Das war eine organisierte Gruppe, die von Süden bzw. auf der Strecke dann von Osten kam und nach Nigeria weitergereist ist.
Wichtig ist, dass die Gruppe auf kamerunischer Seite für einen Teil der Strecke einen Militär-Konvoi organisiert hat. Da das für Ausländer wohl erstmalig geschah, sind viele Aspekte noch nicht gesichert: geht das auch für Individualreisende? Lassen die Nigerianer Overlander in Richtung Kamerun überhaupt an die Grenze (bisher wurden die abgewiesen und auf den nördlicheren Übergang Gembu - Banyo verwiesen)? Ist es möglich, sozusagen spontan nach der Grenze, von Nigeria kommend, in Kamerun den Militärkonvoi zu organisieren?
Ich fürchte, das alles werden wir noch abwarten müssen. Grundsätzlich lässt sich sagen: Gembu - Banyo ist landschaftlich interessant und ohne Konvoi für Individualisten attraktiver, aber die Strecke ist - weil nicht asphaltiert - anspruchsvoller und in der Regenzeit teilweise unpassierbar. Mamfe - Ekok ist wesentlich leichter, da seit einigen Jahren durchgehend geteert, dafür wegen des Konvois schwieriger zu managen.
Viele Grüße
Achim
Grenze Kamerun-Nigeria: Weg dahin und Weg durch Nigeria
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