Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
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- Uwe Schmitz
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Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo Reisefreunde,
Von 2016 bis März 2020 hatten wir unsere rote Afrika-Ente in Namibia stehen (nachzulesen hier).
Der Traum vom Reisen im Nahen Osten war uns nach Heimkehr der tapferen Ente durch die Corona-Auswirkungen
versperrt, also waren wir "zu Zeiten von Corona" Ende letzten Jahres mit einem Miet-4x4 wieder in Namibia unterwegs.
Doch auch am Ende 2021 scheint es nicht sicher sein, den Winter im Nahen Osten verbringen zu können, und so entschliessen wir uns, die kommende kalte Jahreszeit wieder ins von Corona-Einschränkungen weniger betroffene Namibia zu fliegen und dort zu reisen, doch nur wie?
Wir müssen versuchen, einen Geländewagen zu kaufen. Doch Anfragen bei verschiedenen Fahrzeugvermietern und auch den Farmen oder Lodges, bei denen Touristenfahrzeuge untergestellt sind, bringen keinen Erfolg.
Der Gebrauchtwagenmarkt scheint leergefegt zu sein, wir sind ernsthaft in Sorge um unsere Reisepläne. Da fällt uns Manni von Sophia Dale in Swakopmund ein, vielleicht weiß er einen Rat. Und tatsächlich, nur einen Tag später schreibt er uns, dass eine Bekannte ihren Wagen verkaufen möchte, einen 29 Jahre alten Toyota HDJ 81.
Nach Rückfrage scheint der Preis für uns akzeptabel, und wir bitten Manni, uns weitere Infos über Zubehör und Zustand zu schicken und fragen auch, ob er den Wagen mal checken könne.
Als Mannis Antwort kommt, 4,2-Liter-Motor mit Automatikgetriebe und permanentem Allrad, rostfreies Garagenfahrzeug in sehr gepflegtem Zustand, an Zubehör ein Kühlschrank und eine Box mit üblichem Werkzeug, sagen wir dem Kaufvertrag "gekauft wie gesehen", ohne den Wagen selbst je gesehen zu haben, zu.
Nun wartet also ein für uns riesiges 4x4-Auto auf uns, so fliegen wir schon Mitte September nach Windhoek, fahren mit einem winzigen Mietwägelchen runter nach Swakopmund und sehen unser neues Zuhause zum ersten Mal.
Der Toyota muss nun auf uns umgemeldet werden, ein größeres Unterfangen, welches laut Berichten anderer Fahrzeugkäufer/Touristen in Windhoek nicht mehr möglich ist. Doch hier in Swakopmund erhalten wir die TRN (Traffic Registration No.), die Voraussetzung für den Fahrzeugerwerb ist, dank dem Service von Michaela von Sophia Dale innerhalb eines Tages. Der TÜV, der in Namibia nur bei einem Besitzerwechsel des Fahrzeugs durchgeführt werden muss, gestaltet sich jedoch weit schwieriger. Bei der ersten Prüfung wird ein winziger Steinschlag in der Frontscheibe bemängelt, der Beifahrer-Sicherheitsgurt rastet nicht richtig ein, das rechte Reserverad am Heck beeinträchtigt die Sicht des Fahrers und soll entfernt werden sowie der Kühlschrank muss weg, da an seiner Stelle der originale hintere Sitz wieder eingebaut werden muss (der glücklicherweise noch vorhanden ist).
Am nächsten Vormittag nach Austausch der Frontscheibe gehts zum zweiten Mal zum TÜV, die Prozedur beginnt von vorne, Die Fahrgestellnummer am Rahmen wäre nicht zu finden, und das Standlicht würde nicht korrekt funktionieren. Ein weiterer schneller Werkstattbesuch bringt die Rahmennummer ans Tageslicht und uns die Erkenntnis, dass unser Auto Nebelscheinwerfer, aber keine Kontrillleuchte dafür hat und diese ausgeschaltet sein sollten!
Dritter Versuch: Plötzlich werden in der hinteren verstärkten Stoßstange die zusätzlichen LED-Blinker und Bremsleuchten entdeckt, die wären nicht serienmäßig und gehören entfernt! Wieder zur Werkstatt, dort werden die Steckverbindungen entfernt und Plastikblenden passend gesägt und mit Silikon davor geklebt.Mit dem vierten Versuch kurz vor Ladenschluss scheint es dann zu klappen, er ist mit allen Korrekturen zufrieden, nochmal gehts über die Grube, danach eine Runde über den Platz zur Bremsenprüfung, dann gibts grünes Licht, der TÜV ist bestanden.
Am nächsten Tag können wir dann - nachdem wir bei der Polizei endlich nach gestrigem Ausfall der Computer die Road Clearance (Bescheinigung, das das Fahrzeug nicht als gestohlen gemeldet ist) erhalten haben - unser Fahrzeugdokument abholen.
Der Toyota gehört nun auch OFFIZIELL uns!
Wer auch mal über den Kauf eines namibischen Autos nachdenkt, darf sich gerne zur Hilfe an Michaela wenden (info@sophiadale.org).
Zwischenzeitlich haben wir die mitgekaufte Werkzeugkiste durchsucht und auch diverse Outdoor-Läden zwecks Kauf von Campingausrüstung und -einrichtung aufgesucht.
So, zurück nach Windhoek. Dort wartet Stefan von Smiling African Sun, unser langjähriger Entenpfleger und Fahrzeugvermieter vom letzten Jahr, darauf, und einen stabilen Dachträger nebst Dachzelt auf den Toyota zu montieren. Während er fleissig ist, entspannen wir im Kwela Guest House um die Ecke.
Nun ist unsere Unabhängigkeit von fremden Zimmern als Quartier erreicht, wir ziehen um ins bekannte UrbanCamp. Dort ist weiteres Ausrüstung besorgen und verstauen angesagt.
Wir fahren raus zu unserem neuen Fahrzeug-Abstellplatz auf der Farm Hohenau (zwischen Windhoek-Stadt und dem Flughafen, ca. 12km südlich, für 30 €/Monat, weitere freie Plätze in verschlossener Halle frei), um überflüssige Teile wie Rücksitze und Original-Stoßstangenecken dort einzulagern.
Dann wird unser Auto fürs Erste reisefertig gepackt, und eine erste kleine Testrunde mag beginnen ...
Fortsetzung folgt, sobald das Internet es erlaubt ...
Viele Grüße
Uwe
Von 2016 bis März 2020 hatten wir unsere rote Afrika-Ente in Namibia stehen (nachzulesen hier).
Der Traum vom Reisen im Nahen Osten war uns nach Heimkehr der tapferen Ente durch die Corona-Auswirkungen
versperrt, also waren wir "zu Zeiten von Corona" Ende letzten Jahres mit einem Miet-4x4 wieder in Namibia unterwegs.
Doch auch am Ende 2021 scheint es nicht sicher sein, den Winter im Nahen Osten verbringen zu können, und so entschliessen wir uns, die kommende kalte Jahreszeit wieder ins von Corona-Einschränkungen weniger betroffene Namibia zu fliegen und dort zu reisen, doch nur wie?
Wir müssen versuchen, einen Geländewagen zu kaufen. Doch Anfragen bei verschiedenen Fahrzeugvermietern und auch den Farmen oder Lodges, bei denen Touristenfahrzeuge untergestellt sind, bringen keinen Erfolg.
Der Gebrauchtwagenmarkt scheint leergefegt zu sein, wir sind ernsthaft in Sorge um unsere Reisepläne. Da fällt uns Manni von Sophia Dale in Swakopmund ein, vielleicht weiß er einen Rat. Und tatsächlich, nur einen Tag später schreibt er uns, dass eine Bekannte ihren Wagen verkaufen möchte, einen 29 Jahre alten Toyota HDJ 81.
Nach Rückfrage scheint der Preis für uns akzeptabel, und wir bitten Manni, uns weitere Infos über Zubehör und Zustand zu schicken und fragen auch, ob er den Wagen mal checken könne.
Als Mannis Antwort kommt, 4,2-Liter-Motor mit Automatikgetriebe und permanentem Allrad, rostfreies Garagenfahrzeug in sehr gepflegtem Zustand, an Zubehör ein Kühlschrank und eine Box mit üblichem Werkzeug, sagen wir dem Kaufvertrag "gekauft wie gesehen", ohne den Wagen selbst je gesehen zu haben, zu.
Nun wartet also ein für uns riesiges 4x4-Auto auf uns, so fliegen wir schon Mitte September nach Windhoek, fahren mit einem winzigen Mietwägelchen runter nach Swakopmund und sehen unser neues Zuhause zum ersten Mal.
Der Toyota muss nun auf uns umgemeldet werden, ein größeres Unterfangen, welches laut Berichten anderer Fahrzeugkäufer/Touristen in Windhoek nicht mehr möglich ist. Doch hier in Swakopmund erhalten wir die TRN (Traffic Registration No.), die Voraussetzung für den Fahrzeugerwerb ist, dank dem Service von Michaela von Sophia Dale innerhalb eines Tages. Der TÜV, der in Namibia nur bei einem Besitzerwechsel des Fahrzeugs durchgeführt werden muss, gestaltet sich jedoch weit schwieriger. Bei der ersten Prüfung wird ein winziger Steinschlag in der Frontscheibe bemängelt, der Beifahrer-Sicherheitsgurt rastet nicht richtig ein, das rechte Reserverad am Heck beeinträchtigt die Sicht des Fahrers und soll entfernt werden sowie der Kühlschrank muss weg, da an seiner Stelle der originale hintere Sitz wieder eingebaut werden muss (der glücklicherweise noch vorhanden ist).
Am nächsten Vormittag nach Austausch der Frontscheibe gehts zum zweiten Mal zum TÜV, die Prozedur beginnt von vorne, Die Fahrgestellnummer am Rahmen wäre nicht zu finden, und das Standlicht würde nicht korrekt funktionieren. Ein weiterer schneller Werkstattbesuch bringt die Rahmennummer ans Tageslicht und uns die Erkenntnis, dass unser Auto Nebelscheinwerfer, aber keine Kontrillleuchte dafür hat und diese ausgeschaltet sein sollten!
Dritter Versuch: Plötzlich werden in der hinteren verstärkten Stoßstange die zusätzlichen LED-Blinker und Bremsleuchten entdeckt, die wären nicht serienmäßig und gehören entfernt! Wieder zur Werkstatt, dort werden die Steckverbindungen entfernt und Plastikblenden passend gesägt und mit Silikon davor geklebt.Mit dem vierten Versuch kurz vor Ladenschluss scheint es dann zu klappen, er ist mit allen Korrekturen zufrieden, nochmal gehts über die Grube, danach eine Runde über den Platz zur Bremsenprüfung, dann gibts grünes Licht, der TÜV ist bestanden.
Am nächsten Tag können wir dann - nachdem wir bei der Polizei endlich nach gestrigem Ausfall der Computer die Road Clearance (Bescheinigung, das das Fahrzeug nicht als gestohlen gemeldet ist) erhalten haben - unser Fahrzeugdokument abholen.
Der Toyota gehört nun auch OFFIZIELL uns!
Wer auch mal über den Kauf eines namibischen Autos nachdenkt, darf sich gerne zur Hilfe an Michaela wenden (info@sophiadale.org).
Zwischenzeitlich haben wir die mitgekaufte Werkzeugkiste durchsucht und auch diverse Outdoor-Läden zwecks Kauf von Campingausrüstung und -einrichtung aufgesucht.
So, zurück nach Windhoek. Dort wartet Stefan von Smiling African Sun, unser langjähriger Entenpfleger und Fahrzeugvermieter vom letzten Jahr, darauf, und einen stabilen Dachträger nebst Dachzelt auf den Toyota zu montieren. Während er fleissig ist, entspannen wir im Kwela Guest House um die Ecke.
Nun ist unsere Unabhängigkeit von fremden Zimmern als Quartier erreicht, wir ziehen um ins bekannte UrbanCamp. Dort ist weiteres Ausrüstung besorgen und verstauen angesagt.
Wir fahren raus zu unserem neuen Fahrzeug-Abstellplatz auf der Farm Hohenau (zwischen Windhoek-Stadt und dem Flughafen, ca. 12km südlich, für 30 €/Monat, weitere freie Plätze in verschlossener Halle frei), um überflüssige Teile wie Rücksitze und Original-Stoßstangenecken dort einzulagern.
Dann wird unser Auto fürs Erste reisefertig gepackt, und eine erste kleine Testrunde mag beginnen ...
Fortsetzung folgt, sobald das Internet es erlaubt ...
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
So, wieder in Windhoek zurück, kommt der nächste Bericht:
Unsere ersten zwei Reisetage verbringen wir auf Omandumba im nordwestlichen Erongo-Gebirge. Wir waren zwar schon zweimal dort, kennen aber die Campsite "3 Elephants" noch nicht. Die Landschaft ist nach der starken Regenzeit im März diesen Jahres immer noch recht grün und dicht mit vertrocknetem Gras bedeckt, dass golden in der Nachmittagssonne leuchtet.
Am Morgen unternehmen wir eine gut einstündige Wanderung im weiten Tal, sehen aber fast keine Tiere, doch bald wird es uns in den schattenlosen Flächen zu heiß und wir ziehen uns zwischen die Felsen zurück.
Auch Toilette und Dusche sind zwischen den kugeligen Granitfelsen versteckt, eine schöne Open-Air-Anlage.
Am Abend entdecken wir zwischen den Felsen eine Ginsterkatze. Damit sind wir bei meinem Lieblingsthema: Der Ablichtung von Tieren. Hier einige der ersten nicht so besonderen Ergebnisse: Vom Erongo-Gebirge fahren wir an den Brandberg, auf der Karte habe ich einen Bergeinschnitt entdeckt, den wir noch nicht aufgesucht haben, das Amis-Tal. Wir können in dieses Tal bis ans Ende hineinfahren und finden einen schattigen und windgeschützten Platz hinter einem Granitblock. Dort bereiten wir unser erstes Potje, wieder mal eines neu erworben (die anderen stehen zur Zeit unbenutzt zu Hause rum).
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Unsere ersten zwei Reisetage verbringen wir auf Omandumba im nordwestlichen Erongo-Gebirge. Wir waren zwar schon zweimal dort, kennen aber die Campsite "3 Elephants" noch nicht. Die Landschaft ist nach der starken Regenzeit im März diesen Jahres immer noch recht grün und dicht mit vertrocknetem Gras bedeckt, dass golden in der Nachmittagssonne leuchtet.
Am Morgen unternehmen wir eine gut einstündige Wanderung im weiten Tal, sehen aber fast keine Tiere, doch bald wird es uns in den schattenlosen Flächen zu heiß und wir ziehen uns zwischen die Felsen zurück.
Auch Toilette und Dusche sind zwischen den kugeligen Granitfelsen versteckt, eine schöne Open-Air-Anlage.
Am Abend entdecken wir zwischen den Felsen eine Ginsterkatze. Damit sind wir bei meinem Lieblingsthema: Der Ablichtung von Tieren. Hier einige der ersten nicht so besonderen Ergebnisse: Vom Erongo-Gebirge fahren wir an den Brandberg, auf der Karte habe ich einen Bergeinschnitt entdeckt, den wir noch nicht aufgesucht haben, das Amis-Tal. Wir können in dieses Tal bis ans Ende hineinfahren und finden einen schattigen und windgeschützten Platz hinter einem Granitblock. Dort bereiten wir unser erstes Potje, wieder mal eines neu erworben (die anderen stehen zur Zeit unbenutzt zu Hause rum).
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo Uwe,
schön euch wieder begleiten zu dürfen!
Ciao, Carlo
schön euch wieder begleiten zu dürfen!
Ciao, Carlo
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Vom Amis-Tal folgen wir am nächsten Morgen wieder mal der Pad um den Brandberg herum von Süden Richtung Westen und weiter nach Norden an den Goboboseb-Bergen vorbei.
Wir kommen an die T-Kreuzung, die links zur Küste runter und rechts zur Brandberg West Mine und zum Rhino Trust Camp führt. Diesesmal biegen wir rechts ab.
Die rechte Pad führt nun in kratziges aufgeworfenes Gelände, dass auf der anderen Seite des Ugab die Landschaft um das Desolation Valley bildet.
Die Brandberg West Mine ist mittlerweile aufgelassen, ein Eldorado für Freunde von Lost Places. Allerdings sind alle Gebäude niedergerissen. Wir laufen ein wenig durch dieses Bergwerksgelände und fahren dann weiter durch ein enges Tal mit ruppiger Piste an den Ugab, zum Rhino Trust Camp.
Vom Rhino Camp aus fahren wir wieder über die T-Kreuzung geradeaus weiter Richtung Küste und biegen in eines der Täler nach rechts (Westen) ab, die zum Ugab führen. Nur wenige Kilometer weiter bleiben wir - durch hohe Felsen recht windgeschützt - zum Nächtigen stehen. Ich klettere die Felsen hoch, um einen natürlichen Blick über dieses Tal zu erhalten. Zwischen den Felsbrocken stehen weiße Büschel, die ich mir auf dem Abweg genauer ansehen werde. Blicke ich nach hinter über die Spitzen der Felsen, sehe ich ein fantastisches Panorama zum Brandberg. Im abendlichen Licht überkommt mich wieder meine Leidenschaft zur Lichtbilderstellung auch von kleinen und kleinsten Details. Diesmal sind es die kleinen Blümchen rund um unseren Nachtplatz.
Ich hoffe, ich habe euch mit meinen Blümchenbildchen nicht zu sehr gelangweilt.
Beim nächsten Bericht geht's wieder mehr um wüste Landschaften.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wir kommen an die T-Kreuzung, die links zur Küste runter und rechts zur Brandberg West Mine und zum Rhino Trust Camp führt. Diesesmal biegen wir rechts ab.
Die rechte Pad führt nun in kratziges aufgeworfenes Gelände, dass auf der anderen Seite des Ugab die Landschaft um das Desolation Valley bildet.
Die Brandberg West Mine ist mittlerweile aufgelassen, ein Eldorado für Freunde von Lost Places. Allerdings sind alle Gebäude niedergerissen. Wir laufen ein wenig durch dieses Bergwerksgelände und fahren dann weiter durch ein enges Tal mit ruppiger Piste an den Ugab, zum Rhino Trust Camp.
Vom Rhino Camp aus fahren wir wieder über die T-Kreuzung geradeaus weiter Richtung Küste und biegen in eines der Täler nach rechts (Westen) ab, die zum Ugab führen. Nur wenige Kilometer weiter bleiben wir - durch hohe Felsen recht windgeschützt - zum Nächtigen stehen. Ich klettere die Felsen hoch, um einen natürlichen Blick über dieses Tal zu erhalten. Zwischen den Felsbrocken stehen weiße Büschel, die ich mir auf dem Abweg genauer ansehen werde. Blicke ich nach hinter über die Spitzen der Felsen, sehe ich ein fantastisches Panorama zum Brandberg. Im abendlichen Licht überkommt mich wieder meine Leidenschaft zur Lichtbilderstellung auch von kleinen und kleinsten Details. Diesmal sind es die kleinen Blümchen rund um unseren Nachtplatz.
Beim nächsten Bericht geht's wieder mehr um wüste Landschaften.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo Uwe,
die Bilder sind einmalig, vielen Dank
die Bilder sind einmalig, vielen Dank
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Am nächsten Morgen folgen wir dem Tal runter zu Ugab. Es wird, auch weil wir uns damit der Küste immer mehr nähern, absolut wüstenhaft und trocken, keine Form von Leben mehr. Die Landschaft wird richtig spannend, schwarzes Gestein wechselt in kurzen Abständen mit weißem Kalkgestein und stark mit Quarz durchzogenem Granit. Dieser ist wohl wenig wetterstabil und von zahlreichen Löchern und Aushöhlungen durchzogen.
Kurz bevor wir das weite Tal des Ugab erreichen, zeigt die Hauptspur nach links (Süden) ab, doch auch geradeaus geht's noch weiter ... Rechts der Piste erscheint in der ebenen Fläche ein dunkler und aufgerauter Untergrund, was ist da?
Wir fahren natürlich auch runter bis zur Talsohle des Ugab, hier ist es nur noch ein weites flaches und baumloses Tal, An der Kante des trockenen Flusslaufs haben sich gigantische Spülkanten gebildet, dieser Fluss hat wohl eine gewaltige Kraft, wenn er denn einmal abgeht, wie der Namibier zum Fliessen eines Flusses sagt. Doch weiter sollten wir hier nicht fahren, ab der Flussmitte beginnt der Skeleton Coast National Park, der für Besuche jeglicher Art gesperrt ist.
Also zurück an den letzten Abzweig und der Küstenstraße entgegen. Nach kurzer Zeit kommen wir an einem senkrecht stehenden Felsen vorbei (o.k, na ja ...) Ein kleines Schild im Sand benennt ihn als "Menhir". Aha! So wird die folgende ansonsten ereignislose Piste, die an der Küste kurz vor dem Gate des Skeletonparks endet, in Offroadfahrer-Kreisen als Menhirpiste bezeichnet.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Vom Ugab mit seinem salzigen Nebenfluß geht's zügig runter an die Küstenstraße. Wolken hängen über der Küste, doch die Fahrt auf der glatten Salzstraße geht genau so schnell und durch die Sonne zum Cape Cross.
Die bekannten Kreuze grüßen von Weitem, doch ich möchte nur noch einmal schnell ein paar gute Bildchen von den lieblichen Tierchen machen, die dort vor sich hin blöcken und stinken. Nach einer knappen halben Stunde Fotopause für mich sausen wir weiter, Swakopmund und Sophia Dale entgegen. Hier können wir Manni und Michaela von der erfolgreichen ersten Tour berichten, und wir treffen dort auf gute Freunde, Axel und Helga sowie Wolfgang und Heike. Mit ihnen verbringen wir zwei unterhaltsame Tage. Doch für uns sind die Tage auch Orga-Tage, es gibt noch einiges an Ausrüstung zu kaufen, wie wir in den letzten Tagen feststellen konnten. So, Ausrüstung ergänzt, Abschied von den Freunden und einem ihrer Tipps gefolgt: Wir wollen den Swakop hoch und ins Khan-Rivier. Den Swakop sind wir schon des öfteren bis Goanikontes hoch gefahren, das geht nicht mehr, mit Zaun und Pfosten ist die Durchfahrt versperrt, aber von Goanikontes aus geht es auf Piste ins Rivier, das trockene Flussbett des Swakop. Der Khan ist weiter und gerader als der Swakop. Wir wollen zur Old Khan Mine fahren und sehen, ob wir dort einen Nachtplatz finden. Da wir hier nicht weiter dürfen, kehren wir um und inspizieren mehrere Nebentäler zur Schlafplatzsuche und werden auch fündig.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Die bekannten Kreuze grüßen von Weitem, doch ich möchte nur noch einmal schnell ein paar gute Bildchen von den lieblichen Tierchen machen, die dort vor sich hin blöcken und stinken. Nach einer knappen halben Stunde Fotopause für mich sausen wir weiter, Swakopmund und Sophia Dale entgegen. Hier können wir Manni und Michaela von der erfolgreichen ersten Tour berichten, und wir treffen dort auf gute Freunde, Axel und Helga sowie Wolfgang und Heike. Mit ihnen verbringen wir zwei unterhaltsame Tage. Doch für uns sind die Tage auch Orga-Tage, es gibt noch einiges an Ausrüstung zu kaufen, wie wir in den letzten Tagen feststellen konnten. So, Ausrüstung ergänzt, Abschied von den Freunden und einem ihrer Tipps gefolgt: Wir wollen den Swakop hoch und ins Khan-Rivier. Den Swakop sind wir schon des öfteren bis Goanikontes hoch gefahren, das geht nicht mehr, mit Zaun und Pfosten ist die Durchfahrt versperrt, aber von Goanikontes aus geht es auf Piste ins Rivier, das trockene Flussbett des Swakop. Der Khan ist weiter und gerader als der Swakop. Wir wollen zur Old Khan Mine fahren und sehen, ob wir dort einen Nachtplatz finden. Da wir hier nicht weiter dürfen, kehren wir um und inspizieren mehrere Nebentäler zur Schlafplatzsuche und werden auch fündig.
Fortsetzung folgt!
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Nach dem Swakoprivier geht es weiter in die Wüste, wir haben uns das Permit für den Namib-Naukluft National Park schnell in Swakopmund beim NWR besorgt, nun fahren wir zur Rock Arch. Wir waren schon 2016 und 2017 mit der Ente dort, jetzt wollen wir erfahren, wie sich diese steinige Strecke mit dem Toyota fährt.
Wir fahren die etwa 20 Kilometer zurück zur Blutkuppe, hier bleiben wir und verbringen den Tag mit der Suche nach Tieren und chillen im Schatten.
Wenige Tiere gab es diesmal zu entdecken. Nachdem wir 2016 noch Springböcke, Oryxe, Strauße, Wüstenratten und weitere größere Tiere sahen, wurde es jedes Mal, wenn wir hier waren, weniger. Jetzt fanden wir nicht ein einziges Säugetier, am Horizont verschwand ein einsamer Strauß... Nun geht es zurück Richtung Windhoek. Weitere Anschaffungen sollen getätigt werden, und der Wagen soll in der Werkstatt von Stefan (African Sun Car Hire) gecheckt werden, er zieht so schlecht und ruckelt beim Schalten. Wir fahren auf der C28, einer Schotterpad, über den Bosua-Pass und durch das Khomas Hochland.
Wir erreichen Windhoek mit nur einer weiteren Öl-Kühl-Pause. Bei Stefan wird das schon sehr dunkle Automatik-Getriebeöl erneuert und der Getriebeölfilter gereinigt. Der kurze Check zeigt, dass auch die vorderen Bremsbeläge runter sind, also kommen neue rein. Um die schon sehr weichen Stoßdämpfer zu wechseln, ist momentan die Zeit in der Werkstatt knapp, so dass wir die Aktion bis zum nächsten Besuch verschieben (So hat der Toyota weiterhin ein bisschen das Schwingen der Ente).
Am nächsten Tag ist nochmal Einkaufen beim Reiseausrüstern und Werkstattausstattern angesagt, und es werden eine Solarzelle und alles nötige Zubehör dazu besorgt.
Am Nachmittag ist unser Platz im Urban Camp ein wenig Werkstatt, ich installiere das neue Strom-Equipement.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wir fahren die etwa 20 Kilometer zurück zur Blutkuppe, hier bleiben wir und verbringen den Tag mit der Suche nach Tieren und chillen im Schatten.
Wenige Tiere gab es diesmal zu entdecken. Nachdem wir 2016 noch Springböcke, Oryxe, Strauße, Wüstenratten und weitere größere Tiere sahen, wurde es jedes Mal, wenn wir hier waren, weniger. Jetzt fanden wir nicht ein einziges Säugetier, am Horizont verschwand ein einsamer Strauß... Nun geht es zurück Richtung Windhoek. Weitere Anschaffungen sollen getätigt werden, und der Wagen soll in der Werkstatt von Stefan (African Sun Car Hire) gecheckt werden, er zieht so schlecht und ruckelt beim Schalten. Wir fahren auf der C28, einer Schotterpad, über den Bosua-Pass und durch das Khomas Hochland.
Wir erreichen Windhoek mit nur einer weiteren Öl-Kühl-Pause. Bei Stefan wird das schon sehr dunkle Automatik-Getriebeöl erneuert und der Getriebeölfilter gereinigt. Der kurze Check zeigt, dass auch die vorderen Bremsbeläge runter sind, also kommen neue rein. Um die schon sehr weichen Stoßdämpfer zu wechseln, ist momentan die Zeit in der Werkstatt knapp, so dass wir die Aktion bis zum nächsten Besuch verschieben (So hat der Toyota weiterhin ein bisschen das Schwingen der Ente).
Am nächsten Tag ist nochmal Einkaufen beim Reiseausrüstern und Werkstattausstattern angesagt, und es werden eine Solarzelle und alles nötige Zubehör dazu besorgt.
Am Nachmittag ist unser Platz im Urban Camp ein wenig Werkstatt, ich installiere das neue Strom-Equipement.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen

Krass, so sah der Bosuapass bei uns im Januar aus. Das ist die Stelle mit dem Freiluftklo ...
Grüße
abacus
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo, hier sind wir wieder, zurück aus dem off im wilden Westen Namibias.
Doch weiter mit unserer Geschichte:
Von Windhoek aus fahren wir in einem Rutsch durch bis kurz vor Etosha, wir wollen endlich mehr Tiere sehen. Etwa 30 Kilometer vor dem Anderson Gate, der Einfahrt in den Nationalpark vor Okaukuejo, liegt die Mondjila Lodge, mit wunderschönen Campsites und großer Lapa mit Restaurant und Bar. Hier stationieren wir uns, und von hier aus fahren wir, nur jeweils als Tagesgäste, in den Park. Die Campsites werden immer unattraktiver, und der Preis dafür wurde deutlich erhöht. Noch bevor wir in den Park fahren, haben wir am Abend schöne erste Tierbegegnungen auf dem Campinggelände. Am nächsten Morgen starten wir früh in den Park und fahren an den Rand der riesigen Pfanne. Weiteres aus Etosha folgt in Bälde!
Viele Grüße
Uwe
Doch weiter mit unserer Geschichte:
Von Windhoek aus fahren wir in einem Rutsch durch bis kurz vor Etosha, wir wollen endlich mehr Tiere sehen. Etwa 30 Kilometer vor dem Anderson Gate, der Einfahrt in den Nationalpark vor Okaukuejo, liegt die Mondjila Lodge, mit wunderschönen Campsites und großer Lapa mit Restaurant und Bar. Hier stationieren wir uns, und von hier aus fahren wir, nur jeweils als Tagesgäste, in den Park. Die Campsites werden immer unattraktiver, und der Preis dafür wurde deutlich erhöht. Noch bevor wir in den Park fahren, haben wir am Abend schöne erste Tierbegegnungen auf dem Campinggelände. Am nächsten Morgen starten wir früh in den Park und fahren an den Rand der riesigen Pfanne. Weiteres aus Etosha folgt in Bälde!
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hat doch etwas gedauert ... aber weiter mit Etosha, mit den Tieren. Am Rand der Pfanne bei der Okondeka Wasserstelle haben wir etliche Tiere gesehen, doch auf der Fahrt durch den Park haben wir manchmal das Gefühl, der Park wäre von Tieren leergeräumt. Sind wir durch die vielen Jahre hier zu verwöhnt, oder haben die vielen letzten trockenen Jahre den Tierbestand reduziert?
Die Regenzeit im Januar bis März 2021 war endlich sehr ergiebig, Staudämme sind gefüllt, überall blühte die Natur auf, es wuchs sehr viel Gras, auch vertrocknet noch lange Zeit Futter für Rinder und Wildtiere.
Doch leider auch gefundenes Fressen für Buschfeuer, es hat im Sommer viel in Namibia gebrannt, und teilweise brennt es immer noch. Wir fahren durch Gebiete im Park, in denen das Gras vor ganz kurzer Zeit abgebrannt ist, die Bäume und Sträucher werden größtenteils verschont ...
Wir sind diesesmal wirklich wenig angetan vom Park, die Pisten sind vom Wellblech zerstört (und wir dachten, mit großen Reifen am Geländewagen wären die Wellblechbehinderungen damals mit der Ente endlich vorbei!). Tiersichtungen halten sich weiter in Grenzen, so fahren wir nach Okaukuejo ans Wasserloch, dort waren wir früher oft erfolgreich.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Die Regenzeit im Januar bis März 2021 war endlich sehr ergiebig, Staudämme sind gefüllt, überall blühte die Natur auf, es wuchs sehr viel Gras, auch vertrocknet noch lange Zeit Futter für Rinder und Wildtiere.
Doch leider auch gefundenes Fressen für Buschfeuer, es hat im Sommer viel in Namibia gebrannt, und teilweise brennt es immer noch. Wir fahren durch Gebiete im Park, in denen das Gras vor ganz kurzer Zeit abgebrannt ist, die Bäume und Sträucher werden größtenteils verschont ...
Wir sind diesesmal wirklich wenig angetan vom Park, die Pisten sind vom Wellblech zerstört (und wir dachten, mit großen Reifen am Geländewagen wären die Wellblechbehinderungen damals mit der Ente endlich vorbei!). Tiersichtungen halten sich weiter in Grenzen, so fahren wir nach Okaukuejo ans Wasserloch, dort waren wir früher oft erfolgreich.
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Uwe
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Im Wasserloch von Okaukuejo fühlen sich auch andere Tiere wohl.
Wir verlassen den Etosha Nationalpark und treffen am Abend mit Leon und Marco zusammen. Gemeinsam wollen wir ein paar Tage auf kleinen Pisten durchs einsame Damaraland fahren.
Über den Grootberg-Pass fahren wir nach Palmwag, Pause und Reifen flicken lassen,dann geht's auf der C43 nach Süden bis Bergsig, dort schwenken wir nach Westen auf die C39 zur Küste, diese Pad verlassen wir aber deutlich vor dem Springbok Gate am Skeleton Coast Nationalpark und fahren eine kleine Piste Richtung Süden entlang der Parkgrenze.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Nach einer sehr ruhigen aber kühlen Nacht fahren wir weiter nach Süden, es soll zum Huab Rivier gehen und danach entweder dem Huab und Abu Huab talaufwärts nach Twyfelfontein oder noch weiter südlich durch das Desolation Valley an den Ugab.
Zunächst fahren wir noch durch Täler, in denen viel Gras wuchs und jetzt vertrocknet und golden in der Sonne glänzt. Dann queren wir Senken, in denen riesige Welwitschien stehen, dort bald wird's nur noch durch völlig trocken und vegetationslos. Wir erreichen das Huab Rivier, das sich als breites grünes Band durch die trockene Landschaft zieht, ein erfrischender Anblick. Doch der Versuch, eine Passage entlang des Riviers zu finden, scheitert. So kehren wir um und suchen uns einen Nachtplatz am Rand des Tals. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Zunächst fahren wir noch durch Täler, in denen viel Gras wuchs und jetzt vertrocknet und golden in der Sonne glänzt. Dann queren wir Senken, in denen riesige Welwitschien stehen, dort bald wird's nur noch durch völlig trocken und vegetationslos. Wir erreichen das Huab Rivier, das sich als breites grünes Band durch die trockene Landschaft zieht, ein erfrischender Anblick. Doch der Versuch, eine Passage entlang des Riviers zu finden, scheitert. So kehren wir um und suchen uns einen Nachtplatz am Rand des Tals. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Nachdem wir keinen Weg durch das Huabtal finden konnten, fahren wir nach einer Übernachtung am Rand des Tals nach Süden weiter.
Hier beginnt ein Gebiet, das in den Karten als Desolation Valley benannt ist. Es ist allerdings kein einzelnes Tal, sondern ein wüstenhaftes Gebiet, das durch mehrere Täler mit erodierten Abbrüchen und Tafelbergen durchzogen ist. Hier kommt wieder das so lange vermisste Gefühl auf, das einen an alte Zeiten in der Sahara zurückerinnert. Mitten in dieser Einsamkeit stehen in einer Senke plötzlich ein paar Bäumchen, die spenden Schatten, hier machen wir Mittagspause. Hier scheint auch Wasser aus dem Untergrund aufzusteigen, denn am Rand der Felskante hat sich ein kleines Biotop gebildet, mit Gras und Insekten, die hier leben können. Oberhalb steht die Ruine einer Hütte, die wir auch erkunden.
In einer der beiden Hüttenreste ist in der Wand eine Nische, in der frühere Reisende ein Notizbuch hinterlassen haben, in das sich nachfolgende eintragen können. Nicht oft besucht, diese Lokalität! Auf dem Weg runter in das Ugab-Rivier durchfahren wir nun in andere Gesteinsformationen: ein kleines Schiefergebirge, dessen dünne Schieferplatten als senkrechte Grate aus dem Boden schauen. Die kleinen Grate sind nur einige Dezimeter hoch, ander steigen bis zu 30 Metern auf und bilden die Täler, denen wir zu folgen haben.
Je weiter wir den Tälern talwärts folgen, desdo grüner wird es, hier läuft das Wasser der seltenen Regen zusammen, wodurch die Bäume in dieser trockenen Gegend überleben können.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Hier beginnt ein Gebiet, das in den Karten als Desolation Valley benannt ist. Es ist allerdings kein einzelnes Tal, sondern ein wüstenhaftes Gebiet, das durch mehrere Täler mit erodierten Abbrüchen und Tafelbergen durchzogen ist. Hier kommt wieder das so lange vermisste Gefühl auf, das einen an alte Zeiten in der Sahara zurückerinnert. Mitten in dieser Einsamkeit stehen in einer Senke plötzlich ein paar Bäumchen, die spenden Schatten, hier machen wir Mittagspause. Hier scheint auch Wasser aus dem Untergrund aufzusteigen, denn am Rand der Felskante hat sich ein kleines Biotop gebildet, mit Gras und Insekten, die hier leben können. Oberhalb steht die Ruine einer Hütte, die wir auch erkunden.
In einer der beiden Hüttenreste ist in der Wand eine Nische, in der frühere Reisende ein Notizbuch hinterlassen haben, in das sich nachfolgende eintragen können. Nicht oft besucht, diese Lokalität! Auf dem Weg runter in das Ugab-Rivier durchfahren wir nun in andere Gesteinsformationen: ein kleines Schiefergebirge, dessen dünne Schieferplatten als senkrechte Grate aus dem Boden schauen. Die kleinen Grate sind nur einige Dezimeter hoch, ander steigen bis zu 30 Metern auf und bilden die Täler, denen wir zu folgen haben.
Je weiter wir den Tälern talwärts folgen, desdo grüner wird es, hier läuft das Wasser der seltenen Regen zusammen, wodurch die Bäume in dieser trockenen Gegend überleben können.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Re: Wie die Entenfahrer in Namibia zum Toyota kamen
Hallo Uwe,
tolle Bilder aus einer wunderschönen Gegend!
Seid ihr am unteren Huab auch hier etwas erhöht über dem Tal gewesen? Mit kleinem Wasserbecken unter den überhängenden Felsen.
Die Erinnerung an alte Saharazeiten sind auch der Hauptgrund, warum unser Auto seit längerem In Namibia steht. Hier kann man noch in weiten Bereichen seine Wüstensehnsucht stillen.
Morgen geht unser Flieger, man sieht sich.
Viele Grüße
Horst
tolle Bilder aus einer wunderschönen Gegend!
Seid ihr am unteren Huab auch hier etwas erhöht über dem Tal gewesen? Mit kleinem Wasserbecken unter den überhängenden Felsen.
Die Erinnerung an alte Saharazeiten sind auch der Hauptgrund, warum unser Auto seit längerem In Namibia steht. Hier kann man noch in weiten Bereichen seine Wüstensehnsucht stillen.
Morgen geht unser Flieger, man sieht sich.
Viele Grüße
Horst




