Vorbeugen gegen Malaria
Moderator: Moderatoren
Vorbeugen gegen Malaria
Hallo ihr Reisebegeisterte,
ich werde demnächst zu einer längeren Reise nach Südafrika aufbrechen.
Natürlich weiß ich von der hohen Ansteckungsgefahr von Malaria.
Weiss jemand wann ich mich vor Reiseantritt impfen lassen sollte?
Wielange hält die Wirkung des Impfschutzes an? Denn in Afrika selbst bezweifel ich, dass es die passende Medizin gegen die einzelnen Symptome von Malaria gibt.
Kann ich mich noch anderweitig gegen Malaria schützen ausser helle und lange Kleidung zu tragen, mich impfen zu lassen und ein intaktes Moskitonetz zu gebrauchen?
Eure Lisa
ich werde demnächst zu einer längeren Reise nach Südafrika aufbrechen.
Natürlich weiß ich von der hohen Ansteckungsgefahr von Malaria.
Weiss jemand wann ich mich vor Reiseantritt impfen lassen sollte?
Wielange hält die Wirkung des Impfschutzes an? Denn in Afrika selbst bezweifel ich, dass es die passende Medizin gegen die einzelnen Symptome von Malaria gibt.
Kann ich mich noch anderweitig gegen Malaria schützen ausser helle und lange Kleidung zu tragen, mich impfen zu lassen und ein intaktes Moskitonetz zu gebrauchen?
Eure Lisa
Zuletzt geändert von lisa8989 am Mo 25. Okt 2010, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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florian schmidt
- Beiträge: 225
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 13:10
- Wohnort: würzburg
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo Lisa,
wo gibts eine Impfung gegen Malaria?
Bestenfalls kann man Prophylaxetabletten nehmen oder im Krankheitsfall Akutpräparate einwerfen.
Grüße
Florian
wo gibts eine Impfung gegen Malaria?
Bestenfalls kann man Prophylaxetabletten nehmen oder im Krankheitsfall Akutpräparate einwerfen.
Grüße
Florian
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Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35208
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo Lisa,
zunächst einmal herzlich willkommen bei uns an Bord.
Für erste Infos schau bitte einmal in den nachfolgenden Threads
Trinkwasserentkeimung / Mückenschutz
Malaria - Medikamente unterwegs
Malarone günstig einkaufen
Reiseapotheke
Da wirst du schon eine ganze Menge Antworten auf deine Fragen finden.
Noch etwas Hintergrundinfo zur Malaria findest du
hier.
Du solltest für eine eingehende Beratung auf jeden Fall einen Tropenmediziner aufsuchen. Wenn du dich ausschließlich in Südafrika aufhältst, stellt sich vielleicht die Frage, inwieweit eine evtl. Malariaprophylaxe überhaupt sinnvoll ist. Es ist nicht jede Ecke Südafrikas ein Malariarisikogebiet.
Kleiner Tipp noch, falls du etwas bestimmtes suchst: die
Suchfunktion erleichtert die Suche im Forum ungemein. Einfach Stichwort und dazu evtl. die gewünschte Rubrik eingeben und durchklicken.
Viel Spaß bei deinen weiteren Reiseplanungen.
Gruß
Birgitt
zunächst einmal herzlich willkommen bei uns an Bord.
Für erste Infos schau bitte einmal in den nachfolgenden Threads
Da wirst du schon eine ganze Menge Antworten auf deine Fragen finden.
Noch etwas Hintergrundinfo zur Malaria findest du
Du solltest für eine eingehende Beratung auf jeden Fall einen Tropenmediziner aufsuchen. Wenn du dich ausschließlich in Südafrika aufhältst, stellt sich vielleicht die Frage, inwieweit eine evtl. Malariaprophylaxe überhaupt sinnvoll ist. Es ist nicht jede Ecke Südafrikas ein Malariarisikogebiet.
Kleiner Tipp noch, falls du etwas bestimmtes suchst: die
Viel Spaß bei deinen weiteren Reiseplanungen.
Gruß
Birgitt
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Du fährst nach Südafrika, da gibts sowohl Ärzt(ziemlich gute sogar) als auch Apotheken. Zudem ist man in Südafrika nie weit von der nächsten Stadt weg
In Südafrika selbst ist das Risiko an Malaria zu erkranken eh auf einige schmale Streifen begrenzt.
Was heisst den längere Reise? Prophylaxe kann man nur eine recht kurze Zeit einnehmen.

In Südafrika selbst ist das Risiko an Malaria zu erkranken eh auf einige schmale Streifen begrenzt.
Was heisst den längere Reise? Prophylaxe kann man nur eine recht kurze Zeit einnehmen.

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dietmar.peter
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 26. Mär 2009, 11:21
- Wohnort: 10777 Berlin
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo Lisa,
Deinem Namen nach zu urteilen mußt Du noch in jugendlichem Alter und Deine Leber durch erhöhten Alkoholgenuß noch nicht geschädigt sein.
Vorbeugen kann man nur durch Prophylaxe zB. Malerone täglich und Lariam einmal wöchentlich.
Ich selbst hatte drei Mal Malaria -tertiana (Kenia, Äthiopien) ohne Prophylaxe und bin dann mit der Lariam-Chemo ganz gut gefahren.
Ich fahre 45 Jahre nach Afrika und habe nie vorgebeugt. Bei den letzten drei Fahrten nach Südsudan habe ich wegen der Angst vor der häufig auftretenen Mararia-tropica einmal wöchentlich Lariam genommen. (es waren nur knapp zwei Monate, das geht noch) Bekanntermaßen führt Lariam u.a. teilweise zu schweren Angstzuständen und Angstträumen sowie Sehstörungen, die ich in diesem Jahr erstmals hatte. Es kommt auch immer auf die Jahreszeit an. Bei den letzten drei Fahrten sind wir keiner einzigen Mücke begegnet. Insoweit werde ich mir die Prophylaxe aus gesundheitlichen Gründen im nächsten Jahr sparen.
Gute Reise!
Gruß
dietmar
Deinem Namen nach zu urteilen mußt Du noch in jugendlichem Alter und Deine Leber durch erhöhten Alkoholgenuß noch nicht geschädigt sein.
Vorbeugen kann man nur durch Prophylaxe zB. Malerone täglich und Lariam einmal wöchentlich.
Ich selbst hatte drei Mal Malaria -tertiana (Kenia, Äthiopien) ohne Prophylaxe und bin dann mit der Lariam-Chemo ganz gut gefahren.
Ich fahre 45 Jahre nach Afrika und habe nie vorgebeugt. Bei den letzten drei Fahrten nach Südsudan habe ich wegen der Angst vor der häufig auftretenen Mararia-tropica einmal wöchentlich Lariam genommen. (es waren nur knapp zwei Monate, das geht noch) Bekanntermaßen führt Lariam u.a. teilweise zu schweren Angstzuständen und Angstträumen sowie Sehstörungen, die ich in diesem Jahr erstmals hatte. Es kommt auch immer auf die Jahreszeit an. Bei den letzten drei Fahrten sind wir keiner einzigen Mücke begegnet. Insoweit werde ich mir die Prophylaxe aus gesundheitlichen Gründen im nächsten Jahr sparen.
Gute Reise!
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
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schu achbar ?
Re: Vorbeugen gegen Malaria
In Südafrika gibts in jeder grossen Stadt die günstigen TRAVEL CLINICS.
Dort kann man sich die notwendige Prophylaxe, zB. für den Grenzbereich zu MOC im Osten, besorgen.
Südafrikaner nehmen gern Doxycyclin, was eigentlich ursprünglich gar nicht als Malaria Prophylaxe Mittel entwickelt worden war.
Keine Ahnung ob das noch der neueste Trend ist, aber Lariam ist dort nicht so verbreitet in der Anwendung.
Dort kann man sich die notwendige Prophylaxe, zB. für den Grenzbereich zu MOC im Osten, besorgen.
Südafrikaner nehmen gern Doxycyclin, was eigentlich ursprünglich gar nicht als Malaria Prophylaxe Mittel entwickelt worden war.
Keine Ahnung ob das noch der neueste Trend ist, aber Lariam ist dort nicht so verbreitet in der Anwendung.
Allg. Infos
Erfahrungen einzelner mit Malariaprophylaxe oder ob man nehmen soll oder nicht, sollten immer mit grösster Vorsicht beurteilt werden. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass Reisende, welche erstmals nach Afrika reisten, sich von erfahrenen Afrikareisenden beraten liessen und prompt mit einer schweren Malaria tropica nach Hause kamen.
Trotz aller Infos, welche man über all finden kann, sollte man sich doch von einem erfahrenen Tropen- und Reisemediziner individuell beraten lassen.
Hier meine Infos zu den verschiedenen Malariamedis:
Mefloquin (LARIAM, MEPHAQUIN) Die gute Schutzwirkung von Mefloquin ist seit vielen Jahren sehr gut dokumentiert. Ausgenommen sind Gebiete in Südost-Asien, wo die Malariaparasiten eine hohe Resistenz gegen Mefloquin entwickelt haben. Als unerwünschte Nebenwirkungen können sogenannte neuro-psychologische Nebeneffekte auftreten. Meist handelt es sich dabei um Schlafstörungen, lebhafte Träume, Schwindel oder leichte Verstimmungen – sehr selten um Depressionen, Angstzustände, Halluzinationen oder epilepsie-ähnliche Störungen. Epileptiker und Personen, die wegen psychiatrischen Krankheiten behandelt wurden oder anfällig für depressive Verstimmungen sind, sollten Mefloquin nicht verwenden. Im ersten Schwangerschaftsdrittel sollte auf die Einnahme von Mefloquin zur Malariaprophylaxe verzichtet werden. Empfängnisverhütende Massnahmen sollten für drei Monate nach Abschluss einer Mefloquineinnahme weitergeführt werden.
Prophylaxe: Dosierung: 1 Tablette wöchentlich, Beginn der Einnahme 1-2 Woche vor Abreise, Ende 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes
Atovaquone / Proguanil (MALARONE) ist ein neueres Malariamedikament, von welchem bisher keine schwereren Nebenwirkungsrisiken bekannt sind. Es kann gelegentlich Bauchschmerzen, Durchfall, allergische Hautveränderungen oder Aphten der Mundschleimhaut verursachen. In der Schwangerschaft sollte Malarone zur Malariaprophylaxe nicht eingenommen werden.
Prophylaxe: Dosierung 1 Tablette täglich, Beginn der Einnahme 1-2 Tage vor Abreise, Ende 7 Tage nach Verlassen des Malariagebietes.
Doxycyclin (SUPRACYCLIN, DOXYSOL, VIBRAMYCIN u.a.) ist ein Antibiotikum mit zuverlässiger Schutzwirkung gegen Malaria. Häufigste Nebenwirkungen sind allergische Hautreaktionen. Bei Frauen können Scheidenpilzinfektionen begünstigt werden. Für Kinder unter 8 Jahren und in der Schwangerschaft darf das Medikament nicht verwendet werden. Doxycyclin kann nicht zur Malaria-Selbstbehandlung eingesetzt werden!
Prophylaxe: Dosierung 1 Tablette täglich, Beginn der Einnahme 1-2 Tage vor Abreise, Ende 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes.
Alle drei sind in Südafrika anwendbar. Die Risikogebiete sind im obigen Beitrag von Waza bereits auf einer Karte gut dargestellt.
Doxycyclin wird in Südafrika und auch in anderen Ländern gerne angewendet, da es sehr günstig ist und gleichzeitig auch einen Schutz gegen Afrikan. Zeckenbissfieber und mE auch gegen gewisse Durchfallerreger bietet. Nachteilig ist halt schon die lange tägliche Einnahme und die häufigen Scheidenpilzinfektionen bei Frauen.
Robert
Trotz aller Infos, welche man über all finden kann, sollte man sich doch von einem erfahrenen Tropen- und Reisemediziner individuell beraten lassen.
Hier meine Infos zu den verschiedenen Malariamedis:
Mefloquin (LARIAM, MEPHAQUIN) Die gute Schutzwirkung von Mefloquin ist seit vielen Jahren sehr gut dokumentiert. Ausgenommen sind Gebiete in Südost-Asien, wo die Malariaparasiten eine hohe Resistenz gegen Mefloquin entwickelt haben. Als unerwünschte Nebenwirkungen können sogenannte neuro-psychologische Nebeneffekte auftreten. Meist handelt es sich dabei um Schlafstörungen, lebhafte Träume, Schwindel oder leichte Verstimmungen – sehr selten um Depressionen, Angstzustände, Halluzinationen oder epilepsie-ähnliche Störungen. Epileptiker und Personen, die wegen psychiatrischen Krankheiten behandelt wurden oder anfällig für depressive Verstimmungen sind, sollten Mefloquin nicht verwenden. Im ersten Schwangerschaftsdrittel sollte auf die Einnahme von Mefloquin zur Malariaprophylaxe verzichtet werden. Empfängnisverhütende Massnahmen sollten für drei Monate nach Abschluss einer Mefloquineinnahme weitergeführt werden.
Prophylaxe: Dosierung: 1 Tablette wöchentlich, Beginn der Einnahme 1-2 Woche vor Abreise, Ende 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes
Atovaquone / Proguanil (MALARONE) ist ein neueres Malariamedikament, von welchem bisher keine schwereren Nebenwirkungsrisiken bekannt sind. Es kann gelegentlich Bauchschmerzen, Durchfall, allergische Hautveränderungen oder Aphten der Mundschleimhaut verursachen. In der Schwangerschaft sollte Malarone zur Malariaprophylaxe nicht eingenommen werden.
Prophylaxe: Dosierung 1 Tablette täglich, Beginn der Einnahme 1-2 Tage vor Abreise, Ende 7 Tage nach Verlassen des Malariagebietes.
Doxycyclin (SUPRACYCLIN, DOXYSOL, VIBRAMYCIN u.a.) ist ein Antibiotikum mit zuverlässiger Schutzwirkung gegen Malaria. Häufigste Nebenwirkungen sind allergische Hautreaktionen. Bei Frauen können Scheidenpilzinfektionen begünstigt werden. Für Kinder unter 8 Jahren und in der Schwangerschaft darf das Medikament nicht verwendet werden. Doxycyclin kann nicht zur Malaria-Selbstbehandlung eingesetzt werden!
Prophylaxe: Dosierung 1 Tablette täglich, Beginn der Einnahme 1-2 Tage vor Abreise, Ende 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes.
Alle drei sind in Südafrika anwendbar. Die Risikogebiete sind im obigen Beitrag von Waza bereits auf einer Karte gut dargestellt.
Doxycyclin wird in Südafrika und auch in anderen Ländern gerne angewendet, da es sehr günstig ist und gleichzeitig auch einen Schutz gegen Afrikan. Zeckenbissfieber und mE auch gegen gewisse Durchfallerreger bietet. Nachteilig ist halt schon die lange tägliche Einnahme und die häufigen Scheidenpilzinfektionen bei Frauen.
Robert
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Hans Peter Schlumpf
- Beiträge: 228
- Registriert: Di 13. Dez 2005, 20:19
- Wohnort: Hofstetten
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Handelsnamen (rezeptpflichtige Medikamente)
DOXYCLIN® 100 mg/Tbl., VIBRAMYCIN® 100 mg/Tbl., SUPRACYCLIN® 100 mg/Tbl.
Wann sind Doxycycline zur Vorbeugung empfohlen?
Empfohlen für Hochrisikogebiete mit Multiresistenzen und Verwendung bei Unverträglichkeit von anderen Malariamedikamenten.
Prophylaxe bei Erwachsenen und Kindern > 8 Jahre (³ 25kg).
Wirkung (Hauptwirkung)
Vor allem blutschizontozid.
Anwendung und Dosierung
Dauer: Beginn: 1 Woche vor der Abreise, während der Reise, Ende: 4 Wochen nach der Reise.
Modus: 1 x / Tag. Einnahme mit einer Mahlzeit (nicht vor dem Schlafengehen).
Dosis: Erwachsene: 100 mg / Tag.
Unerwünschte Wirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Glossitis, Stomatitis, Schluckbeschwerden, Enterocolitis. Mykosen (Candida) der Anogenitalregion. Photosensibilisierung möglich. Oesophagusulcera bei Einnahme in liegender Position.
http://www.osir.ch/m_krankheiten/malaria.php
http://www.osir.ch
Ich nehme es sicher nicht!!!!
Aber schaut mal bei N.U.S.AG: http://www.nusag.ch/index.html
Gruss
Hans Peter
DOXYCLIN® 100 mg/Tbl., VIBRAMYCIN® 100 mg/Tbl., SUPRACYCLIN® 100 mg/Tbl.
Wann sind Doxycycline zur Vorbeugung empfohlen?
Empfohlen für Hochrisikogebiete mit Multiresistenzen und Verwendung bei Unverträglichkeit von anderen Malariamedikamenten.
Prophylaxe bei Erwachsenen und Kindern > 8 Jahre (³ 25kg).
Wirkung (Hauptwirkung)
Vor allem blutschizontozid.
Anwendung und Dosierung
Dauer: Beginn: 1 Woche vor der Abreise, während der Reise, Ende: 4 Wochen nach der Reise.
Modus: 1 x / Tag. Einnahme mit einer Mahlzeit (nicht vor dem Schlafengehen).
Dosis: Erwachsene: 100 mg / Tag.
Unerwünschte Wirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Glossitis, Stomatitis, Schluckbeschwerden, Enterocolitis. Mykosen (Candida) der Anogenitalregion. Photosensibilisierung möglich. Oesophagusulcera bei Einnahme in liegender Position.
http://www.osir.ch/m_krankheiten/malaria.php
http://www.osir.ch
Ich nehme es sicher nicht!!!!
Aber schaut mal bei N.U.S.AG: http://www.nusag.ch/index.html
Gruss
Hans Peter
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Lieber Hans PeterAber schaut mal bei N.U.S.AG: http://www.nusag.ch/index.html
Das sind jetzt genau so Hinweise, welche jeglicher Grundlage entbehren. Es gibt keine Studien, welche beweisen das Artemisiaprodukte in der PROPHYLAXE anwendbar sind.
Als Therapie einer Malaria ist Artemisia das Mittel der Wahl aber nur in Kombination mit einem anderen Wirkstoff.
Übrigens Aspirin hat noch mehr Nebenwirkungen.....
Die individuelle Beratung ist aus meiner Sicht deshalb ja so wichtig.
Robert
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo!
Bin diesem Winter 3 Monate in Ostafrika im Malariagebiet.
Wer hat Erfahrung, wenn man 3 Monate MALERONE als Profilaxe nimmt?
Oder gibt es noch ein anderes Medikament, das bei längerer Anwendung wenig Nebenwirkungen hat?
Welches Medikament sollte ich dabei haben, wenn es uns doch erwischt?
Danke an die "Tropenmediziner" und Langzeitanwender für Informationen.
Gruß Jörg
Bin diesem Winter 3 Monate in Ostafrika im Malariagebiet.
Wer hat Erfahrung, wenn man 3 Monate MALERONE als Profilaxe nimmt?
Oder gibt es noch ein anderes Medikament, das bei längerer Anwendung wenig Nebenwirkungen hat?
Welches Medikament sollte ich dabei haben, wenn es uns doch erwischt?
Danke an die "Tropenmediziner" und Langzeitanwender für Informationen.
Gruß Jörg
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo, liebe Afrika-Erfahrene,
wir wollen diesen Winter/Frühling in Richtung Senegal und Gambia los. Werden voraussichtlich ca 1,5 Monate in der Region sein (betrifft Februar/März).
Weil es unser erster Trip da runter ist, sind wir etwas verunsichert, was die Malaria-Prophylaxe betrifft. Klar, Reisemediziner und Tropen-Institute sagen: "Auf jeden Fall Prophylaxe!", die alten Afrika-Hasen dagegen "Ich behandel meine Malaria." Nur: Wo ist de rgoldene Mittelweg? Wie sind Eure Erfahrungen?
Lariam möchte ich nicht nehmen, weil eie entfernte Bekannte von mir davon eine Psychose bekommen hat -- und ich weiß was ich nicht brauche!!!
Doxycyclin ist mir auch nicht ganz geheuer, weil ich eigentlich nicht über einen so langen Zeitraum ein Antibiotikum einnehmen möchte -- damit haut man sich ja auch die gesamte Darm-, Haut- und Schleimhautflora kaputt..
Bleibt nur Malarone?
Und wir hoch ist das Risiko im Februar/März überhaupt? Das sollte doch Trockenzeit sein, wenn ich mich nicht täusche?
LG
Steffi
wir wollen diesen Winter/Frühling in Richtung Senegal und Gambia los. Werden voraussichtlich ca 1,5 Monate in der Region sein (betrifft Februar/März).
Weil es unser erster Trip da runter ist, sind wir etwas verunsichert, was die Malaria-Prophylaxe betrifft. Klar, Reisemediziner und Tropen-Institute sagen: "Auf jeden Fall Prophylaxe!", die alten Afrika-Hasen dagegen "Ich behandel meine Malaria." Nur: Wo ist de rgoldene Mittelweg? Wie sind Eure Erfahrungen?
Lariam möchte ich nicht nehmen, weil eie entfernte Bekannte von mir davon eine Psychose bekommen hat -- und ich weiß was ich nicht brauche!!!
Doxycyclin ist mir auch nicht ganz geheuer, weil ich eigentlich nicht über einen so langen Zeitraum ein Antibiotikum einnehmen möchte -- damit haut man sich ja auch die gesamte Darm-, Haut- und Schleimhautflora kaputt..
Bleibt nur Malarone?
Und wir hoch ist das Risiko im Februar/März überhaupt? Das sollte doch Trockenzeit sein, wenn ich mich nicht täusche?
LG
Steffi
Schnelltest, Akutmittel vs Prophylaxe
Hallo Robert,Robert hat geschrieben:Erfahrungen einzelner mit Malariaprophylaxe oder ob man nehmen soll oder nicht, sollten immer mit grösster Vorsicht beurteilt werden. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass Reisende, welche erstmals nach Afrika reisten, sich von erfahrenen Afrikareisenden beraten liessen und prompt mit einer schweren Malaria tropica nach Hause kamen.
Trotz aller Infos, welche man über all finden kann, sollte man sich doch von einem erfahrenen Tropen- und Reisemediziner individuell beraten lassen....
Robert
danke, das Sie Ihr Wissen hier mit einbringen.
Ich bin bis dato immer mit Lariam Prophylaxe gereist.
Nach den Erfahrungen mit Einheimischen, die ihre Farm direkt am Zambesi auf der Zamischen Seite betreiben und zwei Krankenhausbesuchen vor Ort, habe ich eine zwiespältige Sicht bekommen.
Erstens ist eine Langzeiteinnhame von Lariam nicht das Beste und schützt nicht 100% vor Malaria und per Malarone wird die Portokasse ein wenig mehr ausgereizt.
Zudem erschwert es die Analyse vor Ort bei Prophylaxe mit Lariam (da nur per Schnelltest geprüft wurde, nie per Labor). Generell wurde bei jedem Verdacht eh eine Schnellbehandlung durchgeführt.
Was würde gegeben eine eigenen Schnelltest (z.B. Gabmed, 10 Tests) und eine Akutbehandung per Lariam oder anderen Mitteln besprechen. Heuer sind wir außerhalb der Regenzeit unterwegs und sich eh per Kleidung, Netz und Deet 50 "geschützt". Bei dem geringsten Verdacht sucht man eh die nächst verfügbare Klinik auf.
Wie steht ein Medininer zu so einer Akutbehandlung anstellen Prophylaxe?
Gruß verter
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo!
Meiner persönlichen Erfahrungen mit Malaria- Prophylaxe:
Bei 2 längeren Afrikareisen durch Malariagebiete haben wir neben üblichen normalen Schutz (Bekleidung und M.-Netze) am Beginn MALARONE ( ist das Teuerste auch das Beste Mittel gegen Malaria? ) morgends eingenommen.
Ergebnis: wir sind so müde geworden, das ich kaum Autofahren konnte!
Wir haben dann auf "Doxycyclin STADA 100 mg Tabs" umgestellt. Dieses Mittel hat mir mein Hausarzt, der selbst Tropenmediziner ist und als vormaliger Militärarzt mehrer Monate in Afrika in Malariagebieten gearbeitet hat. Habe noch Rücksprache mit meinem befreundeten Apotheker genommen. Das Militär bekommt auch Doxycyclin, wenn sie sich länger in Malariagebieten aufhalten.
Das Tropeninstitut in München hatte mir Malarone empfohlen, das man aber nicht länger als 27 Tage verschrieben bekommt oder nicht länger einnehmen sollte.
Wir haben ca. 2 Monate zusammenhängend Doxycyclin eingenommen, ohne Nebenwirkungen..........und ohne Malaria zu bekommen!
Wir haben auf der Strecke durch Afrika 2 deutsche bzw. österr. Touristenfahrzeuge getroffen. In beiden Fahrzeugen ist je eine Person an Malaria erkrankt, wobei bei beiden ein längerer Krankenhausaufenthalt in afrikanischen Krankenhäusern(!) und auch ein Notrückflug nach Deutschland wegen akuten Nierenversagens notwendig war.
Gruß Jörg
Meiner persönlichen Erfahrungen mit Malaria- Prophylaxe:
Bei 2 längeren Afrikareisen durch Malariagebiete haben wir neben üblichen normalen Schutz (Bekleidung und M.-Netze) am Beginn MALARONE ( ist das Teuerste auch das Beste Mittel gegen Malaria? ) morgends eingenommen.
Ergebnis: wir sind so müde geworden, das ich kaum Autofahren konnte!
Wir haben dann auf "Doxycyclin STADA 100 mg Tabs" umgestellt. Dieses Mittel hat mir mein Hausarzt, der selbst Tropenmediziner ist und als vormaliger Militärarzt mehrer Monate in Afrika in Malariagebieten gearbeitet hat. Habe noch Rücksprache mit meinem befreundeten Apotheker genommen. Das Militär bekommt auch Doxycyclin, wenn sie sich länger in Malariagebieten aufhalten.
Das Tropeninstitut in München hatte mir Malarone empfohlen, das man aber nicht länger als 27 Tage verschrieben bekommt oder nicht länger einnehmen sollte.
Wir haben ca. 2 Monate zusammenhängend Doxycyclin eingenommen, ohne Nebenwirkungen..........und ohne Malaria zu bekommen!
Wir haben auf der Strecke durch Afrika 2 deutsche bzw. österr. Touristenfahrzeuge getroffen. In beiden Fahrzeugen ist je eine Person an Malaria erkrankt, wobei bei beiden ein längerer Krankenhausaufenthalt in afrikanischen Krankenhäusern(!) und auch ein Notrückflug nach Deutschland wegen akuten Nierenversagens notwendig war.
Gruß Jörg
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Hallo Jörg
Wir starten im April 2013 mit unserer Afrikatour für ca 3 Jahre.
Werden sicher über mehrere Monate in Malariagebiet sein.
Was mache ich aber bei vielleicht 4 oder 5 Monaten in diesen Gebieten.
Wenn ich so lange Doxycyclin nehme sterbe ich vermutlich nicht an Malaria sondern an Nierenversagen etc.
Ist hier jemand, der schon längere Zeit in Malariagebieten war und wie hat der-oder diejenige es mit den Medis gehalten.
Gruss Turi
Wir starten im April 2013 mit unserer Afrikatour für ca 3 Jahre.
Werden sicher über mehrere Monate in Malariagebiet sein.
Was mache ich aber bei vielleicht 4 oder 5 Monaten in diesen Gebieten.
Wenn ich so lange Doxycyclin nehme sterbe ich vermutlich nicht an Malaria sondern an Nierenversagen etc.
Ist hier jemand, der schon längere Zeit in Malariagebieten war und wie hat der-oder diejenige es mit den Medis gehalten.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Vorbeugen gegen Malaria
Halli Turi!
Kannst Dir ja dann Raussuchen, welcher der schönere Tod ist!
Wir hatten keine Nierenprobleme!
Gruß Jörg
Kannst Dir ja dann Raussuchen, welcher der schönere Tod ist!
Wir hatten keine Nierenprobleme!
Gruß Jörg




