Robert_Fuerst hat geschrieben:Habe heute folgende Auskunft bekommen: die Strassen sind dank starker Polizeipräsenz sicher, die Entführer werden bald gefasst und ins Gefängnis gesteckt, im Januar wird alles sicher sein, kein Problem. Es werden derzeit sehr viele Visa erteilt.
Viele Grüße
Robert
Na ja, eine andere Auskunft waere - wenn sie denn von offizieller Seite kommt - auch sehr unerwartet!
Meine feinsinnige bayerische Ironie bez. der Aussage der mauretanischen Botschaft wurde wohl nicht optimal verstanden - im Klartext: wertlos.
Ich bin der Ansicht, dass wir uns von diesen Terroristen (wenn es denn überhaupt eine sind) nicht das Leben bestimmen lassen dürfen - sonst haben diese Leute ihr Ziel erreicht.
Wie schon gesagt, bleiben dann 2 Alternativen: möglichst unauffällig durchschlupfen oder Konvoi mit Geleitschutz. Kenne Letzteres aus Algerien und Pakistan, nicht schön, aber zumindest sicher.
Wäre jemand an einer solchen Organisation um den 25.1. interessiert ?
Ich bin der Ansicht, dass wir uns von diesen Terroristen (wenn es denn überhaupt eine sind) nicht das Leben bestimmen lassen dürfen - sonst haben diese Leute ihr Ziel erreicht.
Sorry....aber es gibt hier kein "Wir" !
Das ist ne ganz persönliche Einschätzung und ich werde den Teufel tun hier jemandem zu irgendetwas raten !
Ich werde auch im Januar fahren , aber das ist meine persönliche
Entscheidung und ich werde das auf meine Art machen
und auf meine 22 jährige Afrika Erfahrung bauen.
Und es gibt keine Gewissheit , dass es mich nicht doch erwischt.
Bei manchen Fragestellern , erübrigt sich (Fast) eine Antwort.
Man spürt schon die Angst die mit der Frage rübertransportiert wird ,
also die Angst als ständiger Reisebegleiter im Gepäck :?
Da kann man doch nicht ernsthaft einen Ratschlag erteilen.
Ok Robert , ich hoffe du fühlst dich jetzt nicht angepisst , war nicht meine
Absicht , aber so ganz unkommentiert konnte ich das auch nicht stehen lassen.
ich bin nicht gepisst und bin bisher auch mit meinem eigenem Weg (übrigens 23 Jahre, vorwiegend Asien) auch gut gefahren. Ob es früher weniger riskant war, wage ich zu bezweifeln - wir wussten mangels Internet einfach viel weniger. Dass diese zusätzlichen Infos zur Verunsicherung beitragen, ist klar und jeder muss selbst damit klar kommen.
ABER: aufgrund der globalen Vernetzung hat dieses Thema eine ganz andere Dimension. Wenn Dich vor 20 Jahren jemand entführt hätte, wäre dies völlig egal gewesen - jetzt führen solche Dinge zu globalen Reaktionen, was kleinen Minderheiten einen gewaltigen Hebel gibt. Und jetzt sind wir beim "wir" angekommen. Wenn wir bei solchen Dingen klein beigeben und zuhause bleiben oder irgendwie incognito durchschlupfen, bestärkt dies nur die Islamisten, Aktionen dieser Art weiterzuführen. Solche Dinge lassen sich nur bekämpfen, wenn wir öffentlich Flagge zeigen.
Robert_Fuerst hat geschrieben:Wenn wir bei solchen Dingen klein beigeben und zuhause bleiben oder irgendwie incognito durchschlupfen, bestärkt dies nur die Islamisten, Aktionen dieser Art weiterzuführen. Solche Dinge lassen sich nur bekämpfen, wenn wir öffentlich Flagge zeigen.
Das wird die Terroristen dort unten aber wenig Beeindrucken. Es wird eher das Gegenteil der Fall sein.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
bin neu hier. Wir wollten auch in ca. 3-4Wochen in Mauretanien sein.
Haben das Vorhaben eigentlich schon verworfen, jetzt aber wieder aufgegriffen.
Das Internet ist ein Segen und ein Fluch zugleich. Wir kommen rasend schnell an Informationen, das ist der Segen.
Wir kommen an gute, aber auch an schlechte Infos, die Schlechten sind der Fluch.
Ich denke Reisen war noch nie vollkommen sicher. Nur kriegen wir jetzt die ganze Sch... fast live im Netz mit.
Natürlich wird man verunsichert! Hätte man diese negativen Infos nicht würde man fahren, oder!?!?
Natürlich nutzen Terroristen diese Tatsache für sich. Sie verschaffen sich so weltweites Gehör mit relativ wenig Aufwand.
2007 sind die 4 französischen Touristen getötet worden, wir wären jetzt trotzdem gefahren.
Jetzt sind 3 Spanier entführt worden, plötzlich sollen wir zu hause bleiben, warum!?!?!?!?
Die Gefahr ist nicht größer oder geringer als vorher! Nur ist Mauretanien halt wieder negativ in den Medien/Internet.
Ich kann derzeit noch keine Aussage machen ob wir fahren oder nicht, hängt von unserer Entscheidung in Marokko ab und von unseren Freunden die mitfahren.
Dazu kommt die Tatsache das die Menschen des demokratische Staates Westsahara (Polisario) nicht mehr lange warten werden und mit einer nicht ganz "normalen Vorgehensweise" um Ihre Existenz kämpfen werden.
Dann geht die ganze Sch... schon einen, nein zwei Staaten weiter oben an.
Evtl. schon diesen Winter!?!?!?!?!? Wer weis das schon.
Dann wäre evtl. Marokko ja schon nicht mehr zu bereisen.
Darüber macht sich anscheinen keiner Gedanken!?!?
Da werden Mauretanienfahrer teilweise verteufelt wegen ihrer Dummheit und die, die sie verteufeln, fahren nach Marokko, weil sicher.
Wo denn??????????? Nur weil ne Weile Ruhe war?
Siehe damals Casablanca.
Jeder muss selbst entscheiden was er tut.
Nur sollte sich jeder im klaren sein.
SICHER IST ES NIRGENDS! NICHT IN MAROKKO, NICHT IN TUNESIEN UND HALT AUCH NICHT MAURETANIEN!
Überall gibt es brodelnde Herde. Mal mit mehr, mal mit weniger langen Ruhephasen bis es wieder los geht.
Siehe Deutschland! 14/18 und 39/45 gerade ist Ruhe! Wie lange?
Viele Grüße Horst
Ich wünsche den Entführten das es ihnen gut geht und sie schnell frei kommen.
Den Angehörigen wünsche ich Kraft für die Zeit des Wartens.
Zuletzt geändert von Horst Fischer am Mo 7. Dez 2009, 07:44, insgesamt 1-mal geändert.
Uns erreichte die Nachricht der Entführung, als wir bereits in der Westsahara waren. Nun galt es abzuwägen, was zu tun ist.
Der allgemeine Kontext unter den Reisenden war, man könne bedenkenlos fahren, jetzt ist es so sicher wie nie durch die starke Polizei- und Militärpräsenz.
Wir haben uns entschieden, die Strecke zu fahren und uns mit anderen zusammengetan und haben zügig die Strecke nach Nouakchott passiert.
Nirgends gab es allerdings mehr Polizeipräsenz oder dergleichen als sonst.
Auf einer Strecke von über 100km stand nicht ein einziger Posten. Innerhalb dieser Strecke wurden die Spanier auch gekidnapped.
Von erhöhter Sicherheit konnten wir nichts spüren.
Die ganzen Spekulationen machen einem eine Entscheidung unterwegs nicht leicht. Es ist schwer, wirkliche Fakten als brauchbare Informationen zu finden.
Dies ein kurzer Lagebericht aus Nouakchott.
das war auch 2008 so.von erhöhter polizei oder militärpräsenz war nicht zu reden.
das argument das es jetzt so sicher wie nie sei finde ich auch immer total daneben.kann auch genau umgekehrt sein.jetzt erst recht weil keiner damit rechnet das zweimal zugeschlagen wird.
in algerien 2003 hats ewig gedauert und die entführungen zogen sich über mehrere tage hin bis überhaupt was in gange kam...
Mauritanie / enlèvement : l'imam de Nouakchott s'en prend aux groupes salafistes
L'imam de la grande mosquée de Nouakchott s'en est violemment pris vendredi aux groupes salafistes qui "sèment la terreur dans les pays musulmans", après l'enlèvement dimanche de trois Espagnols par des hommes armés dans le nord de la Mauritanie, a constaté l'AFP.... http://www.ani.mr/menuLink=9bf31c7ff062 ... dNews=7469
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.