Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

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Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Uwe Schmitz »

Wir parken am Ende der 60 Kilometer langen Strecke auf dem 4x4-Parkplatz und spazieren durch die wüste Landschaft. Hier sehen wir nur Spuren schon wieder versinkerten oder verdunsteten Wassers.
Termiten sind schon wieder aktiv im gerade getrockneten Boden
Termiten sind schon wieder aktiv im gerade getrockneten Boden
Erste Pflänzchen wagen sich ans Licht
Erste Pflänzchen wagen sich ans Licht
Ganz am Ende des Sossus Vlei finden wir endlich die Reste des geflossenen Tsauchab Riviers: Nicht mehr viel, trotzdem mit Seltenheitswert in der sonst so trockenen Wüste.
Ganz am Ende des Sossus Vlei finden wir endlich die Reste des geflossenen Tsauchab Riviers: Nicht mehr viel, trotzdem mit Seltenheitswert in der sonst so trockenen Wüste.
Kleiner See in der trockenen Wüste Namib
Kleiner See in der trockenen Wüste Namib
Wir fahren wieder zurück zur Campsite am Eingang des langen Dünentals. Weit im Osten sieht es in den Bergen nach dem nächsten schweren Regen aus, doch wir wollen noch zum Sesriem Canyon, der vom Tsauchab durchflossen wird, eher er zwischen den Dünen verschwindet.
Die nächste Regenfront über den Bergen im Osten
Die nächste Regenfront über den Bergen im Osten
Abstieg in den Sesriem Canyon
Abstieg in den Sesriem Canyon
Hier ist Ende mit Canyon-durchwanderung
Hier ist Ende mit Canyon-durchwanderung
Wir folgen dem Canyon zu seinem Anfang
Wir folgen dem Canyon zu seinem Anfang
Der Fluss hat sich über Jahrtausende den Weg durch ein Konglomerat an Gesteinen gegraben
Der Fluss hat sich über Jahrtausende den Weg durch ein Konglomerat an Gesteinen gegraben
In den ersten ausgespülten Becken stehen noch Pfützen, die nicht verdunstet sind
In den ersten ausgespülten Becken stehen noch Pfützen, die nicht verdunstet sind
Wir wollen für die letzten Tage unserer langen Reise nochmal an den Atlantik nach Swakopmund, der Heimat unseres treuen Toyo. An der Küste wird es hoffentlich nicht regnen und milde Temperaturen zu Wiedereingewöhnen für zu Hause haben.
Der auf der C14 zu kreuzende Gaubrivier führt Wasser, ebenso der Kuiseb Rivier. Wir sind froh, als wir bei all dem vielen Wasser überall ohne Probleme Swakopmund erreichen.
Der Gaub voller Wasser
Der Gaub voller Wasser
Treibholz, dass sich an der Brücke staut
Treibholz, dass sich an der Brücke staut
Die Brücke über den Kuiseb
Die Brücke über den Kuiseb
Auch der Kuiseb fliesst kräftig
Auch der Kuiseb fliesst kräftig
Swakopmund, die Strandstraße mit Strandpark im sonnigen Abendlicht
Swakopmund, die Strandstraße mit Strandpark im sonnigen Abendlicht
Eine letzte Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Uwe Schmitz »

Mit einem Freund wollen wir eine letzte kleine offroad-Runde nahe der Küste, dem einzigen zur Zeit fast regenfreien Bereich in Namibia, drehen. Wir fahren wieder mal zum Messum-Krater, und wieder auf einer neuen, uns noch unbekannten Strecke. Dabei kommen wir an einer kleinen Überraschung vorbei, ein Salzsee in der Wüste.
Strathmore South Dead Sea - Schild
Strathmore South Dead Sea - Schild
Der kleine Salzsee von oben ...
Der kleine Salzsee von oben ...
... und mit Badenden
... und mit Badenden
Wir übernachten im Krater und genießen ein letztes Mal dieses tolle Wüstenfeeling von Weite, Freiheit, Einsamkeit und purer Natur.
Im Zentrum des Messum-Kraters
Im Zentrum des Messum-Kraters
Unser Nachtplatz hinter einigen Felsen
Unser Nachtplatz hinter einigen Felsen
Wir verlassen den Krater in nördlicher Richtung zum Brandberg. Hier hat es auf der Ostseite des Massivs schon einige Male kräftig geregnet, und der Boden ist überall von frischem Grün bedeckt.
Vom Messum-Krater auf den Brandberg zu
Vom Messum-Krater auf den Brandberg zu
An der Ostseite des Brandbergs
An der Ostseite des Brandbergs
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Hier erleben wir ein für uns bisher einmaliges Erlebnis: Zum Hochzeitsflug der Termiten versammeln sich aberhunderte von Yellow-Billed Kites (ein Art Milan), um sich an den Fluginsekten zu verköstigen. Wir können uns an den Flugkünsten der Vögel garniht sattsehen.
Aberhunderte von Yellow-Billed Kites beim Termitenfang
Aberhunderte von Yellow-Billed Kites beim Termitenfang
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Wir übernachten auf der White Lady Lodge Campsite im Nordosten des Brandbergs und werden von einem Unwetter überrascht, wir sind zu weit ins Landesinnere gefahren!
Gewitter auf der White Lady Lodge Campsite
Gewitter auf der White Lady Lodge Campsite
Ganz Mutige haben sich im noch nicht trockenen Ugab Rivier versucht
Ganz Mutige haben sich im noch nicht trockenen Ugab Rivier versucht
Am nächsten Tag umfahren wir den Brandberg südlich auf seine Westseite und finden ein schönes Nachtplätzchen zwischen Granitkugelfelsen. Danach biegen wir in eines der schmalen Täler ab, die zum unteren Ugab führen, fast nie von Menschen aufgesuchte Landschaften.
Ausblick vom Nachtplatz über Kugelfelsen zum Brandberg
Ausblick vom Nachtplatz über Kugelfelsen zum Brandberg
Ein kleinem Tal unterwegs: Felsen erodieren zu rechtwinkligen Quadern
Ein kleinem Tal unterwegs: Felsen erodieren zu rechtwinkligen Quadern
Uralte gewaltige Gebirgsfaltungen
Uralte gewaltige Gebirgsfaltungen
Welche Kräfte verbiegen solche Felsschichten?
Welche Kräfte verbiegen solche Felsschichten?
Kontrastreicher können sich Felsschichten nicht präsentieren
Kontrastreicher können sich Felsschichten nicht präsentieren
Schlangenlinien aus Stein
Schlangenlinien aus Stein
Kunstwerke im Fels
Kunstwerke im Fels
Wir erreichen das Ugab-Tal, es steht an vielen Stellen noch Wasser der letzten Flutung, das Schilf ist prächtig gewachsen, hier wäre kein Durchkommen. Doch wir fahren den gleichen Weg zurück und sodann runter zur Atlantikküste und nach Swakopmund.
Der Ugab hat noch Wasser und ist mit Schilf zugewachsen
Der Ugab hat noch Wasser und ist mit Schilf zugewachsen
Morgenstern-Blüten überall
Morgenstern-Blüten überall
Das Schiffswrack Zeila am Strand der Namib-Küste
Das Schiffswrack Zeila am Strand der Namib-Küste
Die Jetty in Swakopmund
Die Jetty in Swakopmund
Das "Jahrzehnt-Ereignis" in Swakopmund, der Swakop fliesst ins Meer (weitere Fotos einige Beiträge vorher!)
Das "Jahrzehnt-Ereignis" in Swakopmund, der Swakop fliesst ins Meer (weitere Fotos einige Beiträge vorher!)
Menschenmassen am Strand
Menschenmassen am Strand
Swakop fliesst immer noch zwischen den Dünen und den letzten Häusern Swakopmunds
Swakop fliesst immer noch zwischen den Dünen und den letzten Häusern Swakopmunds
Blumenmeer an der B2 zwischen Swakopmund und Usakos
Blumenmeer an der B2 zwischen Swakopmund und Usakos
Letzter Nachmittag auf dem Urban Camp in Windhoek
Letzter Nachmittag auf dem Urban Camp in Windhoek
So, nun ist unsere lange Winterreise durchs südliche Afrika rum. Gut 20.000 Kilometer sind wir gefahren, jetzt wird der treue Toyo untergestellt und wartet auf ein Wiedersehen im nächsten Herbst.
Karte des südlichen Afrika mit unserer gefahrenen Strecke, Reihenfolge gelb, orange(Botswana), grün, hellblau (Südafrika), dunkelblau.
Karte des südlichen Afrika mit unserer gefahrenen Strecke, Reihenfolge gelb, orange(Botswana), grün, hellblau (Südafrika), dunkelblau.
Vielen Dank für euer ausdauerndes Verfolgen unserer Reise!
Viele Grüße
Uwe
abacus
Beiträge: 684
Registriert: Fr 5. Mai 2006, 10:03
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von abacus »

Danke für die tollen Bilder und danke für die Erklärung zu den Milanen, wir haben auch so einen Schwarm beobachtet, hatten aber keine Erklärung. Achtung, hier in Deutschland ist es ziemlich kühl und ungemütlich ...

Grüße
sven
Sandlover
Beiträge: 329
Registriert: So 4. Dez 2016, 22:27

Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Sandlover »

Auch von mir vielen Dank. Sehr schöne Bilder, tolle Beschreibungen!!! Ich freu mich schon auf euren nächsten Bericht. 8)

Viele Grüße
Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
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Uwe Schmitz
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Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Uwe Schmitz »

abacus hat geschrieben:
Sa 26. Feb 2022, 13:50
Achtung, hier in Deutschland ist es ziemlich kühl und ungemütlich ...
Grüße
sven

Ach, ich find's grad' herrlich. kühle frische Luft in die Lungen, keinen Schweiß auf der Stirne, duschen mit warmem Wasser macht wieder Sinn (und Spaß), und es gibt wieder 1000 Wege, die wir laufen/spazieren gehen können, ohne Autos um uns rum oder wegen Eintritt fragen/zahlen zu müssen.
Vitamin D wird hier allerdings bald wieder knapp werden, vermute ich bei dem Himmel ... :wink:
viele Grüße von zu Hause bei seinen Enten :h:
Uwe
majasch
Beiträge: 521
Registriert: Di 4. Jan 2011, 01:15

Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von majasch »

hallo Angelika, Uwe
war lässig mit euch "mitzureisen". und die vielen schönen, lustigen, spannenden, stimmungsvollen fotos haben mich einige stunden ins südliche afrika entführt. danke für diesen beitrag
gruess maja
Chasmo
Beiträge: 4
Registriert: So 13. Mär 2022, 18:34

Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Chasmo »

Hallo Uwe,

Sind gerade in Namiba 8) . Kannst du uns bitte sagen, wo du das Permit/oder ob du ein Permit für den Messum Krater und Brandberg besorgt hast?

Danke und beste Grüße
Christian
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Uwe Schmitz
Moderator
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo christian,
die gibts beim NWR in swakopmund.
du fährst die haupteinfalls-strasse (sam Nujoma) runter richtung strand. die letzte strasse vor der strandpromenade rechts rein (führt zum hotel rapmund. dort gleich auf der ecke linke seite altes gebäude im ersten stock.
die genehmigung ...
ist kostenlos,
gilt 3 monate,
wurde bei uns noch nie kontrolliert!
trotzdem gutes gefühl, wenn man sie hat. :h:
schöne tage im dorob und viele grüße
uwe
Chasmo
Beiträge: 4
Registriert: So 13. Mär 2022, 18:34

Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Beitrag von Chasmo »

Hallo Uwe!
Nachdem ich wieder ein Netz habe …….
Vielen Dank für deine Information. Zwischenzeitlich sind wir jedoch schon kurz vor demEtoshaNP und werden dann nächste Woche dann ohne Permit in die besagten Gegenden fahren.

Lg aus dem wunderschönen Namibia, auch das Wetter ist toll, Christian
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