Hallo Overlander,
Ich bin neu im Forum und erlaube mir gleichweg Africa-Overland Experten um Rat anzufragen.
Im Frühjahr 2017 (ca. März) will ich eine bereits detailliert geplante Reise ins südliche Afrika antreten – ausgehend von Morocco entlang der West-Küste nach Cape Town. Hierfür verfüge ich über sehr viel Zeit und stehe nicht unter Zeitdruck, abgesehen von der jeweiligen Gültigkeitsdauer der Visas. Der Kontinent ist mir nicht ganz unbekannt – Kindheit in Cameroon, Berufsjahre in Südafrika, Urlaubsreisen in Ost-Afrika und selbstfahr Safari in Namibia. Die Sahelländer sind mir jedoch nur aus der Presse und aus Reiseberichten bekannt.
Aus Sicherheitsüberlegungen hatte ich die ursprünglich geplante Ost-Route zu Gunsten der West-Route fallen gelassen. Die Länder Mauretanien, Senegal, Mali, Burkina Faso weisen jedoch auf Grund vieler Berichte einige Sicherheitsrisiken auf. Daher meine Fragen zur Einschätzung der aktuellen Lage durch erfahrene „Overlander“:
- wie ist die aktuelle Lage? Eure Länder spezifischen Empfehlungen? die Grenzübergänge?, wie: Nouadibou (Mauretanien) nach Diama (Senegal) - Kidira (Senegal) nach Diboli/Kayes (Mali) - Sikasso (Mali) nach Koloko (Burkina Faso)
- Mali scheint das grösste „Abenteur“ zu bieten. Sicherheit auf der Strecke Diboli/Kayes nach Bamako? Ist der Besuch von Djenné und der Falaise de Bandiagara noch machbar?
Alternativ kann ich mir die Umschiffung des nördlichen Teils der West-Route vorstellen um das effektive overland Abenteuer erst in Douala (Cameroon) zu beginnen – wenn auch nur sehr ungern. Hat jemand Erfahrung mit der Fz-Verschiffung aus Europa (z.B. Hamburg, Bremen, Rotterdam) nach Douala (Cameroon)?
Herzlichen Dank schon mal an alle.
Gruss, Rudolph
Reise durch die Sahelländer
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Rudolph Angst
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Michael K.
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Re: Reise durch die Sahelländer
Hallo Rudolph,
in Mali,meinem Lieblingsland,ist die Sicherheitslage zur Zeit nicht gut.
http://www.jeuneafrique.com/mag/332806/ ... ihadistes/
Hier kannst du sehen welche Terrorgruppen im Land ihr Unwesen treiben.Ich persönlich würde weiter südlich bei Kenieba einreisen.Das Dogon-Land würde ich nicht bereisen.Aber auch der Süden ist nicht 100% sicher.In Sikasso wurden auch schon Terrorverdächtige festgenommen.Bis Kamerun würde ich nicht verschiffen,sondern eher von Tema nach Kapstadt mit:
https://www.cma-cgm.com/ebusiness/sched ... +%3B+ZACPT
Die Ostroute finde ich persönlich zur Zeit sicherer.Die Verschiffung bis Alexandria kannst du mit
http://cfsegypt.com/#work
machen.
Grüsse
Michael
in Mali,meinem Lieblingsland,ist die Sicherheitslage zur Zeit nicht gut.
http://www.jeuneafrique.com/mag/332806/ ... ihadistes/
Hier kannst du sehen welche Terrorgruppen im Land ihr Unwesen treiben.Ich persönlich würde weiter südlich bei Kenieba einreisen.Das Dogon-Land würde ich nicht bereisen.Aber auch der Süden ist nicht 100% sicher.In Sikasso wurden auch schon Terrorverdächtige festgenommen.Bis Kamerun würde ich nicht verschiffen,sondern eher von Tema nach Kapstadt mit:
https://www.cma-cgm.com/ebusiness/sched ... +%3B+ZACPT
Die Ostroute finde ich persönlich zur Zeit sicherer.Die Verschiffung bis Alexandria kannst du mit
http://cfsegypt.com/#work
machen.
Grüsse
Michael
Re: Reise durch die Sahelländer
Hallo,
Douala kann ich dir jetzt nicht direkt was sagen. Aber das ist die typische Grimaldi Autoschiebertour für RoRo. Kannst zu Preisen einfach mal im Internet suchen. Auto kannst direkt zu Unikai nach HH bringen. Abgeben ist easy.
Ich hatte bei insgesamt 3 RoRo Verschiffungen nach Westafrika (2 x Dakar) und 1 x Cotonou nie Probleme, dass auf dem Schiff etwas passiert wäre. Allerdings sind die Schiffe unzuverlässig, die Dokumentation dauert mal etwas länger
oder aber der Hafen macht Probleme. Letzteres würde ich auch in Douala annehmen.
Zum einen ist der Zeitraum zwischen Ausladen und Ausfahrt aus dem Hafen kritisch zwecks Diebstahl. Zum anderen wirst du als "Tourist" vermutlich massiven Diskussionsbedarf auslösen, da du dein Auto nicht verzollen willst, sondern bpsw. mit Carnet temporär einführen willst. Das überfordert den 08/15 Stempler. Die wollen aber alle Kohle sehen
. In Cotonou habe ich 1 Woche intensive 12 Std. Schichten geschoben, um meinen Privatwagen aus dem kamerabewachten Hochsicherheitsbereich des Hafens zu fahren. In diesem Bereich wurde während der Verhandlungszeit aus dem Wagen mein 25 Jahre alter Kompass geklaut.
Ich würde für so eine Aktion auf der sicheren Seite liegend 10 Tage kalkulieren.
Gruß Flo
Douala kann ich dir jetzt nicht direkt was sagen. Aber das ist die typische Grimaldi Autoschiebertour für RoRo. Kannst zu Preisen einfach mal im Internet suchen. Auto kannst direkt zu Unikai nach HH bringen. Abgeben ist easy.
Ich hatte bei insgesamt 3 RoRo Verschiffungen nach Westafrika (2 x Dakar) und 1 x Cotonou nie Probleme, dass auf dem Schiff etwas passiert wäre. Allerdings sind die Schiffe unzuverlässig, die Dokumentation dauert mal etwas länger
Zum einen ist der Zeitraum zwischen Ausladen und Ausfahrt aus dem Hafen kritisch zwecks Diebstahl. Zum anderen wirst du als "Tourist" vermutlich massiven Diskussionsbedarf auslösen, da du dein Auto nicht verzollen willst, sondern bpsw. mit Carnet temporär einführen willst. Das überfordert den 08/15 Stempler. Die wollen aber alle Kohle sehen
Ich würde für so eine Aktion auf der sicheren Seite liegend 10 Tage kalkulieren.
Gruß Flo




