Streit um Umweltzonen

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Jürgen
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Streit um Umweltzonen

Beitrag von Jürgen »

Was ausländische Besucher beachten müssen

Seit 1. Januar 2008 haben mit Berlin, Köln und Hannover die ersten Städte in Deutschland ernst gemacht und eine Umweltzone mit dem Ziel eingeführt, die Feinstaub-Belastung deutlich zu verringern. Welche Kosten entstehen dem Autofahrer dadurch? Was müssen ausländische Besucher beachten?... mehr

Quelle: ADAC

jürgen
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!

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4x4traveler
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von 4x4traveler »

bei dieser geschichte werden die leute hinters licht geführt und die meisten merken es noch nicht einmal. uns im ruhrgebiet wird es am härtesten treffen! wir haben eine kleine initiative gegen die umweltzonen und deren auswirkungen gestartet und freuen uns über mithilfe.

http://www.halt-umweltzone.de/

diese homepage ist rein privat und ohne kommerziellen charakter.

gruß rafael
Jürgen
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Jürgen »

Hier noch eine Aufstellung (Stand: 2007) über Nachrüstmöglichkeiten (Hersteller)

Quelle: ADAC

Jürgen
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4x4traveler
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von 4x4traveler »

ganau deswegen wird es für uns hart, K.A. in der tabelle für landrover.

momentan gibt es keine DPF für "quotenfahrzeuge" , erst wird die masse abgefertigt und dann evtl. die randgruppen. im blacklandy forum werden interessenten für einen dfp filter gesucht, weil die hersteller nur ab einer bestimmten abnahmemenge fertigen.
was ist, wenn es in zukunft keinen filter geben wird? noch kann z.b. ich (so wie die anderen auch) einige jahre rumfahren, und dann ? dann kann ich nur noch blumen im defender pflanzen weil mir der wagen nicht mehr abgekauft wird bez. sehr weit unter wert abgekauft wird. :kotz:
Jürgen
Beiträge: 3555
Registriert: Mo 1. Aug 2005, 12:37

Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Jürgen »

hallo, hab mal ein wenig gegoogelt:

in der schweiz werden DPF´s vertrieben
siehe hier

jürgen
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Christine
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Christine »

Lt. dem österreichischen Hersteller der Remus-Nachrüstfilter gibt es für den TD5 keine Freigabe von KBA. Man kann sich das Ding zwar einbauen lassen, ob es hierzulande anerkannt wird, ist fraglich. Zumindest für den Wegfall der Strafsteuer und diese 300 Euro Steuernachlass ist die KBA-Prüfung wohl obligatorisch.
Die geplante Nachrüstlösung, die im Black-Landy-Forum ausführlich diskutiert wird, funktioniert, so sie denn kommt, zunächst einmal nur für die TD5, die schon einen Oxikat haben, die älteren Fahrzeuge schauen, obwohl es für die weit dringlicher wäre, zunächst in die Röhre.
Gruss
Christine
Hajo
Beiträge: 146
Registriert: Mo 10. Mär 2008, 19:28

Ob sich diese Erkenntnis herumspricht und Folgen zeigt?

Beitrag von Hajo »

Grüss Gottle,
mal ne (vorläufig) gute Nachricht aus Tübingen:

Zitat aus dem örtlichen Käsblättle: (http://tagblatt.de/35701823/Nachrichten/Newsticker)
OB Palmer: Umweltzone hat nichts gebracht

...
„Die Löcher in der Umweltzone sind so groß, dass der Feinstaub lässig durchkommt“, findet OB Boris Palmer.
...

Klar ist für Palmer aber bereits: „Die Messergebnisse zeigen keinen Trend zur Verbesserung der Situation.“
...

Palmer: „Außer Spesen nichts gewesen.“
Jetzetle schaun mer mal ...

Hajo
Alfrederix
Beiträge: 21
Registriert: Fr 7. Mär 2008, 21:48

Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Alfrederix »

Hallo,
diese Einstellung des Tübinger OB ist nicht neu,
siehe hier.
Wolfgang K
Beiträge: 2195
Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
Wohnort: bei Mainz

Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Wolfgang K »

Das spannende an dem Statement von Palmer (der ja selbst eigentlich ein Opfer ist :-) ) ist die Schlussfolgerung, die mitschwingt: Ausweitung der Zonen und Verschärfung der Vorschriften.

Wenn der Karren im Dreck steckt, bekommt der Gaul einfach ein par mehr Zügel umgehängt. Es wird noch eine Weile dauern, bis es den Leuten dämmert, dass sie hier einer Kampagne unseres Bundesumweltministeriums, das mit seinem hauseigenen Klageverein – der DUH - aufgesessen sind. Man muss sich mal vor Augen führen, dass ein Ministerium mit Steuergeldern einen Verein finanziert, der dazu dient um wiederum gegen die öffentliche Hand – z.B. die Städte zu klagen, bzw. Bürger zum klagen motiviert. Das Ministerium wollte die Zonen mit Gewalt, der Feinstaub ist nur ein Vehikel. Lustigerweise ein ungeeignetes. Mir ist nicht ganz klar, was man mit der Verbannung der „Stinker“ (es lebe die billige Polemik) aus den Städten erreichen wollte. Weniger Feinstaub sicher nicht. Im Gegenteil: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumen ... index.html. Genau die Fahrzeuge haben eine grüne Plakette und ersetzen die Euro 0 und 1 Fahrzeuge, die ja draußen bleiben müssen.

Letztendlich sind die Fahrzeuge (zumindest deren Abgase) gar nicht das Problem. Mit z.B. anderen Bremsbelägen etc. wäre einfacher mehr zu erreichen, vor allem ohne den Bürgern so ins Knick zu hauen. Die jetzt betroffen Fahrzeuge, die obendrein zahlenmäßig sowieso keine Rolle mehr spielen, hätte man in Ruhe aussterben lassen können, ohne den wenigen Besitzern noch ans Bein zu pinkeln. Bei der Einführung des Kats hat es doch auch funktioniert. In meinen Augen geht es hier nur um ideologisch motivierte Schikane.


Grüße
Wolfgang
Hajo
Beiträge: 146
Registriert: Mo 10. Mär 2008, 19:28

Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Hajo »

Hallo
Alfrederix hat geschrieben:Hallo,
diese Einstellung des Tübinger OB ist nicht neu,
siehe hier.
dies war schon bekannt. Jetzt hat er aber die Daten, die belegen, dass es nichts gebracht hat. Ich habe dem OB vorgeschlagen, dass er die Umweltzone sofort auflöst und die Schilder über Ebay an die Städte verkauft, die noch nicht so weit sind :shock: .

Mal sehen ob sich was tut, außer daß es weiter nervt.

Hajo
ferdi
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von ferdi »

Hallo Hajo,

und das stand vor 4 Wochen in unserem Käsblättle:

22-1922232.jpg

Bring' den Palmer bloß nicht auf die Palme, unser Salomon mag' in Ökozonenstreitfällen auch keine salomonischen Urteile.

Gruß nach TÜ
Ferdi
Wolfgang K
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Wolfgang K »

Die Frage ist was geschieht, wenn eine Stadt dem Blödsinn ein Ende bereitet.
Das BVerwG hat in einem entsprechenden Urteil 2007 (z.B. http://www.tagesschau.de/inland/feinstaub2.html) die Stadt München quasi gezwungen Fahrverbote zu verhängen. Jetzt (naja eigentlich schon länger) setzt sich die Erkenntnis durch, dass Fahrverbote nix bringen. Aber das Urteil würde ja nicht ungültig. Würde derzeit eine Stadt die Schilder abbauen, wäre damit eine neuen Klagewelle der DUH gegen alle Vernunft vorprogrammiert. Das würde dann wieder Geld kosten - aus dem Stadtsäckel und Fördergelder vom Bundesumweltministerium. Da die Schilder schon mal hängen, wird sich das also nicht bessern. Gefangen zwischen den Brettern. :bang:

Grüße
Wolfgang
ferdi
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von ferdi »

Hallo Wolfgang,

zum Glück hat Freiburg noch keine Schilder, Mainz doch hoffentlich auch nicht. Oder?

Gruß
Ferdi
Wolfgang K
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Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Wolfgang K »

Nee, wir sind noch schildafrei. :lol: . Aber dennoch wird hier ab und zu auch mal die Welt gerettet: http://www.zeit.de/2004/18/Hamster_2frichtig?page=1

Grüße
Wolfgang
Hajo
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Registriert: Mo 10. Mär 2008, 19:28

Re: Streit um Umweltzonen

Beitrag von Hajo »

Wolfgang K hat geschrieben:Nee, wir sind noch schildafrei. :lol: .
Ich glaub wir ziehen wieder in Eure Gegend...Dann Kann der LR wieder neu sein Gebiet markieren 8)

Hajo
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