Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
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ChristianSchellhammer
- Beiträge: 3
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Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo Ihr Weltenbummler,
Ich würde dieses Jahr gerne im November nach Tadschikistan fahren und dort mein Auto verkaufen.
Leider kann ich aus beruflichen Gründen nur im November/Dezember, weshalb ich hier gleich am 01.11 losmachen will.
Reisezeit soll 4 Wochen sein.
Jetzt die Frage an Euch:
Ist das schon zu spät? Ist es dann dort schon zu kalt ab Mitte November?
Und würdet Ihr über Russland/Kasachstan fahren oder über den Iran, Turkmenistan und Usbekistan was südlicher wäre, aber auch mehr Grenzen, Visas (und Kosten?!?) bedeuten würde...
Über Eure Hilfe wäre ich sehr sehr dankbar!
Grüße Christian
Ich würde dieses Jahr gerne im November nach Tadschikistan fahren und dort mein Auto verkaufen.
Leider kann ich aus beruflichen Gründen nur im November/Dezember, weshalb ich hier gleich am 01.11 losmachen will.
Reisezeit soll 4 Wochen sein.
Jetzt die Frage an Euch:
Ist das schon zu spät? Ist es dann dort schon zu kalt ab Mitte November?
Und würdet Ihr über Russland/Kasachstan fahren oder über den Iran, Turkmenistan und Usbekistan was südlicher wäre, aber auch mehr Grenzen, Visas (und Kosten?!?) bedeuten würde...
Über Eure Hilfe wäre ich sehr sehr dankbar!
Grüße Christian
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo,
November und Dezember halte ich für seeeeehr kalt.
http://www.geo.de/reisen/community/reis ... stan/klima
das Klimadiagramm zeigt Dushanbe, der wohl wärmste Ort des Landes.
Im Pamir haben wir schon im Sommer gefrohren.
Auto verkaufen, geht das überhaupt? Kirgistan ja, aber in Tadschikistan kann ich es mir eigentlich kaum vorstellen.
Grüße
abacus
November und Dezember halte ich für seeeeehr kalt.
http://www.geo.de/reisen/community/reis ... stan/klima
das Klimadiagramm zeigt Dushanbe, der wohl wärmste Ort des Landes.
Im Pamir haben wir schon im Sommer gefrohren.
Auto verkaufen, geht das überhaupt? Kirgistan ja, aber in Tadschikistan kann ich es mir eigentlich kaum vorstellen.
Grüße
abacus
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo Christian !
November ist in den Steppen Kasachstans Winter,in den Bergen Kirgisiens und Tadschikistans sowieso und viel Schnee kommt dazu.
Mit welchem Auto bist Du unterwegs ? Wo willst Du schlafen ?
Russland,Kasachstan und Kirgisien machen zur Zeit Reisenden keine großen und oder teuren Probleme.Die beiden letzteren glänzen gar mit Erleichterungen - Visafreiheit.Tadschikistan selbst erkennt langsam,daß gerade individuell Reisende im Falle ausbleibender staatlicher Schikanierung positive PR verbreiten.
Unten herum setzt der Iran das Carnet für das Fahrzeug voraus - kein Problem aber kostet.Turkmenistan durchreisen ist eine Sache für sich : Auch "Türkmenbaschy II" will jeden in seinem Land voll unter seiner Kontrolle haben.
Die Routen in aller Kürze : Oben weniger Kilometer einfacher und billiger.Unten dann natürlich ..., landschaftlich und kulturell aber abwechslungsreicher.
MfG Panjko
November ist in den Steppen Kasachstans Winter,in den Bergen Kirgisiens und Tadschikistans sowieso und viel Schnee kommt dazu.
Mit welchem Auto bist Du unterwegs ? Wo willst Du schlafen ?
Russland,Kasachstan und Kirgisien machen zur Zeit Reisenden keine großen und oder teuren Probleme.Die beiden letzteren glänzen gar mit Erleichterungen - Visafreiheit.Tadschikistan selbst erkennt langsam,daß gerade individuell Reisende im Falle ausbleibender staatlicher Schikanierung positive PR verbreiten.
Unten herum setzt der Iran das Carnet für das Fahrzeug voraus - kein Problem aber kostet.Turkmenistan durchreisen ist eine Sache für sich : Auch "Türkmenbaschy II" will jeden in seinem Land voll unter seiner Kontrolle haben.
Die Routen in aller Kürze : Oben weniger Kilometer einfacher und billiger.Unten dann natürlich ..., landschaftlich und kulturell aber abwechslungsreicher.
MfG Panjko
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ChristianSchellhammer
- Beiträge: 3
- Registriert: Do 23. Apr 2015, 14:37
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Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Die Tajik-Ralley und eine weitere verkaufen Ihre Autos auch dort. Es muss also eine Möglichkeit geben.abacus hat geschrieben:Auto verkaufen, geht das überhaupt? Kirgistan ja, aber in Tadschikistan kann ich es mir eigentlich kaum vorstellen.
Ich haben inzwischen rausgefunden, dass Turkmenistan der 5. größte Abnehmer für alte deutsche Autos ist. Dort müsste ein Verkauf dann doch auch möglich sein.
Weiß jemand etwas davon?
Hat jemand Kontakte dorthin?
Wahrscheinlich ein (nicht sonderlich offroad-geeigneter) Opel oder VW. Es sind also nur einigermaßen befahrbare Straßen möglich. Schlafen im Auto oder was sich eben finden lässt. Dicker Schlafsack ist kein Problem.Panjko hat geschrieben:November ist in den Steppen Kasachstans Winter,in den Bergen Kirgisiens und Tadschikistans sowieso und viel Schnee kommt dazu.
Mit welchem Auto bist Du unterwegs ? Wo willst Du schlafen ?
Was meinst Du damit genau?Panjko hat geschrieben:Turkmenistan durchreisen ist eine Sache für sich : Auch "Türkmenbaschy II" will jeden in seinem Land voll unter seiner Kontrolle haben.
Ich tendiere aufgrund der Jahreszeit (und weil ich sie interessanter finde) zur Route im Süden. Auch weil ich Mitte November wohl nicht mehr durchs Pamir komme....Panjko hat geschrieben:Die Routen in aller Kürze : Oben weniger Kilometer einfacher und billiger.Unten dann natürlich ..., landschaftlich und kulturell aber abwechslungsreicher.
Was denkst du wird die Südroute mehr kosten? Abgesehen von den Neven
Grüße Christian
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo Christian !
"Opel oder VW",ich geh mal davon aus,daß Du Golf,Passat oder Astra meinst,nicht Touareg oder Frontera.Da vier Wochen drin schlafen,wohl ohne wirklich ebene Fläche,wenig Platz und die Kälte dazu... . Kalkuliere Herbergen ein !
Ein Touristenvisum für Turkmenistan wirst Du nicht brauchen und wenn Du die Bedingungen dafür kennst,auch nicht wollen.Ein Transitvisum also : Selbst dann muß ein turkmenisches Reisebüro beauftragt werden.An den Grenzen sind Gebühren und Steuern fällig.Die Route ist vorgegeben.Mit Zeit und Geld alles kein Problem,ohne beides - Finger weg.
Die Nordroute kostet für Visa und Sprit (sagen wir 7 Liter Verbrauch,sagen wir ... UA - RUS - KZ - KS -TJ = 7000 Kilometer) rund 800 Euro.Die Südroute kostet für Visa,Sprit und Carnet (natürlich ohne Kaution) (siehe oben,sagen wir ... TR - IR - TM - UZ - TJ = 8000 Kilometer) rund 2000 Euro.
Wenn Du Dein Auto in TJ verkaufst,denk an die Kaution für´s Carnet,die willst Du doch sicher zurück.
Apropos Autoverkauf in TJ : "5. größte Abnehmer für alte deutsche Autos" , stimmt vielleicht ,ich glaub´s nicht und wenn es stimmt heißt es für Dich nichts.Da lauern nach meiner Meinung Probleme die selbst mit Geld nicht zu lösen sind - nur mit viel Geld.
MfG Panjko
"Opel oder VW",ich geh mal davon aus,daß Du Golf,Passat oder Astra meinst,nicht Touareg oder Frontera.Da vier Wochen drin schlafen,wohl ohne wirklich ebene Fläche,wenig Platz und die Kälte dazu... . Kalkuliere Herbergen ein !
Ein Touristenvisum für Turkmenistan wirst Du nicht brauchen und wenn Du die Bedingungen dafür kennst,auch nicht wollen.Ein Transitvisum also : Selbst dann muß ein turkmenisches Reisebüro beauftragt werden.An den Grenzen sind Gebühren und Steuern fällig.Die Route ist vorgegeben.Mit Zeit und Geld alles kein Problem,ohne beides - Finger weg.
Die Nordroute kostet für Visa und Sprit (sagen wir 7 Liter Verbrauch,sagen wir ... UA - RUS - KZ - KS -TJ = 7000 Kilometer) rund 800 Euro.Die Südroute kostet für Visa,Sprit und Carnet (natürlich ohne Kaution) (siehe oben,sagen wir ... TR - IR - TM - UZ - TJ = 8000 Kilometer) rund 2000 Euro.
Wenn Du Dein Auto in TJ verkaufst,denk an die Kaution für´s Carnet,die willst Du doch sicher zurück.
Apropos Autoverkauf in TJ : "5. größte Abnehmer für alte deutsche Autos" , stimmt vielleicht ,ich glaub´s nicht und wenn es stimmt heißt es für Dich nichts.Da lauern nach meiner Meinung Probleme die selbst mit Geld nicht zu lösen sind - nur mit viel Geld.
MfG Panjko
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Mach einen Bogen um Usbekistan: lange Kontrollen, im Land mehrere Kontrollstellen und Sprit nicht immer verfügbar.
Wir sind im Sommer durch gefahren, nur auf dem Schwarzmarkt. Dann werden 2000km ziemlich lang. Mittlerweile soll es wieder zuverlässig Sprit geben. Aber wenn ich nur durch möchte: großen Bogen machen.
In den meisten russischen Städten und den anderen Ländern gibt es für kleines Geld die ehemaligen staatlichen Hotels. Dann man sich alle drei Tage registrieren lassen soll würde ich im Winter diese Übernachtungsmöglichkeit wählen.
Eine alternative Anreise mit dem Zug aus dem Baltikum und die Möglichkeiten des Verkaufs sind hier zu finden:
Peter
Wir sind im Sommer durch gefahren, nur auf dem Schwarzmarkt. Dann werden 2000km ziemlich lang. Mittlerweile soll es wieder zuverlässig Sprit geben. Aber wenn ich nur durch möchte: großen Bogen machen.
In den meisten russischen Städten und den anderen Ländern gibt es für kleines Geld die ehemaligen staatlichen Hotels. Dann man sich alle drei Tage registrieren lassen soll würde ich im Winter diese Übernachtungsmöglichkeit wählen.
Eine alternative Anreise mit dem Zug aus dem Baltikum und die Möglichkeiten des Verkaufs sind hier zu finden:
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Für uns war Usbekistan einfach klasse, daher muss ich PeterC widersprechen. Wir haben es als extrem gastfreundlich und interessant erlebt. Kontrollen wenig korrupt und relativ korrekt. Ok die Sache mit dem Sprit war nicht ganz einfach, aber da wir einen großen Tank haben, hatten wir das Problem nur einmal.PeterC hat geschrieben:Mach einen Bogen um Usbekistan
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
kann mich ABACUS nur anschließen - Gerüchte bleiben oft Gerüchte - und grundsätzlich habe ich erlebt, dass es oft so aus dem Wald zurückkommt, wie man hineinruft…
@Sprit: Man muss in Usbekistan einfach nur umdenken: Sprit gibt es nun einmal definitiv NICHT an Tankstellen, sondern in praktisch jedem Haushalt - einfach auf die am Strassenrand aufgestellten "Wasserflaschen" achten oder die Einheimischen Fragen…
LG
Michael
@Sprit: Man muss in Usbekistan einfach nur umdenken: Sprit gibt es nun einmal definitiv NICHT an Tankstellen, sondern in praktisch jedem Haushalt - einfach auf die am Strassenrand aufgestellten "Wasserflaschen" achten oder die Einheimischen Fragen…
LG
Michael
Pinzgauer, what else..
http://www.4x4expedition.at/
http://www.4x4expedition.at/
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Ich habe die offiziellen Stellen in den anderen zentralasiatischen Staaten freundlicher und hilfsbereiter erlebt als in Usbekistan.
Bei der Einreise von Kirgisistan bei Osh haben wir 6 Stunden gebraucht, es wurden in der Zeit 4 Autos abgefertigt.
In der Nähe von Chadak (N40°55'25.04", E 70°43' 45,69") wird der komplette Verkehr Richtung Taschkent an einer 3-spurigen Kontrollstelle angehalten, Pässe und Visa kontrolliert und der Wagen geöffnet. Und zwar alle, nicht nur wir. Praktisch eine Grenze im Landesinnern. Zusätzlich Sicherheitskräfte im Tarnanzug mit Skimütze, Schnellfeuerwaffe, schußsischerer Weste.
Die Freundlichkeit der Bevölkerung, die man neben den Strassen erlebt, ist unbestritten.
Wenn mein Ziel ist "Tadschikistan ohne viel Stress mit Behörden und einfacher Treibstoffversorgung erreichen" würde ich über Russland, Kasachstan und Kirgisitan fahren.
Unterwegs haben wir im Pamir Motorradfahrer getroffen, die die südliche Route über Iran und Turkmenistan genommen haben und nicht so glücklich waren was sie an den Grenzen und unterwegs erlebt haben.
Peter
Bei der Einreise von Kirgisistan bei Osh haben wir 6 Stunden gebraucht, es wurden in der Zeit 4 Autos abgefertigt.
In der Nähe von Chadak (N40°55'25.04", E 70°43' 45,69") wird der komplette Verkehr Richtung Taschkent an einer 3-spurigen Kontrollstelle angehalten, Pässe und Visa kontrolliert und der Wagen geöffnet. Und zwar alle, nicht nur wir. Praktisch eine Grenze im Landesinnern. Zusätzlich Sicherheitskräfte im Tarnanzug mit Skimütze, Schnellfeuerwaffe, schußsischerer Weste.
Die Freundlichkeit der Bevölkerung, die man neben den Strassen erlebt, ist unbestritten.
Wenn mein Ziel ist "Tadschikistan ohne viel Stress mit Behörden und einfacher Treibstoffversorgung erreichen" würde ich über Russland, Kasachstan und Kirgisitan fahren.
Unterwegs haben wir im Pamir Motorradfahrer getroffen, die die südliche Route über Iran und Turkmenistan genommen haben und nicht so glücklich waren was sie an den Grenzen und unterwegs erlebt haben.
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
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ChristianSchellhammer
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Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Danke für die vielen Tipps. Im Moment bin ich am überlegen doch die Nordroute zu nehmen. Wird zwar etwas kälter aber bedeutend einfacher zwecks Visa etc.
Und zu Not kann ich ja immer noch in Kirgistan bleiben.
Hier noch eine Anmerkungen:
Der Astra hat übrigens eine super Liegefläche. Den hatte ich früher. Aber im Norden werden wir wohl eher weniger im Auto schlafen
Und zu Not kann ich ja immer noch in Kirgistan bleiben.
Hier noch eine Anmerkungen:
Das ist Turkmenistan, nicht Tadschikistan.Panjko hat geschrieben:TJ : "5. größte Abnehmer für alte deutsche Autos"
Der Astra hat übrigens eine super Liegefläche. Den hatte ich früher. Aber im Norden werden wir wohl eher weniger im Auto schlafen
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo Christian !
Falsch gelesen , in der Tat , aber auch wenn es nach irgendeiner Statistik Turkmenistan sein soll ... . Egal !
MfG Panjko
Falsch gelesen , in der Tat , aber auch wenn es nach irgendeiner Statistik Turkmenistan sein soll ... . Egal !
MfG Panjko
Re: Im November nach Tadschikistan - wer hat Tipps ?
Hallo,
Wir sind am vergangenen Wochenende von unserer Tour durch die Stan Länder zurückgekommen. Im Mai bekamen wir in Uzbekistan fast problemlos Diesel an Tankstellen, nicht an jeder, mal war ausverkauft, einzig in Taschkent wurden wir an einer Tankstelle an jemanden verwiesen, der uns aus Kanistern 70 Liter für je einen Euro verkauft hat.
Wir sind am vergangenen Wochenende von unserer Tour durch die Stan Länder zurückgekommen. Im Mai bekamen wir in Uzbekistan fast problemlos Diesel an Tankstellen, nicht an jeder, mal war ausverkauft, einzig in Taschkent wurden wir an einer Tankstelle an jemanden verwiesen, der uns aus Kanistern 70 Liter für je einen Euro verkauft hat.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf




