Thriller
Regie: Tarik Saleh
Schweden, Frankreich, Dänemark, Deutschland 2025 - 125 min.
Kinostart: 21.05.2026
Als "Pharao der Leinwand" förmlich vergöttert, liegt dem smarten Schauspieler George Fahmy ganz Ägypten zu Füßen. Wegen seines weltlichen Auftretens fällt er jedoch eines Tages bei Behörden und Bevölkerung in Missgunst. Zu verlockend sind die Reize der jungen Frauen, zu süß das mondäne Leben im pulsierenden Kairo. Widerwillig übernimmt er daher die Hauptrolle in einem staatlich finanzierten Propagandafilm, der von dem rätselhaften Regierungsbeamten Dr. Mansour mit Adlersaugen überwacht wird. Noch ahnt niemand, dass das Projekt für alle kreativen und politischen Akteure gleichermaßen zum nervenaufreibenden Drahtseilakt wird.
Mit dem Abschluss seiner Kairo-Trilogie sorgte Regisseur Tarik Saleh (Die Nile Hilton Affäre, Die Kairo Verschwörung) bei den Filmfestspielen von Cannes 2025 zum wiederholten Mal für Lobeshymnen. Virtuos schickt Saleh seinen Protagonisten auf eine beispiellose Tour de Force hin zu einem verblüffenden, actiongeladenen Finale, das den Atem stocken lässt. Das einnehmende Spiel von Fares Fares (bekannt aus den Jussi Adler-Olsen Filmen ERBARMEN, SCHÄNDUNG, ERLÖSUNG, VERACHTUNG), eine ganz und gar betörende Inszenierung und ein hochspannendes Storygeflecht machen den Film zum fulminanten Meisterstück der Reihe. Kein Wunder also, dass "Eagles of the Republic" für Schweden ins Rennen um den besten ausländischen Film bei den Oscars 2026 ging ... mehr
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Birgitt
FILM | Eagles of the Republic
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Birgitt
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FILM | Eagles of the Republic - Kritik + Trailer
... mehr bei epd-film... Wer den arabischen Frühling nicht auf dem Schirm hat – und wer nicht weiß, dass der ägyptische Aggressor im »Oktoberkrieg 1973« von Israel besiegt wurde –, wird den Faden verlieren [...] Mit über zwei Stunden Spielzeit zeichnet Tarik Saleh ein zuweilen grotesk überzeichnetes, zugleich aber auch komplexes Sittenbild der ägyptischen Gesellschaft, in der Religion als Machtinstrument einer Militärdiktatur fungiert ...
... mehr bei kino-zeit... Dieser abschließende Film der Kairo-Trilogie [...] ist ein Lehrstück darüber, wie Druck auf Filmschaffende und Propaganda innerhalb einer Militärdiktatur zu einer gefügigen Filmindustrie führen [...] zum Ende, findet der Film endgültig zu einer gelungenen Form, die vorher durch einige dramaturgisch lose Enden sowie ein zu großes und nicht immer überzeugend genutztes Figurenensemble auseinanderzufallen drohte ...
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Birgitt




