Autoverkauf in Westafrika

für den, der es mit dem Zweiradantrieb gemütlicher angehen will

Moderator: Moderatoren

Hans
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von Hans »

Hallo Ivo,

ich habe den 200D unverzollt verkauft und daher auch nix gezahlt.

Hans
ralf k
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nur mal so ne Frage

Beitrag von ralf k »

Ihr schreibt hier von verschiedenen MB - Modellen , die sich gut verkaufen , weil sie sehr beliebt sind .
Aber von der seligen Baureihe W123 (zB 300 D) sehe ich nichts .
Sind diese Wagen voellig out ? Ist er etwa zu alt ?
Giebt es keine mehr in Deutschland ?
Angeblich konnte bei der Produktionseinstellung (1986?)die gesamte Taxifahrerwelt nicht verstehen , wie man bei MB ein so gutes Auto - einfachso - nicht mehr weiterbaut .
Bei mir hier auf der Insel sehe ich die Dinger jeden Tag , vorne ein Diesel und links dahinter der Fahrer - nicht mehr die juengsten - alle beide .
Trotzdem geb ich beiden noch mindestens 30 Jahre zum weiterleben .
Der eine - weil er keinen Stress hat u. der andere - weil er keinen Stress produziert .
Was ist der Grund ? Oder wird er einfach nur vergessen ?

ralf k
martääh
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von martääh »

servus

zumindestens in mauretanien sind die 123er schon seit ein paar jahren out. ausserdem lassen sich die modelle in europa besser verkaufen. kaputte ältere wegen der fahrgestellnummer, jüngere wegen dem zustand und dem bald zu erwartenden HKZ
luk86
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von luk86 »

Hallo,

hab auch mal ein paar Fragen bezüglich Autoverkauf in Westafrika.

Ich werde mit einem Kumpel ab Februar ca. 3 Monate in den Semesterferien nach Marokko fahren.
Dank eines leichten Unfallschadens (nur Lack) können wir das Auto meiner Schwester: Opel Astra Comi Bj. 2000 Diesel haben...
Das Auto ist in einem echt guten Zustand...
Kann mir jemand Infos bezüglich Autoverkauf geben? Wir wollen keinen Profit rausschlalagen....dank Ryanair könnten wir von Marokko wieder heimfliegen...Was muss man sonst beachten?
Dass Marokko rausfällt ist mir bekannt...Wie sieht es mit Mauretanien aus? Mali?
Birgitt
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von Birgitt »

Hallo luk86,

willkommen bei uns an Bord.
Geh in diesem Thread einmal eine Seite zurück, zu meinem Beitrag vom 7. Januar, dort findest du weitere Links zum Thema Autoverkauf in Westafrika, auch Mauretanien/Mali.

Gruß
Birgitt
Tillmann
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von Tillmann »

Hallo Ivo

hast du dich schon damit beschäftigt an wen und unter welchen Umständen du den Wagen verkaufen willst ? – über einen Zwischenhändler, an einen Aufkäufer, an „Einheimische“, an dort lebende und erfahrene Europäer ?
Selbst bin ich mit meiner Tochter Mai 2009 von Neuss / NRW nach Gambia gefahren und wir haben den extra für die Reise angeschafften MB 100 dort verkauft. Um es gleich zu sagen: wir haben das Auto dort zum gleichen Preis verkauft, wie hier dafür bezahlt: 2.100,- Euronen.

Der Wagen war im Bestzustand, da hier von einem Sportverein nur dafür benutzt ihre Fußballer zu ihren Spielen zu karren. Wegen der Umweltzonen-Regelung haben die den dann verkauft weil sie in keine Innenstädte mehr fahren durften mit dem Diesel. Sicher hätten wir auch einen billigeren bekommen, aber wir wollten unterwegs keine Reparatur-Überraschungen erleben. Das hat sich dann auch gelohnt, da außer einer losgewackelten Armaturenleuchte nichts kaputt gegangen ist.

Wir sind als „Anhang“ mit 3 erfahrenen Autoschiebern gereist, die wir übers Internet kennen lernten. Da wir zum ersten (und bisher einzigen) Mal nach Afrika reisten war uns dies lieber als auf eigene Faust auf zu brechen.
Wegen der auf der Strecke ab Tanger zu erlebenden andauernden Korruption und der ewigen Polizeischikanen, bei denen es ausschließlich darum ging uns Touristen zu schröpfen war das auch besser so.

Den MB 100 konnten wir glücklicher Weise an den deutschen Campingplatz-Besitzer Joe vom Sukuta-Camping verkaufen. Vorher hatten wir erlebt, wie unsere Mitrasenden ihre Autos verkauften oder aber kaum verkauft bekamen: mit tagelangen Palavern mit Interessenten, die ihnen keine Ruhe ließen und wenigstens was anderes haben wollten, wenn sie schon nicht das Auto für den von ihnen gebotenen Preis bekamen (siehe oben). Nicht nur kaufen wollten sie, sondern auch verkaufen, was auch immer du dir unter den Freuden Afrikas vorstellen möchtest :?
So waren wir mehr als froh, als Joe meinte sein alter MB 100 könnte gut mal durch einen ersetzt werden der so „neuwertig“ wie unserer war. Bestimmt hätten wir durch Tage langes Palavern mehr bekommen, dann aber auch weniger von Gambia / Banjul gesehen.
Übrigens: absolut empfehlenswert, wenn du bis Gambia kommst: http://www.campingsukuta.com
Und: schönen Gruß an Joe, seine Frau Claudia und „unseren“ MB 100“

Das Erlebnis „Landschaften“ war überwältigend (Erstes Mal Afrika), wenn wir wegen der Reisegeschwindigkeit unserer Mitrasenden auch die gesamte Strecke in nur knappen 3 Wochen durchrasten.

Das Erlebnis „Menschen“ war enttäuschend, wenn einem vorher nicht bewusst war, dass jede/r Einheimische etwas von dir haben will; am Besten mitgenommen werden heraus aus diesem Afrika.
Der Spruch von dem Unterschied zwischen einem Touristen und einem Rassisten, den ich vorher beim Wüstenschiff noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen hatte wurde für uns leider all zu schnell Wahrheit.

Mag sein (- hoffentlich -), dass ein Großteil unserer Erfahrungen damit zusammen hängt, diese asphaltierte Touristen- und LKW-Route gefahren zu sein und das „echte“ Afrika gar nicht kennen gelernt zu haben. Jedenfalls haben wir im direkten Anschluss an die Reise nie mehr nach Afrika fahren wollen. Allerdings, je größer der Abstand, desto mehr reizt es mich, wieder aufzubrechen. Mal sehen wann es so weit sein wird.

Das hatte nun nicht mehr so viel mit deinen Fragen zu tun; aber als ich hier im Forum, das ich seit langer Zeit mal wieder besuche, deine Anfrage las, floss der Text nur so in die Tastatur :D

Warum wohl ?
- ist es das Fernweh – nach Afrika !?!

Also: Danke für den Anstoß.
Wann ist noch mal das nächste Wüstenschiff-Treffen ?
- werde ich wohl mal wieder kommen nächste Woche.

Tillmann
Tillmann
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Nach Westafrika fahren

Beitrag von Tillmann »

Übrigens - da gibt es ein Buch von einem Holländer, der die Fahrt an der Küste Westafrikas entlang bis Gambia, dann durch Senegal, Mali, Burkina Faso, Abstecher nach Ghana / Togo - Küste, dann nach Norden bis Ouagadougou schildert. Dort finde ich alles wieder, was wir in ähnlicher Art auch erlebt haben.
Wer diese Strecke befahren möchte ist in der Vorbereitung gut beraten, dieses Buch zu lesen:
Jeroen van Bergeijk
"Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen"
Verlag Malik
ISBN 978-3-492-40358-0

Tillmann
kaoz
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von kaoz »

Hat jemand eine Einschätzung, wie man einen W123 in Gambia noch loswird?

Ich plane in Kürze von Kroatien aus dorthin loszufahren und das Auto dann dort zu verkaufen.

W123 würde ich z.B. einem 190D vorziehen, weil die hier (im Gegensatz zu Deutschland) wesentlich günstiger sind.
PackElend
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Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von PackElend »

Salü,
hat hier jemand Erfahrung mit dem Verkauf in Gambia und Carnet

merci

stefan
sJay223
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Registriert: Sa 10. Jan 2015, 19:34

Re: Autoverkauf in Westafrika

Beitrag von sJay223 »

Hallo Zusammen..!!

Möchte auch einsteigen ins Autoschiebergeschäft!! Hab hier noch nen alten BMW E36 325tds Diesel 300.000 gelaufen. hat nen paar Roststellen aber sonst fährt er wie ne 1..!! Was meint ihr erfahrenen Leute Wo am besten verkaufen und was könnt ich schätzungsweise für ein Preis erzielen??
liphpip
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Re:

Beitrag von liphpip »

Tillmann hat geschrieben:
Wegen der auf der Strecke ab Tanger zu erlebenden andauernden Korruption und der ewigen Polizeischikanen, bei denen es ausschließlich darum ging uns Touristen zu schröpfen war das auch besser so.


ich kann das immer gar nicht glauben.ich bin die strecke nun schon so oft gefahren.ich kanns kaum noch zählen.
aber von polizei schikane oder korruption kann ich nichts berichten.
auf gar keinen fall im gesamten marokko.
und auch sonst maximal halbherzige versuche an mein geld zu kommen.


und an alle anderen man kann durchaus mit dem eigenen auto nach afrikafahren und das dann auch dort zu verkaufen das ganze kann aber schon lange nicht mehr als "geschäft" bezeichnet werden.mit glück kommt man plus minus null beim fahrzeugwert heraus.
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