Anti-amerikanische Proteste weiten sich ausIn der islamischen Welt weiten sich die Proteste gegen einen Schmäh-Film über den Propheten Mohammed aus. In der jemenenitischen Hauptstadt Sanaa stürmten Hunderte Demonstranten die US-Botschaft. Sie drangen durch das Haupttor des schwer bewachten Geländes ein und setzten dort mehrere Fahrzeuge in Brand. Auf dem Gelände holten sie die US-Flagge ein und zündeten sie an. Auch in Tunesien protestierten Hunderte Menschen. Unweit der Hauptstadt Tunis setzte die Polizei Tränengas gegen rund 300 Demonstranten ein, die auf das Gelände der dortigen US-Botschaft vordringen wollten, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Nach Angaben von Sicherheitskräften sollen fünf Personen festgenommen und zwei Polizisten verletzt worden sein. Auch in Casablanca in Marokko, im Sudan und in Bangladesch kam es zu Protesten. Einige Dutzend Menschen protestierten zudem im Gazastreifen gegen die USA und zündeten vor dem Sitz der UN-Vertretung US-Fahnen an. In Bangladesch versuchten rund 1000 Islamisten, zur US-Botschaft in Dhaka zu marschieren.
13.09.2012 - tagesschau
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Birgitt



