Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
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Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Hallo Gemeinde,
in Planung einer Irantour in diesem Jahr folgende Frage:
Wir wollen von Süden kommend die Wüste Kavir nach Norden durchfahren. Gedacht ist die kürzeste Strecke zwischen Yazd und dem Kaspischen Meer.
Zwischen Mo´alleman und Semnan ist die Strecke wohl wegen einem militärischen Sperrgebiet zu, lt. Auswärtigem Amt wohl auch schon ab Jandaq. Da habe ich unterschiedliche Infos gefunden. Ein paar Schweizer haben in Unkenntnis der Dinge dort mal ein paar Tage im Knast gesessen.
1. Kann man die Straße 81(speziell den Abschnitt Jandaq - Damghan) problemlos befahren?
2. Sind Nebenstrecken der 81 befestigt / unbefestigt / Schotter /Sand ... ohne 4WD fahrbar? (VW-Bus, höhergelegt, 2 WD)
Vorab vielen Dank
Frank
in Planung einer Irantour in diesem Jahr folgende Frage:
Wir wollen von Süden kommend die Wüste Kavir nach Norden durchfahren. Gedacht ist die kürzeste Strecke zwischen Yazd und dem Kaspischen Meer.
Zwischen Mo´alleman und Semnan ist die Strecke wohl wegen einem militärischen Sperrgebiet zu, lt. Auswärtigem Amt wohl auch schon ab Jandaq. Da habe ich unterschiedliche Infos gefunden. Ein paar Schweizer haben in Unkenntnis der Dinge dort mal ein paar Tage im Knast gesessen.
1. Kann man die Straße 81(speziell den Abschnitt Jandaq - Damghan) problemlos befahren?
2. Sind Nebenstrecken der 81 befestigt / unbefestigt / Schotter /Sand ... ohne 4WD fahrbar? (VW-Bus, höhergelegt, 2 WD)
Vorab vielen Dank
Frank
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Bäärti
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- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Wenn dem tatsächlich so ist, werden die Behörden die Strasse bestimmt so absperren, dass du nicht irrtümlich durchfahren kanns.Canadier hat geschrieben:... Zwischen Mo´alleman und Semnan ist die Strecke wohl wegen einem militärischen Sperrgebiet zu, lt. Auswärtigem Amt wohl auch schon ab Jandaq. ...
Tadelloser Asphalt, wie fast überall im Iran.Canadier hat geschrieben:1. Kann man die Straße 81(speziell den Abschnitt Jandaq - Damghan) problemlos befahren?
ja, genau so sind sie.Canadier hat geschrieben:2. Sind Nebenstrecken der 81 befestigt / unbefestigt / Schotter /Sand ... ohne 4WD fahrbar?
Gruss Bäärti
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der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
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- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Meinst Du die beiden? Die sind zwar nicht so sehr Schweizer, aber Krefeld ist nicht so besonders weit wegCanadier hat geschrieben:Ein paar Schweizer haben in Unkenntnis der Dinge dort mal ein paar Tage im Knast gesessen.
http://www.abenteuer-seidenstrasse.net/ ... inhaftiert
Gruß, Ralf
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Ja Krefeld liegt ja irgendwo bei Schweiz, schräg links oben davor
Ups, da ist mir ein Fehler unterlaufen, aber genau die meine ich ...
@Bäärti, zumindest lt. Reisebericht obiger Protagonisten gab es von Süden kommend keine Warnhinweise. Da ich die gleiche Strecke fahren wollte, will ich lieber vorher wissen, was los ist.
Schon mal Dank für die schnellen Antworten
Ups, da ist mir ein Fehler unterlaufen, aber genau die meine ich ...
@Bäärti, zumindest lt. Reisebericht obiger Protagonisten gab es von Süden kommend keine Warnhinweise. Da ich die gleiche Strecke fahren wollte, will ich lieber vorher wissen, was los ist.
Schon mal Dank für die schnellen Antworten
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Frag die beiden am Besten selbst! Nach meinem Kenntnisstand [1] handelt es sich um dieses Areal: 35° 13.537'N 53° 54.458'E. Wenn man in Google Earth die historischen Bilder anschaut, erkennt man, daß es ab dem Jahr 2005 eine rege Bautätigkeit dort gab. Eine Landebahn liegt quasi um die Ecke auf halbem Weg nach Semnan. Die Zäune, Wälle und Sperranlagen deuten nicht gerade auf einfachen Bergbau. Besonders diese unterirdische Anlage scheint sehr kritisch: 35° 15.504'N 53° 57.335'E.Canadier hat geschrieben:Da ich die gleiche Strecke fahren wollte, will ich lieber vorher wissen, was los ist.
Für die Zukunft, hatte ich mir nach diesem Vorfall gedacht, recherchiere ich einfach im Vorfeld ein bißchen, wo die Iraner ihre sensiblen Anlagen betreiben, damit ich die meiden kann. Informationen zu diesem Areal habe ich leider keine gefunden.
BTW auf meinen älteren Straßenkarten aus den Jahren 2004 und 2005 ist die Verbindung durch dieses Areal als Straße bzw. im östlichen Teil als Piste eingezeichnet.
Gruß, Ralf
[1] Ich war dort auch mal in der Gegend, und wir sind zum Übernachten von der Seidenstraße rechts abgebogen (nach Süden), um hinter der 25. Düne, oder so, zu zelten. Damals waren das Gefährlichste die Hunde, die uns durchs weiche, aber trockene Flußbett verfolgt haben, bis wir ihr Revier verlassen hatten. Zwei vollbeladene Affentwins sind nunmal nicht die idealen Weichsandmoppeds, daher meine intensive Erinnerung an diese Begebenheit.
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Hallo Frank!
Wir sind die Strecke von Jandaq bis Damghan im Mai gefahren (http://web618.public1.linz.at/Iran2014/Teil5.htm), hatten erwähnten Bericht zuvor auch gelesen.
Die Strecke wird von reichlich LKW befahren, man benötigt keinerlei Genehmigung. Am Abzweig auf die Straße 36 in Mo'alleman ist kein Hinweis auf ein Sperrgebiet zu finden, es wäre aber möglich, dass ein derartiger Hinweis auf der Ortsausfahrt Richtung Semnan angebracht ist, vielleicht auch nur auf persisch. Ich denke, jeder vernünftige Mensch würde sich unabhängig von Antworten hier im Forum vor Ort aufs genaueste erkundigen, wenn die Landkarte sagt: Road may be temporarily closed due to military reasons. Für 100 Kilometer Abkürzung riskiert man nicht den Knast, nicht mal ein ungutes Gefühl beim Durchfahren. Semnan selbst und der Burgberg westlich davon mit seinem Ausblick in die Kavir lohnen ohnehin einen kleinen Umweg.
Zu deiner Frage nach Nebenstrecken: Die Strecke Jandq-Damghan habe ich so in Erinnerung, dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, die dammartig angelegte Straße zu verlassen. Neben der Straße befinden sich meist Verdunstungsflächen, die häufig nicht so aussehen, als würden sie ein Fahrzeug tragen (oben trockene, harte, aber vielleicht dünne Kruste, darunter Salzwasser. Vorsicht!). Und auch wenn Spuren zu sehen sind, heißt das nur, dass hier irgendwann irgendwer gefahren ist, aber nicht, dass der Boden jetzt dein Fahrzeug trägt.
Schöne Reise!
Naglwitz
Wir sind die Strecke von Jandaq bis Damghan im Mai gefahren (http://web618.public1.linz.at/Iran2014/Teil5.htm), hatten erwähnten Bericht zuvor auch gelesen.
Die Strecke wird von reichlich LKW befahren, man benötigt keinerlei Genehmigung. Am Abzweig auf die Straße 36 in Mo'alleman ist kein Hinweis auf ein Sperrgebiet zu finden, es wäre aber möglich, dass ein derartiger Hinweis auf der Ortsausfahrt Richtung Semnan angebracht ist, vielleicht auch nur auf persisch. Ich denke, jeder vernünftige Mensch würde sich unabhängig von Antworten hier im Forum vor Ort aufs genaueste erkundigen, wenn die Landkarte sagt: Road may be temporarily closed due to military reasons. Für 100 Kilometer Abkürzung riskiert man nicht den Knast, nicht mal ein ungutes Gefühl beim Durchfahren. Semnan selbst und der Burgberg westlich davon mit seinem Ausblick in die Kavir lohnen ohnehin einen kleinen Umweg.
Zu deiner Frage nach Nebenstrecken: Die Strecke Jandq-Damghan habe ich so in Erinnerung, dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, die dammartig angelegte Straße zu verlassen. Neben der Straße befinden sich meist Verdunstungsflächen, die häufig nicht so aussehen, als würden sie ein Fahrzeug tragen (oben trockene, harte, aber vielleicht dünne Kruste, darunter Salzwasser. Vorsicht!). Und auch wenn Spuren zu sehen sind, heißt das nur, dass hier irgendwann irgendwer gefahren ist, aber nicht, dass der Boden jetzt dein Fahrzeug trägt.
Schöne Reise!
Naglwitz
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Hallo Nagelwitz,
vielen Dank für die detaiierten Infos. Ich habe grad mal auf Deine Seite geguckt, die ich mir noch ganz ausführlich ansehen werde. Fotos, die das Reisefieber wieder steigen lassen ...
Streckenweise (z.B. auch auf der Anreise) werden wir wohl auf Euren Spuren unterwegs sein. Unser Zeitfenster ist ähnlich, allerdings haben wir dann noch den Rückweg nach D. :-(
Kirgistan & Co. wären für uns auch noch interessant, wird aber in knapp 2 Monaten alles zu viel.
Vielen Dank noch einmal
VG Frank
vielen Dank für die detaiierten Infos. Ich habe grad mal auf Deine Seite geguckt, die ich mir noch ganz ausführlich ansehen werde. Fotos, die das Reisefieber wieder steigen lassen ...
Streckenweise (z.B. auch auf der Anreise) werden wir wohl auf Euren Spuren unterwegs sein. Unser Zeitfenster ist ähnlich, allerdings haben wir dann noch den Rückweg nach D. :-(
Kirgistan & Co. wären für uns auch noch interessant, wird aber in knapp 2 Monaten alles zu viel.
Vielen Dank noch einmal
VG Frank
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Hallo,
Ich war 2006 in der Gegend unterwegs... Hatte versucht direkt von Semnan nach Osten die Wüste zu queren... Ganz schlechte Idee, alles militärisches Sperrgebiet. 60 km südlich von Damghan versuchten wir dann nachts 500 m von der Straße weg nach Westen zu übernachten. Noch schlechter, 1 Nacht Knast ... Sie waren aber sonst nett...
Das Dreieck semnan damghan und die wüste südlich dazwischen meiden! Ansonsten war die Strecke Problemlos.
Weiter Richtung Jandaq sind wir dann einiges offroad östlich der Straße gefahren. Das ging, auch mit T3 syncro. Aber du musst wissen was du machst, Sabkha ist nichts fuer Anfaenger.
Viel Spaß,
Gruß, Heiko
Ich war 2006 in der Gegend unterwegs... Hatte versucht direkt von Semnan nach Osten die Wüste zu queren... Ganz schlechte Idee, alles militärisches Sperrgebiet. 60 km südlich von Damghan versuchten wir dann nachts 500 m von der Straße weg nach Westen zu übernachten. Noch schlechter, 1 Nacht Knast ... Sie waren aber sonst nett...
Das Dreieck semnan damghan und die wüste südlich dazwischen meiden! Ansonsten war die Strecke Problemlos.
Weiter Richtung Jandaq sind wir dann einiges offroad östlich der Straße gefahren. Das ging, auch mit T3 syncro. Aber du musst wissen was du machst, Sabkha ist nichts fuer Anfaenger.
Viel Spaß,
Gruß, Heiko
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Ich habe jetzt eher zufällig Grund und Ursache gefunden: ein "Missile & Space Test Range"heiko_16 hat geschrieben: Das Dreieck semnan damghan und die wüste südlich dazwischen meiden!
Das, was ich am 4.1.2015 "sehr kritische Ecke" genannt hatte, ist die Abschußrampe. Es gibt Hinweise, daß das die Abschußrampe auch für die Aktivitäten im Weltall ist. Manch einer erinnert sich sicher noch an den einen Affen, der hochgeschossen wurde, und an den anderen, der runterkam
Spaß beiseite, aber so wird's verständlich, daß die Iraner dort nicht viel Spaß verstehen, wenn ungebetene Gäste mittendrin stehen.
Gruß, Ralf
Re: IRAN : Wüste Kavir Strasse Jandaq > Damghan
Hallo zusammen,Ralf Kiefer hat geschrieben:Meinst Du die beiden? Die sind zwar nicht so sehr Schweizer, aber Krefeld ist nicht so besonders weit wegCanadier hat geschrieben:Ein paar Schweizer haben in Unkenntnis der Dinge dort mal ein paar Tage im Knast gesessen.
http://www.abenteuer-seidenstrasse.net/ ... inhaftiert
Gruß, Ralf
ich bin eine von den beiden aus Krefeld - Ralf machte mich gerade auf diesen Threat hier aufmerksam.
Es hat sich wohl mittlerweile herum gesprochen, die erwähnte Strecke sowie Offroadfahrten querfeldein hier unbedingt zu meiden. Als wir die Strecke unwissend von Osten kommend nahmen, waren sowohl am Abzweig als auch an der gesamten 80 km langen Strecke Rt. Semnan weder Baken noch Absperrungen oder erkennbare Warnungen vorhanden.
Erst in den letzten Tagen sind auch wir darauf gestoßen, wo wir durch und knapp daran vorbei sind. Dort sollen sich 170 Raketen mit biologischen Sprengköpfen samt Abschussrampen befinden. Mit unschönen Bewaffnungen wie Anthrax, Pocken und Pest.
Wer mehr lesen möchte: http://www.wnd.com/2013/02/found-irans- ... w411jrs.99
Gruß
Sanne
-------------------------------------------
www.abenteuer-seidenstrasse.eu
www.abenteuer-seidenstrasse.eu
Re: Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Hallo, zusammen!
Ich bin diese Abkürzung von Jandaq nach Semnan zwischen 2009 und 2012 auch mehrfach gefahren. Manchmal auch in völliger Dunkelheit auf dem Rückweg aus der Kavir nach Teheran. Meistens mit einem halben Dutzend 4x4s. Noch nie wurden wir auf dem Weg angehalten oder sind auf militärische Anlagen getroffen. Lediglich mussten wir manchmal abrupt vor Abgründen stoppen, weil einige Brücken nicht fertiggestellt waren und wir durch ausgetrocknete Flussbetten ausweichen mussten. Da die Straße nicht offiziell freigegeben war, waren natürlich auch keine Warnschilder vorhanden.
Allerdings ist die Lage inzwischen etwas kritischer und die iranischen Militärs haben die Straße offiziell für gesperrt erklärt.
Aber auch dann - wie meistens im Iran - werden Vorschriften lax gehandhabt und kann man sich aus (fast) allen Situation auf orientalische Art "rausverhandeln".
Für die meisten Leute hier im Forum, die der persischen Sprache nicht mächtig sind, und als Touristen dort durchkommen, ist es aber definitiv nicht opportun, sich gegenüber Militärs in eine Lage zu bringen, die sie nicht beherrschen können. Denn auch die Militärs sind dann mit so einer Lage überfordert, wollen gegenüber ihren Vorgesetzten nichts falsch machen usw. - und erst wenn die Oberen dann feststellen, dass es sich um harmlose und freudliche Reisende handelt, wird man auch wieder frei gelassen.
Die beiden Krefelder, vor allem Sanne, tun mir natürlich extrem leid, dass sie so fürchterliche Stunden aushalten mussten. Vor allem kommen einem Ausländer dann ja auch alle diese Panikvorstellungen hoch, vor denen einen im Westen alle bzgl. Iran stets gewarnt haben.
Daher mein Tip, diese und ähliche Strecken nicht ohne iranischen oder sehr ortskundigen Begleiter zu nehmen. Der kann dann abwiegeln und die nötigen "Süßigkeiten" verteilen, freundliche Gesten machen usw.
Wenn man dennoch (weil GPS einem das als Strecke aufzeigt...) in so eine Lage kommt, hilft wirklich nur Geduld, Freundlichkeit und Nerven aus Stahl, denn sich mit verbundenen Augen in einem iranischen Knast verrecken zu sehen, ist definitiv nicht lange zu ertragen.
Noch ein Wort zu den mutmaßlichen Waffen dort:
Ja, die gesamte weite wüstenhafte Gegend um Semnan ist in vielerlei Hinsicht militärisch genutztes Gebiet. Dort ist man allgemein nicht an Besuchern interessiert. Das gilt auch für das gesamte konventionelle Militärprogramm des Iran.
Dass dort aber Biowaffen mit Anthrax, Pocken usw. oder gar Nuklearwaffen gelagert sind, die von der IAEO partout nicht gefunden werden, dafür aber ganz einfach von Google, deutschen Motorradfahrern und von erklärtermaßen Anti-Iran-Websites, kann man getrost in die Abteilung "Netanyahus Schauermärchen" und Anti-Iran-PR verbuchen.
Militärische Anlagen sind auf der ganzen Welt kritische Plätze und forbidden zones. Und das Personal dort meistens überfordert und nervös, wenn ungewöhnliche / ungebetene Gäste auftauchen. Ich habe mal 1992 persönlich zwei deutschen Motorradfahrern die sichere Haft und die Konfiskation ihrer Kamera usw. ersparen können, weil ich am Assuan-Stausee den Soldaten erklären konnte, dass die Fotos, die die beiden von der Anlage gemacht hatten, gaaanz sicher keinen Spionageverdacht rechtfertigen würden...
Der Iran ist da nicht anders als andere Länder. Zugegeben: der Iran ist kein einfaches Land, die Iraner sind neben ihrer extremen Freundlichkeit durchaus komplex (kein Wunder bei 5000+ Jahren Geschichte) - aber Dämonisierung ist auch nicht angebracht. Lediglich etwas Vorsicht, vielleicht vorab etwas gründliche Konsultation (z.B. bei Maziar in Garmeh oder auch bei mir in Teheran) ansonsten: Augen auf und GPS nicht alles glauben, dann klappt das schon.
Nochmal: diese Route ist bis auf weiteres zu meiden. Die 90 km Umweg auf der Hauptstraße rechtfertigen das Risiko nicht.
Gruß,
Daniel
Ich bin diese Abkürzung von Jandaq nach Semnan zwischen 2009 und 2012 auch mehrfach gefahren. Manchmal auch in völliger Dunkelheit auf dem Rückweg aus der Kavir nach Teheran. Meistens mit einem halben Dutzend 4x4s. Noch nie wurden wir auf dem Weg angehalten oder sind auf militärische Anlagen getroffen. Lediglich mussten wir manchmal abrupt vor Abgründen stoppen, weil einige Brücken nicht fertiggestellt waren und wir durch ausgetrocknete Flussbetten ausweichen mussten. Da die Straße nicht offiziell freigegeben war, waren natürlich auch keine Warnschilder vorhanden.
Allerdings ist die Lage inzwischen etwas kritischer und die iranischen Militärs haben die Straße offiziell für gesperrt erklärt.
Aber auch dann - wie meistens im Iran - werden Vorschriften lax gehandhabt und kann man sich aus (fast) allen Situation auf orientalische Art "rausverhandeln".
Für die meisten Leute hier im Forum, die der persischen Sprache nicht mächtig sind, und als Touristen dort durchkommen, ist es aber definitiv nicht opportun, sich gegenüber Militärs in eine Lage zu bringen, die sie nicht beherrschen können. Denn auch die Militärs sind dann mit so einer Lage überfordert, wollen gegenüber ihren Vorgesetzten nichts falsch machen usw. - und erst wenn die Oberen dann feststellen, dass es sich um harmlose und freudliche Reisende handelt, wird man auch wieder frei gelassen.
Die beiden Krefelder, vor allem Sanne, tun mir natürlich extrem leid, dass sie so fürchterliche Stunden aushalten mussten. Vor allem kommen einem Ausländer dann ja auch alle diese Panikvorstellungen hoch, vor denen einen im Westen alle bzgl. Iran stets gewarnt haben.
Daher mein Tip, diese und ähliche Strecken nicht ohne iranischen oder sehr ortskundigen Begleiter zu nehmen. Der kann dann abwiegeln und die nötigen "Süßigkeiten" verteilen, freundliche Gesten machen usw.
Wenn man dennoch (weil GPS einem das als Strecke aufzeigt...) in so eine Lage kommt, hilft wirklich nur Geduld, Freundlichkeit und Nerven aus Stahl, denn sich mit verbundenen Augen in einem iranischen Knast verrecken zu sehen, ist definitiv nicht lange zu ertragen.
Noch ein Wort zu den mutmaßlichen Waffen dort:
Ja, die gesamte weite wüstenhafte Gegend um Semnan ist in vielerlei Hinsicht militärisch genutztes Gebiet. Dort ist man allgemein nicht an Besuchern interessiert. Das gilt auch für das gesamte konventionelle Militärprogramm des Iran.
Dass dort aber Biowaffen mit Anthrax, Pocken usw. oder gar Nuklearwaffen gelagert sind, die von der IAEO partout nicht gefunden werden, dafür aber ganz einfach von Google, deutschen Motorradfahrern und von erklärtermaßen Anti-Iran-Websites, kann man getrost in die Abteilung "Netanyahus Schauermärchen" und Anti-Iran-PR verbuchen.
Militärische Anlagen sind auf der ganzen Welt kritische Plätze und forbidden zones. Und das Personal dort meistens überfordert und nervös, wenn ungewöhnliche / ungebetene Gäste auftauchen. Ich habe mal 1992 persönlich zwei deutschen Motorradfahrern die sichere Haft und die Konfiskation ihrer Kamera usw. ersparen können, weil ich am Assuan-Stausee den Soldaten erklären konnte, dass die Fotos, die die beiden von der Anlage gemacht hatten, gaaanz sicher keinen Spionageverdacht rechtfertigen würden...
Der Iran ist da nicht anders als andere Länder. Zugegeben: der Iran ist kein einfaches Land, die Iraner sind neben ihrer extremen Freundlichkeit durchaus komplex (kein Wunder bei 5000+ Jahren Geschichte) - aber Dämonisierung ist auch nicht angebracht. Lediglich etwas Vorsicht, vielleicht vorab etwas gründliche Konsultation (z.B. bei Maziar in Garmeh oder auch bei mir in Teheran) ansonsten: Augen auf und GPS nicht alles glauben, dann klappt das schon.
Nochmal: diese Route ist bis auf weiteres zu meiden. Die 90 km Umweg auf der Hauptstraße rechtfertigen das Risiko nicht.
Gruß,
Daniel
-
Ralf Kiefer
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- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Ersteres glaube ich Dir, zweiteres nicht ohne die Luftbilder von Google Earth anzweifeln zu müssen.FLH80 hat geschrieben: Noch nie wurden wir auf dem Weg angehalten oder sind auf militärische Anlagen getroffen.
Hier im Thread haben Betroffene zwei unabhängige Vorfälle beschrieben, die mit eher unschönem Kontakt mit dem dortigen Militär zu tun hatten. Auf der Web-Seite von Susanne und Thomas findet sich ein Hinweis auf einen, der ebenso südlich von Semnan Probleme hatte (Mai 2012). Ich gehe von weiteren Reisenden aus. "Lax" sieht mir das nicht aus, wenn die Luft gesiebt ist und die Zelle klein.FLH80 hat geschrieben: Aber auch dann - wie meistens im Iran - werden Vorschriften lax gehandhabt und kann man sich aus (fast) allen Situation auf orientalische Art "rausverhandeln".
Diese Situationsbeschreibung ist gut.FLH80 hat geschrieben: Denn auch die Militärs sind dann mit so einer Lage überfordert, wollen gegenüber ihren Vorgesetzten nichts falsch machen usw. - und erst wenn die Oberen dann feststellen, dass es sich um harmlose und freudliche Reisende handelt, wird man auch wieder frei gelassen.
Führerpflicht?FLH80 hat geschrieben: Daher mein Tip, diese und ähliche Strecken nicht ohne iranischen oder sehr ortskundigen Begleiter zu nehmen.
Was die IAEO weiß oder nicht weiß, wissen wir nicht. Was die US-Dienste wissen, genausowenig. Bei der Web-Seite wnd.com habe ich genauso wie Du starke Zweifel, denn ich habe mir einige andere Artikel von denen angeschaut, und habe nichts Glaubhaftes gefunden, was über die Darstellungen bei globalsecurity.org hinausgeht. Informationen von globalsecurity.org fanden sich auch an anderen Stellen im Netz, sind logisch begründet und decken sich mit diversen Luftbildern.FLH80 hat geschrieben: Dass dort aber Biowaffen mit Anthrax, Pocken usw. oder gar Nuklearwaffen gelagert sind, die von der IAEO partout nicht gefunden werden, dafür aber ganz einfach von Google, deutschen Motorradfahrern und von erklärtermaßen Anti-Iran-Websites, kann man getrost in die Abteilung "Netanyahus Schauermärchen" und Anti-Iran-PR verbuchen.
Schön übrigens, daß Du live aus Teheran berichtest und als Ansprechpartner zur Verfügung stehst
Gruß, Ralf
Re: Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Hi Daniel,
Ich werde mich in Kürze in den Iran aufmachen und möchte auch durch die Iranischen Wüsten fahren.
Mich interessiert die Strecke Kashan-Maranjab-Namak lake-Ghasr-e Bahram(Kavir Nationalpark) und weiter gerade nach Norden über die alte Karawanenstrecke direkt nach Garmsar. Braucht man für diese Strecke und den Nationalpark irgendwelche Genehmigungen?
Natürlich möchte ich auch der Lut einen Besuch abstatten. Besonders interessiert mich das Gebiet der östlichen der Kalouts Ausläufer und dem Dünengebiet. Allerdings habe ich vor kurzem Berichte über zwei unabhängige tödlichen Minenunfälle von iranischen Naturliebhabern in der Lut gelesen. Der eine muss irgedndwo südwestlich von Birjand und der andere in den Gassen der Kalouts gewesen sein. Gibt es dazu Informationen?
http://www.iranhumanrights.org/2014/03/ ... explosion/
Ciao
Alfred
Ich werde mich in Kürze in den Iran aufmachen und möchte auch durch die Iranischen Wüsten fahren.
Mich interessiert die Strecke Kashan-Maranjab-Namak lake-Ghasr-e Bahram(Kavir Nationalpark) und weiter gerade nach Norden über die alte Karawanenstrecke direkt nach Garmsar. Braucht man für diese Strecke und den Nationalpark irgendwelche Genehmigungen?
Natürlich möchte ich auch der Lut einen Besuch abstatten. Besonders interessiert mich das Gebiet der östlichen der Kalouts Ausläufer und dem Dünengebiet. Allerdings habe ich vor kurzem Berichte über zwei unabhängige tödlichen Minenunfälle von iranischen Naturliebhabern in der Lut gelesen. Der eine muss irgedndwo südwestlich von Birjand und der andere in den Gassen der Kalouts gewesen sein. Gibt es dazu Informationen?
http://www.iranhumanrights.org/2014/03/ ... explosion/
Ciao
Alfred
Re: Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Hi, Alfred.
Die Strecke östlich des Salzsees, von Semnan über Ghasr-e Bahram nach Maranjab ist - wie Du schreibst - in einem Naturpark. Da kommt man nur mit Sondergenehmigung rein. Außerdem soll es südlich von Semnan auch dort Raketenstellungen geben. Wir wurden beim Verlassen (!) des Naturparks mal gestoppt und lange aufgehalten (allerdings während dessen von den Offiziellen mit Eis und Getränken versorgt) und ohne Haft o.ä. entlassen, und darauf hingewiesen, dass wir trotz Sondergenehmigung dort nicht hätten einfahren dürfen.
Als Touri bekommt man solche Genehmigungen sicher nur mit besonderer Begründung (also z.B. als renommierter Naturfilmer mit Empfehlung einer Agentur und vorheriger Drehgenehmigung der iran. Behörden), wir hatten auch nur dank guter Beziehungen ausnahmsweise das Glück.
Die Karawanserai und die "Steinstraße" dorthin ist allerdings wirklich sehenswert...
Falls Du das unbedingt machen willst, sag Bescheid, vielleicht kriegen wir das auch nochmal hin.
Zur Lut:
Ja, von den Landminenunglücken haben wir auch gehört. Nur gehen die Angaben, wo genau das passiert ist, ziemlich auseinander. Die Minen stammen offenbar von dem Drogenkrieg von vor ca. 10 Jahren und wie so oft, weiß keiner, wo sie genau liegen. Ein Unglück soll in der Nähe der Kaluts (von Shahdad kommend kurz nach dem Knick der Straße nach Osten) wenige 100 Meter abseits der Asphaltstraße passiert sein, obgleich das wenig SInn ergibt, denn dort waren die Drogenkolonnen wegen der Unwegsamkeit mE sicher nicht unterwegs...
Tip daher: die Asphaltstraße von Birjand nach Shahdad nicht ohne wirklich ortskundigen Begleiter verlassen. Dafür kann ich einen Guide vermitteln, der gerade wieder eine Gruppe in nord-südlicher Richtung von der Nähe Deh Salm nach östlich Bam durch die Lut führt.
@Ralf:
Google Earth zeigt sicher ne Menge - nur die Einstufung als "militärischer Standort" oder gar als "zweifellos Anthrax-Raketen-Abschuss-Standort", da würde ich denken, dass es dafür doch etwas mehr Infos als ein paar Satellitenfotos braucht.
Mit "Lax" meine ich die iranische Kultur im Umgang mit Vorschriften. Vielleicht ist es Laxheit, dass man selbst gesiebte Luft hier vielleicht schneller als in anderen Ländern wieder gegen ungesiebte tauschen darf.
Wie ich auch betont habe: ist sicher kein Spaß und tunlichst zu vermeiden!
Im Iran gibt es viele Orte, auch bekannte Nuklearstandorte wie Natanz, direkt an der Autobahn (aber angeblich 18 Jahre geheim gehalten!) und mit etwas gesundem Menschenverstand kriegt man auch keinen Ärger. Ich hab in bald 8 Jahren außer manchmal zunächst strengen Blicken, die bald freundlichem Lächeln weichen, wenn man selbst freundlich bleibt (und als Blonder die Landessprache spricht) noch nie richtig Ärger gehabt oder gar irgendwo eingesessen. Soll kein überheblicher Ton sein, sondern nur ne Ermunterung, den Iran-Besuch mit sachlichem Blick und mit gesunder Umsicht anzugehen.
Führerpflicht:
höre ich immer nur in Bezug auf UK-, CAN- oder US-Bürger. Und auch da würde ich denken, dass die "Pflicht" Verhandlungssache oder tagesformabhängig ist.
Anders ist das mE mit dem Carnet. Denn das basiert auf nem internationalen Zoll-Abkommen und kann sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise teuer werden.
Ich denke, off-road-Touren sind alleine und nur mit GPS, aber ohne echte Landes-, Sprach- und Ortskenntnis nicht wirklich zu empfehlen. Es gibt völlig unbedenkliche Strecken und Orte. Die muss man aber hier vor Ort von den bedenklicheren trennen können.
Nicht aus dem All....
Die Strecke östlich des Salzsees, von Semnan über Ghasr-e Bahram nach Maranjab ist - wie Du schreibst - in einem Naturpark. Da kommt man nur mit Sondergenehmigung rein. Außerdem soll es südlich von Semnan auch dort Raketenstellungen geben. Wir wurden beim Verlassen (!) des Naturparks mal gestoppt und lange aufgehalten (allerdings während dessen von den Offiziellen mit Eis und Getränken versorgt) und ohne Haft o.ä. entlassen, und darauf hingewiesen, dass wir trotz Sondergenehmigung dort nicht hätten einfahren dürfen.
Als Touri bekommt man solche Genehmigungen sicher nur mit besonderer Begründung (also z.B. als renommierter Naturfilmer mit Empfehlung einer Agentur und vorheriger Drehgenehmigung der iran. Behörden), wir hatten auch nur dank guter Beziehungen ausnahmsweise das Glück.
Die Karawanserai und die "Steinstraße" dorthin ist allerdings wirklich sehenswert...
Falls Du das unbedingt machen willst, sag Bescheid, vielleicht kriegen wir das auch nochmal hin.
Zur Lut:
Ja, von den Landminenunglücken haben wir auch gehört. Nur gehen die Angaben, wo genau das passiert ist, ziemlich auseinander. Die Minen stammen offenbar von dem Drogenkrieg von vor ca. 10 Jahren und wie so oft, weiß keiner, wo sie genau liegen. Ein Unglück soll in der Nähe der Kaluts (von Shahdad kommend kurz nach dem Knick der Straße nach Osten) wenige 100 Meter abseits der Asphaltstraße passiert sein, obgleich das wenig SInn ergibt, denn dort waren die Drogenkolonnen wegen der Unwegsamkeit mE sicher nicht unterwegs...
Tip daher: die Asphaltstraße von Birjand nach Shahdad nicht ohne wirklich ortskundigen Begleiter verlassen. Dafür kann ich einen Guide vermitteln, der gerade wieder eine Gruppe in nord-südlicher Richtung von der Nähe Deh Salm nach östlich Bam durch die Lut führt.
@Ralf:
Google Earth zeigt sicher ne Menge - nur die Einstufung als "militärischer Standort" oder gar als "zweifellos Anthrax-Raketen-Abschuss-Standort", da würde ich denken, dass es dafür doch etwas mehr Infos als ein paar Satellitenfotos braucht.
Mit "Lax" meine ich die iranische Kultur im Umgang mit Vorschriften. Vielleicht ist es Laxheit, dass man selbst gesiebte Luft hier vielleicht schneller als in anderen Ländern wieder gegen ungesiebte tauschen darf.
Wie ich auch betont habe: ist sicher kein Spaß und tunlichst zu vermeiden!
Im Iran gibt es viele Orte, auch bekannte Nuklearstandorte wie Natanz, direkt an der Autobahn (aber angeblich 18 Jahre geheim gehalten!) und mit etwas gesundem Menschenverstand kriegt man auch keinen Ärger. Ich hab in bald 8 Jahren außer manchmal zunächst strengen Blicken, die bald freundlichem Lächeln weichen, wenn man selbst freundlich bleibt (und als Blonder die Landessprache spricht) noch nie richtig Ärger gehabt oder gar irgendwo eingesessen. Soll kein überheblicher Ton sein, sondern nur ne Ermunterung, den Iran-Besuch mit sachlichem Blick und mit gesunder Umsicht anzugehen.
Führerpflicht:
höre ich immer nur in Bezug auf UK-, CAN- oder US-Bürger. Und auch da würde ich denken, dass die "Pflicht" Verhandlungssache oder tagesformabhängig ist.
Anders ist das mE mit dem Carnet. Denn das basiert auf nem internationalen Zoll-Abkommen und kann sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise teuer werden.
Ich denke, off-road-Touren sind alleine und nur mit GPS, aber ohne echte Landes-, Sprach- und Ortskenntnis nicht wirklich zu empfehlen. Es gibt völlig unbedenkliche Strecken und Orte. Die muss man aber hier vor Ort von den bedenklicheren trennen können.
Nicht aus dem All....
Re: Iran - Wüste Kavir / Strasse Jandaq > Damghan
Wir sind Jandaq-Damghan vor 1Woche ohne Probleme gefahren, allerdings tatsächlich viele Lkw. Der Abzweig nach Semnan ist als militärisches Sperrgebiet beschildert und bewacht, auch trotz bester Beziehungen kein Durchkommen, obwohl BE-on-Road und OpenStreet diese Verbindung zeigen.
Wolf
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