoo und ihre Bedeutung in der frühen Geschichte der Erde zu erfahren. Die Campsite liegt am Fuß großer Plateaus, die aus dem Superkontinent Gondwana bei der Abtrennung Afrikas von Australien und der Antarktis entstanden sind. Im Open-Air-Museum sind viele Fundstücke ausgestellt. Am nächsten Morgen ist der Park wegen Unbefahrbarkeit geschlossen, nur die Zufahrt zum Campingplatz konnte freigeräumt werden. Wir vfahren weiter Richtung Küste zu und hoffen, das die parallel zur Südküste gelegenen Gebirgszüge das nasse Wetter von der Küstenregion abhalten können. Die Straße führt durch die Meiringskloof, den einzigen asphaltierte Durchlaß durch die Swartberge. Zu den Weihnachtstagen können wir uns überraschenderweise (in Südafrika ist Hauptferienzeit!) ein nettes kleines Ferienhaus in der Umgebung von Oudtshorn mieten, so dass wir uns um den Umgang mit Regen und Sturm am Abend keine Sorgen machen müssen. Und wir gönnen uns eine kleine Auszeit vom täglichen Reisen. Fortsetzung folgt!
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Während unserer Tage mit Ferienhaus-Übernachtungen machen wir Ausflüge in die Umgebung. Oudtshorn ist das Weltzentrum für Straußenprodukte, besonders in der Mitte des letzten Jahrhunderts waren Straußenfedern zur Kleidung sehr gefragt. So gibt es auch heute noch viele Straußenfarmen um Oudtshorn herum.
Der Swartbergpass gilt als einer der schönsten Passtraßen im Süden Südafrikas, den wir erleben wollen. Die Anfahrt von Süden ist noch sehr wolkenverhangen, doch kaum auf dem Pass, lichten sich Wolken und Nebel und geben den Blick auf die wilde Berglandschaft frei.
Auf dem Swartbergpass biegen wir ab zu "The Hell", mehreren hintereinanderliegenden schmalen Tälern, die von einer kleinen Piste (4x4 empfohlen) verbunden werden. Von dieser spekakulären Strecke wurde uns mehrfach von reisenden Südafrikanern schwärmerisch berichtet, so folgen wir ihrem Rat. Am Ende des letzten Tals heißt es umkehren, der ganze Weg ist eine Sackgasse. Die Strecke führt übrigens nicht - wie wir vermuteten - zur Hölle, sondern für die wenigen Leute, die im 19. Jahrhundert hier siedelten, war es die Hölle, ihre Einsamkeit zu erreichen, noch ohne Motorfahrzeuge, sondern nur zu Fuß. So erhielt diese Gegend ihren Namen.
Auf der Rückfahrt nach Oudtshorn gewittert es mal wieder, so dass die Zufahrtstraßen unter Wasser stehen. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Der Swartbergpass gilt als einer der schönsten Passtraßen im Süden Südafrikas, den wir erleben wollen. Die Anfahrt von Süden ist noch sehr wolkenverhangen, doch kaum auf dem Pass, lichten sich Wolken und Nebel und geben den Blick auf die wilde Berglandschaft frei.
Auf dem Swartbergpass biegen wir ab zu "The Hell", mehreren hintereinanderliegenden schmalen Tälern, die von einer kleinen Piste (4x4 empfohlen) verbunden werden. Von dieser spekakulären Strecke wurde uns mehrfach von reisenden Südafrikanern schwärmerisch berichtet, so folgen wir ihrem Rat. Am Ende des letzten Tals heißt es umkehren, der ganze Weg ist eine Sackgasse. Die Strecke führt übrigens nicht - wie wir vermuteten - zur Hölle, sondern für die wenigen Leute, die im 19. Jahrhundert hier siedelten, war es die Hölle, ihre Einsamkeit zu erreichen, noch ohne Motorfahrzeuge, sondern nur zu Fuß. So erhielt diese Gegend ihren Namen.
Auf der Rückfahrt nach Oudtshorn gewittert es mal wieder, so dass die Zufahrtstraßen unter Wasser stehen. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Vielen Dank für die super tollen Bilder.
Frage: Wie dangerous sind die angekündigten 48 km? Use at your own risk!
Frage: Wie dangerous sind die angekündigten 48 km? Use at your own risk!
-
Angelika Baumann
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo Mauritius,
Für "gefährlich" halte ich die Strecke nicht. Aber 4x4 ist notwendig. Besonders das steile Serpentinen-Stück hat ein paar "Trail-Einlagen". Aber nicht schwierig - man nuss halt langsam fahren. Sollte ein Auto entgegen kommen, muss man 'ne Stelle suchen, wo man aneinander vorbei kommt.
Unten im Tal geht's ein paar Mal durch den Fluss. Aber nicht sehr tief - es lief kein Wasser zu den Türen rein
Grundsätzlich ist das immer so eine Sache mit der Bewertung einer Geländestrecke.
1. Was für den Einen mit Vorsicht aber gut machbar ist, kann für den Anderen tatsächlich zu "Hölle" werden. Kommt immer drauf an, wieviel Fahrerfahrung man hat.
2. Und es kommt auch auf's Wetter an. Wenn's regnet oder kurz vorher geregnet hat, kann so eine Strecke schnell anders aussehen...
Viele Grüße
Geli
Für "gefährlich" halte ich die Strecke nicht. Aber 4x4 ist notwendig. Besonders das steile Serpentinen-Stück hat ein paar "Trail-Einlagen". Aber nicht schwierig - man nuss halt langsam fahren. Sollte ein Auto entgegen kommen, muss man 'ne Stelle suchen, wo man aneinander vorbei kommt.
Unten im Tal geht's ein paar Mal durch den Fluss. Aber nicht sehr tief - es lief kein Wasser zu den Türen rein
Grundsätzlich ist das immer so eine Sache mit der Bewertung einer Geländestrecke.
1. Was für den Einen mit Vorsicht aber gut machbar ist, kann für den Anderen tatsächlich zu "Hölle" werden. Kommt immer drauf an, wieviel Fahrerfahrung man hat.
2. Und es kommt auch auf's Wetter an. Wenn's regnet oder kurz vorher geregnet hat, kann so eine Strecke schnell anders aussehen...
Viele Grüße
Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt
Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Vielen Dank, Frau Baumann, sehr interessant.Angelika Baumann hat geschrieben:Hallo Mauritius,
1. Was für den Einen mit Vorsicht aber gut machbar ist, kann für den Anderen tatsächlich zu "Hölle" werden. Kommt immer drauf an, wieviel Fahrerfahrung man hat.
Ich zähle eher zu den Anderen, die mit der Hölle, und 4x4 hab ich auch nicht.
Vor 2002 hatte ich noch 4x4, damals sah die Welt noch anders aus:
Das möchte ich heute nicht mehr, gemütlich und immer schön langsam ist jetzt angesagt.
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Danke, Mauritius für deine “schauerlichen“ Bilder. Also schön langsam und gemütlich weiter:
Nachdem wir bei einer Fahrt durch das Küstengebirge auch noch wegen Überflutung der Piste umdrehen müssen, sagen wir dem Landesinneren komplett ade und fahren ans Meer, die Garden Route, das schönste Stück der südafrikanischen Küste erwartet uns. Doch auch hier haben wir wohl einen stürmischen Tag erwischt. Bei diesem stürmischen Wetter wollen wir nicht unser Dachzelt testen, und trotz der südafrikanischen Sommerferien und Feiertagen finden wir ein günstiges Zimmer in der Stadt George, weg von der Küste aber sehr nah an den Tsitsikama Mountains. So machen wir erst mal 'ne Wanderung dort hinein. Wir fahren die Küstenautobahn (N2) ein Stück nach Osten und wollen in den Bergen in indigenem Wald etwas wandern und berühmte Big Trees (Yellowwood Trees) ansehen. Wir verlassen den Urwald und fahren einen kleinen Picnicplatz an, auf dem wir unsere neueste Errungenschaft testen. Wir haben in George das Maschinchen und das richtige Pulver dazu gefunden ... Auf der Rückfahrt nach George biegen wir - nun endlich wieder bei sonnigem Wetter - in Sedgefield mal zum Strand ab. Dort finden wir einen Parkplatz direkt an der Stranddüne. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Nachdem wir bei einer Fahrt durch das Küstengebirge auch noch wegen Überflutung der Piste umdrehen müssen, sagen wir dem Landesinneren komplett ade und fahren ans Meer, die Garden Route, das schönste Stück der südafrikanischen Küste erwartet uns. Doch auch hier haben wir wohl einen stürmischen Tag erwischt. Bei diesem stürmischen Wetter wollen wir nicht unser Dachzelt testen, und trotz der südafrikanischen Sommerferien und Feiertagen finden wir ein günstiges Zimmer in der Stadt George, weg von der Küste aber sehr nah an den Tsitsikama Mountains. So machen wir erst mal 'ne Wanderung dort hinein. Wir fahren die Küstenautobahn (N2) ein Stück nach Osten und wollen in den Bergen in indigenem Wald etwas wandern und berühmte Big Trees (Yellowwood Trees) ansehen. Wir verlassen den Urwald und fahren einen kleinen Picnicplatz an, auf dem wir unsere neueste Errungenschaft testen. Wir haben in George das Maschinchen und das richtige Pulver dazu gefunden ... Auf der Rückfahrt nach George biegen wir - nun endlich wieder bei sonnigem Wetter - in Sedgefield mal zum Strand ab. Dort finden wir einen Parkplatz direkt an der Stranddüne. Fortsetzung folgt!
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- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Wir wollen noch einletztes Mal die Gelegenheit nutzen, Elefanten zu sehen, dazu ist uns der Addo Elephant Park mehrfach empfohlen worden. Auf kleinen Straßen kommen wir an den Vororten der mondänen Badesiedlungen vorbei. Zum Übernachten fahren wir dann nochmal runter ans Meer bei der Gamtoos Mündung, die Dünen, die dem Fluss den Zugang zum Meer versperren, möchte ich sehen.
Und von hier aus geht weiter mit Tierchenbildern aus dem Addo.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Jetzt geht's in den Addo Elephant Park. Der gehört zu den South African Nationalparks, und da wir uns die "Wildcard" schon am Eingang des Kgalagadi Parks kauften, ist auch hier der Eintritt frei. Wir erwarten hier hinter jedem dritten Busch mindestens einen dieser Dickhäuter ...
Genug gesehen und erlebt, fahren wir weiter. Doch halt, noch ein Wasserloch mit einem Hide (einem Zaun oder ähnlichem, hinter dem die Beobachter für die Tiere unsichtbar sind), schauen wir doch nochmal hier ...
Nun verlassen wir den Addo endgültig, das war also der östlichste Ort unserer Reise. Jetzt geht's an der Küste zurück nach Westen, der Regen und die Gewitter scheinen vorbei zu sein. So fahren wir zum Tsitsikama National Park an der Garden Route, und die bekanntesten beiden Stellen an dieser wilden Küste sind der Storms River Mouth und der Nature Valley NP ein paar dutzend Kilometer weiter.
Bei den Windverhältnissen gehen wir nicht auf die hiesige Campsite, sondern fahren noch rüber ins Nature Valley, da ist der Platz windgeschützter.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Lösungen zu
Foto 1: Ein Kudu-Mann
Foto 2: Ein Red Hartebeest (Kuhantilope)
Foto 5: Elefantenrücken nach dem Schlammbad
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Lösungen zu
Foto 1: Ein Kudu-Mann
Foto 2: Ein Red Hartebeest (Kuhantilope)
Foto 5: Elefantenrücken nach dem Schlammbad
Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Einfach herrlich, Uwe!
Danke für diesen grossen Aufwand, den Du betreibst.
Die rötlich-braun gefärbte Wasserstelle, ist vermutlich mit Mineralien versetzt.
So auch gesehen auf der Südinsel Neuseelands.
Herzliche Grüße
Chrigu
Danke für diesen grossen Aufwand, den Du betreibst.
Die rötlich-braun gefärbte Wasserstelle, ist vermutlich mit Mineralien versetzt.
So auch gesehen auf der Südinsel Neuseelands.
Herzliche Grüße
Chrigu
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Danke, Chrigu, für dein Lob!
Die Nacht im Nature Valley war wirklich deutlich windstiller, doch recht wolkig. Die Bucht ist sanft gerundet mit feinem Sandstrand. Hier mündet der Grootrivier in den Indischen Ozean, und er hat auch das Problem, das der Ozean bei Flut verhindert, dass das Wasser des Flusses abfliessen kann, und so ist auch hier eine Lagune entstanden, in der das Flusswasser bis zur nächsten Ebbe "geparkt" wird. Wieder geht's entlang des Küste des Indischen Ozeans nach Westen. Wir schauen uns mehrere Strand-Campingplätze an, doch der Wind ist uns überall zu heftig. So kommen wir auch nach Mossel Bay. Hier fahren wir auf die Spitze der Landzunge, am Meer liegt "The Poort", ein natürlicher Felskanal, der bei Flut mit Meerwasser gefüllt wird und bei Ebbe nicht trockenläuft, so dass darin gebadet werden kann (wenn's nicht so stürmisch ist), und auf der Felsspitze der Leuchtturm. Ein kleines Stück weiter liegt ein künstliches Meerwasser-Schwimmbecken, dass nach dem gleichen Prizip wie The Poort funktioniert.
Der Campingplatz in Mossel Bay liegt auch direkt am Meer. So fahren wir noch ein ganzes Stück weiter und hoffen, dass wir auf der Campsite in Gouritzmond - sie liegt am Ende des Ortes von hohen Mauern geschützt - eine windärmere Nacht verbringen können. Danach haben erstmal wir die Nase von der windigen Küste voll, wir schwenken ab ins Landesinnere. Durch schöne Berglandschaften und über den Rooibergpass fahren wir nach Calitzdorp, wieder an der Route 62, der Traumstraße durch die kleine Karoo (Sie beginnt in Oudtshorn und endet in Montagu). Am Calitzdorp Dam finden wir einen schönen Platz für die Nacht, allerdings alles zum Wasser hin leicht abfallend.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Die Nacht im Nature Valley war wirklich deutlich windstiller, doch recht wolkig. Die Bucht ist sanft gerundet mit feinem Sandstrand. Hier mündet der Grootrivier in den Indischen Ozean, und er hat auch das Problem, das der Ozean bei Flut verhindert, dass das Wasser des Flusses abfliessen kann, und so ist auch hier eine Lagune entstanden, in der das Flusswasser bis zur nächsten Ebbe "geparkt" wird. Wieder geht's entlang des Küste des Indischen Ozeans nach Westen. Wir schauen uns mehrere Strand-Campingplätze an, doch der Wind ist uns überall zu heftig. So kommen wir auch nach Mossel Bay. Hier fahren wir auf die Spitze der Landzunge, am Meer liegt "The Poort", ein natürlicher Felskanal, der bei Flut mit Meerwasser gefüllt wird und bei Ebbe nicht trockenläuft, so dass darin gebadet werden kann (wenn's nicht so stürmisch ist), und auf der Felsspitze der Leuchtturm. Ein kleines Stück weiter liegt ein künstliches Meerwasser-Schwimmbecken, dass nach dem gleichen Prizip wie The Poort funktioniert.
Der Campingplatz in Mossel Bay liegt auch direkt am Meer. So fahren wir noch ein ganzes Stück weiter und hoffen, dass wir auf der Campsite in Gouritzmond - sie liegt am Ende des Ortes von hohen Mauern geschützt - eine windärmere Nacht verbringen können. Danach haben erstmal wir die Nase von der windigen Küste voll, wir schwenken ab ins Landesinnere. Durch schöne Berglandschaften und über den Rooibergpass fahren wir nach Calitzdorp, wieder an der Route 62, der Traumstraße durch die kleine Karoo (Sie beginnt in Oudtshorn und endet in Montagu). Am Calitzdorp Dam finden wir einen schönen Platz für die Nacht, allerdings alles zum Wasser hin leicht abfallend.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Kurzes Intermezzo zu einem sehr schönen Erlebnis mit - für mich - hoher Hobbywertigkeit:
Wir waren gerade in Lamberts Bay und haben dort die Vogelinsel besucht, kleines Ding direkt am Hafen, ca.200 x 300 m groß, und voll mit Vögeln. Aber nicht irgendwelche, sondern Cape Ganetts, also Kaptölpel, die nur an ganz wenigen Stellen im südlichen Afrika ihre Brutplätze haben. Und deswegen ist dieses Inselchen auch SAN-Park. Die Bildchen dazu: Fortsetzung des Reiseberichts folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wir waren gerade in Lamberts Bay und haben dort die Vogelinsel besucht, kleines Ding direkt am Hafen, ca.200 x 300 m groß, und voll mit Vögeln. Aber nicht irgendwelche, sondern Cape Ganetts, also Kaptölpel, die nur an ganz wenigen Stellen im südlichen Afrika ihre Brutplätze haben. Und deswegen ist dieses Inselchen auch SAN-Park. Die Bildchen dazu: Fortsetzung des Reiseberichts folgt!
Viele Grüße
Uwe




