Sie heißen Yasmina und Nur, Dalia und Asthma, Hana und Zadra, und sie zeigen ihr Gesicht. Sie sind einige von Tausenden Frauen, die sich in immer größerer Zahl einer Kampagne anschließen, die am 1. Oktober im Internet unter dem Titel ''The uprising of women in the Arab world", der Aufstand der Frauen in der arabischen Welt, gestartet wurde, um Gleichberechtigung und gleiche Würde in arabischen Ländern zu fördern. Seit die Aktivistin Diala Haidar (Libanesin) und ihre Mitstreiterinnen Yalda Younese (Libanesin), Farah Barqawi (Palästinenserin) und Sally Zohney (Ägypterin) eine Facebook-Seite eingerichtet haben, auf der alle betroffenen Frauen ihre Solidarität und gemeinsamen Werte zum Ausdruck bringen können, hat eine überwältigende Welle der Zustimmung die Organisatorinnen fast überwältigt. Innerhalb weniger Tage ist die Mitgliederzahl auf fast 40.000 angestiegen und wächst weiter. Man hat den Eindruck, dass die Initiative und ihre Mitglieder aus der Befürchtung heraus entstanden sind, dass nach dem Ende des Arabischen Frühlings die neuen Regierungen, die nach der Vertreibung der Diktatoren entstanden sind, bald die Inhalte in Bezug auf Demokratie und Gleichberechtigung, die die Plätze der Städte erfüllt hatten, wieder auflösen könnten ... übersetzt mit DeepL ...
Mouse in fist, Arab women of the web make their war cry
12.10.2012 - ANSAmed
Die Organisatorinnen der Kampagne sind überwätigt vom bisherigen Erfolg der Website. Die hohe Beteiligung hat alle Erwartungen übertroffen. Seit dem Start am 1. Oktober haben sie bereits knapp 38.000 "Follower" - und täglich werden es mehr.
Das ist ihre Facebook-Seite, gestartet am 1. Oktober 2011 mit bis jetzt 37.913 Anhänger:
Facebook - The uprising of women in the Arab World
Auch bei Twitter:
Twitter - UprisingOfArabWomen
Gruß
Birgitt
Frauen in der arabischen Welt - Aufstand via Facebook
Moderator: Moderatoren
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Buch | Die neuen arabischen Frauen
Die neuen arabischen Frauen -
Erfolgsgeschichten aus einer Welt im Aufbruch
Gabi Kratochwil ist promovierte Islamwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung im arabischen Raum und Beraterin führender Unternehmen, Institutionen und Verbände bei ihren Geschäftsbeziehungen in arabische Länder. Sie ist Mitglied im Präsidium der Arabisch-Deutschen Vereinigung für Handel und Industrie (Ghorfa e.V.), der Society for Intercultural Education, Training and Research (SIETAR e.V.) und Inhaberin von CrossCultures in der Nähe von Köln.
Dazu noch nachfolgende Rezension:
Die Arabellion hatte ein weibliches Gesicht. Jetzt ist ein Buch erschienen, das sehr persönlich und hintergründig über die Rolle der Frauen während der Umbrüche und die Folgen des Arabischen Frühlings informiert. Martina Sabra hat das Buch gelesen ...
Fressen die arabischen Revolutionen ihre Töchter?
31.10.2012 - Qantara
Gruß
Birgitt
Erfolgsgeschichten aus einer Welt im Aufbruch
- Autorin: Gabi Kratochwil
- Seiten: 176
- Verlag: Orell Füssli
- Auflage 1 von Juli 2012
- ISBN-10: 3280054613
- ISBN-13: 978-3280054611
- Preis: 21,95 €
Gabi Kratochwil ist promovierte Islamwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung im arabischen Raum und Beraterin führender Unternehmen, Institutionen und Verbände bei ihren Geschäftsbeziehungen in arabische Länder. Sie ist Mitglied im Präsidium der Arabisch-Deutschen Vereinigung für Handel und Industrie (Ghorfa e.V.), der Society for Intercultural Education, Training and Research (SIETAR e.V.) und Inhaberin von CrossCultures in der Nähe von Köln.
Dazu noch nachfolgende Rezension:
Die Arabellion hatte ein weibliches Gesicht. Jetzt ist ein Buch erschienen, das sehr persönlich und hintergründig über die Rolle der Frauen während der Umbrüche und die Folgen des Arabischen Frühlings informiert. Martina Sabra hat das Buch gelesen ...
Fressen die arabischen Revolutionen ihre Töchter?
31.10.2012 - Qantara
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Die Intifada der Araberinnen
Fünf Frauen aus dem Libanon rufen via Facebook zur Intifada, also zum Aufstand auf gegen die Unterdrückung der Frauen. Nach nur einem Monat haben sie 60.000 Fans und rund Tausend Unterstützerfotos auf ihrer Seite - ein enormer Erfolg. Auch viele Männer unterstützen den Protest ...
Facebook-Initiative gegen Unterdrückung der Frau
05.11.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Facebook-Initiative gegen Unterdrückung der Frau
05.11.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Frauenrechte in der arabischen Welt
Verärgert über Sexismus, patriarchale Bevormundung und den anhaltenden politischen Stillstand in ihren Ländern haben einige Frauenaktivistinnen jetzt eine neue Internetkampagne ins Leben gerufen: "Der Aufstand der Frauen in der arabischen Welt" [...] Im Oktober 2011 gründeten sie die Facebook-Seite "Der Aufstand der Frauen in der arabischen Welt" [...] Zunächst erfuhr die Facebook-Initiative nur wenig Aufmerksamkeit. Dies änderte sich jedoch, als die Initiatorinnen im Oktober 2012 die Kampagne "Ich unterstütze den Aufstand der Frauen in der arabischen Welt, denn…" ins Leben riefen. Sie forderten Männer wie Frauen aus aller Welt auf, ein Selbstporträt mit einem persönlichen Statement einzuschicken, weshalb sie die Intifada der Frauen unterstützten. Die Bilder wurden dann auf Facebook und Twitter veröffentlicht. Was folgte, war eine wahre Bilderflut ...
Kampf gegen Windmühlen
31.01.2013 - Qantara
Im Oktober 2012 noch 37.913 Fans, hat die Facebook-Seite The uprising of women in the Arab world heute - 4 Monate später - bereits 91.683 Anhänger. Laut Notiz auf deren Facebook-Seite vom 7. November 2012 soll Facebook versucht haben, die Seite zum schweigen zu bringen ... weiterlesen
Gruß
Birgitt
Kampf gegen Windmühlen
31.01.2013 - Qantara
Im Oktober 2012 noch 37.913 Fans, hat die Facebook-Seite The uprising of women in the Arab world heute - 4 Monate später - bereits 91.683 Anhänger. Laut Notiz auf deren Facebook-Seite vom 7. November 2012 soll Facebook versucht haben, die Seite zum schweigen zu bringen ... weiterlesen
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Arabische Frauen und die "Arabellion"
Obwohl Frauen seit dem Beginn des Arabischen Frühlings aktiv an den Protesten teilgenommen haben, bleiben sie auch nach dem Sturz der autokratischen Regimes weiterhin Bürger zweiter Klasse. Ein Kommentar von Moha Ennaji ...
Die unvollendete Revolution
13.03.2013 - Qantara
Übrigens: Die Facebook-Seite The uprising of women in the Arab world hat zwischenzeitlich 102.676 Fans.
Gruß
Birgitt
Die unvollendete Revolution
13.03.2013 - Qantara
Übrigens: Die Facebook-Seite The uprising of women in the Arab world hat zwischenzeitlich 102.676 Fans.
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Frauen und soziale Netzwerke in Pakistan
In Pakistan werden Frauen über soziale Netzwerke im Internet angefeindet und belästigt, zugleich aber finden Aktivistinnen hier neue Wege des Engagements [...] Beide haben ihre Erfahrungen auf der pakistanischen Webseite der Kampagne Take Back the Tech veröffentlicht, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht und die aktive Nutzung digitaler Medien durch Frauen fördern will. Die Kampagne entstand 2006 innerhalb der Association for Progressive Communications, einem Netzwerk, das sich mithilfe neuer Kommunikationstechnologie für Menschenrechte und Entwicklung einsetzt ...
Hetze im Netz
18.03.2013 - Qantara
https://www.takebackthetech.net/
https://www.facebook.com/takebackthetech
Gruß
Birgitt
Hetze im Netz
18.03.2013 - Qantara
https://www.takebackthetech.net/
https://www.facebook.com/takebackthetech
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Feministisches Künstlerinnen-Festival - Tashweesh
Beim Tashweesh-Festival des Goethe-Instituts treffen Künstlerinnen und Intellektuelle aus Nordafrika, Europa und dem Nahen Osten aufeinander, um stereotype Geschlechterbilder zu diskutieren ...
06.12.2018 - Qantara
Gruß
Birgitt
Feministisches Künstlerinnen-Festival - Laut, lauter, Tashweesh!Stimmgewirr, Verkehrslärm, Gesänge der Muezzins. Kairo ist laut – und "Tashweesh" allgegenwärtig. Das Wort bezeichnet auf Arabisch das Hintergrundrauschen bei einem Telefongespräch oder Getöse in einer Menschenmenge. Beim gleichnamigen Festival des Goethe-Instituts kommen Feministinnen zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen aus Ländern, in denen Arabisch Amtssprache ist, sowie aus unterschiedlichen europäischen Staaten waren bei der zweiten Tashweesh-Station in Kairo dabei. Nach dem Auftakt in Brüssel machte das Festival vom 6. bis zum 12. November in der größten Stadt Afrikas die Vielzahl feministischer Stimmen hörbar und bot der Debatte über stereotype Geschlechterbilder eine Plattform. Vom 6. bis zum 8. Dezember findet das Festival in Tunis statt. Ein Mammutprojekt, dessen Vorbereitung zwei Jahre dauerte, wie Johanna Keller, Leiterin des Kulturprogramms am Goethe-Institut Kairo, in ihrer Eröffnungsrede erklärt [...] "Gerade habe ich zwei andere ägyptische Künstlerinnen kennengelernt, die ich vorher noch nicht kannte. Wir vernetzen uns also nicht nur international, sondern auch auf lokaler Ebene. Das ist großartig!", fährt die 28-Jährige fort. Die Feministinnen werden immer lauter, vom Tashweesh weg zum Megafon.
06.12.2018 - Qantara
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Buch | Wir sind anders, als ihr denkt
Wir sind anders, als ihr denkt -
Der arabische Feminismus
Bundeszentrale für politische Bildung
Frauen aus der arabischen Welt werden im Westen vielfach stereotyp als passive Opfer einer traditionellen, männlich dominierten Kultur wahrgenommen. Auch wenn arabische Gesellschaften – bei aller Heterogenität – in ihren Rechtssystemen und kulturellen Normen tatsächlich weiterhin stark patriarchal geprägt sind, sei dieses Bild verkürzt, so die Journalistin Claudia Mende. Wie sie darlegt, haben sich Frauen im arabischen Raum bereits seit dem beginnenden 20. Jahrhundert für ihre Rechte eingesetzt und für gesellschaftliche Veränderungen gekämpft. Auch während des Arabischen Frühlings ab 2011 seien es nicht zuletzt Frauen gewesen, die ihren Protest gegen autoritäre Regime auf die Straße trugen.
Die Autorin berichtet von zahlreichen Frauen aus der Region, die sich als Menschenrechtsanwältinnen, Medienschaffende oder zivilgesellschaftlich Engagierte für Gleichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung und gegen geschlechtsbezogene Gewalt einsetzen. Von Marokko über Ägypten bis in den Jemen begreifen sich diese Frauen als aktive Gestalterinnen ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse und treiben Veränderungen voran. Mende verdeutlicht zudem die Rolle, die Religion sowohl innerhalb arabischer Gesellschaften als auch der dortigen Frauenbewegungen einnimmt. Sie zeigt auf, dass sich fortbestehende Diskriminierungen nicht zuletzt im Erb- und Familienrecht finden. Zugleich sei die gesellschaftliche Stellung von Frauen im Wandel begriffen: Durch gestiegene Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten öffneten sich für sie zunehmend neue Handlungsräume.
Gruß
Birgitt
Der arabische Feminismus
- Autorin: Claudia Mende
- Seiten: 176
- Verlag: Westend, Sonderausgabe bpb
- Erscheinungsdatum: 15.09.2024, Sonderausgabe bpb 20.11.2025
Frauen aus der arabischen Welt werden im Westen vielfach stereotyp als passive Opfer einer traditionellen, männlich dominierten Kultur wahrgenommen. Auch wenn arabische Gesellschaften – bei aller Heterogenität – in ihren Rechtssystemen und kulturellen Normen tatsächlich weiterhin stark patriarchal geprägt sind, sei dieses Bild verkürzt, so die Journalistin Claudia Mende. Wie sie darlegt, haben sich Frauen im arabischen Raum bereits seit dem beginnenden 20. Jahrhundert für ihre Rechte eingesetzt und für gesellschaftliche Veränderungen gekämpft. Auch während des Arabischen Frühlings ab 2011 seien es nicht zuletzt Frauen gewesen, die ihren Protest gegen autoritäre Regime auf die Straße trugen.
Die Autorin berichtet von zahlreichen Frauen aus der Region, die sich als Menschenrechtsanwältinnen, Medienschaffende oder zivilgesellschaftlich Engagierte für Gleichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung und gegen geschlechtsbezogene Gewalt einsetzen. Von Marokko über Ägypten bis in den Jemen begreifen sich diese Frauen als aktive Gestalterinnen ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse und treiben Veränderungen voran. Mende verdeutlicht zudem die Rolle, die Religion sowohl innerhalb arabischer Gesellschaften als auch der dortigen Frauenbewegungen einnimmt. Sie zeigt auf, dass sich fortbestehende Diskriminierungen nicht zuletzt im Erb- und Familienrecht finden. Zugleich sei die gesellschaftliche Stellung von Frauen im Wandel begriffen: Durch gestiegene Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten öffneten sich für sie zunehmend neue Handlungsräume.
Gruß
Birgitt




