Hinrichtungen in Mali
Moderator: Moderatoren
Re: Hinrichtungen in Mali
Jeder Kulturkreis hat seine Gesetze, wir sollten uns nicht anmassen zu behaupten das unsere die besten sind.
Etwas provokantes zu den Bärtigen... m.E. Gibt es immer und überall zwei Möglichkeiten:
Wenn du sie hier in deinem Kulturkreis antriffst, kannst du es tolerieren oder bekämpfen...wenn du es in ihrem Kulturkreis nicht tolerieren kannst (oder darin eine Gefahr für den eigenen Kulturkreis siehst). musst du sie missionieren (und sie den Gesetzen deines Kulturkreises unterwefen) oder mit Gewalt bekämpfen (und sie nach ihren eigenen Gesetzen richten).
Etwas provokantes zu den Bärtigen... m.E. Gibt es immer und überall zwei Möglichkeiten:
Wenn du sie hier in deinem Kulturkreis antriffst, kannst du es tolerieren oder bekämpfen...wenn du es in ihrem Kulturkreis nicht tolerieren kannst (oder darin eine Gefahr für den eigenen Kulturkreis siehst). musst du sie missionieren (und sie den Gesetzen deines Kulturkreises unterwefen) oder mit Gewalt bekämpfen (und sie nach ihren eigenen Gesetzen richten).
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten

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Re: Hinrichtungen in Mali
Es gibt schon ein paar, die das anscheinend sehr gut können.Oilworker hat geschrieben:Dies per Fernbedienung von der anderen Seite des Globus zu tun ist falsch und birgt unendlich viele Risiken.
hoffentlich dauert die Wegräumaktion nicht bis nächste Woche.
"Expertenmeinungen" wie die Gäste bei Anne Will sind vollkommen ausreichend. Einer davon wird bestimmt die Gnadenlosigkeit von Terroristen einschätzen können. Alten Freunden von ihm verdanken wir den Radikalenerlaß. (Zu der Zeit gabs auch Reisewarnungen wegen terroristischer Anschläge und Entführungen in Deutschland von den Botschaften anderer Nationen).
Ein anderer hat vielleicht die Souks umsonst nach Teppichen abgesucht.
Davon abgesehen hat Frankreich nochmals Deutschland direkt um Hilfe betteln müssen. Außer den Franzosen riskiert keiner den A... äh Kopf direkt vor Ort.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 79742.html
Auf mehr Hilfe aus dem eigenen Kontinent wird Mali wohl noch etwas warten müssen.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/in ... opien.html
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Fuer mich machst du da etwas verwirrende Formulierungen und du ignorierst vollstaendig, dass die Leute, welche sich den Norden Malis brutal angeeignet haben wohl kaum in den Kulturkreis Nordmalis gehoeren.Albatross hat geschrieben:Jeder Kulturkreis hat seine Gesetze, wir sollten uns nicht anmassen zu behaupten das unsere die besten sind.
Etwas provokantes zu den Bärtigen... m.E. Gibt es immer und überall zwei Möglichkeiten:
Wenn du sie hier in deinem Kulturkreis antriffst, kannst du es tolerieren oder bekämpfen...wenn du es in ihrem Kulturkreis nicht tolerieren kannst (oder darin eine Gefahr für den eigenen Kulturkreis siehst). musst du sie missionieren (und sie den Gesetzen deines Kulturkreises unterwefen) oder mit Gewalt bekämpfen (und sie nach ihren eigenen Gesetzen richten).
Und dann muesstest du mir noch erlaeutern, warum es fuer dich anmassend ist, wenn jemand erklaert, dass das Grundgesetz in DE besser ist, als die Regeln die die Terroristen im Norden Malis eingefuehrt haben.
Wenn du Muehe haben solltest, diese Erlaeuterung in Worte zu fassen, dann stelle dir einfach einmal vor, du waerest nun selber im Norden Malis und wuerdest dort oeffentlich und den Terroristen gegenueber behaupten, dass ihre Regeln (Gesetz moechte ich das mal nicht nennen) dem DE Grundgesetz unterlegen sind...
...
Re: Hinrichtungen in Mali
EInerseits hat Kuno Recht-
ABER das Grundgesetz ist ja juristisch kein Gesetz, sondern dient nur als Hilfesetellung BIS eben ein Gesetz an seiner Stelle erlassen wurde.
Insofern ist es rechtsphilosophisch tatsächlich so etwas wie die Scharia- eine Rechtsphilosophie eben.
andererseits: ICH sehe solche Vorkommnisse auch als Gelegenheit das EIGENE rechtssystem täglich zu überprüfen.
Es ist eben das Interessante, dass auf der "anderen" Seite eine Extremisierung zu erkennen ist, und genau das gleiche auch bei uns gechieht- nämlich der schleichende Abbau der Demokratie unter dem Deckmantel des Neoliberalismus.
Wenn heute Merkel Zwangseinweisungen in die Psychiatrie mit einem Federstrich ermöglicht, wenn heute Merkel in einer öffentlichen Diskussion behaupten darf, das "Parlament störe Ihre Arbeit", wenn heute in Deutschland die Überwachung am Arbeitsplatz erlaubt wird, müssen wir uns nicht wundern wenn MORGEN alles was "UNS" als "BESSER" dastehen liess dahingeschwunden ist. Dann bleibt das Wort "Demokratie" nur noch als GEgenspieler zum Wort "Scharia" übrig, ohne Inhalt. Das ist dann reine Publicity, ein reiner Kulturkampf.
ABER das Grundgesetz ist ja juristisch kein Gesetz, sondern dient nur als Hilfesetellung BIS eben ein Gesetz an seiner Stelle erlassen wurde.
Insofern ist es rechtsphilosophisch tatsächlich so etwas wie die Scharia- eine Rechtsphilosophie eben.
andererseits: ICH sehe solche Vorkommnisse auch als Gelegenheit das EIGENE rechtssystem täglich zu überprüfen.
Es ist eben das Interessante, dass auf der "anderen" Seite eine Extremisierung zu erkennen ist, und genau das gleiche auch bei uns gechieht- nämlich der schleichende Abbau der Demokratie unter dem Deckmantel des Neoliberalismus.
Wenn heute Merkel Zwangseinweisungen in die Psychiatrie mit einem Federstrich ermöglicht, wenn heute Merkel in einer öffentlichen Diskussion behaupten darf, das "Parlament störe Ihre Arbeit", wenn heute in Deutschland die Überwachung am Arbeitsplatz erlaubt wird, müssen wir uns nicht wundern wenn MORGEN alles was "UNS" als "BESSER" dastehen liess dahingeschwunden ist. Dann bleibt das Wort "Demokratie" nur noch als GEgenspieler zum Wort "Scharia" übrig, ohne Inhalt. Das ist dann reine Publicity, ein reiner Kulturkampf.
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Villeicht kannst du mir ja nun auch noch erklaeren, warum die Deutschen ihr Grundgesetz, Gesetz genannt haben, wenn es kein Gesetz sein soll. Muss aber nicht sein....
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Alexander
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Re: Hinrichtungen in Mali
Eigentlich haben Länder eine Verfassung und kein Grundgesetz. In Deutschland wurde ein Grundgesetz (GG) geschaffen, da man aufgrund der Besatzungzonen davon ausging, dass sich dieser Status bald ändern würde, das GG also in dieser Form nichts dauerhaftes wäre. Tatsächlich hat sich dieser Status erst mit der deutschen Wiedervereinigung geändert. Erst 1990, also nach der Wiedervereinigung wurde das GG einer Verfassung gleichgestellt.Kuno hat geschrieben:Villeicht kannst du mir ja nun auch noch erklaeren, warum die Deutschen ihr Grundgesetz, Gesetz genannt haben, wenn es kein Gesetz sein soll. Muss aber nicht sein....
Grüsse
Alexander
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Re: Hinrichtungen in Mali
Die Meinung über Recht und Gesetz mal dahingestellt.
Rechtsphilosophisch gesehen brauchen unverheiratete Paare in Deutschland keine Angst vor Peitschenschlägen zu haben
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 30852.html
oder Frauen verhaftet zu werden, weil sie im eigenen Haus keinen Schleier tragen
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... rauen.html
usw.usw.usw.
Merkel alleine hat keine legislative, judikative oder exekutive Gewalt, aber ein Recht wie jeder oder jede Deutsche auf freie Meinungsäußerung.
Gruß Mia
Rechtsphilosophisch gesehen brauchen unverheiratete Paare in Deutschland keine Angst vor Peitschenschlägen zu haben
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 30852.html
oder Frauen verhaftet zu werden, weil sie im eigenen Haus keinen Schleier tragen
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... rauen.html
usw.usw.usw.
Merkel alleine hat keine legislative, judikative oder exekutive Gewalt, aber ein Recht wie jeder oder jede Deutsche auf freie Meinungsäußerung.
Gruß Mia
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
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Re: Hinrichtungen in Mali
marylin hat geschrieben:EInerseits hat Kuno Recht-
ABER das Grundgesetz ist ja juristisch kein Gesetz, sondern dient nur als Hilfesetellung BIS eben ein Gesetz an seiner Stelle erlassen wurde.
Insofern ist es rechtsphilosophisch tatsächlich so etwas wie die Scharia- eine Rechtsphilosophie eben.
andererseits: ICH sehe solche Vorkommnisse auch als Gelegenheit das EIGENE rechtssystem täglich zu überprüfen.
Es ist eben das Interessante, dass auf der "anderen" Seite eine Extremisierung zu erkennen ist, und genau das gleiche auch bei uns gechieht- nämlich der schleichende Abbau der Demokratie unter dem Deckmantel des Neoliberalismus.
Wenn heute Merkel Zwangseinweisungen in die Psychiatrie mit einem Federstrich ermöglicht, wenn heute Merkel in einer öffentlichen Diskussion behaupten darf, das "Parlament störe Ihre Arbeit", wenn heute in Deutschland die Überwachung am Arbeitsplatz erlaubt wird, müssen wir uns nicht wundern wenn MORGEN alles was "UNS" als "BESSER" dastehen liess dahingeschwunden ist. Dann bleibt das Wort "Demokratie" nur noch als GEgenspieler zum Wort "Scharia" übrig, ohne Inhalt. Das ist dann reine Publicity, ein reiner Kulturkampf.
Fritzi, wir schweifen ab.
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Hinrichtungen in Mali
Nur "leider" ist dem Regime Kohl (kann man so sehen, muß es aber nichtAlexander hat geschrieben: Eigentlich haben Länder eine Verfassung und kein Grundgesetz. In Deutschland wurde ein Grundgesetz (GG) geschaffen, da man aufgrund der Besatzungzonen davon ausging, dass sich dieser Status bald ändern würde, das GG also in dieser Form nichts dauerhaftes wäre. Tatsächlich hat sich dieser Status erst mit der deutschen Wiedervereinigung geändert. Erst 1990, also nach der Wiedervereinigung wurde das GG einer Verfassung gleichgestellt.
Soll heißen, wenn nicht mal ein solch bedeutender Staat in Mitteleuropa seine grundlegenden Gesetze und Gesetzgebungsverfahrung im Griff hat, wie will er dann glaubwürdig z.B. in Afrika sinnvolle Verfahren etablieren. Er kann keine Vorbildfunktion übernehmen. Das ist ein ähnlicher Anspruch wie der der USA, die all den Ländern Demokratie und Wahlen bringt, die Rohstoffe insbesondere Öl haben, wenn's sein muß mit Langstreckenbombern.
Mir fehlt jegliche Glaubwürdigkeit aller Parteien.
Gruß, Ralf
Re: Hinrichtungen in Mali
Die meisten Menschen in Mali würden den Tod der Islamisten wahrscheinlich nicht beklagen, da es vielleicht die einzige Garantie für eine Form von Alltag ohne Gewalt und Vandalismus wäre.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 79790.html
Gruß Mia
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 79790.html
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Hinrichtungen in Mali
Bei all diesen schönen philosophischen Feuerkreis Diskussionen sollten wir zuerst einmal berücksichtigen das wir es in Mali, aber auch in anderen Konfliktländern, mit einem uns gänzlich verschiedenen Kulturkreis zu tun haben.
Unsere Werte lassen sich nicht auf diese Völker übertragen. Ebensowenig unser Religionsverständnis (wobei kleine Jungs im Islam und im Christentum missbraucht werden).
Berücksichtigen wir dann auch noch das jede der heutigen Religionen eigentlich als Leitfaden für ein geordnetes Zusammenleben von Menschen in den Ballungsgebieten der Frühzeit gedacht war, so gilt es dieses Regelwerk nicht als "Gesetz" zu betrachten sondern als "Knigge des Altertums".
Über die Jahrhunderte ist er angepasst und modifiziert worden. Wir sollten also eigentlich einen modernen Glauben auf der Basis dieser alten Überlieferungen haben, dann würde es vielleicht auch mit dem Zusammenleben.
Was wir aber seit dem auftauchen der "Taliban" erleben ist die Rache des arbeitslosen Bodybuilders mit seinem ganzen Hass auf die Gesellschaft (Beispielhaft für die aktuellen Taliban Anführer in Waziristan).
Unter dem Tarnkleid des Islam versuchen sie sich zu bereichern und Macht durch Brutalität zu erreichen.
Jeder Tote ist ja ein Opfer im "Kampf für das Gute", nämlich Allahs Reich auf Erden, und alle Toten kommen ins Paradies.
Wenn wir nun erkennen würden das man mit diesen, von blindem Hass und Fanatismus getriebenen Menschen nicht "reden" kann, dann könnte man das Problem zum Wohle der Zivilbevölkerungen schnell und einfach lösen.
Das Makabre an der ganzen Geschichte ist ja das wir im Westen jedem Terroristen einen Platz in den Medien geben und ihn in seiner Welt zum Helden machen. Unsere Geheimdienste kennen die Anführer, teilweise sind sie mit ihnen in "Verhandlungen" und nehmen billigend deren Gräueltaten in Kauf, da sie "größere politische Ziele" verfolgen.
Doch welches politische Ziel kann größer sein als ein Menschenleben?
Wer wird jemals wieder Libyen, Syrien oder den Irak vollständig aufbauen?
Wieviele Generationen wird es benötigen um die Gräueltaten von heute, bei denen wir zusehen und diskutieren, vergessen zu lassen?
Es klingt hart, aber bekannt sind das in Mali knapp 5000 Islamisten und Terroristen unter Waffen stehen und kämpfen.
Dies kostet, nach dem Ablauf eines zuvor gesetzten Ultimatums, neben etwas Logistik lediglich max. 50.000 Schuß Munition, also knapp 10.000 Euro.
Fertig! Gefahr für die Zivilbevölkerung in einer Woche erledigt und Millionen an Wiederaufbaugeldern gespart, die eh nur in die Privatkonten der Clan-Chefs und Politiker fließen.
Auf die Gewinne aus den Waffenverkäufen an die Islamisten muß man dann leider wohl verzichten.
Unsere Werte lassen sich nicht auf diese Völker übertragen. Ebensowenig unser Religionsverständnis (wobei kleine Jungs im Islam und im Christentum missbraucht werden).
Berücksichtigen wir dann auch noch das jede der heutigen Religionen eigentlich als Leitfaden für ein geordnetes Zusammenleben von Menschen in den Ballungsgebieten der Frühzeit gedacht war, so gilt es dieses Regelwerk nicht als "Gesetz" zu betrachten sondern als "Knigge des Altertums".
Über die Jahrhunderte ist er angepasst und modifiziert worden. Wir sollten also eigentlich einen modernen Glauben auf der Basis dieser alten Überlieferungen haben, dann würde es vielleicht auch mit dem Zusammenleben.
Was wir aber seit dem auftauchen der "Taliban" erleben ist die Rache des arbeitslosen Bodybuilders mit seinem ganzen Hass auf die Gesellschaft (Beispielhaft für die aktuellen Taliban Anführer in Waziristan).
Unter dem Tarnkleid des Islam versuchen sie sich zu bereichern und Macht durch Brutalität zu erreichen.
Jeder Tote ist ja ein Opfer im "Kampf für das Gute", nämlich Allahs Reich auf Erden, und alle Toten kommen ins Paradies.
Wenn wir nun erkennen würden das man mit diesen, von blindem Hass und Fanatismus getriebenen Menschen nicht "reden" kann, dann könnte man das Problem zum Wohle der Zivilbevölkerungen schnell und einfach lösen.
Das Makabre an der ganzen Geschichte ist ja das wir im Westen jedem Terroristen einen Platz in den Medien geben und ihn in seiner Welt zum Helden machen. Unsere Geheimdienste kennen die Anführer, teilweise sind sie mit ihnen in "Verhandlungen" und nehmen billigend deren Gräueltaten in Kauf, da sie "größere politische Ziele" verfolgen.
Doch welches politische Ziel kann größer sein als ein Menschenleben?
Wer wird jemals wieder Libyen, Syrien oder den Irak vollständig aufbauen?
Wieviele Generationen wird es benötigen um die Gräueltaten von heute, bei denen wir zusehen und diskutieren, vergessen zu lassen?
Es klingt hart, aber bekannt sind das in Mali knapp 5000 Islamisten und Terroristen unter Waffen stehen und kämpfen.
Dies kostet, nach dem Ablauf eines zuvor gesetzten Ultimatums, neben etwas Logistik lediglich max. 50.000 Schuß Munition, also knapp 10.000 Euro.
Fertig! Gefahr für die Zivilbevölkerung in einer Woche erledigt und Millionen an Wiederaufbaugeldern gespart, die eh nur in die Privatkonten der Clan-Chefs und Politiker fließen.
Auf die Gewinne aus den Waffenverkäufen an die Islamisten muß man dann leider wohl verzichten.
Re: Hinrichtungen in Mali
Jetzt ist alles gut gemischt

Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Hinrichtungen in Mali
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich zur Budget- und Terminkalkulation eines komplexen Projektes einstellen wuerde. Wahrscheinlich wohl eher nicht.Oilworker hat geschrieben:Es klingt hart, aber bekannt sind das in Mali knapp 5000 Islamisten und Terroristen unter Waffen stehen und kämpfen.
Dies kostet, nach dem Ablauf eines zuvor gesetzten Ultimatums, neben etwas Logistik lediglich max. 50.000 Schuß Munition, also knapp 10.000 Euro.
Re: Hinrichtungen in Mali
Re: Hinrichtungen in Mali
is ja nix neues...Wolfgang K hat geschrieben: Fritzi, wir schweifen ab.



