Transafrika Westroute mit Kastenwagen
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Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Moin,
ich bin seit ein paar Jahren im Besitz eines alten Citroen C25 Transporter den ich als Campingbus umgebaut habe. Damit war ich bis jetzt dreimal in Marokko bis El Aaiún unterwegs, ohne dass die Karre mich im Stich gelassen hat.
Jetzt will ich mal etwas länger Zeit in Afrika verbringen und hab deswegen meinen Job gekündigt.
Nun zur eigentlichen Frage. Mein Traum wäre es auf der Westroute bis nach Kapstadt zu fahren. Die Angaben zur Machbarkeit ohne Allrad sind ein bisschen widersprüchlich.
Ab Nigeria/Kamerun wirds wohl schwierig.
Ich hab einigermaßen ordentliche Bodenfreiheit, MT Reifen, Kompressor und GFK Waffle-Boards dabei.
Aber eben leider nur Frontantrieb...
Meint ihr das wäre irgendwie machbar, oder soll ich mir die Idee doch wieder aus dem Kopf schlagen?
Ich muss nicht unbedingt nach Kapstadt, ich bin auch froh wenn ich bis Westafrika komme und dann wieder umdrehen muss.
Zeit hätte ich aber genug und Südafrika mit dem eigenen Auto wäre schon genial.
Viele Grüße!
Peter
ich bin seit ein paar Jahren im Besitz eines alten Citroen C25 Transporter den ich als Campingbus umgebaut habe. Damit war ich bis jetzt dreimal in Marokko bis El Aaiún unterwegs, ohne dass die Karre mich im Stich gelassen hat.
Jetzt will ich mal etwas länger Zeit in Afrika verbringen und hab deswegen meinen Job gekündigt.
Nun zur eigentlichen Frage. Mein Traum wäre es auf der Westroute bis nach Kapstadt zu fahren. Die Angaben zur Machbarkeit ohne Allrad sind ein bisschen widersprüchlich.
Ab Nigeria/Kamerun wirds wohl schwierig.
Ich hab einigermaßen ordentliche Bodenfreiheit, MT Reifen, Kompressor und GFK Waffle-Boards dabei.
Aber eben leider nur Frontantrieb...
Meint ihr das wäre irgendwie machbar, oder soll ich mir die Idee doch wieder aus dem Kopf schlagen?
Ich muss nicht unbedingt nach Kapstadt, ich bin auch froh wenn ich bis Westafrika komme und dann wieder umdrehen muss.
Zeit hätte ich aber genug und Südafrika mit dem eigenen Auto wäre schon genial.
Viele Grüße!
Peter
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Alexander
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Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Hallo Peter,
willkommen im Wüstenschiff. Eine schöne Tour, die du da vor hast.
Das Problem in Nigeria sind die Straßenverhältnisse. Die Löcher sind teilweise so tief, dass du auch mit einem Allrad um diese herumfahren musst. Auf den Straßen fehlen häufig die Gullydeckel, was bei starkem Regen eine Eierfahrt wird, da du die Löcher nicht mehr siehst. Ich war letztes Jahr meistens mit PKW ohne Probleme unterwegs. Manchmal gibt es Stellen, da fährst du einfach nur mit 5 km/h, aber es wäre mit deinem Transporter machbar.
Auf dem Weg nach Benin City:

Lagos:

Oder die große Anzahl von Geisterfahrern, die auf den Straßen unterwegs ist

Oder hier in Port Harcourt

Hier noch mehr Eindrücke aus Nigeria
Turi hier im Forum war dort auch schon unterwegs. Sein Reisebericht dazu ist sehr interessant.
Gutes Gelingen wünscht
Alexander
willkommen im Wüstenschiff. Eine schöne Tour, die du da vor hast.
Das Problem in Nigeria sind die Straßenverhältnisse. Die Löcher sind teilweise so tief, dass du auch mit einem Allrad um diese herumfahren musst. Auf den Straßen fehlen häufig die Gullydeckel, was bei starkem Regen eine Eierfahrt wird, da du die Löcher nicht mehr siehst. Ich war letztes Jahr meistens mit PKW ohne Probleme unterwegs. Manchmal gibt es Stellen, da fährst du einfach nur mit 5 km/h, aber es wäre mit deinem Transporter machbar.
Auf dem Weg nach Benin City:

Lagos:

Oder die große Anzahl von Geisterfahrern, die auf den Straßen unterwegs ist

Oder hier in Port Harcourt

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Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Hallo Alexander,
dank dir für die Infos und Eindrücke! Also Zeit ist nicht das Problem, bis August 2019 kann ich sicher unterwegs sein.
Ich les immer wieder was von einer Grenze zum Kongo wo es wohl recht steil nen schlechte Piste hoch geht, bei Regen auch mit Allrad fast unmöglich. Weißt da jemand was genaueres drüber?
Das größte Problem wird wohl die Visabeschaffung auf dem Weg sein, da hab ich noch viel zu lesen. Grundsätzlich sollte das aber über Umwege unterwegs möglich sein ohne in Deutschland bei einer Botschaft vorstellig zu werden?
Deine Eindrücke aus Nigeria klingen auch nicht so wahnsinnig einladend. Da sollte man also eher zügig durch..
Viele Grüße
Peter
dank dir für die Infos und Eindrücke! Also Zeit ist nicht das Problem, bis August 2019 kann ich sicher unterwegs sein.
Ich les immer wieder was von einer Grenze zum Kongo wo es wohl recht steil nen schlechte Piste hoch geht, bei Regen auch mit Allrad fast unmöglich. Weißt da jemand was genaueres drüber?
Das größte Problem wird wohl die Visabeschaffung auf dem Weg sein, da hab ich noch viel zu lesen. Grundsätzlich sollte das aber über Umwege unterwegs möglich sein ohne in Deutschland bei einer Botschaft vorstellig zu werden?
Deine Eindrücke aus Nigeria klingen auch nicht so wahnsinnig einladend. Da sollte man also eher zügig durch..
Viele Grüße
Peter
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2777
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
hallo peter,
grundsätzlich ist alles möglich!
auch in afrika sind nicht alle vor ort immer mit allrädern unterwegs. du kannst nicht alle strecken fahren, und vor allem nicht zu jeder zeit! sieh zu, dass du für regenreiche regionen die trockenste zeit erwischst, dann hast du gute chancen...
ich bin auch mal quer durch afrika mit nem citroen mit nem C,
allerdings weiter mit V6, ... 650ccm und ohne zweitem motor (s.meine signatur)
alle übrigen probleme des reisens sind für alle reisenden gleich (visabesorgung und -dauer, sicherheit, korruption bei kontrollen ...)
besser mit ruhe mit deinem C25 als nie gemacht, du wirrst es in ewiger erinnerung behalten.
planen und starten!
rät dir
uwe
grundsätzlich ist alles möglich!
auch in afrika sind nicht alle vor ort immer mit allrädern unterwegs. du kannst nicht alle strecken fahren, und vor allem nicht zu jeder zeit! sieh zu, dass du für regenreiche regionen die trockenste zeit erwischst, dann hast du gute chancen...
ich bin auch mal quer durch afrika mit nem citroen mit nem C,
allerdings weiter mit V6, ... 650ccm und ohne zweitem motor (s.meine signatur)
alle übrigen probleme des reisens sind für alle reisenden gleich (visabesorgung und -dauer, sicherheit, korruption bei kontrollen ...)
besser mit ruhe mit deinem C25 als nie gemacht, du wirrst es in ewiger erinnerung behalten.
planen und starten!
rät dir
uwe
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Hallo Uwe,
danke für die aufmunternden Worte, ich werd einfach schauen wie weit ich komme. Klappts bis Kapstadt wäre natürlich genial, da war ich letztes Jahr schon über den Luftweg. Die Politik dort ist mir zwar nicht ganz geheuer, aber um meiner Passion, dem Windsurfen, nachzugehen ist es da perfekt.
Wenn ich irgendwo nicht weiter komme oder will wird eben Westafrika erkundet. Vielleicht entdecke ich da ja auch den ein oder anderen Surfspot für mich.
Um dem Regen ein bisschen aus dem Weg zu gehen wäre es nicht schlecht Kamerun etc schon zwischen Dezember und Februar zu passieren oder?
Bin sowieso immer recht zügig unterwegs und halte mich nicht lang an einem Ort auf, also könnte das klappen.
Den Bericht von Turi hab ich gestern bis spät in die Nacht noch gelesen, sehr interessant und wahnsinnig informativ! Nur schade/gut dass sich in Afrika die Dinge wahnsinnig schnell verändern. Bei den Visageschichten ist wohl einiges wieder anders und z.B. die Lage in Teilen Kameruns ist zur Zeit wohl leider auch nicht mehr so entspannt..
Das Carnet hab ich jetzt in hoffnungsvoller Vorraussicht auch für Südafrika beantragt. Habt ihr da Erfahrungen wie lange das dauert bis es bei mir ist?
Auto hab ich mittlerweile durchrepariert und vorrausschauend viele Verschleißteile neu gemacht. Habt ihr Tipps was an Ersatzteilen nicht fehlen darf?
Ich hab seit Jahren hier einen Zusatztank für die Karre liegen. Der wird mittig zwischen zwei Träger vom Rahmen geschraubt. Damit hätte ich 130l statt 70l Diesel im Tank. Dafür vielleicht etwas weniger Bodenfreiheit. Meint ihr das ist sinnvoll oder ist das Tankstellennetz so gut und die Versorgung so sicher, dass das unnötig ist?
Viele Grüße und danke für die schnelle Hilfe!
Peter
danke für die aufmunternden Worte, ich werd einfach schauen wie weit ich komme. Klappts bis Kapstadt wäre natürlich genial, da war ich letztes Jahr schon über den Luftweg. Die Politik dort ist mir zwar nicht ganz geheuer, aber um meiner Passion, dem Windsurfen, nachzugehen ist es da perfekt.
Wenn ich irgendwo nicht weiter komme oder will wird eben Westafrika erkundet. Vielleicht entdecke ich da ja auch den ein oder anderen Surfspot für mich.
Um dem Regen ein bisschen aus dem Weg zu gehen wäre es nicht schlecht Kamerun etc schon zwischen Dezember und Februar zu passieren oder?
Bin sowieso immer recht zügig unterwegs und halte mich nicht lang an einem Ort auf, also könnte das klappen.
Den Bericht von Turi hab ich gestern bis spät in die Nacht noch gelesen, sehr interessant und wahnsinnig informativ! Nur schade/gut dass sich in Afrika die Dinge wahnsinnig schnell verändern. Bei den Visageschichten ist wohl einiges wieder anders und z.B. die Lage in Teilen Kameruns ist zur Zeit wohl leider auch nicht mehr so entspannt..
Das Carnet hab ich jetzt in hoffnungsvoller Vorraussicht auch für Südafrika beantragt. Habt ihr da Erfahrungen wie lange das dauert bis es bei mir ist?
Auto hab ich mittlerweile durchrepariert und vorrausschauend viele Verschleißteile neu gemacht. Habt ihr Tipps was an Ersatzteilen nicht fehlen darf?
Ich hab seit Jahren hier einen Zusatztank für die Karre liegen. Der wird mittig zwischen zwei Träger vom Rahmen geschraubt. Damit hätte ich 130l statt 70l Diesel im Tank. Dafür vielleicht etwas weniger Bodenfreiheit. Meint ihr das ist sinnvoll oder ist das Tankstellennetz so gut und die Versorgung so sicher, dass das unnötig ist?
Viele Grüße und danke für die schnelle Hilfe!
Peter
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Wenn ich die Straßenbilder so sehe würde ich bei einem 2WD Ketten mitnehmen, also Schneeketten, Gleitschutzketten. Nur für alle Fälle und wegen dem bekannten Gesetz, dass man nicht braucht, was man dabei hat (und umgekehrt ??).
Sepp
Sepp
- Uwe Schmitz
- Moderator
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- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
hallo peter,
nigeria-kamerun und weiter ist schon gut im dezember-januar.
carnet war bei mir in 3-4 tagen da (wenns bürgschaftsgeld überwiesen ist!).
sieh zu, dass du vorne und hinten stabile abschleppösen am rahmen hast, die werden evtl. öfter mal rustikal benutzt, und pack starkes abschleppseil mit ausreichend länge ein, im schlamm könnts wichtig werden...
bevor du bodenfreiheit (ganz wichtig bei frontantrieb!) verlierst, lieber auf den tank verzichten und 2-3 leere kanister (bei diesel geht auch plastik) aufs dach, und wenns eng wird, die dinger füllen und im wohnraum festzurren.
surfe auch mal nach · · ·, tomy und conny hier aus dem forum sind auch schon ewig in ganz afrika unterwegs, allerdings mit nem MAN.
viel spass bei der weiteren planung
uwe
nigeria-kamerun und weiter ist schon gut im dezember-januar.
carnet war bei mir in 3-4 tagen da (wenns bürgschaftsgeld überwiesen ist!).
sieh zu, dass du vorne und hinten stabile abschleppösen am rahmen hast, die werden evtl. öfter mal rustikal benutzt, und pack starkes abschleppseil mit ausreichend länge ein, im schlamm könnts wichtig werden...
bevor du bodenfreiheit (ganz wichtig bei frontantrieb!) verlierst, lieber auf den tank verzichten und 2-3 leere kanister (bei diesel geht auch plastik) aufs dach, und wenns eng wird, die dinger füllen und im wohnraum festzurren.
surfe auch mal nach · · ·, tomy und conny hier aus dem forum sind auch schon ewig in ganz afrika unterwegs, allerdings mit nem MAN.
viel spass bei der weiteren planung
uwe
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Schneeketten hab ich schon eingepackt, danke!
Abschleppösen sollten gut sein, da hab ich schon 7,5t mit angeschleppt. Was für ein langes Abschleppseil könnt ihr empfehlen, dass nicht zu viel Platz wegnimmt?
Abschleppösen sollten gut sein, da hab ich schon 7,5t mit angeschleppt. Was für ein langes Abschleppseil könnt ihr empfehlen, dass nicht zu viel Platz wegnimmt?
Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Ich empfehle ebenfalls zusätzliche Kanister. Den Allrad haben wir auf unseren bisherigen Reisen selten gebraucht. Bodenfreiheit schon. Bei Ersatzteilen hat man meist Zuviel und nie das Richtige dabei. Zwei Reserveräder haben wir in Zentralasien schon gebraucht (flicken war nicht mehr möglich) bis wir Ersatz hatten. Sicherungen, Panzertape, Spanngurte nicht gebraucht, Luftfilter nicht gebraucht, ausgeblasen, Kompressor für Reifendruck erhöhen nach Sandfahrt, Reserveschlüssel beim Partner in der Tasche und Zeit zum Reisen....
Den Bergegurt haben wir noch nicht gebraucht, das Abschleppseil schon.
Gesendet von iPad mit Tapatalk
Den Bergegurt haben wir noch nicht gebraucht, das Abschleppseil schon.
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Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf
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Birgitt
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Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Ganz wichtig auch: Schaufel und eine kleine Axt (Machete). Wenn niemand da ist, um einen im Kongo aus den Riesenpfützen mit Matsch zu ziehen, einfach einen Ablauf graben, warten bis das Schlammloch sich etwas geleert hat, mit Laub und kleinen Ästen auffüllen und durchfahren. Während der vollen Regenzeit funktioniert das natürlich nicht mehr 
Viel Spaß beim planen und auf der Tour !
Birgitt
Viel Spaß beim planen und auf der Tour !
Birgitt
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Reserverad hab ich ein konplettes neues plus Flickzeug dabei, mehr krieg ich nicht unter..
Ich hab eine Sandschaufel und nen Klappspaten dabei, das mit dem Ablauf graben ist ein super Tipp. Da wär ich sicher nicht gleich drauf gekommen.
Mit ner Machete bekommt man keine Probleme falls die jemand an ner Grenze entdecken sollte?
Ich hab eine Sandschaufel und nen Klappspaten dabei, das mit dem Ablauf graben ist ein super Tipp. Da wär ich sicher nicht gleich drauf gekommen.
Mit ner Machete bekommt man keine Probleme falls die jemand an ner Grenze entdecken sollte?
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Birgitt
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Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
In Zentralafrika rennt jeder mit einer in der Hand rum. Da kann auch irgendwo im Auto eine liegen. Das muss ja kein Riesenteil sein, aber im Busch wirst du froh sein um eine kleine Axt o.ä. (ich rede von etwas Kleinem
) um ab und an was Gestrüpp irgendwo entfernen zu können. Oder um Feuerholz zu bearbeiten. Kannst du ja dann besorgen, wenn du auf dem afrikanischen Kontinent angekommen bist.
Apropos Abschleppseil: ich erinnere mich dunkel, dass im Matsch ein Kinetik-Seil besser sei, als ein "normales". Aber dazu haben wir bereits zwei recht ausführliche Threads:
> Abschleppseil / Bergegurt
> Erfahrung mit kinetischem Bergegurt bzw Abschleppseil
Gruß
Birgitt
Apropos Abschleppseil: ich erinnere mich dunkel, dass im Matsch ein Kinetik-Seil besser sei, als ein "normales". Aber dazu haben wir bereits zwei recht ausführliche Threads:
> Abschleppseil / Bergegurt
> Erfahrung mit kinetischem Bergegurt bzw Abschleppseil
Gruß
Birgitt
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skrewdriver
- Beiträge: 759
- Registriert: Fr 9. Mär 2012, 08:24
- Wohnort: grossraum stuttgart
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
hallo peter
bin die route in den letzten jahren in etappen über mehrere jahre gefahren.
zur zeit bin ich mit meinem auto in sambia.
die strecke ist ohne allrad zu befahren ,wenn du auf den normalen trasitstrecken bleibst.das gilt auch für nigeria.das visum unbedingt schon in borkina faso holen.danach wird es schwierig.
die einzige schwierige passage ist im kongo über die berge über den kleinen ort boko.auch turi ist genau diese route gefahren.wir sind teilweise genau seinen spuren gefolgt und haben ihn mehrer jahre später in windhoek auf einem campplatz getroffen.
ich bin mir sicher das du diese von uns gefahrene strecke über boko ohne allrad nicht schafft.die piste ist extrem ausgewaschen,richtig tiefe furchen und risse und es ging extrem steil bergauf.wenn es regnet hätten auch wir ganz sicher keine chance gehabt trotz allrad,untersetzung,sperre oder sonst noch was.
fahre in gabun nach pointe-noire und dann weiter durch cabinda.auch wenn du kein double visum hast für angola, lassen sie dich durch.so wurde es uns von anderen berichtet.
der rest der strecke,angola,namibia bis kapstadt ist kein problem.
wenn du weitere fagen hast melde dich.
gruss matthias
bin die route in den letzten jahren in etappen über mehrere jahre gefahren.
zur zeit bin ich mit meinem auto in sambia.
die strecke ist ohne allrad zu befahren ,wenn du auf den normalen trasitstrecken bleibst.das gilt auch für nigeria.das visum unbedingt schon in borkina faso holen.danach wird es schwierig.
die einzige schwierige passage ist im kongo über die berge über den kleinen ort boko.auch turi ist genau diese route gefahren.wir sind teilweise genau seinen spuren gefolgt und haben ihn mehrer jahre später in windhoek auf einem campplatz getroffen.
ich bin mir sicher das du diese von uns gefahrene strecke über boko ohne allrad nicht schafft.die piste ist extrem ausgewaschen,richtig tiefe furchen und risse und es ging extrem steil bergauf.wenn es regnet hätten auch wir ganz sicher keine chance gehabt trotz allrad,untersetzung,sperre oder sonst noch was.
fahre in gabun nach pointe-noire und dann weiter durch cabinda.auch wenn du kein double visum hast für angola, lassen sie dich durch.so wurde es uns von anderen berichtet.
der rest der strecke,angola,namibia bis kapstadt ist kein problem.
wenn du weitere fagen hast melde dich.
gruss matthias
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Hallo PeterC25;
Die Westküste nach Süd-Afrika ohne Allrad ist machbar !!!
Bin die Route 2015/2016 selber mit einem MB 100 mit Karmannaufbau (ohne Allrad, ohne Klima, ohne GPS und Allein) gefahren.
Viel Spass - ist ein Erlebniss !
Ich selber fahre im dez.18 nach Gambia mit VW Bus T4 (ohne Allrad, ohne Klima,ohne GPS und Allein)
Gruß Alex
Die Westküste nach Süd-Afrika ohne Allrad ist machbar !!!
Bin die Route 2015/2016 selber mit einem MB 100 mit Karmannaufbau (ohne Allrad, ohne Klima, ohne GPS und Allein) gefahren.
Viel Spass - ist ein Erlebniss !
Ich selber fahre im dez.18 nach Gambia mit VW Bus T4 (ohne Allrad, ohne Klima,ohne GPS und Allein)
Gruß Alex
Re: Transafrika Westroute mit Kastenwagen
Hallo,
riesen Dank für die super Infos von euch!
Skrewdriver wie meinst du, die lassen dich auch ohne double entry durch Cabinda und Angola? Wird dann einfach zweimal Ein- und Ausreise gestempelt obwohl man nur single entry hat?
Pointe Noire ist wohl mit die einzige Möglichkeit ein Angola Visum zu bekommen, oder gibt es sinnvolle Alternativen? Multiple Entry gibts wohl für 75.000..
Stimmt es, dass man für Angola einen internat. Fahrzeugschein braucht?
Burkina Faso ist laut meinen Recherchen auch das einzige Land wo man eine gutr Chance auf ein Nigeria-Visum hat und selbst da hatten angeblich schon welche Pech..
Kannst du mir vielleicht deine ungefähre Route durch Kamerun und die Kongos beschreiben, Alex?
Wie lang hast du dir ungefähr Zeit gelassen für den Trip?
Hast du den MB100 dann heimwärts verschifft oder unten verkauft, oder gar die selbe Strecke wieder zurück?
Ich hatte angedacht zu versuchen recht zügig in den Süden zu kommen, ich bin sowieso nicht so der Sightseeing-Fan. Deswegen wollte ich eventuell sogar ein paar interessante Länder auslassen.
Also die Route: Marokko-Mauretanien-(Senegal)-mali-burkina-benin-nigeria-kamerun-gabun-kongo-DRC-Angola-Namibia-RSA
Wenn ich es bis Februar nach Kapstadt schaffe werd ich da vielleicht einen Bekannten einsammeln, der mit mir den Rückweg antritt. Da würde ich mir dann mehr Zeit lassen und Westafrika genauer anschauen.
In dem englischsprachigen Teil von Kamerun soll es wohl in letzter Zeit etwas rumoren. Teilweise müssten Overlander beim Visaantrag sogar unterschreiben, dass sie nicht über Ekok einreisen. Aber man hat doch weiter nördlich nicht wirklich Ausweichmöglichkeiten?
Sorry für die vielen Fragen, aber mit raucht langsam der Schädel. Ist doch mit mehr Vorbereitungen verbunden als gedacht. Wollte eigentlich schon längst unterwegs sein..
Vielen Dank für eure Hilfe, ist echt eine super Community hier!
Peter
riesen Dank für die super Infos von euch!
Skrewdriver wie meinst du, die lassen dich auch ohne double entry durch Cabinda und Angola? Wird dann einfach zweimal Ein- und Ausreise gestempelt obwohl man nur single entry hat?
Pointe Noire ist wohl mit die einzige Möglichkeit ein Angola Visum zu bekommen, oder gibt es sinnvolle Alternativen? Multiple Entry gibts wohl für 75.000..
Stimmt es, dass man für Angola einen internat. Fahrzeugschein braucht?
Burkina Faso ist laut meinen Recherchen auch das einzige Land wo man eine gutr Chance auf ein Nigeria-Visum hat und selbst da hatten angeblich schon welche Pech..
Kannst du mir vielleicht deine ungefähre Route durch Kamerun und die Kongos beschreiben, Alex?
Wie lang hast du dir ungefähr Zeit gelassen für den Trip?
Hast du den MB100 dann heimwärts verschifft oder unten verkauft, oder gar die selbe Strecke wieder zurück?
Ich hatte angedacht zu versuchen recht zügig in den Süden zu kommen, ich bin sowieso nicht so der Sightseeing-Fan. Deswegen wollte ich eventuell sogar ein paar interessante Länder auslassen.
Also die Route: Marokko-Mauretanien-(Senegal)-mali-burkina-benin-nigeria-kamerun-gabun-kongo-DRC-Angola-Namibia-RSA
Wenn ich es bis Februar nach Kapstadt schaffe werd ich da vielleicht einen Bekannten einsammeln, der mit mir den Rückweg antritt. Da würde ich mir dann mehr Zeit lassen und Westafrika genauer anschauen.
In dem englischsprachigen Teil von Kamerun soll es wohl in letzter Zeit etwas rumoren. Teilweise müssten Overlander beim Visaantrag sogar unterschreiben, dass sie nicht über Ekok einreisen. Aber man hat doch weiter nördlich nicht wirklich Ausweichmöglichkeiten?
Sorry für die vielen Fragen, aber mit raucht langsam der Schädel. Ist doch mit mehr Vorbereitungen verbunden als gedacht. Wollte eigentlich schon längst unterwegs sein..
Vielen Dank für eure Hilfe, ist echt eine super Community hier!
Peter




