Hallo Jörg,
bitte entschuldige die späte Rückmeldung - die Netzabdeckung im Oman ist etwas dünn und ich schaue nur gelegentlich unterwegs hier rein.
Wir haben den Guide über das Iran Touring Center gebucht. Die Guides sind in der Regel freiberuflich und werden von den Agenturen kontaktiert. Wir sind mit dem Camper unterwegs - die Übernachtungsplätze hat unser Guide meist gut gewählt - man sollte halt seine Vorstellungen bzgl. Ruhe etc. klarmachen. Der Camper wird über die Agentur bei den Behörden gemeldet und bei Kontrollen können die Daten abgerufen werden (inkl. Reiseplan).
Wir haben mittlerweile viele Overlander getroffen die ausnahmslos über den Iran angereist sind. Die meisten ohne Guide und von Aufenthaltsdauern Kurztransit bis 7 Wochen war alles dabei. Negative Erfahrungen mit Offiziellen Stellen waren die Aussnahme.
Viele Grüße
Alex
Iran - Risiko eingehen oder nicht?
Moderator: Moderatoren
Re: Iran - Risiko eingehen oder nicht?
Herzlichen Dank für deine Rückmeldung! Viele Grüsse und eine gute Zeit im Oman, Jörg
Re: Iran - Risiko eingehen oder nicht?
hallo zusammen,
wo liegt das problem ??
wir sind im iran unterwegs.
absolut easy und entspannt !!
go for it !!
gruess cockroach
wo liegt das problem ??
wir sind im iran unterwegs.
absolut easy und entspannt !!
go for it !!
gruess cockroach
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LarryFisherman
- Beiträge: 35
- Registriert: Mo 14. Aug 2023, 12:07
- Wohnort: Hamburg
Re: Iran - Risiko eingehen oder nicht?
@Cockroach
Das Problem könnten, wie bereits oben mehrfach beschrieben, willkürliche Verhaftungen und Verhöre bis hin zum Ausreiseverbot und Spionageverdacht sein. Etwas hilfreichere Antworten wären sicherlich nicht verkehrt.
@all
Ich versuche mal unsere Erfahrungen im Iran zu schildern, auch wenn wir nur wenige Tage auf der Ostroute unterwegs sind um Kurdistan und das Irak Visa Problem zu umfahren.
Das Visum haben wir uns innerhalb eines Tages in Erbil geholt, etwas teuer aber problemlos möglich. Hier gab es kaum Nachfragen und das Thema war schnell erledigt. Bei der Einreise gab es dann ein anderes Bild, hier wurden wir sehr ausführlich nach bisherigen Reisezielen gefragt (alle in unserem Leben) und sollten sehr intime Fragen zur politischen Aktivität, Beruf und Familie in DE machen. Ebenfalls mussten wir den Grenzbeamten zumindest ein Handy entsperren und der hat da etwas durchgescrollt. Sicherlich muss man das nicht machen lassen, im Zweifelsfall wird dann auch die Einreise verwehrt. Von allen Handys von uns wurde ebenfalls die IMEI notiert, was auch immer die damit machen.
Deutlich entspannter sind die Checkpoints und Polizisten auf der Strecke, aber wahrscheinlich auch nur weil da niemand auch nur ein Wort englisch kann. So wird nur nett gewunken und gelächelt. Sobald die feststellen, dass wir deren Sprache nicht ansatzweise können wird man durchgewunken oder es wird noch gemeinsam ein Bild gemacht. Aber auch hier ist man sicherlich an einer anderen englischsprachigen Stelle / Grenzposten etwas anders dran.
Dann ist da ja noch das Thema mit dem Geld und Internet. Nahezu alle Seiten sind gesperrt und nichts geht ohne VPN. Geld abgeben mit unseren Karten sowieso unmöglich, auch wenn das nichts Neues ist, so sollte man das auf keinen Fall vergessen.
Wir sind in Bashmaq rein und fahren bei Mehran wieder raus, sofern das dort geht. Haben von dem Grenzposten in Mehran wilde Geschichten gehört.
Lieben Gruß aus Kermanschah,
Larry
Das Problem könnten, wie bereits oben mehrfach beschrieben, willkürliche Verhaftungen und Verhöre bis hin zum Ausreiseverbot und Spionageverdacht sein. Etwas hilfreichere Antworten wären sicherlich nicht verkehrt.
@all
Ich versuche mal unsere Erfahrungen im Iran zu schildern, auch wenn wir nur wenige Tage auf der Ostroute unterwegs sind um Kurdistan und das Irak Visa Problem zu umfahren.
Das Visum haben wir uns innerhalb eines Tages in Erbil geholt, etwas teuer aber problemlos möglich. Hier gab es kaum Nachfragen und das Thema war schnell erledigt. Bei der Einreise gab es dann ein anderes Bild, hier wurden wir sehr ausführlich nach bisherigen Reisezielen gefragt (alle in unserem Leben) und sollten sehr intime Fragen zur politischen Aktivität, Beruf und Familie in DE machen. Ebenfalls mussten wir den Grenzbeamten zumindest ein Handy entsperren und der hat da etwas durchgescrollt. Sicherlich muss man das nicht machen lassen, im Zweifelsfall wird dann auch die Einreise verwehrt. Von allen Handys von uns wurde ebenfalls die IMEI notiert, was auch immer die damit machen.
Deutlich entspannter sind die Checkpoints und Polizisten auf der Strecke, aber wahrscheinlich auch nur weil da niemand auch nur ein Wort englisch kann. So wird nur nett gewunken und gelächelt. Sobald die feststellen, dass wir deren Sprache nicht ansatzweise können wird man durchgewunken oder es wird noch gemeinsam ein Bild gemacht. Aber auch hier ist man sicherlich an einer anderen englischsprachigen Stelle / Grenzposten etwas anders dran.
Dann ist da ja noch das Thema mit dem Geld und Internet. Nahezu alle Seiten sind gesperrt und nichts geht ohne VPN. Geld abgeben mit unseren Karten sowieso unmöglich, auch wenn das nichts Neues ist, so sollte man das auf keinen Fall vergessen.
Wir sind in Bashmaq rein und fahren bei Mehran wieder raus, sofern das dort geht. Haben von dem Grenzposten in Mehran wilde Geschichten gehört.
Lieben Gruß aus Kermanschah,
Larry
MODERATOR-NOTE: Die hierauf folgende Abschweifung in die Gesellschaftskritik wurde ausgegliedert.




