Regie: Doug Liman
USA 2010 - 108 min.
Kinostart: 25.11.2010
Vier Monate nach der US-Invasion im Irak veröffentlicht der ehemalige Botschafter Joseph Wilson im Juli 2003 einen flammenden Meinungsartikel in der "New York Times": Die CIA habe die Nachrichtenlage verzerrt, um es so aussehen zu lassen, dass Saddam Hussein eine Gefahr für die USA darstelle. Tage später wird Wilsons Ehefrau Valerie Plame von dem konservativen Autoren Robert Novak als geheime CIA-Agentin entlarvt. Startschuss für einen Spießrutenlauf für die Wilsons, an dessen Ende es zu Entlassungen in der Bush-Administration kommt.
"Was ich nicht in Afrika gefunden habe" ist der Titel eines Meinungsartikels, den der ehemalige Botschafter Joseph Wilson im Juli 2003, vier Monate nach dem Beginn des Irakkrieges, in der New York Times veröffentlichte. Zuvor war er auf Anraten seiner als verdeckte CIA-Agentin arbeitenden Frau Valerie Plame vom Geheimdienst nach Niger geschickt worden, um herauszufinden, ob etwas an den Gerüchten dran sei, aus dem armen afrikanischen Land sei im großen Stil angereichertes Uran in den Irak gebracht worden. Wilson kann trotz intensiver Suche nichts finden und meldet es entsprechend. Als Präsident Bush den US-Einmarsch in den Irak allerdings öffentlich damit rechtfertigt, Saddam Hussein habe Uran aus Afrika bezogen, wird Wilson hellhörig. Mit seinem eingangs genannten Artikel gibt er seinen Zweifeln Ausdruck und löst ein mittelschweres politisches Erdbeben aus ...
... Hohes Tempo ist eines der Merkmale von allen Filmen von Doug Liman. Auch hier gönnt er sich und seinem Publikum kaum eine Sekunde zum Verschnaufen, und doch zählt es zu seinen herausragenden Leistungen, dass man bei der höchst komplexen Geschichte nie den Überblick verliert ... mehr
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Dazu ein Interview mit Valerie Plame und Joe Wilson in der Welt vom 19.11.2010
Gruß
Birgitt




