Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Moderator: Moderatoren
Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Hallo,
ab 1. Juli 2007 wird das Tagespermit zum Besuch der Gorillas in Uganda, Ruanda und im Kongo auf 500 USD erhöht. Hammerhart!!! Es wird somit immer mehr zu einem Luxus.
Auf meine email-Anfrage in Kigali verlangt man bereits im Juni die höheren Gebühren.
Grüße von Eula
ab 1. Juli 2007 wird das Tagespermit zum Besuch der Gorillas in Uganda, Ruanda und im Kongo auf 500 USD erhöht. Hammerhart!!! Es wird somit immer mehr zu einem Luxus.
Auf meine email-Anfrage in Kigali verlangt man bereits im Juni die höheren Gebühren.
Grüße von Eula
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Alexander
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Zwei Karlsruher suchen nach den letzten Berggorillas
Nicht nur einfach ein Traum sondern mehr ein Erlebnis in der Stuttgarter Wilhelma haben den Abenteurer Martin Eisensturm nach Uganda gezogen. Als kleines Baby an der Fensterscheibe des Gorillageheges, beeindruckt von der Größe und Anmut des Silberrückens.
net-tribune: Zwei Karlsruher suchen nach den letzten Berggorillas
Grüsse
Alexander
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Alexander
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Alexander
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Uganda startet Website zur Gorilla-Beobachtung
Tierfreunde können sich künftig im Internet mit den legendären Berggorillas anfreunden: Für einen Dollar (70 Cent) im Jahr können Fans auf einer neuen Website Berggorillas in Uganda in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
otz: Uganda startet Website zur Gorilla-Beobachtung
Grüsse
Alexander
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Grüsse
Alexander
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WolfgangT2b
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Hallo,
ist doch irgendwie 'ne nette Idee. Spart viel Zeit und noch mehr Geld. Man schwitzt nicht so und muss nicht durch den matschigen Urwald tapsen.
Den Jungs von der Zeitung sind allerdings ein paar Nullen verrutscht. 300.000 Besucher bei den Gorillas im Jahr? Pro Gorillafamilie sind maximal 8 Besucher am Tag erlaubt, 365 Tage im Jahr, 3 Familien in Bwindi (oder sind es 4?), das macht knapp 10.000 Besucher. Oder 5 Millionen Dollar. Mit 300.000 Besuchern könnten sie den Staatshaushalt sanieren.
Trotzdem finde ich die Webcam gar nicht so schlecht. Wenigstens zum Einstimmen.
Gruß
Wolfgang
ist doch irgendwie 'ne nette Idee. Spart viel Zeit und noch mehr Geld. Man schwitzt nicht so und muss nicht durch den matschigen Urwald tapsen.
Den Jungs von der Zeitung sind allerdings ein paar Nullen verrutscht. 300.000 Besucher bei den Gorillas im Jahr? Pro Gorillafamilie sind maximal 8 Besucher am Tag erlaubt, 365 Tage im Jahr, 3 Familien in Bwindi (oder sind es 4?), das macht knapp 10.000 Besucher. Oder 5 Millionen Dollar. Mit 300.000 Besuchern könnten sie den Staatshaushalt sanieren.
Trotzdem finde ich die Webcam gar nicht so schlecht. Wenigstens zum Einstimmen.
Gruß
Wolfgang
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Birgitt
- Moderator
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- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Wie liegen eigentlich die Preise momentan fürs Gorilla-Trekking?
Hat jemand aktuelle Zahlen?
Gruß
Birgitt
Hat jemand aktuelle Zahlen?
Gruß
Birgitt
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WolfgangT2b
- Beiträge: 115
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Hallo Birgitt,
wir sind gerade von dort zurückgekommen.
Der Spaß kostet schlappe 500 US$ pro Person. Wir sind in Kampala einfach auf gut Glück zur Nationalparkverwaltung gefahren und hatten sogar die Auswahl zwischen mehreren Terminen.
Der Besuch an sich war sehr professionell organisiert mit gut ausgebildeten Führern. Die Leute haben sich in jeder Hinsicht viel Mühe gegeben. Aber es war nicht ausgebucht.
Wenn ich mich richtig erinnere, sollte Museveni gestern die neue Station eingeweiht haben (Rushaga). Könnte allerdings sein, dass er angesichts der Unruhen seine Pläne geändert hat.
Schöne Grüße
Wolfgang
wir sind gerade von dort zurückgekommen.
Der Spaß kostet schlappe 500 US$ pro Person. Wir sind in Kampala einfach auf gut Glück zur Nationalparkverwaltung gefahren und hatten sogar die Auswahl zwischen mehreren Terminen.
Der Besuch an sich war sehr professionell organisiert mit gut ausgebildeten Führern. Die Leute haben sich in jeder Hinsicht viel Mühe gegeben. Aber es war nicht ausgebucht.
Wenn ich mich richtig erinnere, sollte Museveni gestern die neue Station eingeweiht haben (Rushaga). Könnte allerdings sein, dass er angesichts der Unruhen seine Pläne geändert hat.
Schöne Grüße
Wolfgang
Preise Gorilla-Trekking in Uganda
MODERATOR-NOTE: Franks Posting aus der Sammlung der Nationalparkpreise in Afrika hierhin verschoben, weil es hier gut zum Thema passt. Frank bezieht sich auf die nachfolgende offizielle Gebührenregelung zum Gorillatracking in Uganda:

nachzulesen in der Gebührentabelle Januar 2009 - Juni 2010
Ich sprach vor ein paar Wochen noch mit 2 Holländern in Mombasa, die einen Gorillatrip vor einem Jahr gebucht und bezahlt hatten. Sie waren zum vereinbarten Zeitpunkt vor Ort und sollten (pro Person) 500 US-$ nachzahlen, weil sich der Preis angeblich auf 1.000 US-$ pro Person pro Tag erhöht hätte. Würden keine Gorillas gefunden, könne man für 500 US-$ am Folgetag nochmals aufsteigen. Ich kann jetzt nicht sagen, ob es sich dabei um ein Märchen handelt, um Beschiss oder eine tatsächliche versteckte Preiserhöhung.
Gruß
Frank
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Birgitt
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Die Zärtlichkeit des Menschenaffen
"Gorillas in camp!" Der Ruf scheucht uns auf, als wir gerade entspannt den Blick über die Wolkenschwaden gleiten lassen, die tief unten im Bergregenwald hängen. Rasch eilen wir zwei Zelte weiter und spähen aufgeregt ins Grün. Tatsächlich: Nur wenige Meter entfernt zeichnet sich schemenhaft etwas Dunkles im Dickicht ab. Doch so schnell hat es der Dschungel unter einem lauten Rascheln wieder verschluckt, dass wir nicht sicher sind, ob wir unseren Augen trauen können. Allein ein Haufen frischer Dung gibt uns Gewissheit, dass es kein Trugbild war - und dass wir hier richtig sind auf der Suche nach unseren zweitnächsten Verwandten ...
Die Zärtlichkeit des Menschenaffen
20.01.2010 - FAZ
Gruß
Birgitt
Die Zärtlichkeit des Menschenaffen
20.01.2010 - FAZ
Gruß
Birgitt
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Birgitt
- Moderator
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Uganda Wildlife Authority hat mich per E-Mail informiert, dass Uganda ab 01.10.2010 die Haupt- und Nebensaison beim Gorilla-Tracking einführt. Als Hauptsaison gelten die Monate Juni bis September und Dezember bis März. Gorillatracking soll in dieser Zeit 750 US-$ (statt 500 US-$) kosten.
Die aktuellen Gebühren findet ihr
hier
Gruß
Birgitt
Die aktuellen Gebühren findet ihr
Gruß
Birgitt
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2854
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Meinen die fürs Gorilla Tracking ernsthaft 750 US-Dollar pro Tag und Person in Uganda (Hochsaison)?? Oder ist das für eine Gruppe?
Grüße
Achim
Grüße
Achim
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35231
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Es ist pro Person, lieber Achim.
Und ab der ersten Sichtung läuft die Uhr: man darf max 1 Std. bei den Tieren bleiben.
Gruß
Birgitt
Und ab der ersten Sichtung läuft die Uhr: man darf max 1 Std. bei den Tieren bleiben.
Gruß
Birgitt
Gorilla-Tracking Bwindi Impenetrable Forest Uganda
Ihr hattet ja die Fakten tw. schon aufgelistet. 8 Besucher/Gruppe fuer 1 Std. Verweildauer, Kosten 500 USD. Fand ich auch heftig. Nachdem ich aber gesehen habe, dass auch die Locals davon profitieren, wie auch die Gorillas selbst, welchen zum Schutz nun eine ganze Armee bereitgestellt wurde nach dem Bwindi-Massaker, sehe ich es entspannter.
Fakt scheint aber zu sein, dass ab Mitte Jahr das Permit auf fixe 750 USD
heraufgesetzt werden soll. Keine Ahnung wie hoch der Korruptionsanteil pro Permit ca. ist.
Auf jeden Fall ist es eine Begegnung der besonderen Art. Nach muehevollem Aufstieg eine Gruppe im dichten Dschungel vorzufinden, ist ein ganz spezieller Moment. Die Zeit rast, man kann kaum atmen vor lauter Spannung und Faszination. Der Silberruecken liegt faul in einer Lichtung, die Kinder springen total verueckt durch das Dickicht und nerven die Erwachsenen, fast wie im richtigen Leben
.
Die vorgegebene Mindestdistanz von 7 Metern wird von den Tieren
unterschritten. Manche koennte man anfassen.
Myriaden von Muecken um den armen Kerl, Photos waren auch nicht gerade einfach zu schiessen im Dunklen, was aber wurscht war :D
Gruesse, M.
Bwindi ist ein toller NP, auch wenn einige Tracking von Ruanda aus favorisieren.
Ich sprach mit Affenforschern, welche schon Beides gegangen sind. In Ruanda ist der Ausgangspunkt hoeher gelegen *ca. 2200 m, im Vergleich zu Bwindi auf 1600 m, dann doch noch etwas weniger anstrengend. Die Tiere in Ruanda scheinen ein noch puscheligeres Fell zu haben.
Fakt scheint aber zu sein, dass ab Mitte Jahr das Permit auf fixe 750 USD
heraufgesetzt werden soll. Keine Ahnung wie hoch der Korruptionsanteil pro Permit ca. ist.
Auf jeden Fall ist es eine Begegnung der besonderen Art. Nach muehevollem Aufstieg eine Gruppe im dichten Dschungel vorzufinden, ist ein ganz spezieller Moment. Die Zeit rast, man kann kaum atmen vor lauter Spannung und Faszination. Der Silberruecken liegt faul in einer Lichtung, die Kinder springen total verueckt durch das Dickicht und nerven die Erwachsenen, fast wie im richtigen Leben
Die vorgegebene Mindestdistanz von 7 Metern wird von den Tieren
unterschritten. Manche koennte man anfassen.
Myriaden von Muecken um den armen Kerl, Photos waren auch nicht gerade einfach zu schiessen im Dunklen, was aber wurscht war :D
Gruesse, M.
Bwindi ist ein toller NP, auch wenn einige Tracking von Ruanda aus favorisieren.
Ich sprach mit Affenforschern, welche schon Beides gegangen sind. In Ruanda ist der Ausgangspunkt hoeher gelegen *ca. 2200 m, im Vergleich zu Bwindi auf 1600 m, dann doch noch etwas weniger anstrengend. Die Tiere in Ruanda scheinen ein noch puscheligeres Fell zu haben.
Zuletzt geändert von Mathilda am Mo 30. Mai 2011, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
Gorilla-Tracking Volcano Nationalpark Ruanda
StimmtMathilda hat geschrieben: Die Tiere in Ruanda scheinen ein noch puscheligeres Fell zu haben.
Aufgenommen in Volcanos NP Ruanda. In der Nebensaison kostet das Permit dort "nur" 512 US$ pro Person.
Gruß
Carl
-
Birgitt
- Moderator
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- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Hallo Mathilda und Carl,
ganz herzlichen Dank für eure Fotos und dir Mathilda für deinen Bericht.
Der horrende Preis fürs Gorilla-Tracking hat mich bisher ja immer davon abgehalten, aber wenn ich eure Foto so sehe ... die sind einfach nur: SUPER !!!
Gruß
Birgitt
ganz herzlichen Dank für eure Fotos und dir Mathilda für deinen Bericht.
Der horrende Preis fürs Gorilla-Tracking hat mich bisher ja immer davon abgehalten, aber wenn ich eure Foto so sehe ... die sind einfach nur: SUPER !!!
Gruß
Birgitt
Re: Gorilla-Tracking / Gorilla-Trekking
Hallo Birgitt,
auch wir waren ob der Preise extrem geschockt. Aber nachdem wir uns im letzten Jahr zwei Tage Tracking geleistet haben, können wir das nur uneingeschränkt empfehlen. Trotz bereits einiger Reisen ins südliche Afrika und einer Reise in Ostafrika ist die Begegnung mit den Gorillas das bisher intensivste und schönste Tiererlebnis für uns gewesen. Man war hin und her gerissen, ob man nun lachen, weinen, fotografieren und einfach nur gucken soll.
In Ruanda wurde uns der Eindruck vermittelt, dass das viele Geld auch zu großen Teilen in den Erhalt des Nationalparks fliesst. Im unmittelbaren Umfeld des National Parks wird viel in Schulen und Infrastruktur investiert. Auch sollen die Anwohner einen Teil des Geldes bekommen, um den Wert des Erhaltes des Parkes auch für sich selbst zu spüren. Alles in allem waren alle Menschen dort sehr freundlich und man bekam das Gefühl, dass die sich über die superreichen Muzungus die dort schwitzend die Berge hochlaufen freuen. Das dies natürlich nur ein sehr temporärer Zustand sein kann, muss man bei Ruanda ja (leider) nicht erwähnen.
Hier aber noch ein paar weitere Fotos der Susa und Amahoro Gruppe.
Gruß
Carl
auch wir waren ob der Preise extrem geschockt. Aber nachdem wir uns im letzten Jahr zwei Tage Tracking geleistet haben, können wir das nur uneingeschränkt empfehlen. Trotz bereits einiger Reisen ins südliche Afrika und einer Reise in Ostafrika ist die Begegnung mit den Gorillas das bisher intensivste und schönste Tiererlebnis für uns gewesen. Man war hin und her gerissen, ob man nun lachen, weinen, fotografieren und einfach nur gucken soll.
In Ruanda wurde uns der Eindruck vermittelt, dass das viele Geld auch zu großen Teilen in den Erhalt des Nationalparks fliesst. Im unmittelbaren Umfeld des National Parks wird viel in Schulen und Infrastruktur investiert. Auch sollen die Anwohner einen Teil des Geldes bekommen, um den Wert des Erhaltes des Parkes auch für sich selbst zu spüren. Alles in allem waren alle Menschen dort sehr freundlich und man bekam das Gefühl, dass die sich über die superreichen Muzungus die dort schwitzend die Berge hochlaufen freuen. Das dies natürlich nur ein sehr temporärer Zustand sein kann, muss man bei Ruanda ja (leider) nicht erwähnen.
Hier aber noch ein paar weitere Fotos der Susa und Amahoro Gruppe.
Gruß
Carl




