Das trifft doch heute auf mehr oder weniger alle Machthaber in den afrikanischen Ländern zu, Tendenz zunehmend, vor allen Dingen beim Ausmass des Diebstahls am Volk.Es gab da eine Clique um Ben Ali, die anstatt die Staatseinnahmen so zu investieren, dass das Volk und Wirtschaft davon profitierten, sie sich Geld und Gold in die eigenen Taschen steckten und das Volk unterdrückten.
Ein kleines Beispiel;
Angola Telekom erwirtschaftet jährlich mehrere hundert Millionen rote Zahlen (die Zahlen habe ich von einem ehemaligen Mitarbeiter)
Die Tochter des Präsidenten hält Anteile daran, sie hat im Jahr 2014 8%, nicht vom nicht erwirtschafteten Gewinn, sondern vom Umsatz erhalten
so zieht sich das durch praktisch alle Länder, im Moment einer der führenden ist das Kabila, Kunststück will bzw. kann er seine Macht gar nicht abgeben, kommt da alles auf den Tisch, wird er einen Kopf kürzer gemacht.
Darum, wenn man kann und will, helfen ja, aber nur auf direktem Weg und nicht über Hilfsorganisationen, die vielfach in grossem Stil diese Machthaber mitfinanzieren, in dem sie, um dort arbeiten zu dürfen, auch noch dafür bezahlen.
Sicher trifft man damit nur die Ärmsten der Armen, die so noch weniger bekommen, dies hat allerdings den Effekt,
hat man nichts zu verlieren, ist man bereit für eine Veränderung zu kämpfen und nur das verstehen diese Despoten.
Gruss
Turi




