Drama
Regie: Pedro Pinho
Portugal, Brasilien, Frankreich, Rumänien 2025 - 211 min.
Kinostart: 28.05.2026
Sérgio reist ins westafrikanische Guinea-Bissau, um dort als Umweltingenieur für eine NGO an einem Straßenbauprojekt zwischen Wüste und Wald mitzuarbeiten. Bei seinen Streifzügen durch die Großstadt lernt er Diára und Gui kennen, die Teil der lokalen queeren Community sind. Während Sérgio miterlebt, wie sich die Kolleg*innen aus seinem europäisch geprägten Arbeitsumfeld oftmals herablassend und sogar gewalttätig gebärden, werden Diára und Gui zu seinem einzigen Zufluchtsort und eine fragile Beziehung entsteht. Aber versucht Sérgio einfach nur der Einsamkeit in der Fremde zu entgehen? Oder kann er seine Rolle als Europäer in einem afrikanischen Land reflektieren und seinen neuen Freund*innen auf Augenhöhe begegnen?
Mit I ONLY REST IN THE STORM legt Pedro Pinho nach A FABRICA DE NADA ein weiteres beeindruckendes Zeugnis für die Kreativität des portugiesischen Kinos vor: ein quicklebendiger, mäandernder und überraschender Film voller unvergesslicher Bilder, der das Verhältnis zwischen Europa und Afrika sowie die ambivalente Rolle der Entwicklungzusammenarbeit untersucht ... mehr
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Birgitt
FILM | I Only Rest In The Storm
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Birgitt
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FILM | I Only Rest In The Storm - Kritik + Trailer
... mehr bei epd-film... Ein Grenzkontrolleur kocht mitten in der Wüste Tee. Ein schon leicht klappriger Mercedes kommt durch den Wüstenwind herangefahren. Nachdem der Uniformierte die Papiere des Mannes am Steuer kontrolliert hat, fragt er diesen noch nach einem Buch [...] Es ist eine seltsame, fast surreale Situation, mit der Pedro Pinho seinen Film I Only Rest in the Storm beginnen lässt. Sie setzt aber perfekt die Stimmung für die folgenden 211 Minuten. Denn auch im weiteren Verlauf werden wir immer wieder mit Alltagssituationen konfrontiert, die wir auf den ersten Blick kaum deuten können oder denen wir wenig Bedeutung zuschreiben, die aber dennoch ganz viel erzählen ...
... mehr bei perlentaucher... Der bemerkenswerte und lange nachhallende I Only Rest in the Storm zeigt in seinen 211 Minuten Laufzeit viele solcher Momente, in denen man als europäischer Betrachter des Films die eigene Perspektive hinterfragen muss. Tatsächlich ist es ein episodischer, bisweilen chaotisch überfrachteter und gerade deshalb so treffender Film, in dem sich prinzipiell untragbare Zustände zu einem Lehrstück über das postkoloniale Wirken im westafrikanischen Land, das bis 1974 eine Kolonie Portugals war, verdichten ...
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Birgitt



