Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen Tote?

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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martin1101
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von martin1101 »

sand-heinrich hat geschrieben:Es gibt nur eine Partei die die Ernsthaftigkeit der Lage erkannt hat.
Das ist die AfD.
Alle anderen Parteien haben nur leere Worthülsen anzubieten. BlaBlaBla von einer Sitzung zur nächsten.
Hoffe, dass die AfD Haushoch gewinnt.
Das ist aber ein diametraler Widerspruch zu dem:
Der Kopf ist rund damit das Denken seine Richtung ändern kann
oder ist Deiner etwa nicht rund?
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sand-heinrich
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von sand-heinrich »

Hallo Martin

Kein Widerspruch.

Zuerst die 360° Wahrnehmung der Geschehnisse, dann Analyse dieser Wahrnehmung und zuletzt resultiert ein Ergebnis.
Wenn jemand mit meinem Ergebnis ein Problem hat, darf er das Problem behalten. Für mich stimmt mein Regelkreis.

Gruss
Heinrich
Der Kopf ist rund damit das Denken seine Richtung ändern kann
Michael K.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Michael K. »

Hallo,

der Erfolg der AfD zeigt, dass es einem grossen Teil der Bevölkerung an politischer Bildung und Solidarität mangelt.Besonders von den Ostdeutschen ist das schon frech,wenn man bedenkt,dass sie sich seit zwei Jahrzehten mit dem Geld(Soli) der Westdeutschen ein nettes Leben machen.

Grüsse

Michael
Canadier
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Canadier »

" ... Besonders von den Ostdeutschen ist das schon frech,wenn man bedenkt,dass sie sich seit zwei Jahrzehten mit dem Geld(Soli) der Westdeutschen ein nettes Leben machen. ..."

Das ist knapp unter AFD Niveau! Aber jeder so, wie er kann ...
Michael K.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Michael K. »

Canadier hat geschrieben:" ... Besonders von den Ostdeutschen ist das schon frech,wenn man bedenkt,dass sie sich seit zwei Jahrzehten mit dem Geld(Soli) der Westdeutschen ein nettes Leben machen. ..."

Das ist knapp unter AFD Niveau! Aber jeder so, wie er kann ...
Das entspricht den Tatsachen.Ob sie das hören wollen oder nicht,steht auf einem anderen Blatt.Wie sähe denn Ostdeutschland ohne Soli aus?Eine Gesellschaft funktioniert nur mit Solidarität.Die Ostdeutschen haben von der Solidarität der Westdeutschen profitiert und sind jetzt in der Pflicht sich mit anderen Menschen solidarisch zu zeigen.Das sie nicht tun,zeigt das es ihnen an politischer Bildung fehlt.Nur so ist zu erklären das sie für diese primitiven Lösungsvorschläge der AfD Sympathie zeigen und nicht in Lage sind zu verstehen das komplexe Probleme nicht mit dummem Populismus zu lösen sind.

Grüsse

Michael
landcruiser.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von landcruiser. »

Ralf Kiefer hat geschrieben: Wer verfolgt hat, was Petry vor einigen Wochen zur Grenzsicherung sagte (laut Interviewabdruck im Mannheimer Morgen, worauf sich alle bezogen), was zwei Wochen später Palmer zur Grenzsicherung sagte, was im dafür einschlägigen Bundespolizeigesetz steht, und wie das in vielen Medien dargestellt wurde, hat eine Meinung, die nicht mehr medienkompatibel ist.
Ehrlich gesagt verstehe ich, trotz mehrfachem Lesen, nicht, was du damit sagen möchtest.
Ralf Kiefer
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Ralf Kiefer »

landcruiser. hat geschrieben: Ehrlich gesagt verstehe ich, trotz mehrfachem Lesen, nicht, was du damit sagen möchtest.
Ok, also ausführlich.

Der Mannheimer Morgen veröffentlichte seinerzeit ein Interview mit Frau Petry. Daraus:
MM: Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?
Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
MM: Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?
Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.
Sie bezieht sich dabei offensichtlich auf das "Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)" §§ 10 und 11.

Auf dieses Interview beriefen sich alle und machten das berühmte "Petry will alle erschießen, inkl. Frauen und Kinder" draus. Zwei Wochen später äußerte sich Palmer explizit zur Flüchtlingsproblematik bei SpOn. Daraus:
Die EU-Außengrenzen sollen nach dem Willen des Grünen, der in der Vergangenheit schon häufiger mit seiner Partei angeeckt ist, mit einem Zaun und bewaffneten Grenzern gesichert werden, um deutlich mehr Flüchtlinge als bislang abzuweisen.
Petrys Aussage wurde passend zum gewünschten Meinungsbild "geformt" und als Skandal verbreitet, wohingegen Palmers Aussage unter den Teppich gekehrt wurde.

Jetzt klar?

Gruß, Ralf
Turi
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde

Gehen wir doch mal ins Detail.

Bei der Flüchtlingskrise wird, nicht nur von den Rechten, vor allen Dingen auch von den etablierten Parteien alles pauschaliert, genau das was man den "Rechten" vorwirft.

Ich denke, man ist sich in beiden Lagern einig, dass man Kriegsflüchtlingen Zuflucht gewähren muss.
Will aber nicht heissen, dass alle Grenzen für alle offen sind, also was passiert im Extremfall, wenn, sagen wir mal
10 000 Flüchtlinge gewaltsam eine Grenze überqueren, Zäune einreisen und wiederrechtlich ein Land betreten?
Welches Land lässt solches Tun zu?
Wie muss man vorgehen, wenn diejenigen mit Worten, Zäunen und Wasserwerfer nicht zu stoppen sind?
Muss man sich überrollen lassen?
Müssen wir Europa besetzten lassen ohne eingreifen zu dürfen?
Sicher kann im Extremfall geschossen werden, zuerst mit Gummischrot und wenn das nicht die nötige Wirkung hat scharf.
Das hat auch absolut nichts mit rechtsradikal zu tun.
Jetzt plärren alle man will auf unschuldige Flüchtlinge schiessen, nein will man nicht, erst wenn sie nicht mehr so unschuldig sind, der IS schickt auch Frauen und Kinder vor.
Wenn der Staat, egal welcher, die Kontrolle verliert, wer soll sie den wieder herstellen, anders gesagt, kein Staat darf die Kontrolle verlieren, es muss mit den nötigen Mitteln verhindert werden, notfalls auch mit Gewalt.

Wenn das gewisse Kreise nicht akzeptieren können oder wollen, dann sind diejenigen schlussendlich für die Folgen verantwortlich, siehe die Situation im vergangenen Jahr.
Von den Türken erwartet man genau dies, die Kontolle zu übernehmen, mit allen Konsequenzen.
Das bedeutet aber auch, dass sich die Kuscheleuropäer davor drücken wollen, die Verantwortung, im Extemfall, extreme Massnahmen einzuleiten, nicht weil man Angst hat um die Flüchtlinge, weil man Angst hat um seinen Sessel.
Sollen's die Türken doch richten und dafür verkaufen sie Europa.
Warum hat den das nördliche Europa im Moment so wenig Flüchtlinge, das ist nicht Frau Merkel und Konsorten zu verdanken, das sind diejenigen, die dafür verteufelt werden, die Balkanstaaten und Österreich.
Was würde geschehen, würden die ihre Grenzen, zum Durchwinken, wieder öffnen?
Ein weitere Million unkontrollierter Immigranten würde uns bevorstehen und danach gleich noch eine.
Würde die europäische Politik, anstatt immer und immer weiter zu reden, endlich mal Nägel mit Köpfen, oder anders gesagt ihre Hausaufgaben machen, nämlich ihre Aussengrenzen sichern, dann müssten diese Staaten nicht als Bumann dastehen.

Also hört endlich auf, auf all den ach so schlimmen Flüchtlingsgegner herumzuhacken, der grösste Teil will nur, dass alles in geregelten Bahnen läuft, die Einreisenden kontrolliert und registriert werden können und das hat an der EU Aussengrenze zu passieren und dort sind auch die nicht Kriegsflüchtlinge abzuweisen, notfalls auch hier mit Gewalt.
Illegale Grenübertritte sind mit allen Mitteln zu verhindern, wie es sich für jedes rechtstaatliche Land gehört.

Und zu Herrn Toddenhöfer, der hört sich gerne reden, eine Antwort, die Hand und Fuss hat, hat auch er keine.

Die, die konkrete Lösungsvorschläge bringen werden nicht gehört.

Da werden die Menschenrechte und die Genfer Konvention vorgeschoben, die Amis, Araber oder Afrikaner aber, sobald es um eigene Interessen geht, vergessen dann schlagartig, dass man da mal ein Papier unterschrieben hat.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Michael K.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Michael K. »

Hallo,

grundsätzlich liese sich die Flüchtlingskrise einfach lösen,wenn alle Staaten dazu bereit wären einige tausend Flüchtlinge aufzunehmen.Das es da einige Schmarotzerstaaten gibt,die gerne EU-Gelder nehmen,aber nicht bereit sind ihren Soli zu leisten,ist bekannt.Man kann nur hoffen,dass sich diese Haltung mit neuen Regierungen in diesen Ländern wieder ändert,da sonst Europa zum Scheitern verurteilt ist.

Grüsse

Michael
Turi
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Turi »

Hallo Michael

Diese, wie Du sagst "Schmarotzerstaaten" hat sich die EU selber eingekauft, warum?
Um ihren Machteinfluss auszuweiten, wieso muss man dem Russen bis vor die Haustüre?
Und wieso hat man Griechenland "eingekauft", wider besseren Wissens, die Nato lässt grüssen,
fehlt nur noch die Türkei im illustren Club.
Das was einige vor Jahren schon ins Spiel gebracht haben ist, dass einfach ein neuer Machtblock entstehen muss,
koste es was es wolle.

Das ist die eine Seite, die andere ist, dass viele der Verträge nicht ausgereift sind, oder anders gesagt, nicht fertig gedacht, siehe Schengen/Dublin.

Was schon lange an der Zeit wäre, wäre eine 100 km Schutzzone im syrischen Grenzbereich, auf welcher Seite auch immer, den abgesichert und die Flüchtlinge dort vernünftig untergebracht.
Die restlichen Flüchtlinge in Auffanglagern in den Ländern an der EU Aussengrenze unterbringen und registrieren und von dort nach einem gerechten Schlüssel anteilmässig, das heisst, nach BIP und Bevölkerungszahl, in der EU verteilen.
Alle Länder die da nicht mitziehen, ausschliessen geht ja nicht, aber die Subventionen steichen schon.
Wenn die EU jetzt nicht in absehbarer Zeit handelt, die Aussengrenzen selber sichert, ohne die Türkei mit deren geforderten Zugeständnissen, scheitert sie, da muss ich Dir recht geben.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
landcruiser.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von landcruiser. »

Ralf Kiefer hat geschrieben:..

Petrys Aussage wurde passend zum gewünschten Meinungsbild "geformt" und als Skandal verbreitet, wohingegen Palmers Aussage unter den Teppich gekehrt wurde.

Jetzt klar?

Gruß, Ralf
Nur entspricht das leider nicht der Realität.

a) Die entsprechende Rechtsnorm enthält unter den genannten Bedingungen keine Rechtsgrundlage für den Schußwaffeneinsatz gegen unbewaffnete Flüchtlinge, die an einer deutschen Grenze stehen.

Das ist Fakt. (man beachte bitte die exakte Formulierung)

b) Fakt ist auch was Petry gesagt hat
Notfalls müssten Polizisten an der Grenze "auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz", sagte Petry.

Kein Polizist wolle auf einen Flüchtling schießen. "Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt", sagte Petry.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... -schiessen

c) weiters
Im November hatte bereits Petrys Lebensgefährte, der AfD-Politiker Marcus Pretzell, mit der Forderung für Empörung gesorgt, die deutsche Grenze sei "mit Waffengewalt als Ultima Ratio" zu verteidigen.
d) und dazu Frau von Storch
Ihre Stellvertreterin Beatrix von Storch legte später auf Facebook nach. "Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?", wurde sie in dem sozialen Netzwerk gefragt. Storch antwortete knapp mit "Ja", ruderte später aber etwas zurück: "Gegen Kinder ist der Schusswaffeneinsatz richtigerweise nicht zulässig. Frauen sind anders als Kinder verständig."
auch von zeit.de

Erst wird auf Frauen und Kinder geschossen.
Dann rudert sie zurück "nur auf Frauen".
Und am Ende war sie mit der Computer Maus abgerutscht.

Zwei führende Protagonisten der AfD plädieren für den Schußwaffengebrauch gegen unbewaffnete Flüchtlinge, obwohl dies rechtswidrig ist. (rechtswidrig ist nicht zwingend verfassungswidrig, was auch vereinzelt behauptet wurde, aber Quatsch ist)

Erst auf Druck der Öffentlichkeit rudern sie scheibchenweise zurück .

Eine klare anschließende Distanzierung der beiden oder der AfD gibt es dazu nicht.

Palmer hat gesagt
Das wird nur eine europäische Grenzsicherungstruppe sein können. Und dass die in der Regel auch Waffen besitzen, das ist an fast jeder Grenze der Welt normal.“
Darauf angesprochen stellte er klar
Ich habe aber einen Halbsatz verwendet, den viele jetzt so verstehen, als wollte ich einen Schießbefehl für Grenztruppen, um Flüchtlinge abzuwehren”, sagte der 43-Jährige. “Das ist ein Fehler, der mir unterlaufen ist.” Dieser habe zu einer “abstrusen Debatte” geführt und sei “von Pegida und AfD missbraucht” worden.“ Auch der SWR berichtete auf seiner Website über dieselbe Klarstellung Palmers.

Da sehe ich im Ergebnis einige Unterschiede in der Wortwahl, in der Anzahl, in der Verbreitung, im Inhalt und in der Konsquenz anschließend dazu zu stehen oder sich zu korrigieren/distanzieren.

Mit anderen Worten: Es ist überhaupt nicht vergleichbar und deine Aussage dazu ist für mich nicht nachvollziehbar. (auch wenn ich mit den Grünen nix am Hut habe)
Guido3

Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Guido3 »

Hallo,
Turi hat geschrieben:Muss man sich überrollen lassen?
Müssen wir Europa besetzten lassen ohne eingreifen zu dürfen?
Der Unsinn, den Du laufend von Dir gibst, ist wirklich unerträglich. Wenn 10.000 Flüchtlinge kommen (um in Deinem Beispiel zu bleiben), 10.000 auf 500 Millionen Europäer, dann wird Europa überrollt und besetzt? Es ist so hanebüchen. Statt pausenlos den Untergang von Deutschland herbei zu fabulieren, arbeite Dich doch mal an Deiner Schweiz ab, an Eurem hoch kriminellen Bankenwesen, dass unzählige Länder destabilisiert. Ihr habt genügend Dreck vor der eigenen Haustür. Warum macht ihr das, was Du pausenlos für Deutschland und Europa forderst, nicht mal zuerst in der Schweiz? Macht doch Eure Grenzen dicht. Baut einen hohen Zaun. Tretet aus Schengen aus. Schießt alles nieder an Euren Grenzen.
Turi hat geschrieben:Die, die konkrete Lösungsvorschläge bringen werden nicht gehört.
Sowie wie Deine "Lösungsvorschläge"? Die sind hanebüchener Unsinn und ist es sehr traurig, dass Du nicht in der Lage bist, das zu erkennen.

Beispiel:
Turi hat geschrieben:die Aussengrenze sichern, nicht mit der Türkei sondern mit europäischen Einheiten, käme auch nicht teuerer als die Türkeigeschichte und wäre kontollierbar.
[...]
Die Türkei müsste meiner Meinung nach aussen vor gelassen werden.
Was machen wir denn mit den Flüchtlingsbooten, die von der Türkei nach Griechenland übersetzen? Abballern? Im Mittelmeer versenken? Zurück in die Türkei bringen? Wie denn, wenn die Türkei nicht mit uns zusammen arbeitet? Einfach regelmäßig in Erdogans türkische Hoheitsgewässer eindringen oder wie stellst Du Dir das vor? Oder bringen wir die jungen Männer aus Syrien dann direkt zurück zu Assad, damit sie als Wehrdienstverweigerer genau so enden. Was soll schon das Gedöns mit "vorgeschobenen Menschenrechten und der Genfer Flüchtlingskonvention", gell?

Die 6 Mrd. die jetzt über 3 Jahre an die Türkei gezahlt werden, entsprechen rund 2 Euro pro Tag und Flüchtling. Jeder Flüchtling der zu uns kommt, kostet uns zumindest anfangs mindestens das Zehnfache. Die ca. 2 Milliarden, die Europa da pro Jahr überweist, machen ca. 0,0125% des europäischen BIP aus. Ein Wegfall von Schengen würde Europa laut einer aktuellen Studie jährlich 50-140 Mrd. in Europa kosten. Die Türkei ist nicht DIE Lösung des Problems, aber sie ist Teil der Lösung - so hässlich das mit Erdogan ist.
Turi hat geschrieben:Im Moment ist die Balkanroute dicht, nun wird die Geschichte wieder vermehrt übers Mittelmeer abgewickelt,
kommt jetzt noch eine grosse Anzahl Flüchtlinge aus Afrika hinzu und die Grenzen sind nicht dicht??
Je nach Zählweise sind 17.000 bis 40.000 Kilometer europäische Küstenlinie im Mittelmeer dicht zu machen. Natürlich muss das sofort funktionieren. Natürlich darf es nichts kosten. Natürlich darf es hunderttausend legale Schiffsbewegungen pro Tag im Mittelmeer nicht behindern. Natürlich darf es den eminent wichtigen Mittelmeer-Tourismus nicht einschränken. Die strunzdummen EUler warten schon lange darauf, dass Du Turi ihnen mal erklärst, wie das geht.

Beste Grüße

Guido
Turi
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Turi »

Hallo Guido 3
er Unsinn, den Du laufend von Dir gibst, ist wirklich unerträglich. Wenn 10.000 Flüchtlinge kommen (um in Deinem Beispiel zu bleiben), 10.000 auf 500 Millionen Europäer, dann wird Europa überrollt und besetzt
genau das ist das was ich meine von euch Linken, da wird nicht der Hintergrund beleuchtet und die Fakten wollt ihr einfach nicht sehen.
Es ging darum, wenn 10 0000 an einem Grenzübergang stehen, was ist zu tun, öffnen und unkontrolliert hereinlassen??
Da ging es nicht darum, dass 10 000 Europa überrollen.
Mach mal einen Vorschlag der passt.
arbeite Dich doch mal an Deiner Schweiz ab, an Eurem hoch kriminellen Bankenwesen, dass unzählige Länder destabilisiert. Ihr habt genügend Dreck vor der eigenen Haustür. Warum macht ihr das, was Du pausenlos für Deutschland und Europa forderst, nicht mal zuerst in der Schweiz? Macht doch Eure Grenzen dicht. Baut einen hohen Zaun. Tretet aus Schengen aus. Schießt alles nieder an Euren Grenzen.
Du gehörst vermutlich auch zu den linken Krawallmachern, von wegen Argumenten.
Die Schweiz hat ihre Hausaufgaben gemacht und teilweise auch teuer für die Fehler bezahlt, da wird aber vorausschauend das Asylproblem angegangen und wenn Du zwischen Container anzünden mal unsere Nachrichten schauen würdest, dann hättest Du erfahren, dass gerade im Asylwesen um einiges mehr geht als in D, da werden die Schlafplätze bereitgehalten für den Notfall und nicht erst über einen Bau derselbigen diskutiert wenn die Flüchtlinge schon da sind.
Allerdings muss ich mich hier auch nicht rechtfertigen. meine Lösungsvorschläge liegen dar von Dir kommt??????

Was machen wir denn mit den Flüchtlingsbooten, die von der Türkei nach Griechenland übersetzen? Abballern?
Hättest Du gelesen anstatt zu "ballern" hättest Du die Lösung gefunden.
In Griechenland, da ja bekanntlich EU Aussengrenze Aufnahmezentren einrichten, die Kriegsflüchtlinge registrieren und verteilen wie weiter oben beschrieben. Der Rest in Abschiebehaft und zurückfliegen in ihr Heimatland.

]Die 6 Mrd. die jetzt über 3 Jahre an die Türkei gezahlt werden, entsprechen rund 2 Euro pro Tag und Flüchtling. Jeder Flüchtling der zu uns kommt, kostet uns zumindest anfangs mindestens das Zehnfache. Die ca. 2 Milliarden, die Europa da pro Jahr überweist, machen ca. 0,0125% des europäischen BIP aus.
[/

Hättest Du verstanden um was es bei den Verhandlungen mit der Türkei geht, wüsstest Du, dass die Flüchtlinge, die zurück in die Türkei müssten, postwendend nach Europa weitergereicht werden würden.
Natürlich darf es nichts kosten.
Das hat niemand behauptet, die Türkei Lösung ist aber sicher die schlechteste und teuerste aller Lösungen,
die EU würde das auch alleine schaffen, aber nicht mit der Führung und vor allen Dingen nicht mit monatelangen Sitzungen, in Zwischenzeit sind die Flüchtlinge aus lauter Frust wieder zurück in ihr Heimatland oder erfroren.
Die strunzdummen EUler warten schon lange darauf, dass Du Turi ihnen mal erklärst, wie das geht.
Du verwechselst die EUler mit den Politikern der EU, nicht die EUler sind Struzdumm sondern ein Teil deren Politiker die im Moment das sagen haben, die verfehlte Politik hat am Sonntag einen Denkzettel bekommen, das Volk zahlt ein wenig später.


Guido3 träum einfach weiter!


Gruss Turi
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Ralf Kiefer
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von Ralf Kiefer »

landcruiser. hat geschrieben: Nur entspricht das leider nicht der Realität.
Ich erkenne hier Deinen Bezug nicht.
landcruiser. hat geschrieben: a) Die entsprechende Rechtsnorm enthält unter den genannten Bedingungen keine Rechtsgrundlage für den Schußwaffeneinsatz gegen unbewaffnete Flüchtlinge, die an einer deutschen Grenze stehen.

Das ist Fakt. (man beachte bitte die exakte Formulierung)
Du schreibst in Rätseln. Beziehst Du Dich auf "stehen"? Oder auf "unbewaffnet"?

Sowohl das Eine wie Andere ist kein Hinderungsgrund für den Schußwaffengebrauch. Aber IANAL.
landcruiser. hat geschrieben: http://www.zeit.de/...
Das Original hat der Mannheimer Morgen abgedruckt. Alle anderen liefern nur Interpretationen.
landcruiser. hat geschrieben: c) weiters
Im November hatte bereits Petrys Lebensgefährte, der AfD-Politiker Marcus Pretzell, mit der Forderung für Empörung gesorgt, die deutsche Grenze sei "mit Waffengewalt als Ultima Ratio" zu verteidigen.
Ich hatte mich in meinem ursprünglichen Beitrag zum Thema und später ausschließlich zur Aussage von Petry und nicht von anderen der AfD geäußert. Mit Absicht. Wer den Abdruck vom Interview gelesen hat, erkennt, daß es sich hier schon um einen Tiefpunkt von aktuellem, deutschen Journalismus handelt ohne die Folgen zu betrachten.
landcruiser. hat geschrieben: Zwei führende Protagonisten der AfD plädieren für den Schußwaffengebrauch gegen unbewaffnete Flüchtlinge, obwohl dies rechtswidrig ist.
Die Rechtswidrigkeit sehe ich nicht. §10 UZwG:
(1) Schußwaffen dürfen gegen einzelne Personen nur gebraucht werden,
1. um die unmittelbar bevorstehende Ausführung oder die Fortsetzung einer rechtswidrigen Tat zu verhindern, die sich den Umständen nach
a)
als ein Verbrechen
[...]
darstellt;
Jetzt die spitzfindige Frage: Was ist die unmittelbar bevorstehende Ausführung einer rechtswidrigen Tat? Ein illegaler Grenzübertritt? Oder muß mehr passieren?
landcruiser. hat geschrieben: Erst auf Druck der Öffentlichkeit rudern sie scheibchenweise zurück .
landcruiser. hat geschrieben: Palmer hat gesagt
[...]
Darauf angesprochen stellte er klar
Ich habe aber einen Halbsatz verwendet, den viele jetzt so verstehen, als wollte ich einen Schießbefehl für Grenztruppen, um Flüchtlinge abzuwehren”, sagte der 43-Jährige. “Das ist ein Fehler, der mir unterlaufen ist.” Dieser habe zu einer “abstrusen Debatte” geführt und sei “von Pegida und AfD missbraucht” worden.“ Auch der SWR berichtete auf seiner Website über dieselbe Klarstellung Palmers.
Erst auf Druck der Öffentlichkeit rudert er zurück.
landcruiser. hat geschrieben: Da sehe ich im Ergebnis einige Unterschiede in der Wortwahl, in der Anzahl, in der Verbreitung, im Inhalt und in der Konsquenz anschließend dazu zu stehen oder sich zu korrigieren/distanzieren.

Mit anderen Worten: Es ist überhaupt nicht vergleichbar und deine Aussage dazu ist für mich nicht nachvollziehbar. (auch wenn ich mit den Grünen nix am Hut habe)
Ich sehe einerseits eine sehr große inhaltliche Übereinstimmung, andrerseits sehr wohl einen großen Unterschied in der Verbreitung. Nur liegt die eindeutig an denen, die für die Verbreitung zuständig sind. Ich nannte das bereits "unter den Teppich kehren".

Neutrale oder objektive Berichterstattung liest sich anders. Und genau diesen Umstand prangere ich an völlig unabhängig von dem, den es ungerechtfertigt trifft. Um es zu erweitern: der ganze Wahlkampf war in der Presse und den öffentlich-rechtlichen Medien ein journalistischer GAU. Argumente wurden keine ausgetauscht, stattdessen nur noch Floskeln. Bei Spiegel, Tagesschau, SZ u.a. übertrifft man sich im Voranstellen des Adjektivs "rechtspopulistisch" bei der AfD. Welche andere Partei wird von vornherein ständig in eine Schublade gesteckt, damit auch der dümmste Medienkonsument weiß, was er zu denken hat? Die Aufgabe dieser Medien besteht aus dem Informieren der Leser/Hörer/Zuschauer. Sachlich, ausgewogen, unparteiisch. Das Beispiel mit Petry/Palmer führt leider vor, wie die Realität heute aussieht.

Wen wird es im nächsten Wahlkampf treffen? Wer wird in 5 Jahren vorab von den Medien zum Sieger, wer zum Verlierer gekürt werden?

Gruß, Ralf
landcruiser.
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Re: Todenhöfer: Wie lange braucht die AfD für 70 Millionen T

Beitrag von landcruiser. »

Ralf Kiefer hat geschrieben: Die Rechtswidrigkeit sehe ich nicht.
Und damit bis du auf AfD-Niveau abgerutscht.

Und genau damit rechnen die; nämlich damit, dass Leute die das Lesen keine Ahnung von der Materie haben und mit einem Paragraphen als Rechtfertigung losrennen.

Sorry, aber das ausgerechnet du diesen Rattenfängern mit diesem billigen Trick auf den Leim geht, hätte ich nicht gedacht.

Wenns dich interessiert, schau dir mal an was man noch überlegen muss, bevor man den Finger krumm machen darf, um auf einen Menschen zu schießen. Ist nicht ganz so trivial wie einen Paragraphen zu lesen.

So, und jetzt bin ich hier raus; hab keinen Bock mehr auf Wortklaubereien a la AfD und schweizer Angstphantasien. :bang:
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