servus,
einige von euch haben doch erfahrung,was die grenzformalitäten richtung syrien angeht.
wenn ich nun einen privaten hilfsgütertransport in ein türkisches flüchtlingslager starte,bekomme ich da schwierigkeiten beim transit?zoll usw. ? anlass ist der flüchtlingsstrom der kinder,das nagt dermassen an mir,da muss doch was passieren,besonders da ja der winter nicht mehr weit ist.....
trotz " harz 5 " DER ARMUT KEINEN LAUF LASSEN, und das leben genießen!!!!
Ich behaupte mal, daß du alles ganz nomal verzollen mußt und evtl. Probleme bekommen könntest, wenn die Beschriftungen in Landessprache fehlen. Bestimmt gibt es eine Möglichkeit solche Hilfslieferungen zollfrei einzuführen, dann muß das Zeugs aber auch als solches deklariert sein, evtl. auch verblmpt, denn woher soll der Zöllner bei der Einreise wissen, ob das Zeugs nicht auf den nächsten Markt vescherbelt wird.
Hubert; ich will dich in deinem Hilfsdrang auf keinen Fall bremsen aber du wirst die eingefuehrte Ware nicht nur verzollen muessen sodern du hast auch noch den Transport aus DE zu finanzieren. Und dann befuerchte ich, dass die grossen Organisationen doe Fluechtlingslager fest unter ihrer Kontrolle halten - die freuen sich nicht, wenn da jemand privat "mitmischen" moechte. Diese ganzen NGO machen das lieber unter sich aus...
Ein Gedanke: Reise einfach vor Ort und suche den Kontakt mit den lokalen Behoerden (die haben den Aufwand, die NGO die "Show") und versuche mit denen herauszufinden, was der tatsaechliche Bedarf ist - danach faherst du mit ihnen lokal einkaufen. Somit unterstuetzt du nicht nur die Fluechtlinge sondern auch das lokale Gewerbe und die Behoerden. Und du kannst erst noch sicher sein, dass deine Hilfe bei denen ankommt, welchen sie auch zukommen soll.
Der Papierkram ist meist eine grosse Hürde bei solchen Transporten. Als wir damals in den 90-er Jahren Hilfsgüter nach Rumänien brachten, hatten wir zwei Begleitschreiben dabei. Ein Papier vom rumänischen Botschafter, das uns ermöglichte, zoll- und gebührenfrei einzureisen. Das andere Papier war vom Roten Kreuz und bestätigte, dass wir Hilfsgüter transportieren. Diese half uns durch die Transitländer.
Solche Hilfslieferungen aus der Ferne sind nur als Soforthilfe sinnvoll. Also kurz nach einem Erdbeben oder so; wie die Feuerwehr. In allen anderen Fällen ist es viel gescheiter, die Hilfsgüter vor Ort zu kaufen. Das kommt dem lokalen Handel zugute und die Produkte sind den Leuten vertraut. Zudem sind sie dort meist viel preiswerter und kurzfristig verfügbar.
Zum Beispiel in der Türkei.
servus,
ja, da habt ihr wohl recht.aber es ist halt die pure verzweiflung die einen,oder mich, da packt,bei den bildern die man zu sehen bekommt.da will man gleich alles einsammeln was die leute so brauchen,rein ins auto und los.und da macht mich die zum himmelschreiende bürokratie einfach wütend,die bremst so vieles aus was doch so wichtig wäre.
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also werd erst mal meine endurotour im november durch südmarokko machen.an weihnachten werde ich evtl. mit meinem privatauto runter in die türkei fahren um vorort wenigstens einen kleinen beitrag der hilfe zu leisten.haben nun in einem nachbarort ein paar flüchtlinge,da habe ich schon kontakt gesucht,allerdings die sprachbarriere..... aber ich bleib am ball.
gruss hubi
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