Hallo Forum,
man muss trotz Covid weiter Träume haben und so plane ich meine nächste Westafrikatour für den Sommer 2021.
Es gab bereits in der Vergangenheit den einen oder anderen Beitrag zu dem Thema.
Ich wollte doch nochmal eine Anfrage absetzen, da ich mich mit dem Gedanken trage mit meinem Toyo LC12 im Juli/August von Nouadhibou die Bahnpiste nach Atar zu fahren.
Meine Fragen:
1. Temperaturen im Juli/August verkraftbar?
2. Muss ich trotz 4x4 und Reifendruckanpassung damit rechnen viel Sand zu schaufeln und zu blechen?
3. Ist eine Fahrzeit von 2 Tagen realistisch?
Danke für alle Rückmeldungen zu Euren Erfahrungen auf der Strecke!!!
Marco Polo
Piste Nouadhibou - Atar
Moderator: Moderatoren
Re: Piste Nouadhibou - Atar
Wir sind die Strecke im Januar 2020 gefahren. Mit dem Unimog mit RDRA völlig problemlos. Allerdings ist das Fahren in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke wegen der überall herumliegenden und teils komplett verwehten Schienenstücke nicht unproblematisch - also immer etwas Abstand zu den Gleisen.
Fahrzeit war bei uns 1 1/2 Tage.
Gruß
Rolf
Fahrzeit war bei uns 1 1/2 Tage.
Gruß
Rolf
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Osiris Amanpour
- Beiträge: 19
- Registriert: Di 25. Sep 2012, 16:34
Re: Piste Nouadhibou - Atar
Bin die Strecke schon im August gefahren. Da sind Temperaturen von ca. 50 Grad Tagsüber und bis zu 40 Grad gegen Mitternacht drin. Ich finde das großartig, kenne aber auch genug Leute, für die das nichts ist. Bin die Strecke in den letzten Jahren bestimmt 6x gefahren und einmal steckengeblieben. Das lag aber eher an mir (zu hoher Luftdruck) und nicht am Terrain - die Strecke ist leicht zu fahren, hat bisschen viel Wellblech, aber alles in allem find ich die Gegend sehr adrett!!!
ich bin von Atar nach PK55(?) auch schon an einem Tag gefahren, aber das ist ein greisliges Geheize. 2 Tage sind aber durchaus realistisch, gerade mit ein paar Pausen zum Staunen und Fotografieren (Ben Amira, der Erzzug, oder einfach bloß so)
ich bin von Atar nach PK55(?) auch schon an einem Tag gefahren, aber das ist ein greisliges Geheize. 2 Tage sind aber durchaus realistisch, gerade mit ein paar Pausen zum Staunen und Fotografieren (Ben Amira, der Erzzug, oder einfach bloß so)
Re: Piste Nouadhibou - Atar
Vielen Dank erstmal, das hilft mir weiter! Ich erinnere mich von früher dass nördlich der Bahnlinie Minengefahr bestand.
Geht das über die ganze Strecke? Gibt es unterwegs eine empfehlenswerten Ort zum übernachten. I
ch vermute in den Dörfern ist es eher mau...
VG Marco Polo
Geht das über die ganze Strecke? Gibt es unterwegs eine empfehlenswerten Ort zum übernachten. I
ch vermute in den Dörfern ist es eher mau...
VG Marco Polo
Re: Piste Nouadhibou - Atar
Hallo Marco Polo,
wie schon erwähnt ist es im Juli/August etwas warm. Über 50° Tagsüber ist nicht selten und Nachts kaum Abkühlung, man muss es mögen.
Fahrtechnisch ist es keine Herausforderung. Bei der Überquerung der beiden letzten Dünenzüge (zwischen Tmeimichat - Choûm) kann es je nach gewählter Spur mal etwas sandiger werden.
Übernachtungsplätze gibt es zu genüge, meine bevorzugten sind Nahe des Guelb Tâkoûst und Ben Amira/Ben Aisha. Auch zwischen den kleinen Felsformationen (Abkürzung vor Choûm Richtung Atar) bieten schöne Nachtplätze.
Zeitbedarf zwischen 1 und 3 Tage.
Nördlich der Eisenbahn sollte man nicht Unterwegs sein, die mauretanischen Sicherheitsbehörden sehen das momentan nicht gerne. Falls eine Übernachtung bei den Monolithen geplant ist sollte man den Posten in Tmeimichat informieren.
Gute Fahrt
Wilfried
wie schon erwähnt ist es im Juli/August etwas warm. Über 50° Tagsüber ist nicht selten und Nachts kaum Abkühlung, man muss es mögen.
Fahrtechnisch ist es keine Herausforderung. Bei der Überquerung der beiden letzten Dünenzüge (zwischen Tmeimichat - Choûm) kann es je nach gewählter Spur mal etwas sandiger werden.
Übernachtungsplätze gibt es zu genüge, meine bevorzugten sind Nahe des Guelb Tâkoûst und Ben Amira/Ben Aisha. Auch zwischen den kleinen Felsformationen (Abkürzung vor Choûm Richtung Atar) bieten schöne Nachtplätze.
Zeitbedarf zwischen 1 und 3 Tage.
Nördlich der Eisenbahn sollte man nicht Unterwegs sein, die mauretanischen Sicherheitsbehörden sehen das momentan nicht gerne. Falls eine Übernachtung bei den Monolithen geplant ist sollte man den Posten in Tmeimichat informieren.
Gute Fahrt
Wilfried



