Deutschland 2009 - 106 min.
Kinostart: 23.07.2009
Mohsen Taheri ist Sohn iranischer Einwanderer und soll einmal die Schlachterei übernehmen, die sein dominanter Vater in Köln betreibt. Doch Mohsen kann kein Blut sehen, seelische Entlastung sucht er deshalb beim "unmännlichen" Stricken. Als Mohsen aufbricht, um eine Ladung Schafe aus Polen abzuholen, strandet er im ostdeutschen Oberniederwalde und verliebt sich dort in die stämmige Automechanikerin Ana. Er verschweigt der Vegetarierin, dass er Sohn eines Metzgers ist, und gibt vor, aus einer Familie iranischer Textilfabrikanten zu stammen. Das spricht sich im Städtchen schnell herum, denn schließlich war Oberniederwalde einmal die Hochburg der DDR-Textilindustrie. Vor allem Anas Vater, der der still gelegten VEB-Hemdenfabrik nachtrauert, erhofft sich für den Ort ein Comeback in der Bekleidungsindustrie ... mehr
Famose Culture-Clash-Komödie, die mit einem Gute-Laune-Stilfeuerwerk und einer ostdeutsch-persischen Liebesgeschichte begeistert.
Mit Salami Aleikum überrascht Regisseur Ali Samadi Ahadi erneut Publikum und Filmwelt. Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Lost Children“ (Deutscher Filmpreis 2006), über Kindersoldaten in Nord-Uganda, betritt Ali Samadi Ahadi mit seinem Spielfilmdebüt neues Terrain und präsentiert eine Komödie nach dem Motto: „Der (sehr) Nahe trifft den Fernen Osten".
www.salami-aleikum.de
Die Kritiken sind sehr unterschiedlich, hier eine

Gruß
Birgitt



