Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
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Thomas Baur
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Corona in Senegal … ein Lagebericht
NZZ: Wer in Senegal nicht vor die Tür geht, hat auch nichts zu essen
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Alexander
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Wenn man so liest, was in Afrika abgeht, wölbt sich einem die Gänsehaut
Zahlreiche Offizielle der südafrikanischen Regierung, darunter 89 Polizisten wurden festgenommen, da sie sich über die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona Virus hinweggesetzt haben. Viele darunter wegen illegalem Verkauf von Alkohol. In Südafrika sind die Alkoholläden derzeit geschlossen, um "geselliges" Beisammensein zu vermeiden.
Insgesamt wurden 131 Offizielle, darunter Mitglieder von Gesundheits- und Strafvollzugsbehörden festgenommen. 20000 Polizisten und Militär wurden jetzt aufgeboten, um den fünfwöchigen Lockdown durchzusetzen und den illegalen Verkauf von Alkohol zu unterbinden.
Ich fürchte, dass einige Länder noch ihr Armageddon erleben werden.
Grüsse
Alexander
Zahlreiche Offizielle der südafrikanischen Regierung, darunter 89 Polizisten wurden festgenommen, da sie sich über die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona Virus hinweggesetzt haben. Viele darunter wegen illegalem Verkauf von Alkohol. In Südafrika sind die Alkoholläden derzeit geschlossen, um "geselliges" Beisammensein zu vermeiden.
Insgesamt wurden 131 Offizielle, darunter Mitglieder von Gesundheits- und Strafvollzugsbehörden festgenommen. 20000 Polizisten und Militär wurden jetzt aufgeboten, um den fünfwöchigen Lockdown durchzusetzen und den illegalen Verkauf von Alkohol zu unterbinden.
Ich fürchte, dass einige Länder noch ihr Armageddon erleben werden.
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Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Das Mainstream-Medium Tagesspiegel und dessen Verbreitung der Ansichten eines CSU-Ministers zur Situation in Afrika:
"In Afrika drohen nach den Krankenhäusern ganze Staaten zu kollabieren
Auf dem Nachbarkontinent ist die Corona-Pandemie voll ausgebrochen. Sie könnte Millionen Opfern fordern. Entwicklungsminister fordert milliardenschwere EU-Hilfe."
"Der CSU-Politiker will nun mit großer Wucht gegensteuern und die gesamte EU dazu bewegen, millionenfaches Sterben und einen Sturz vieler afrikanischer Länder ins Chaos in der Folge der Pandemie zu verhindern, auch wenn das Europa Milliarden von Euro kosten wird."
Hier in dieser EU reicht das Geld nicht mal für Italien, und er will einen ganzen Kontinent retten? Zusätzlich? Von was träumt der denn?
"Der Minister verweist darauf, dass die WHO mit bis zu zehn Millionen Infizierten in den nächsten drei bis sechs Monaten rechnet."
Für die sogenannte Herdenimmunität braucht's bei diesem Virus angeblich 50 -70% der Gesamtbevölkerung, früher zur Begründung der Impfpflicht für Masern hierzulande war die Rede von 95% für eine Herdenimmunität. Außerdem hat der Herr CSU-Minister vergessen, daß es weiter Regionen auf dieser Welt gibt, wo es jetzt bereits oder demnächst ganz ähnlich aussehen wird, z.B. in Indien, Pakistan, Bangladesch und in diversen Ländern in Lateinamerika. Da kann man mit 50Milliarden nichts retten, wenn man diese lächerlich kleine Summe mit dem vergleicht, was hierzulande benötigt wird, nicht da ist und von der Zukunft geliehen wird.
Der CSU-Minister verbreitet weiterhin das Märchen von 40000 Intensivbetten in Deutschland, obwohl schon seit Tagen ganz andere Zahlen genannt werden, z.B. gestern ebenso im Tagesspiegel 33.457. Ich mag es ausgesprochen gar nicht, wenn mich "unsere" Politiker für dumm halten so was nicht zu bemerken.
Der Tagesspiegel weiter zu Afrika: "Oft ist sind die Gesundheitssysteme zudem schlecht gerüstet oder stehen nur wenigen Privilegierten zur Verfügung."
Das ist auch nichts neues. Aber fand das früher "damals" im Jahr 1 v.C.(vor Corona) oder zuvor Beachtung? Ich erinnere beispielhaft an Sanofi:
http://www.wuestenschiff.de/phpbb/viewt ... p?p=168444
Der Tagesspiegel weiter: "Wenn das Virus in Afrika nicht bekämpft werde, warnt der Minister, werde es in Wellen zurückkommen."
Zuerst müssen wir hier in Deutschland die Wellen bekämpfen. Danach bleibt uns sowieso kein Geld mehr, um die Wellen in den (entfernteren) Nachbarstaaten wie Italien, Frankreich, Spanien, Großbritanien oder Schweden zu bekämpfen. Und dann will dieser södernde[1] Minister einen ganzen Kontinent retten?
Wenn ich sowas lese, habe ich spontan noch schlechtere Laune, denn es geht um mein Geld, um mein Erspartes und mein bißchen "Luxus" oberhalb einer bisher nur versprochenen Grundrente auf Hartz-4-Niveau.
Gruß, Ralf
[1] södernd: zum Größenwahn neigend
"In Afrika drohen nach den Krankenhäusern ganze Staaten zu kollabieren
Auf dem Nachbarkontinent ist die Corona-Pandemie voll ausgebrochen. Sie könnte Millionen Opfern fordern. Entwicklungsminister fordert milliardenschwere EU-Hilfe."
"Der CSU-Politiker will nun mit großer Wucht gegensteuern und die gesamte EU dazu bewegen, millionenfaches Sterben und einen Sturz vieler afrikanischer Länder ins Chaos in der Folge der Pandemie zu verhindern, auch wenn das Europa Milliarden von Euro kosten wird."
Hier in dieser EU reicht das Geld nicht mal für Italien, und er will einen ganzen Kontinent retten? Zusätzlich? Von was träumt der denn?
"Der Minister verweist darauf, dass die WHO mit bis zu zehn Millionen Infizierten in den nächsten drei bis sechs Monaten rechnet."
Für die sogenannte Herdenimmunität braucht's bei diesem Virus angeblich 50 -70% der Gesamtbevölkerung, früher zur Begründung der Impfpflicht für Masern hierzulande war die Rede von 95% für eine Herdenimmunität. Außerdem hat der Herr CSU-Minister vergessen, daß es weiter Regionen auf dieser Welt gibt, wo es jetzt bereits oder demnächst ganz ähnlich aussehen wird, z.B. in Indien, Pakistan, Bangladesch und in diversen Ländern in Lateinamerika. Da kann man mit 50Milliarden nichts retten, wenn man diese lächerlich kleine Summe mit dem vergleicht, was hierzulande benötigt wird, nicht da ist und von der Zukunft geliehen wird.
Der CSU-Minister verbreitet weiterhin das Märchen von 40000 Intensivbetten in Deutschland, obwohl schon seit Tagen ganz andere Zahlen genannt werden, z.B. gestern ebenso im Tagesspiegel 33.457. Ich mag es ausgesprochen gar nicht, wenn mich "unsere" Politiker für dumm halten so was nicht zu bemerken.
Der Tagesspiegel weiter zu Afrika: "Oft ist sind die Gesundheitssysteme zudem schlecht gerüstet oder stehen nur wenigen Privilegierten zur Verfügung."
Das ist auch nichts neues. Aber fand das früher "damals" im Jahr 1 v.C.(vor Corona) oder zuvor Beachtung? Ich erinnere beispielhaft an Sanofi:
http://www.wuestenschiff.de/phpbb/viewt ... p?p=168444
Der Tagesspiegel weiter: "Wenn das Virus in Afrika nicht bekämpft werde, warnt der Minister, werde es in Wellen zurückkommen."
Zuerst müssen wir hier in Deutschland die Wellen bekämpfen. Danach bleibt uns sowieso kein Geld mehr, um die Wellen in den (entfernteren) Nachbarstaaten wie Italien, Frankreich, Spanien, Großbritanien oder Schweden zu bekämpfen. Und dann will dieser södernde[1] Minister einen ganzen Kontinent retten?
Wenn ich sowas lese, habe ich spontan noch schlechtere Laune, denn es geht um mein Geld, um mein Erspartes und mein bißchen "Luxus" oberhalb einer bisher nur versprochenen Grundrente auf Hartz-4-Niveau.
Gruß, Ralf
[1] södernd: zum Größenwahn neigend
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Alexander
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Ich zitiere meinen Beitrag von oben:Ralf Kiefer hat geschrieben: ↑Do 23. Apr 2020, 14:07Auf dem Nachbarkontinent ist die Corona-Pandemie voll ausgebrochen. Sie könnte Millionen Opfern fordern. Entwicklungsminister fordert milliardenschwere EU-Hilfe."
"Der CSU-Politiker will nun mit großer Wucht gegensteuern und die gesamte EU dazu bewegen, millionenfaches Sterben und einen Sturz vieler afrikanischer Länder ins Chaos in der Folge der Pandemie zu verhindern, auch wenn das Europa Milliarden von Euro kosten wird."
Solange die Korruption blüht und Regierung und Gesundheitsbehörden die Situation zu ihrem Vorteil ausnützen, helfen die Milliarden gar nichts. Die verschwinden höchstens in irgendwelchen Taschen. Und damit man durch Corona auch schön Geld verdient, hat eine Firma in Südafrika den Preis für Masken, usw. gleich mal um 261% erhöht.Alexander hat geschrieben: ↑Mi 22. Apr 2020, 18:26Insgesamt wurden 131 Offizielle, darunter Mitglieder von Gesundheits- und Strafvollzugsbehörden festgenommen. 20000 Polizisten und Militär wurden jetzt aufgeboten, um den fünfwöchigen Lockdown durchzusetzen und den illegalen Verkauf von Alkohol zu unterbinden.
In einigen afrikanischen Ländern vertraut man auf Gott und negiert einfach das Problem. Das Problem sind nicht die fehlenden Milliarden sondern die Einstellung auf dem schwarzen Kontinent. Angefangen von der Führung...
Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Das ist durchaus noch "human". In Taiwan erhält jeder (Einheimische) pro Woche 3 Masken zum Preis von rund 0,50 Euros (alle drei!). Die Zuteilung erfolgt über das Sozialversicherungssystem.
Hierzulande gibt's die 10er Packung nicht-medizinische Masken bei Trigema für 120Euros. Wenn man denn welche bekommt ... Und ab Montag sind die Voraussetzung zum Betreten öffentlicher Verkehrsmittel und von Geschäften. Ich weiß nicht, wie das Leute machen, die im unteren Bereich des Einkommensspektrums vegetieren, d.h. Leute die mit Hartz 4, der Grundsicherung zur Rente oder mit Kurzarbeitsgeld auskommen müssen. Vermutlich haben die alle eine Nähmaschine, können nähen und haben geeignetes Material zuhause. Ich werde nachher in den Bastelkeller gehen und schauen, was ich mit Stichsäge und Bohrmaschine und ein paar Holz- und Aluplattenresten ausrichten kann. Ein paar Luftfilter von Auto und Moppeds sind noch vorhanden
Gruß, Ralf
Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Ganz so dramatisch ist die Situation nun auch nicht !Ralf Kiefer hat geschrieben: ↑Do 23. Apr 2020, 18:32Hierzulande gibt's die 10er Packung nicht-medizinische Masken bei Trigema für 120Euros. Wenn man denn welche bekommt ... Und ab Montag sind die Voraussetzung zum Betreten öffentlicher Verkehrsmittel und von Geschäften. Ich weiß nicht, wie das Leute machen, die im unteren Bereich des Einkommensspektrums vegetieren, d.h. Leute die mit Hartz 4, der Grundsicherung zur Rente oder mit Kurzarbeitsgeld auskommen müssen. Vermutlich haben die alle eine Nähmaschine, können nähen und haben geeignetes Material zuhause. Ich werde nachher in den Bastelkeller gehen und schauen, was ich mit Stichsäge und Bohrmaschine und ein paar Holz- und Aluplattenresten ausrichten kann. Ein paar Luftfilter von Auto und Moppeds sind noch vorhanden
Es geht um "MUND- UND NASENSCHUTZ", und das kann auch ein Schal oder ein Halstuch sein. So etwas wird man dann doch wohl auftreiben können, ohne das Haushaltsbudget beanspruchen zu müssen oder sich seinen Zyklonfilter vor Mund und Nase zu montieren.
Ein Mundschutz macht wohl nur im Falle eines längeren Kontakts unter 1,5m Abstand Sinn. Ob die infektiöse Virenlast im Vorbeigehen (z.B. Spupermarkt) ausreicht, um COVID-19 zu übertragen, ist z.B. lt. Kekule u. Drosten nicht zu erwarten.
Gruss
Lothar
Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Nicht mehr ganz aktuell (4.4.2020), illustriert aber die Lage vor Ort ganz gut am Beispiel Liberia:
https://www.aljazeera.com/news/2020/04/ ... 51258.html
Ein kleines Land mit 4,8 mio Einwohnern hat 30 Intensivbetten und eine einzige Beatmungsmaschine - in einem Betriebskrankenhaus!
https://www.aljazeera.com/news/2020/04/ ... 51258.html
Ein kleines Land mit 4,8 mio Einwohnern hat 30 Intensivbetten und eine einzige Beatmungsmaschine - in einem Betriebskrankenhaus!
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Ralf Kiefer
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Auch die NZZ berichtete aus Afrika, aber mit einem anderen Schwerpunkt: die aufkommende Gewalt aufgrund von Armut und Ausgangssperre.
"Ausgangssperren in Afrika: Wenn die Massnahmen gefährlicher sind als die Krankheit selbst
Viele afrikanische Länder übernehmen im Kampf gegen Covid-19 Methoden aus Europa wie die Ausgangssperre, obwohl die Lebensbedingungen anders sind. Das könnte sich rächen."
Das sieht nicht gut aus für die Europäer, die dort geblieben sind, aber noch weniger für die Einheimischen. Letztere sind komplett chancenlos (nach aktuellem medizinischem Stand). Abstand halten geht für viele nicht, d.h. auch die Ausgangssperre einhalten geht nicht, weil sie sonst verhungern. Und bei zu viel menschlichem Kontakt verbreiten sich die Viren. Nicht nur Failed State, sondern Aufzugebener Kontinent.
Außer: Afrikaner hätten (teilweise) bereits eine Immunisierung gegen diesen Virenstamm, weil der Tagesspiegel das verursachende Tier in Afrika verortet. Es bleibt spannend ...
Ob es in absehbarer Zeit noch mal möglich sein wird nach Afrika zu reisen?
Gruß, Ralf
P.S.: Im Hintergrund läuft bei mir gerade Jeff Wayne's War of the Worlds. Da retten Bakterien die Menschheit vor den Marsianern. So ändern sich die Zeiten
"Ausgangssperren in Afrika: Wenn die Massnahmen gefährlicher sind als die Krankheit selbst
Viele afrikanische Länder übernehmen im Kampf gegen Covid-19 Methoden aus Europa wie die Ausgangssperre, obwohl die Lebensbedingungen anders sind. Das könnte sich rächen."
Das sieht nicht gut aus für die Europäer, die dort geblieben sind, aber noch weniger für die Einheimischen. Letztere sind komplett chancenlos (nach aktuellem medizinischem Stand). Abstand halten geht für viele nicht, d.h. auch die Ausgangssperre einhalten geht nicht, weil sie sonst verhungern. Und bei zu viel menschlichem Kontakt verbreiten sich die Viren. Nicht nur Failed State, sondern Aufzugebener Kontinent.
Außer: Afrikaner hätten (teilweise) bereits eine Immunisierung gegen diesen Virenstamm, weil der Tagesspiegel das verursachende Tier in Afrika verortet. Es bleibt spannend ...
Ob es in absehbarer Zeit noch mal möglich sein wird nach Afrika zu reisen?
Gruß, Ralf
P.S.: Im Hintergrund läuft bei mir gerade Jeff Wayne's War of the Worlds. Da retten Bakterien die Menschheit vor den Marsianern. So ändern sich die Zeiten
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landcruiser.
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Es ist wirklich eklig was in dieser seltsamen Zeit so abgeht.
Es sind aber nicht nur die hier beschriebenen Vorfälle aus Afrika.
Was ist bei uns anders wenn Gesellschaften, die entsprechend informiert waren, noch schnell Ausschüttungen vornahmen bevor sie staatliche Finanzhilfen in Anspruch nahmen?
Wie kann z.B. VW planen (HV am 07.05.20) Dividenden von 6,56€ (eine deutliche Steigerung gegenüber 2019) auszuschütten und pauschale Prämien an die MA zahlen und zugleich nach staatlichen Hilfen rufen? Schon jetzt wird Kurzarbeitergeld an die MA gezahlt und weitere Hilfen werden gefordert.
Pikant: Der nieders. Ministerpräsident sitzt im VW-Aufsichtsrat und hat damit anscheinend kein Problem.
Ich würde so etwas als Unvereinbarkeit von Amt und Mandat bezeichnen.
Ca. 17% der Dividende werden nach Katar abfließen ..., klar das Land bekommt für seine 10 oder 12% Anteile auch die Dividende.
VW ist damit nicht allein.
Sich die eigenen Taschen über alle Maßen zu füllen und sich dies vom Steuerzahler finanzieren zu lassen zeigt schon die Einstellung dieser Herrschaften.
Dieses Ding aber in der heutigen Situation gnadenlos durchzuziehen macht mich echt sprachlos.
Es bedeutet auch, dass der kleine (!) Steuerzahler die gesamten Kosten der Pandemie tragen wird.
Die Wirtschaft wird sich wieder vornehmen zurückhalten und satte Gewinne einstreichen.
Zur Zeit faseln sie vereinzelt noch von der Soli-Abschaffung.
Demnächst werden wir eher damit konfrontiert werden, dass der Soli verlängert und erhöht werden wird.
Wer soll sonst die drastische pandemiebedingte Neuverschuldung bezahlen?
Im Ergebnis finde ich den Unterschied bei "Wer stopft sich die Taschen voll?" zwischen Afrika und Deutschland jetzt nicht so außergewöhnlich groß, da die Ursache wohl immer menschliche Gier und Dummheit ist.
Es sind aber nicht nur die hier beschriebenen Vorfälle aus Afrika.
Was ist bei uns anders wenn Gesellschaften, die entsprechend informiert waren, noch schnell Ausschüttungen vornahmen bevor sie staatliche Finanzhilfen in Anspruch nahmen?
Wie kann z.B. VW planen (HV am 07.05.20) Dividenden von 6,56€ (eine deutliche Steigerung gegenüber 2019) auszuschütten und pauschale Prämien an die MA zahlen und zugleich nach staatlichen Hilfen rufen? Schon jetzt wird Kurzarbeitergeld an die MA gezahlt und weitere Hilfen werden gefordert.
Pikant: Der nieders. Ministerpräsident sitzt im VW-Aufsichtsrat und hat damit anscheinend kein Problem.
Ich würde so etwas als Unvereinbarkeit von Amt und Mandat bezeichnen.
Ca. 17% der Dividende werden nach Katar abfließen ..., klar das Land bekommt für seine 10 oder 12% Anteile auch die Dividende.
VW ist damit nicht allein.
Sich die eigenen Taschen über alle Maßen zu füllen und sich dies vom Steuerzahler finanzieren zu lassen zeigt schon die Einstellung dieser Herrschaften.
Dieses Ding aber in der heutigen Situation gnadenlos durchzuziehen macht mich echt sprachlos.
Es bedeutet auch, dass der kleine (!) Steuerzahler die gesamten Kosten der Pandemie tragen wird.
Die Wirtschaft wird sich wieder vornehmen zurückhalten und satte Gewinne einstreichen.
Zur Zeit faseln sie vereinzelt noch von der Soli-Abschaffung.
Demnächst werden wir eher damit konfrontiert werden, dass der Soli verlängert und erhöht werden wird.
Wer soll sonst die drastische pandemiebedingte Neuverschuldung bezahlen?
Im Ergebnis finde ich den Unterschied bei "Wer stopft sich die Taschen voll?" zwischen Afrika und Deutschland jetzt nicht so außergewöhnlich groß, da die Ursache wohl immer menschliche Gier und Dummheit ist.
Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Es gibt noch ne Ursacxhe: Mangelnde Aufdeckung, seitens der freien Presse.... und Goutierung dieses Verhaltens durch die Beölkeungsmehrheitlandcruiser. hat geschrieben: ↑Fr 24. Apr 2020, 10:14Im Ergebnis finde ich den Unterschied bei "Wer stopft sich die Taschen voll?" zwischen Afrika und Deutschland jetzt nicht so außergewöhnlich groß, da die Ursache wohl immer menschliche Gier und Dummheit ist.
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Ralf Kiefer
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Heute in der NZZ ein Interview mit einem weiteren Experten mit neuen Gesichtspunkten zur Zukunft Afrikas:
"In Europa dominiert Sars-CoV-2 die Schlagzeilen. In Afrika indes dürfte nicht das Virus, sondern Kollateralschäden die meisten Todesopfer fordern, erklärt der Malaria-Experte Christian Lengeler im Gespräch mit der NZZ."
Gruß, Ralf
"In Europa dominiert Sars-CoV-2 die Schlagzeilen. In Afrika indes dürfte nicht das Virus, sondern Kollateralschäden die meisten Todesopfer fordern, erklärt der Malaria-Experte Christian Lengeler im Gespräch mit der NZZ."
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Ralf Kiefer
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Nicht nur in Ländern Afrikas, sondern auch z.B. in Indien oder Frankreich gibt's bereits "afrikanische" Zustände.
Im Falle von Indien mag man einwenden, daß der dortige Machthaber Narendra Modi beim "Ranking" verhaltensorigineller Landesfürsten im Vergleich mit aktuellen oder verblichenen Landesfürsten aus Afrika Chancen auf einen der vorderen Plätze haben dürfte. Das nutzt nur vielen Menschen dort nichts, wie Gilbert Kolonko bei Telepolis beschreibt.
Im Fall von Frankreich ist der Sonnenkönig nicht ganz so verhaltensoriginell. Dazu fiel es sogar dem Tagesspiegel schon auf, daß Macron nicht durchgängig glänzt. Besser hinter die Kulissen schaut Thomas Pany bei Telepolis: "Polizeigewalt, Viertelgewalt und Hunger. Der Staat schafft es nicht, die schlechter gestellten Haushalte mit dem Nötigsten zu versorgen". Aha, klingt "afrikanisch". Strasbourg wird dabei auch erwähnt. Und das ist erschreckend nahe, nur 70km von mir entfernt. Ich brauch nicht mehr nach Afrika, ich hab's vor der Tür
Immerhin kommen die wahren Einsichten auch heute nicht zu kurz. Im letzten garantiert fake-news-freien, deutschsprachigen Web-Portal gibt's eine Handlungsanweisung zum Umgang mit der verhaltensoriginellen Führerpersönlichkeit aus den USA: https://www.der-postillon.com/2020/04/t ... nteil.html
"Tatsächlich, so Fauci, könnten die USA dankbar sein, einen Staatsmann wie Trump an der Spitze zu haben. Wende man seine täglichen Tiraden ins Gegenteil, könne man daraus zu 100 Prozent sichere Handlungsempfehlungen ableiten. Bisher sei kein Land der Welt bekannt, das einen ähnlichen Vorteil habe. "Wir müssen ihn nur korrekt nutzen", so Fauci. "
Das dachte ich mir bei unserem Bankkaufmann Spahn auch schon. Aber das ist eine andere Geschichte ...
Gruß, Ralf
Im Falle von Indien mag man einwenden, daß der dortige Machthaber Narendra Modi beim "Ranking" verhaltensorigineller Landesfürsten im Vergleich mit aktuellen oder verblichenen Landesfürsten aus Afrika Chancen auf einen der vorderen Plätze haben dürfte. Das nutzt nur vielen Menschen dort nichts, wie Gilbert Kolonko bei Telepolis beschreibt.
Im Fall von Frankreich ist der Sonnenkönig nicht ganz so verhaltensoriginell. Dazu fiel es sogar dem Tagesspiegel schon auf, daß Macron nicht durchgängig glänzt. Besser hinter die Kulissen schaut Thomas Pany bei Telepolis: "Polizeigewalt, Viertelgewalt und Hunger. Der Staat schafft es nicht, die schlechter gestellten Haushalte mit dem Nötigsten zu versorgen". Aha, klingt "afrikanisch". Strasbourg wird dabei auch erwähnt. Und das ist erschreckend nahe, nur 70km von mir entfernt. Ich brauch nicht mehr nach Afrika, ich hab's vor der Tür
Immerhin kommen die wahren Einsichten auch heute nicht zu kurz. Im letzten garantiert fake-news-freien, deutschsprachigen Web-Portal gibt's eine Handlungsanweisung zum Umgang mit der verhaltensoriginellen Führerpersönlichkeit aus den USA: https://www.der-postillon.com/2020/04/t ... nteil.html
"Tatsächlich, so Fauci, könnten die USA dankbar sein, einen Staatsmann wie Trump an der Spitze zu haben. Wende man seine täglichen Tiraden ins Gegenteil, könne man daraus zu 100 Prozent sichere Handlungsempfehlungen ableiten. Bisher sei kein Land der Welt bekannt, das einen ähnlichen Vorteil habe. "Wir müssen ihn nur korrekt nutzen", so Fauci. "
Das dachte ich mir bei unserem Bankkaufmann Spahn auch schon. Aber das ist eine andere Geschichte ...
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Verschiedene Quellen aus den USA haben die Vermutung geäußert, dass der Corona Virus nicht natürlich entstanden sei, sondern in einem chinesischen Labor gezüchtet wurde.
Erhärtet wird diese Vermutung durch folgende Tatsache:
Grüsse
Alexander
Die von Ralf zitierte Quelle äußert jetzt die Vermutung, dass Trump nicht zufällig entstanden sei, sondern in einem chinesischen Labor gezüchtet wurde.Ralf Kiefer hat geschrieben: ↑Sa 25. Apr 2020, 14:35Im letzten garantiert fake-news-freien, deutschsprachigen Web-Portal gibt's eine Handlungsanweisung zum Umgang mit der verhaltensoriginellen Führerpersönlichkeit aus den USA
Erhärtet wird diese Vermutung durch folgende Tatsache:
Allerdings gibt es auch Zweifel:das optische Erscheinungsbild Trumps heizt zu Spekulationen an: So vermuten einige, der unrealistische Teint und die wirre Frisur des US-Präsidenten seien darauf zurückzuführen, dass chinesische Wissenschaftler keine genaue Vorstellung davon haben, wie Menschen aus westlichen Kulturkreisen tatsächlich aussehen.
Schrecklicher Verdacht: Wurde Trump in einem chinesischen Labor gezüchtet, um den USA zu schaden?Seriöse Wissenschaftler zeigen sich eher vorsichtig: "Bislang gehen wir davon aus, dass Trump auf natürliche Weise entstanden ist. Eine Entwicklung in einem chinesischen Labor können wir allerdings auch nicht zu 100 Prozent ausschließen", erklärt Biochemikerin Celine Smith-Garcia von der Universität von Washington.
Grüsse
Alexander
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Re: Afrika und Corona | Die Furcht vor dem Virus
Es ist doch beruhigend, dass der Humor selbst in diesen seltsamen Zeiten nicht auf der Strecke geblieben ist. 
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