Namibia 2021 low budget

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abacus
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Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

Hallo,

Wegen der Coronasituation war natürlich die Entscheidung für eine Reise schwierig, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Reisen in Coronazeiten hat nämlich nicht nur Nachteile. Noch nie war der Zoll so freundlich, das Flugzeug so leer, die Leute so froh mal einen Touristen zu sehen. Und wir waren andererseits so froh, so wenig andere Touristen zu sehen. Und die paar die wir getroffen haben waren alle sehr nett. Dabei scheint in anderen Jahren der Massentourismus in Namibia schon recht ausgeprägt zu sein.

Corona hat unsere Reise nur Minimalst eingeschränkt. In Namibia gilt einen Ausgangsbeschränkung von 22-4 Uhr. Restaurants schliessen um 21 Uhr. Dies hatte bei uns aber überhaupt nur eine kleine Wirkungen in Windhoek und Swakobmund, sonst ist man um die Zeit eh schon in seinem Zelt. Vor Ab- und Rückreise haben wir jeweils einen PCR-Test durchführen lassen. Jetzt nach der Rückreise haben wir 10 Tage Quarantäne verordnet bekommen. Für uns kein Problem, wir leben und arbeiten eh auf unserem Bauernhof, wenn man aber in einer kleinen Stadtwohnung lebt, sollte man sich dies genauer überlegen. Namibia so leer und ohne Massentourismus zu erleben war da hingegen die weitaus größere und schönere Erfahrung als ohne Corona.

Apropos low budget, wir haben nur einen Kleinwagen geliehen. Bekommen haben wir einen Suzuki Swift bei Herz für knapp 13€/Tag. Damit kommt man auch fast überall hin. Klar ein Hilux ist besser, aber kaum unter 80€ am Tag zu bekommen, bei 60 Tagen macht das halt schon einen gewissen Unterschied. Das nächste mal dann wahrscheinlich doch eher ein 4x4, aber für eine erste Erkundungsreise tut's tatsächlich der Kleinwagen. Und bei der Querung des einen oder anderen nassen Riviere ist der Adrenalinstoß im Kleinwagen doch deutlich besser als im 4x4.

Wir haben einen Teil der Campingausrüstung aus Deutschland mitgebracht, den Rest bei Cymot in Windhoek dazugekauft. Da der dortige Sommer Regenzeit ist, haben wir uns dann noch ein großes Zelt zugelegt. Cymot ist ein Paradies für Camper, da gibt's alles für relativ kleines Geld. Das wirklich nette Zelt hat keine 100€ gekostet. Und weil das Zelt so nett ist und Ehtiopian Airlines einem so viel Gepäck zugesteht, haben wir das Ding gestern bis nach Hause geschleppt, ebenso den Klapptisch und das unverzichtbare Baaigrid. Nur auf den Potije haben wir diesmal noch verzichtet ...

Namibia hatte wohl mehr Regenfälle als gewöhnlich und wahrscheinlich haben wir jetzt eine völlig falsche Vorstellung von Namibia, denn bei uns war ALLES grün und hat geblüht.

Bilder habe ich nicht so gute mitgebracht, denn ich hatte eh nur die kleine Knipse dabei und das Bild unten war das letzte Bild das sie gemacht hat. Im Sesriem Canyon stand das Wasser doch recht hoch und nach dem nächsten Schritt hatte ich keinen Boden mehr unter den Füssen. Den kleinen Spritzer den dann die Kamera abbekommen hat, hat tatsächlich ausgereicht sie zu ruinieren.

Sesriem.JPG

Namibia ist wirklich groß und schön. Und zum Teil ganz schön wild. Manchmal hat es uns schon an die Sahara erinnert, aber im Gegensatz zu der, sitzt man dann abends auf einem herrlichen Campingplatz mit Pool. Frei Campen ist wohl nur im Nordwesten möglich, den haben wir uns für die nächste Reise aufgehoben. Ansonsten ist Namibia schon ziemlich eingezäunt, vergleichbar mit Südafrika.

Die Tierwelt ist beeindruckend, gesehen haben wir Elefanten, Löwe, Geparde, Flusspferde, sowohl Flecken-, als auch braune Hyäne, Flusspferde, Nashorn, alle Arten von Antilopen, Zebras, unzählige Vögel, Skorpion. Nur die Krokodile haben sich vor uns versteckt und wir haben in 2 Monaten keine einzige Schlange gesehen (was mich nicht im geringsten gestört hat).

Für uns ist klar, nach der Reise ist vor der Reise. Und wir haben wieder richtig Lust auf Afrika bekommen, nachdem wir in den letzten Jahren immer in Asien unterwegs waren. Vor allem der Nordosten Namibias, wo man schon einen richtigen Vorgeschmack auf Schwarzafrika bekommt, hat Lust auf mehr Afrika gemacht.

Grüße
abacus
Guenter
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Guenter »

Hallo abacus,

danke für den kurzen Bericht. Vielleicht kannst Du uns auch etwas über die "Lebensunterhaltungskosten"
wie Campingplätze, Restaurantbesuche etc. schreiben.
Viel Spaß in der Quarantäne..., aber die geht auch rum 8)
Grüße aus Offenburg
Günter
Carlo
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Carlo »

Hallo Abacus,

auch von mir vielen Dank! Hast du evtl. ein paar Infos mehr, z. B. welche Reiseroute?

Ciao, Carlo
abacus
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

Hallo,

die Reiseroute:
Windhoek, Keetmanshoop, Fish River, Aussenkehr, Oranjemund, Aus (schöne Wandermöglichkeiten), Lüderitz (Kolmanskop), nach Norden und über die D707 (da wäre ein 4x4 von Vorteil gewesen und wir mussten mal das Auto ausgraben) nach Betta, die Weiterfahrt nach Maltahöhe war nicht möglich, daher nach Sesriem und Sousvlei, Swakompmund, dort mal wieder richtig einkaufen und Walvisbay gucken (besser festzustellen, dass es da wirklich nichts zu gucken gibt).

Weiter ging's zur Spitzkoppe, Uis, Brandberg, Tweifelfontain, Khorixas, Omaruru, Karibib, genau nach Süden und auf den Bosuapass hoch (ohne 4x4 eine Herausforderung!), aber nicht drüber, nach Niedersachsen, südwärts nach Solitaire (Farm Abibis, schöne Wandermöglichkeiten), von dort Tagesausflug nach Bullsport und über Spreetshoogtepass (boa eh, was für eine Aussicht!), Remhoogtepass, Gamsbergpass, Swakopmund.

Skelettküste hoch nach Palmwag, Kamanjab, Outjo, Etosha (die Nebenstrassen waren sehr überflutet, da war ohne 4x4 öfter mal Adrenalin angesagt, wenn das Wasser über die Motorhaube schwappt), Tsumeb. Von dort gerade nach Norden an den Okawango, dem über Rundu nach Osten entlang bis Divundu, Mahango NP, zurück nach Rundu, Grootfontain, Otavi, Otjiwarongo, auf der C22 bis kurz vor Okarara (Waterberg von Ferne angeguckt), Windhoek.

Lebenshaltung: eigentlich ziemlich preiswert, 1kg geiles Steakfleisch gibt's für deutlich unter 10€, für besondere Wilddelikatessen (Zebralende o.ä.) kostet das Kilo dann auch mal 15€. Dose Bier 1€, 5l-Karton südafrikanischer Wein 10-12€. Wir haben meist im "Spar" eingekauft, der ist zwar für Landesverhältnisse teuer, hat aber das beste Angebot. Der schönste Spar ist übrigens in Otjiwarongo. Essbares Brot gibt's in Windhoek und Swakopmund und sonst halt immer auf den Farmen nachfragen, was die anzubieten haben, da haben wir dann u.a. auch leckeres Brot bekommen, während es im Supermarkt nur Toast gab.

Campingplätze sind im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten relativ teuer: 10-20 € pro Nacht und PERSON. Also 20-40€ für ein Paar. Ok, dafür gibt's dann aber auch einfach wahnsinnig tolle Plätze, oft mit Pool und eigenem WC/Dusche. Ein Grill ist immer dabei, oft auch noch Bank und Tisch und irgend einen Schattenspender. Auf den Farmen gibt es meist 5-10 Stellplätze, selten mehr und jeder Stellplatz so gross wie ein Fussballfeld. Also irgendwie anders wie Camping in Europa.

Sprit: ~70c für Bleifrei. Unser Suzuki hat sich gerade mal 5l/100km gegönnt. Insgesamt sind wir etwa 12000km gefahren (das lässt sich in dem Land nicht vermeiden). Also auch wenn der Sprit billig ist, ein Toyota bläst da schon deutlich mehr durch und das wird dann zum Kostenfaktor.

Restaurants gibt's nicht so viele, eh fast nur in Windhoek und Swakopmund (und da hatten aufgrund der Krise auch einige geschlossen), Halbe Bier 2€, kleinere Gerichte ~8€, Megasteak 15€. In Windhoek war Joe's Beerhouse eher eine Enttäuschung, dafür der Biergarten vom Camping sehr nett, sowie das Sicilia. In Swakopmund waren wir ein paarmal im "Altstadt". In Henties Bay fanden wir noch ein nettes, einfaches Fischrestaurant. In Aus gibt es 2 erstaunlich nette Restaurants (Klein Aus Vista und das Bahnhofsrestaurant), in Lüderitz gab's auch ein Restaurant mit Blick über den Hafen (sowie angeblich einen guten Portugiesen, davon haben wir leider erst danach gehört).

High budget: es gibt toll gelegene Lodges zum übernachten, da ist man dann mit 100-200€ pro Person und Nacht dabei, im Reiseführer (Iwanowski, sehr empfehlenswert) werden auch Unterkünfte bis zu 2000€ pro Nacht beschrieben. Aber die Campingplätze daneben waren genauso schön.

Apropos Reiseführer, dieser ist wirklich nützlich, wir hatten den von Iwanowski. Währen unserer letzten Asienreisen, wo man immer und überall WLAN hat, war ein Reiseführer völlig überflüssig, in Namibia jedoch sehr hilfreich. Man hat meist nur im Haupthaus WLAN, und das auch nicht immer. Mobilfunknetz ist auch löchriger als ich das erwartet hätte.

In https://www.namibia-forum.ch gibt es einen Heinz, der einen super Campingführer erstellt hat. Wenn man dem eine Mail schreibt, schickt er einem das pdf zu. Dabei ist der Campingführer auch sonst sehr informativ und eine gute Ergänzung zum Reiseführer. Leider ist der Fred im Namibiaforum geschlossen, da müsst ihr halt a bissl suchen.

Grüsse
abacus
abacus
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

PS: Eintritte in Nationalparks liegen für Europäer bei angenehmen 5€/Person und Tag. Das fand ich nett, in Südafrika hingegen haben mich die hohen Eintrittspreise etwas genervt.
abacus
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

PPS:

Überfälle: keine

unerwartete Zeltbesuche: 2
- in Sesriem klapperte es früh morgens: klar, die gestern Abend angekommenen Schweizer wollen zum Sonnenaufgang ins dead vlei, so wie wir gestern. Als das Klappern aber immer intensiver wurde und ich mich fragte, warum die wohl an unseren Klappstühlen rummachen, habe ich die Taschenlampe rausgeholt, und da hat sich tatsächlich eine braune Hyäne an unseren Sachen rangemacht. Erst nach (völlig ziellosen, ich sollte da mal üben) Steinwürfen hat sie sich getrollt. Sorry ihr Schweizer, dass ich euch verdächtigt habe.
- wieder früh morgens ein undefinierbares, verdammt lautes Gebrüll, wir stehen beide senkrecht im Zelt (gut, dass wir eines mit Stehhöhe gekauft hatten). Wieder die Taschenlampe rausgeholt, direkt neben dem Zelt steht ein Esel und frägt wohl seinen Kumpel am anderen Ende des Tals, was da so abgeht. Ich wusste nicht, das Esel sooo laut sein können.
abacus
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

PPPS:

gerade hat Hertz 830€ für die Schäden am Auto nachgefordert: das geht in Ordnung, ich hatte keinerlei Zusatzversicherungen. Die Windschutzscheibe war völlig hin (Riss quer vorm Fahrer und diverse Einschläge) und kostet in Dland rund 420€, der Unterboden und die Frontschürze (da wo eigentlich eine Stossstange hingehört) hatten schon ziemlich gelitten. Unterwegs hatte ich mich mit einem Deutschen unterhalten, der meinte, wenn man über check24 bucht, werden solche Nachforderungen beglichen, keine Ahnung, ich hab's nicht versucht, ist aber vielleicht in Zukunft ein Versuch wert.
Carlo
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Carlo »

Vielen Dank, abacus, für die weiteren interessanten Infos!

Ciao, Carlo
lehencountry
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von lehencountry »

Danke Abacus. Kurz, umfangreich und sehr viel Info. Wirklich super.
Der kleine Suzuki hat sich ja wacker geschlagen. Ist halt immer ein Risiko im Kleinwagen, vor allem in Namibia. Ohne Allrad und wenig Bodenfreiheit, da wird jede Nebenstrasse zu einem Wagnis
gerade in Namibia. Und bei den vielen Wildunfällen wird's im Kleinwagen evtl auch sehr eng wenn der Kudu vorne drückt. Das muss jeder für sich abwägen.
abacus
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von abacus »

Hallo,

völlig ungeplant hat die Stadtverwaltung ein Ende unserer Quarantäne angeordnet. Begründung: wir hätten ja negative Testergebnisse vorgelegt. Richtig wäre, nach 5 Tagen kann man einen 2. Test machen, wenn der dann negativ ist, dann kann die Quarantäne beendet werden. Naja, egal, ich werde mich nicht beschweren, und ausser dass ich den Kompost jetzt in den Garten (200m entfernt, aber halt nicht auf demselben Grundstück) bringen kann, wird sich für uns eh nicht viel ändern.

Grüße
abacus
skrewdriver
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von skrewdriver »

hallo abacus
einreise und ausreisebedingungen zur zeit bei namibia ??
ich wollte eine woche vor ostern nach namibia einreisen.
welche bedingungen werden tatssächlich vor ort verlangt?
ein test bei der einreise ist klar,aber weitere bedingungen ,wie vorgebuchte route oder bestätigung der krankenversicherung mit der übernahme der kosten oder ähnliche dinge?
war letztes mal im oktober 2020 in namibia.
meine flug ging zuerst nach lusaka.einreise mit einem test ohne probleme.von dort bin ich dann ein paar tage später über den grenzübergang
Katima Mulilo nach namibia eingereist.dort wurde dann ein weiterer test verlangt.
auch jetzt soll es zuerst nach sambia gehen und dann ein paar tage später wieder über Katima Mulilo nach namibia.
wir konnten uns damals frei im lande bewegen.
auch wurde dann bei der rückreise kein erneuter test gefordert.
wir sieht es da zur zeit aus?
wird ein erneuter test beim einchecken bei der rückreise verlangt?wo ist der in windhoek möglich?
in deutschland muss ich dann in quarantäne?
Angelika Baumann
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Angelika Baumann »

Hallo Skrewdriver,

die Einreisebedingungen nach Namibia findest du in diesem Thread:

suedliches-afrika-f36/touristen-duerfen ... ml#p200296

Ich werde deine Frage jetzt auch dort beantworten.

Viele Grüße

Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
skrewdriver
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von skrewdriver »

hallo geli
alles klar,habe es gefunden danke
matthias
Riedfrosch
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Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Riedfrosch »

Ist schon erstaunlich, dass offensichtlich die Coronazeit Namibia anders darstellt.

Wir fahren seit über 20 Jahren ins südliche Afrika, zu Beginn immer nach Namibia. Zugegeben, wir müssen in den Schulferien fahren, also dann, wenn Gott und die Welt unterwegs ist. Wir sind in den letzten Jahren abgewandert, weil
  • Namibia immer mehr Touristen anzog (weniger Einsamkeit)
  • daher immer mehr Vorbuchungen nötig waren (insbes. an zentralen Orten).
Wenn man Deinen Bericht liest, denkt man doch glatt, dass Namibia noch ein wunderbares unentdecktes Kleinod ist, das man preiswert besuchen kann.
Wenn die Touristenwelle wieder losrollt - gilt das nicht mehr.

Ich gönne es Dir von Herzen, denn Namibia ist wunderschön!!
Aber das ist nicht das echte Namibia, das Du beschreibst!
Dann schwimmt man im Oranje nicht mehr alleine, dann bekommt man schon 10 Monate vor der Reise keine Unterkunft mehr in der Etosha, dann bekomm man in Swakop keinen Tisch mehr im Restaurant (allenfalls 3 Wochen zuvor reserviert).
Leider!!!
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Uwe Schmitz
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Re: Namibia 2021 low budget

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo riedfrosch,
es stimmt grundsätzlich, was du zu namibia schreibst.
bei meinem ersten besuch 1999 waren touristen eher selten im land, campingplätze musste man suchen und die waren leer.

zwischen 2016 und 2020 waren wir jedes jahr 1-2 monate nur in namibia, zu fast allen jahreszeiten außer um weihnachten (zuviele südafrikaner) und im juni/juli (nachts zu kalt). doch nie hatten wir probleme, einen campingplatz zu finden, ohne anmeldung (in etosha mussen wir vor der einreise 2016 eine nacht außerhalb übernachten, öfters hieß es auf kleinen campsites, oh wir sind fast voll, aber dann waren in der nacht doch noch weitere plätze frei).
wir waren bei jeder reise in swakopmund und windhoek essen, nur in "the tug" in swakopmund mussten wir uns am vortag anmelden, sonst haben
wir immer plätze bekommen. und zwischen der küste und uis und twyfelfontein (damaraland) waren wir auch vor corona tagelang fast allein unterwegs. klar fanden wir jetzt im november/dezember das fast touristenfreie namibia wunderbar, doch für das land selbst ist es eine katastrophe.
schön, wer es so erleben konnte, doch ich hoffe möglichst bald wieder auf mehr besucher dieses tollen landes.
viele grüße
uwe
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