Hallo Thomas,
wir waren im Sommer 2006 auf Teilen der Strecke mit eigenem PKW unterwegs, sind von Uganda kommend aber lediglich über Ruanda, dann nach Tansania und bei Sumbawamba dann Richtung Sambia abgebogen, da unsere Kreditkarten in Tansania nicht funktionierten (war aber unser Fehler, falscher Pin...) und uns daher das Geld ausging.
Ruanda ist schon ganz anders als Uganda oder Tansania, extrem dicht besiedelt, französischsprachig und Rechtsverkehr. Wir fanden es landschaftlich sehr schön, leider sehr stark von NGOs und UNO Truppen überschwemmt und gerade Kigali wird hemmungslos gebaut und geklotzt.
(Ein interessanter Bericht war vor Kurzen in der Zeit.
http://www.zeit.de/2009/05/DOS-Ruanda)
Insgesamt ist es recht teuer. Die meisten fahren ja wegen der Affen hin, da waren wir aber nicht, da wir mit Kleinkind reisten, das schließt sich dann aus, und die Affen interessierten uns auch nicht so sehr.
In Tansania sind wir nach Kigoma(sehr schön am See gelegen, schöne Campmöglichkeiten) gefahren und dann parallel zum Tanganika See Richtung Süden, eine schöne, recht einsame Strecke aber nicht irgendwie schwierig. Man kann die dann bis Malawi weiterfahren, wir sind wie gesagt, abgebogen.
Grenze Uganda/Ruanda und Ruanda/Tansania problemlos. Visum für Tansania bekommt man an der Grenze, für Ruanda brauchen Deutsche gar keins, da dauerte die Abfertigung keine 3 min.
Mit anderen Transportmitteln habe ich keine Erfahrung, die Fähre ist sicherlich eine Alternative, ich weiß aber nicht wie planbar das dann ist, ich denke da muss man dann ein wenig Zeit mitbringen (was man in Afrika ja sowieso haben sollte!). Ich würde es mal versuchen, wenn ich ohne eigenes Auto reisen würde.
Busverkehr auf der Strecke Kigoma Richtung Süden ist uns nicht aufgefallen, es fahren dort ein paar LKWs, insgesamt aber ist fast kein Verkehr.
Auf jeden Fall eine schöne Strecke und Gegend, wir sind im Frühjahr/ Sommer 2009 von Malawi aus nach Uganda unterwegs, vielleicht trifft man sich ja.
Gruß
Traugott