Mit dem Lada nach Afrika

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Mashmakhan
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Mashmakhan »

Hm...

Im Prinzip müsste es doch mehrer Autos geben die meine Kriterien erfüllen, oder?

-günstig (Anschaffung Auto alleine unter 1500Eur)
-Unterhalt auch möglichst günstig
-robust und einfach aufgebaut (Motor und Fahrwerk)
-günstige und leicht organisierbare Ersatzteile
-"Saharatauglich"
-groß genug um im Auto zu schlafen (2 Personen mit Gepäck)
-4WD wäre mir am liebsten, ist aber wohl nicht zwingend notwendig


Was gibt es denn unter diesen Umständen für Alternativen?


Viele Grüße

simon
Jürgen
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Jürgen »

Mashmakhan hat geschrieben:Hm...

-"Saharatauglich"
-groß genug um im Auto zu schlafen (2 Personen mit Gepäck)
-4WD wäre mir am liebsten, ist aber wohl nicht zwingend notwendig
und dann dieses Vorhaben :wink:

Jürgen
fragenderweise :?:
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!

Mitglied der DTG
Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider :!:
Roger-Tecumseh
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Allmählich wird's ja deutlicher. Mir scheint, daß Deine sehr weitreichende Pläne und Deine - aus gut verständlichen Gründen im Moment begrenzten finanziellen Möglichkeiten - in einem problematischen Verhältnis zueinander stehen.
Du müßtest schon das Große Los gezogen haben, um mit einem Auto (nicht teurer als 1500€) 3-4 Monate Afrika zu fahren - ohne (!) mechanische Probleme. Die aber würden dann neue Geldausgaben unausweichlich machen. Bist Du darauf vorbereitet? Will sagen: reduziere vielleicht besser Dein Pläne und erspare Dir unnötige Frustrationen, Situationen, denen auch ein erfahrener Afrikafahrer nicht gern begegnet.
Ist zwar ein komischer Spruch, aber nicht ohne Sinn: Weniger ist oft Mehr!
Mashmakhan
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Registriert: Do 15. Nov 2007, 17:53

Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Mashmakhan »

Weiter oben wird doch auch gesagt dass Leute hier schon mit nem alten VW-Bus oder ner Ente so eine Reise gemacht haben.

Es muss doch möglich sein mit einem Auto das weniger als 1500eur in der Anschaffung (Zustand wenigstens so dass man noch durch den Tüv kommt) kostet eine solche Reise zu machen, oder?

Wie wäre es denn zB mit so einem hier:
http://cgi.ebay.de/NISSAN-PATROL-K260-2 ... dZViewItem
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Uwe Schmitz
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo simon,
nicht den mut verlieren!
meine erste tour, mit der ente nach israel und ägypten, hab' ich mit einer alten billigen studentenkiste, völlig verrostet, gemacht. unterwegs musste ich schweissen lassen, zu hause konnte ich das teil nur noch wegschmeissen, aber ich hatte blut geleckt.
neue ente gekauft, verstärkt, dann test in tunesien, ein jahr später nach west- und weiter ostafrika. dann brauchte die ente 'nen neuen, besseren rahmen, der war stark verwunden und hatte risse ohne ein bißchen rost. sonst hatte es sich gelohnt, mit neuem material zu fahren.
diesem motto bin ich treu geblieben, alles was nicht top in ordnung ist, austauschen!
trotzdem finde ich, kann man auch mit altem kram da runter fahren, plane aber geld und zeiten für reparaturen ein.
und kauf nicht so was grosses (wie den nissan bei ihbey), da kosten schon die ersatzteile 'ne menge. was wäre denn mit mitsu L300 oder toyo hiace oder 'nen älteren einfachen kombi ohne allrad und elektronic (ich kenn' mich leider auf'm normalen automarkt nicht so aus, um dir gute fahrzeugtipps zu geben)...
die zeit wird knapp werden beim auswählen des fahrzeugs, aber bleibt euren träumen treu, wer weiss, ob ihr später nochmal so eine (zeitliche) gelegenheit habt
viel erfolg bei der umsetzung eurer träume wünscht euch
uwe
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Uwe Schmitz
Moderator
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Uwe Schmitz »

@ roger-t:
Roger-Tecumseh hat geschrieben:.... und erspare Dir unnötige Frustrationen, Situationen, denen auch ein erfahrener Afrikafahrer nicht gern begegnet.
Mehr!
vielleicht ist das eingehen auf solche risiken auch das, was uns früher vor der abfahrt nicht schlafen liess,
das salz in der suppe (des reisens) und das, was dann das abenteuer ausmachte.
ich tue heut' auch alles, um diesen problemen aus dem weg zu gehen, aber ist reisen für uns "altherrenfahrer" noch so spannend wie zu seinen anfängen?
manchmal etwas sehnsüchtig an alte zeiten (ohne das perfekte equipement) zurückdenkend
grüsst dich
uwe
Roger-Tecumseh
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Salut Uwe S.,

Du weißt sicher aus meinen Äußerungen hier, daß ich Dein Reisegefühl teile (die "Altherren"-Passage vergesse ich mal! :lol: ), wenn sich auch die Probleme heute in einer Richtung verändert haben, die "Langeweile" sicher nicht aufkommen läßt.
Und auch perfektes Equipement ist immer nur so "perfekt", wie der Reisende. Nötig ist es also nicht. Aber: Mir begegnen auf den Fahrten - und nicht gerade selten - sehr junge Leute, die in simplen, prosaischen Geldnöten nachhaltig entnervt sind (weil sie finanziell schon bei der Abfahrt auf der Kante segeln) und dann vor Ort etliches an zu umfangreichen Plänen einfach zusammenstreichen müssen. Und das nenne ich unnötige Frustration - nicht etwa die normalen Probleme einer solchen Fahrt. Dafür ist man ja gerade unterwegs - immer dem Horizont entgegen! :)
(Mein Filius hat genau das Alter von Simon M. und ich denke, daß ich die Geschichte ganz gut verstehen kann.)

Da nun aber - von allen Seiten - schon viel Bedenkenswertes gesagt wurde, sei dies mein Abschluß-Wort in diesem Fred.)

Gute Fahrt!

Roger T.
Zuletzt geändert von Roger-Tecumseh am Do 22. Nov 2007, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
Heinrich
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Heinrich »

Uwe Schmitz hat geschrieben: manchmal etwas sehnsüchtig an alte zeiten (ohne das perfekte equipement) zurückdenkend...
ja, oh ja. :roll: geht mir auch so.

(Auch ich hab im Lada geschlafen... und stand mit abgebrochenem vorderen Diff 100 km vor Fort Gardel. etc. etc.)

Hei
abacus
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von abacus »

Uwe Schmitz hat geschrieben:und kauf nicht so was grosses (wie den nissan bei ihbey), da kosten schon die ersatzteile 'ne menge. was wäre denn mit mitsu L300 oder toyo hiace
Ähm, reusper, aber ein L300 oder Hiace ist größer als ein Patrol.

Mir scheint der Patrol nicht schlecht, aber man muss sich im Klaren darüber sein, dass da noch Folgekosten und etwas Schrauberei bis zur Abfahrt anstehen. Bei solch einer alten Karre sollten sämtliche Gummiteile der Radaufhängung ersetzt werden, die sind eigentlich immer hart und ausgeschlagen. Schon bis die Kiste wieder TÜV und Zulassung hat, gehen ein paar Hunderter über den Verwaltungstisch.

Ich habe bei meinen Pajeros (~Baujahr 1990, also vergleichbar mit dem Patrol) immer mit 3000€ Anschaffung und nochmals 2000€ Ausrüstung kalkuliert. Dann alles schön gerichtet und los. Die letzte Reise über knapp 35000km hat 4 Radlager verbraucht, sonst keine nennenswerten Beschwerden. Löcher im Rahmen etc., das sollte man sich schon vor dem Kauf mal ansehen.

Grüße
abacus
schnorr
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von schnorr »

ebay:Der Motor läuft zuverlässig, so wie man es von Nissan kennt, allerdings können wir nicht sagen was sich in der Zwischenzeit (2,5 Jahre Ruhepause) am Fahrzeug alles getan hat
Du kannst davon ausgehen, das du noch einiges reinstecken musst, bis das ding tüv bekommt.

lass dich von einigen hier nicht abschrecken, da stimme ich uwe zu. wir sind schon recht verwöhnt. meine erste tour hätte ich auch mit einem robusten 2wd fahren können!

wenn du kein allradfahrzeug bekommst für das geld, was du hast, dann besorge dir einen robusten kombi (auch mit dem trabbi waren schon leuts in afrika unterwegs) gib nicht alles aus, was du hast, und plane für reparaturen einiges ein.
plane dann deine reiseroute, wie dein auto es schafft (z. b. geht es durch mauretanien mittlerweile auf asphalt gut durch).
besorge dir dann für diese strecke deine ausrüstung (geht es nicht durch hartes gelände, brauchst du auch nicht unbedingt die sandbleche - wieder geld gespart :D ).
und fahre los - perfekt gezögert haben schon viele und träumen immer noch von der großen weltumsegelung!
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
fuchs
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von fuchs »

hallo,
lass dich mal nicht abschrecken :lol: . Die alten Patrol 160 sind durchaus robust und zurzeit auch recht günstig zu bekommen. Dass man auf Rost schauen soll ist klar, und ich würd nicht den 2,8ltd nehmen eher den 3,3 sd oder td.
Aber generell würd ich den nem Lada vorziehen, und was an Pannen kommt, kannst du unterwegs richten bzw. teste den Wagen vorher in D. dann gibt es keine überraschungen .
:wink:
Was so kaputt geht, kannst du ja in diversen schrauberforen nachlesen und dementsprechend bei kauf drauf achten.
Gruß Flo
Birgitt
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Re: Mit dem Lada nach Afrika

Beitrag von Birgitt »

Zeitreise in die Vergangenheit mit dem Lada Niva
14.10.2008 - t-online auto

Was haben Land Rover Defender, Lada Niva und Mercedes-Benz G-Klasse außer Allradantrieb und ihrem kastenförmigen Design gemeinsam? Alle drei Modelle werden seit über einem Vierteljahrhundert äußerlich nahezu unverändert gebaut. Doch damit hat es sich: Während der Brite und der Deutsche sich im Laufe der Jahrzehnte technischen Verfeinerungen nicht verschlossen haben, blieb der Russe vom Fortschritt weitgehend unbeeindruckt ...
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Gruß
Birgitt
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