Drama
Regie: Annemarie Jacir
Palästina, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Katar, Saudi-Arabien, Jordanien 2025 - 119 min.
Kinostart: 14.05.2026
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert ...
Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir (Das Salz des Meeres, Wajib)) und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde. Mit ihrer neuen Regiearbeit schafft Jacir ein leidenschaftliches, bildgewaltiges Historienepos über den arabischen Aufstand von 1936, das diesem prägenden Moment der Geschichte ihres Landes ein filmisches Denkmal setzt ... mehr
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Birgitt
FILM | Palästina 36
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Birgitt
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FILM | Palästina 36 - Kritik + Trailer
Die Kritiken zum Film sind eher negativ:
Gruß
BIrgitt
... mehr bei NDR... Bilder, die zeigen, wie als Kollektivstrafe für ein Attentat ein ganzes Dorf dem Erdboden gleich gemacht wird, sind schwer zu ertragen, wecken berechtigte Empörung über das Leid der Palästinenser. Andererseits kann man es schon ein sträfliches Versäumnis nennen, wenn in einem Historiendrama wesentliche Akteure der Geschichte - jüdische Siedler, arabische Politiker - einfach ausgeblendet werden. Regisseurin Jacir geht es nicht darum, allen Seiten gerecht zu werden, sondern um ein politisches Statement ...
... mehr bei kino-zeit.deDer Film verliert sich früh im Pathos und erstickt jede Nuance [...] Am Ende bleibt Ernüchterung: Die guten Absichten der palästinensischen Figuren stehen von Beginn an außer Frage, ebenso wie die negativen der britischen Gegenseite. Diese Eindeutigkeit nimmt der Geschichte jede Spannung –und macht sie über weite Strecken schlicht ermüdend ...
Gruß
BIrgitt



