Osttürkei - Iran im Winter
Moderator: Moderatoren
-
mollygoeseast
- Beiträge: 8
- Registriert: Do 8. Jan 2015, 16:06
- Wohnort: Freiburg
Osttürkei - Iran im Winter
Moin Leute,
wir sind seit Oktober letzten Jahres auf unserem Trip durch Europa und Nahost. Momentan sind wir in Ankara und und bemühen uns um ein Visum für Azerbaijan, da wir aufgrund unserer mangelhaften Vorbeireitung etwas überrascht vom sehr heftigen Winter in Ostostanatolien waren. Nun stehen wir vor dem Problem das Anatolische Hochgebirge im tiefsten Winter überqueren zu müssen. Da wir uns nicht sicher sind, ob unserer 25 Jahre alter VW LT die Gebirgspässe zwischen Van und Essendere bei den vorherrschenden Wetterbedingungen auch packt (Stichwort stockender Diesel usw.), sind wir momentan auf der Suche nach einer Alternativroute wie etwa durch Azerbaijan.
Ist denn jemand von euch diese Strecke schonmal im Winter gefahren und kann seine Erfahrungen mit uns teilen?
Oder weiß jemand ob der es möglich ist die ganz hohen Pässe etwa über Armenien zu umfahren?
Liebe GrÜße,
Valentin, Ephi, Steh und Max
wir sind seit Oktober letzten Jahres auf unserem Trip durch Europa und Nahost. Momentan sind wir in Ankara und und bemühen uns um ein Visum für Azerbaijan, da wir aufgrund unserer mangelhaften Vorbeireitung etwas überrascht vom sehr heftigen Winter in Ostostanatolien waren. Nun stehen wir vor dem Problem das Anatolische Hochgebirge im tiefsten Winter überqueren zu müssen. Da wir uns nicht sicher sind, ob unserer 25 Jahre alter VW LT die Gebirgspässe zwischen Van und Essendere bei den vorherrschenden Wetterbedingungen auch packt (Stichwort stockender Diesel usw.), sind wir momentan auf der Suche nach einer Alternativroute wie etwa durch Azerbaijan.
Ist denn jemand von euch diese Strecke schonmal im Winter gefahren und kann seine Erfahrungen mit uns teilen?
Oder weiß jemand ob der es möglich ist die ganz hohen Pässe etwa über Armenien zu umfahren?
Liebe GrÜße,
Valentin, Ephi, Steh und Max
-
Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Hoi zäme
Wir sind schon ein paarmal im Winter (Dezember, Februar, März) durch Anatolien in den Iran gefahren. Manchmal hatte es nur wenig Schnee, manchmal mehrere Meter hoch, manchmal Schneesturm - aber affig kalt war es jedesmal.
Die türkischen Behörden unternehmen alles menschenmögliche, die Verbindungsstrassen befahrbar zu halten. Doch manchmal hat es zu viel Schnee und dann sind die Pässe für einige Tage geschlossen.
Damals habe ich das wichtigste saisonale türkische Wort gelernt: „zincirleri“ – Schneeketten.
Gruss Bäärti
.
Wir sind schon ein paarmal im Winter (Dezember, Februar, März) durch Anatolien in den Iran gefahren. Manchmal hatte es nur wenig Schnee, manchmal mehrere Meter hoch, manchmal Schneesturm - aber affig kalt war es jedesmal.
Die türkischen Behörden unternehmen alles menschenmögliche, die Verbindungsstrassen befahrbar zu halten. Doch manchmal hat es zu viel Schnee und dann sind die Pässe für einige Tage geschlossen.
Damals habe ich das wichtigste saisonale türkische Wort gelernt: „zincirleri“ – Schneeketten.
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Warum denn nach Van? Dort bist Du wirklich von im Winter nicht immer überwindbaren Pässen umgeben. Die Strecke nach Norden nach Dogubayazit führt auch "nur" über 2600m. Und ich würde mir wg. Diesel gar nicht mal die größten Sorgen machen, sondern eher die, ob und wie die Pässe fahrzeugtauglich geräumt werden.mollygoeseast hat geschrieben:Momentan sind wir in Ankara [...]
Da wir uns nicht sicher sind, ob unserer 25 Jahre alter VW LT die Gebirgspässe zwischen Van und Essendere bei den vorherrschenden Wetterbedingungen auch packt (Stichwort stockender Diesel usw.), sind wir momentan auf der Suche nach einer Alternativroute wie etwa durch Azerbaijan.
Ich vermute übrigens die "übliche" Strecke von Ankara nach Dogubayazit als am Ehesten befahrbar, also die über Sivas und Erzurum. Momentan lautet die Vorhersage auf Tageshöchsttemperatur bei -3 Grad, nachts bei -5 bis -10Grad. In eineinhalb Wochen plädiert Reisewetter.de auf Tauwetter, also wenig Plus tagsüber, wenig Minus nachts, jeweils "unten" in Van oder Erzurum.
Als Kradist macht man sich vor der Reise Gedanken über das Wetter. Anfang Mai(!) waren wir in der Gegend von Erzurum auf jener Hauptstrecke recht nahe an der Schneegrenze:mollygoeseast hat geschrieben: Ist denn jemand von euch diese Strecke schonmal im Winter gefahren und kann seine Erfahrungen mit uns teilen?

Nachtfrost war klar. Im Jahr zuvor waren wir Ende Mai am Nemrut Dagi, dem Vulkan nahe Tatvan. Die Straße in die Caldera war zu diesem Zeitpunkt gerade frisch freigefräst. Die Leute in Tatvan wußten das an diesem Tag noch gar nicht, daß man schon rein fahren kann. D.h. das war recht frisch. Diese Straße führt hoch auf 2500m zum Kraterrand. Die senkrechten Schneewände waren teils "nur" 3m hoch. Soviel zur Schneesituation dort in der Gegend.
Welchen Grenzübergang wollt ihr denn nehmen, um die Türkei im Osten zu verlassen? Die Strecke am Schwarzen Meer entlang ist wg. Meeresnähe natürlich die, die am sichersten in den Osten führt. Aber je nach Grenzübergang müßtet ihr doch irgendwie ins Landesinnere, ins Hochland. Je nach Ziel endet der Winter auch nicht hinter der türkischen Grenze. In Täbris gibt's auch Winter mit Schnee und dem ganzen Programm. Um dem noch das Sahnehäubchen aufzusetzenmollygoeseast hat geschrieben: Oder weiß jemand ob der es möglich ist die ganz hohen Pässe etwa über Armenien zu umfahren?

Ein paar km nördlich von Teheran, hier in Dizin (auf 2700m), fanden wir auf den Bergen oberhalb vom Ort sogar Ende Mai noch Skilifte in Betrieb.
Noch ein Wort zum Dieselkraftstoff: LKWs in der Türkei fahren genauso mit Diesel. Solange die fahren, hast auch Du kein Problem mit Ausflocken. D.h. die haben logischerweise auch so was wie Winterdiesel oder "magische Flüssigkeiten" aus kleinen Fläschchen, die sie in den Tank kippen.
Gruß, Ralf
-
mollygoeseast
- Beiträge: 8
- Registriert: Do 8. Jan 2015, 16:06
- Wohnort: Freiburg
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Hey erstmal danke für deine schnelle Antwort. Ursprünglich wollten wir über Esendere in den Iran einreisen, da wir gehört haben, dass das ganze Prozedere dort einfacher abläuft als in Bazargan. An dieser Stelle haben wir uns gefragt, ob das die beiden einzigen Grenzübergänge sind, die für Touristen geöffnet sind und ob es nicht besser wäre über einen anderen einzureisen. Ein weiteres Problem stellt unser Auto dar, denn mit 64 PS auf 3Tonnen plus PS-Verlust auf dieser Höhe, wissen wir nicht inwiefern dies bei dieser Wetterlage überhaupt möglich ist. Wenn es einfacher ist, würden wir auch über Armenien fahren. Wir haben geplant am 20.01 die Grenze zu passieren. Da wir relativ unerfahren sind, was alte Autos betrifft und noch nie in einer solchen Situation gewesen sind, würden wir uns über eine genaue Einschätzung und Empfehlung wirklich freuen.
Wenn alle Stricke reißen wären wir sonst aber auch bereit mit dem Zug in den Iran einzureisen und den Bus in Griechenland abzustellen.
Vielen Dank schoneinmal im Vorraus!
Wenn alle Stricke reißen wären wir sonst aber auch bereit mit dem Zug in den Iran einzureisen und den Bus in Griechenland abzustellen.
Vielen Dank schoneinmal im Vorraus!
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Es sieht mir danach aus, wie wenn ihr nicht gerade einen eng gesteckten Terminkalender hättet, was den Ablauf eurer Reise angeht. Also gibt's doch viele Möglichkeitenmollygoeseast hat geschrieben:Ursprünglich wollten wir über Esendere in den Iran einreisen, da wir gehört haben, dass das ganze Prozedere dort einfacher abläuft als in Bazargan.
Laut der Wettervorhersage sieht das in den nächsten 10 Tagen ganz gut für euch aus: keine Schneekatastrophen, sondern im Gegenteil niederschlagsarmes Wetter, teils sonnig, Tendenz frostfreie Tage. Ich würde es einfach probieren, und zwar auf der Route, wozu ihr Lust habt.
Die Hauptdurchgangsstrecke über Sivas und Erzurum hat keine steilen Pässe im Angebot, AFAIR. Das ist die "Rennstrecke" der LKW zwischen Persien und Europa, also auch die Strecke mit dem höheren Angebot an Geschwindigkeitsmeßstellen. Mit eurem Fahrzeug seid ihr kaum gefährdet
Wenn ihr zum Vansee wollt und offensichtlich Zeit habt, ist natürlich die Überlegung weiter südlicher zu fahren, also Kappadokien, Kayseri, Malatya, Diyarbakir. Das ist noch weit genug weg vom Krieg, wenn man Diyarbakir schnell passiert, IMHO. Landschaftlich interessanter außerdem.
Gab's über Bazargan in letzter Zeit irgendwelche Horrormeldungen? Ansonsten kann es immer und überall sein, daß ein relevanter Grenzer schlechte Laune hat und sich alles hinzieht. Bei uns war es seinerzeit so, daß der einzige Mensch, der sich mit dem Carnet bei der Einreise in den Iran auskennt (d.h. den Stempel an die richtige Stelle hauen kann), gerade für 1h (oder so) "unpäßlich" war. Also haben wir gewartet und das Treiben bei der Abfertigung der anderen angeschaut. Das fand ich nicht gerade dramatisch.mollygoeseast hat geschrieben: An dieser Stelle haben wir uns gefragt, ob das die beiden einzigen Grenzübergänge sind, die für Touristen geöffnet sind und ob es nicht besser wäre über einen anderen einzureisen.
Bei 2000m sollte sich ein Leistungsverlust noch in Grenzen halten. Ich würde mich ausreichend mit dem Luftfilter beschäftigen, also mal auspusten. Die Türken machen das alle, d.h. im Schrauberviertel am Stadtrand kurz den Luftfilter ausbauen und in Ermangelung von ausreichenden Sprachkenntnissen diesen untermalt mit den Lauten "Pffft, pfffft" vorzeigen mit einem "Bitte" dazu, dann klappt das ruckzuck. Glaub mirmollygoeseast hat geschrieben: Ein weiteres Problem stellt unser Auto dar, denn mit 64 PS auf 3Tonnen plus PS-Verlust auf dieser Höhe, wissen wir nicht inwiefern dies bei dieser Wetterlage überhaupt möglich ist.
Die Wettervorhersage ist auf eurer Seite, und eure Zeitplanung auch. Losfahren!mollygoeseast hat geschrieben: Wenn alle Stricke reißen wären wir sonst aber auch bereit mit dem Zug in den Iran einzureisen und den Bus in Griechenland abzustellen.
Gruß, Ralf
-
Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Hoi zäme
Am besten fährt die von Ralf beschriebene „Normalroute“ über Erzurum. Östlich davon geht es dann über den Saç Dağı Pass, der ist aber nur 2‘200 Meter hoch und wird auch im Winter offengehalten. Momentan ist da zwar -20°C. Ende Monat soll es zwar deutlich wärmer werden, deswegen die Strassen aber besser, bloss pflotschig.
Gruss Bäärti
.
Am besten fährt die von Ralf beschriebene „Normalroute“ über Erzurum. Östlich davon geht es dann über den Saç Dağı Pass, der ist aber nur 2‘200 Meter hoch und wird auch im Winter offengehalten. Momentan ist da zwar -20°C. Ende Monat soll es zwar deutlich wärmer werden, deswegen die Strassen aber besser, bloss pflotschig.
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
-
mollygoeseast
- Beiträge: 8
- Registriert: Do 8. Jan 2015, 16:06
- Wohnort: Freiburg
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Hört sich gut an.
Danke, da wir mit unseren 19 Jahren quasi keine Erfahrung mit solchen Reisen insebesondere mit eigenem Auto haben sind wir echt froh über jede Hilfe.
Wir waren ein bsichen verunsichert nachdem uns des öfteren gesagt wurde, wir solltens zu dieser jahreszeit lieber lassen.
Ich denke wir werdens versuchen, wär ne herbe Enttäuschung gewesen unser Baby einfach in Grichenland abzustellen.
Gruß
Max
Danke, da wir mit unseren 19 Jahren quasi keine Erfahrung mit solchen Reisen insebesondere mit eigenem Auto haben sind wir echt froh über jede Hilfe.
Wir waren ein bsichen verunsichert nachdem uns des öfteren gesagt wurde, wir solltens zu dieser jahreszeit lieber lassen.
Ich denke wir werdens versuchen, wär ne herbe Enttäuschung gewesen unser Baby einfach in Grichenland abzustellen.
Gruß
Max
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Ein kleiner Tipp von mir: Denkt bei der Wahl des Übernachtungsplatzes an mögliche Startprobleme wegen Kälte.
Also nicht auf größeren Höhen und idyllisch einsam sondern lieber im Tal und im Ort.
Kleinere oder mittelgroße Städte haben oft einen Sammelplatz für die Minibusse, diese weißen Sprinterbusse, die den ganzen öffentlichen Verkehr tragen. Meist ist auch noch eine Kantine dabei wo man billig essen kann. 10 Euro für 3 Personen ist ganz normal wenn man nur Wasser trinkt.
Diese Plätze erkennt man relativ gut, wenn man zu den üblichen Ruhezeiten, also Mittag nach 12 und abends etwas später an der Hauptstraße entlang fährt und nach größeren Plätzen mit vielen parkenden weißen Sprintern Ausschau hält. Frech auf diesen Platz fahren und den Kantinenbetreiber fragen. Die Türken sind sowas von freundlich, das kennen wir in Deutschland garnicht.
Oder man stellt sich mitten in eine Stadt und wartet die paar Minuten vor dem Auto, bis ein deutsch sprechender Türke herbeiläuft, der seinen Freunden voller Stolz zeigen will, wie weltgewandt er ist und mit Touristen sprechen kann. Den fragt man dann nach dem Busparkplatz.
Aber die Verhältnisse im Winter kenne ich leider auch nicht.
Sepp
Also nicht auf größeren Höhen und idyllisch einsam sondern lieber im Tal und im Ort.
Kleinere oder mittelgroße Städte haben oft einen Sammelplatz für die Minibusse, diese weißen Sprinterbusse, die den ganzen öffentlichen Verkehr tragen. Meist ist auch noch eine Kantine dabei wo man billig essen kann. 10 Euro für 3 Personen ist ganz normal wenn man nur Wasser trinkt.
Diese Plätze erkennt man relativ gut, wenn man zu den üblichen Ruhezeiten, also Mittag nach 12 und abends etwas später an der Hauptstraße entlang fährt und nach größeren Plätzen mit vielen parkenden weißen Sprintern Ausschau hält. Frech auf diesen Platz fahren und den Kantinenbetreiber fragen. Die Türken sind sowas von freundlich, das kennen wir in Deutschland garnicht.
Oder man stellt sich mitten in eine Stadt und wartet die paar Minuten vor dem Auto, bis ein deutsch sprechender Türke herbeiläuft, der seinen Freunden voller Stolz zeigen will, wie weltgewandt er ist und mit Touristen sprechen kann. Den fragt man dann nach dem Busparkplatz.
Aber die Verhältnisse im Winter kenne ich leider auch nicht.
Sepp
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Das Wetter kann zu dieser Jahreszeit in Anatolien ganz anders sein als jetzt. Schneehöhen und -verwehungen im Meterbereich, Nachttemperaturen noch unter den von Bäärti genannten -20Grad und Probleme der Schneeräumer diese eine Ost-West-Verbindung befahrbar zu halten sind möglich. Daher: Wettervorhersage anschauen!mollygoeseast hat geschrieben: Wir waren ein bsichen verunsichert nachdem uns des öfteren gesagt wurde, wir solltens zu dieser jahreszeit lieber lassen.
Wo wollt ihr dann im Iran hin? Wie schon geschrieben gibt's im Norden genauso Winter "mit allem". Angenehm für Nichtwintersportler wird das erst südlich von Esfahan. Der zentrale Teil vom Iran liegt nunmal durchgehend auf 1500 bis 2000m. Die Randgebirge haben ein bißchen mehr, auch die Pässe.
Gruß, Ralf
-
mollygoeseast
- Beiträge: 8
- Registriert: Do 8. Jan 2015, 16:06
- Wohnort: Freiburg
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Solang wir mit dem Auto noch vorwärts kommen und nicht erfrieren, sind wir da relativ schmerzfrei, wir "trinken seit Tagen auch nur noch Eis, da es im Bus Minusgrade hat.Ralf Kiefer hat geschrieben: Wo wollt ihr dann im Iran hin? Wie schon geschrieben gibt's im Norden genauso Winter "mit allem". Angenehm für Nichtwintersportler wird das erst südlich von Esfahan. Der zentrale Teil vom Iran liegt nunmal durchgehend auf 1500 bis 2000m. Die Randgebirge haben ein bißchen mehr, auch die Pässe.
Gruß, Ralf
Da die Pläne sich ein wenig geändert haben und wir nach Ablauf des Visums (in unserem Fall klassisch 30Tage) wieder in die Türkei ausreisen müssen werden wir uns wohl nicht allzu lange in in Tabris und Tehran aufhalten lassen und zügig Richtung Esfahan, Yazd, Shiraz weiterfahren. Wir würden zwar unteranderem wegen des Wetters auch gerne noch weiter nach Süden reisen, wissen aber nicht ob unser sehr knapp bemessener Zeitplan das zulässt.
Idealerweise würden wir über Bandar Abbas in die UAE ausreisen und von da aus über SA, Jordanien und Israel die Fähre zurück nach Italien nehmen, allerdings erscheint uns diese Option momentan etwas utopisch.
Max
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Ihr könnt das Eis mit Jim Beam auftauen. Nur trinken kann man diese Brühe nicht (was nicht am Geschmack vom Eis liegt), aber für die Scheibenwaschanlage taugt'smollygoeseast hat geschrieben: Solang wir mit dem Auto noch vorwärts kommen und nicht erfrieren, sind wir da relativ schmerzfrei, wir "trinken seit Tagen auch nur noch Eis, da es im Bus Minusgrade hat.![]()
Das Touristenvisum läßt sich ggf. im Land verlängern. Wir hatten das "damals" in Meshhed gemacht. Das sollte in einigen anderen größeren Städten ebenso funktionieren, z.B. in Esfahan. "Unser" Amt hieß "Office for Alien Affairs", was auch genau so auf der Fassade stand. Der Ablauf war allerdings recht kompliziert und ohne ausreichende Farsi-Kenntnisse nicht zu bewältigen, so daß wir uns jemand organisiert haben, der das mit uns zusammen erledigt hat. BTW 4 Wochen reichen aus, um eine Runde durchs Land zu drehen, denn die Straßen sind gut ausgebaut. Es reicht natürlich nicht aus, alles (Schöne/Wichtige) in diesem Land zu sehen.mollygoeseast hat geschrieben: Da die Pläne sich ein wenig geändert haben und wir nach Ablauf des Visums (in unserem Fall klassisch 30Tage) wieder in die Türkei ausreisen müssen werden wir uns wohl nicht allzu lange in in Tabris und Tehran aufhalten lassen und zügig Richtung Esfahan, Yazd, Shiraz weiterfahren.
Vergeßt nicht in den Oman zu fahren!mollygoeseast hat geschrieben: Wir würden zwar unteranderem wegen des Wetters auch gerne noch weiter nach Süden reisen, wissen aber nicht ob unser sehr knapp bemessener Zeitplan das zulässt.
Idealerweise würden wir über Bandar Abbas in die UAE ausreisen und von da aus über SA, Jordanien und Israel die Fähre zurück nach Italien nehmen, allerdings erscheint uns diese Option momentan etwas utopisch.
Wenn ihr dann allerdings 4 Wochen später wieder in Dogubayazit stehen solltet, also tendentiell Ende Februar, könntet ihr mitten im anatolischen Winter sein.
Gruß, Ralf
-
mollygoeseast
- Beiträge: 8
- Registriert: Do 8. Jan 2015, 16:06
- Wohnort: Freiburg
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Vielen Dank nochmal.
Wir habens gewagt und es war tatsächlich nur halb so schlimm wie gedacht. Nachts war es zwar zwischenzeitlich recht kalt im Bus, aber wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und sind gut durchgekommen. vorraussichlich werden wir Anfang März wieder zurück fahren, wir hoffen dass der Frühling dann schon eingesetzt hatt.
Grüße von Qeshm
Max, Valle, Ephi und Sten
Wir habens gewagt und es war tatsächlich nur halb so schlimm wie gedacht. Nachts war es zwar zwischenzeitlich recht kalt im Bus, aber wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und sind gut durchgekommen. vorraussichlich werden wir Anfang März wieder zurück fahren, wir hoffen dass der Frühling dann schon eingesetzt hatt.
Grüße von Qeshm
Max, Valle, Ephi und Sten
Re: Osttürkei - Iran im Winter
Hey wo steckt ihr vier? Bin in Theran mit dem Motorrad unterwegs Richtung Schweiz! Habe vor in den nächsten paar Tagen die Grenze zu passieren nach Türkei! Wo seid ihr? Gruss Jan (24 jährig
)
Meine Iran Cell Nummer: 09339713875
Meine Iran Cell Nummer: 09339713875




