Jordanien im Herbst 2015
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- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Guten Morgen, wir sind im Wadi Rum angekommen.
Der erste Blick aus unserem Zelt. Unser ganz privates Camp. Die ersten Bilder auf unserer Wanderung. Keine Krokus bei uns im Garten, sondern ... ? Auch er lässt sich in Ruhe ablichten. Weitere Bilder später auf der Wanderung... ...wer weiß, was wir heute noch alles zu sehen bekommen...
Uwe
Der erste Blick aus unserem Zelt. Unser ganz privates Camp. Die ersten Bilder auf unserer Wanderung. Keine Krokus bei uns im Garten, sondern ... ? Auch er lässt sich in Ruhe ablichten. Weitere Bilder später auf der Wanderung... ...wer weiß, was wir heute noch alles zu sehen bekommen...
Uwe
Re: Jordanien im Herbst 2015
...wir sind gespannt auf die Fortsetzung.
Harry
Harry
-
Guido3
Re: Jordanien im Herbst 2015
Tolle Fotos und viele frische Erinnerungen.
Falls demnächst noch wer ins Wadi Rum fährt: Bei 29°31'55.09"N 35°28'57.92"E wartet vermutlich noch unsere neue, güldene Alu-Sandschaufel lässig am Fels lehnend auf einen neuen Besitzer
Beste Grüße
Guido
Falls demnächst noch wer ins Wadi Rum fährt: Bei 29°31'55.09"N 35°28'57.92"E wartet vermutlich noch unsere neue, güldene Alu-Sandschaufel lässig am Fels lehnend auf einen neuen Besitzer
Beste Grüße
Guido
Re: Jordanien im Herbst 2015
halloUwe Schmitz hat geschrieben:
Keine Krokus bei uns im Garten, sondern ... ?
danke dir Uwe für's "mitnehmen" auf deine spannende reise mit wüstenfeeling und schönen fotos!
dein "krokus" nennt sich Pancratium maritimum oder Strandlilie oder Dünen-Trichternarzisse und gehört zu der Familie der Amaryllisgewächse
so schöööön
grüsse maja
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
hallo maja,
danke fürs raussuchen des namens meiner "gartenkrokus"
hallo guido,
soviel, wie die bedus in der wüste rumfahren /in der wüste Rum fahren, wird dein güldenes bergewerkzeug sicher längst einen neuen besitzer haben...
und wahrscheinlich auch schon die patina derer fortbewegungsmittel
so, und jetzt der wanderung zweiter teil: Die natürliche Felsbrücke Um Fruth, mal von der einen... ...mal von der anderen Seite. Vom Pickup gefallen? Sowas finden wir in dieser Gegend zum Glück sehr selten! Die kleinere Felsbrücke Kabr Amra. Nach Sonnenuntergang Uwe
danke fürs raussuchen des namens meiner "gartenkrokus"
hallo guido,
soviel, wie die bedus in der wüste rumfahren /in der wüste Rum fahren, wird dein güldenes bergewerkzeug sicher längst einen neuen besitzer haben...
und wahrscheinlich auch schon die patina derer fortbewegungsmittel
so, und jetzt der wanderung zweiter teil: Die natürliche Felsbrücke Um Fruth, mal von der einen... ...mal von der anderen Seite. Vom Pickup gefallen? Sowas finden wir in dieser Gegend zum Glück sehr selten! Die kleinere Felsbrücke Kabr Amra. Nach Sonnenuntergang Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Das Bedu-Camp am nächsten Morgen, noch im Schatten der riesigen Felsen liegend.
Am nächsten Morgen wandern wir nur noch in 'nem kleinen Bogen zurück zum Rum Village, wo unser Autochen steht.
Die fast 20 km gestern spüren wir in den Gelenken, im Sand ist vorankommen doch anstrengender.
So werden's heute nur etwa 9 km, wobei wir einen Abstecher in den Khazali Canyon machen. Steinzeitliche (und auch neuzeitliche) Felsgravuren an den Wänden des Canyon Nachdem wir unser Auto erreicht haben, geht's erst noch auf der Straße, die vom Desert Highway zum Visitor Center führt, weiter Richtung Osten, nur so aus Neugier. Die Straße führt auf topfebener Schwemmtonfläche vorbei an kilometerlangen Zäunen, hinter denen sich möglicherweise Bewässerungs- oder Agrartechnische Projekte verbergen. Dann erreichen wir am Ende der Straße den in der Karte vermerkten Punkt Ghal, eine Siedlung mit Moschee, die auf uns wie ausgestorben wirkt. Wir fahren die kleinen Stichwege rechts und links der Straße und finden riesige Anbauflächen mit Olivenplantagen, Dattelhainen, Obstbäumen und leeren Gewächshäusern vor. Hier im Satellitenbild unsere Wanderung (rot und lila) und der Abstecher nach Ghal (türkis). Von hier aus ging's ganz in den Süden, nach Aqaba ans Rote Meer.
Die Fahrt aus den Bergen runter an den Golf von Aqaba mit Blick auf Israel und Ägypten ist immer wieder beeindruckend. und von da aus geht's morgen weiter...
Uwe
Die fast 20 km gestern spüren wir in den Gelenken, im Sand ist vorankommen doch anstrengender.
So werden's heute nur etwa 9 km, wobei wir einen Abstecher in den Khazali Canyon machen. Steinzeitliche (und auch neuzeitliche) Felsgravuren an den Wänden des Canyon Nachdem wir unser Auto erreicht haben, geht's erst noch auf der Straße, die vom Desert Highway zum Visitor Center führt, weiter Richtung Osten, nur so aus Neugier. Die Straße führt auf topfebener Schwemmtonfläche vorbei an kilometerlangen Zäunen, hinter denen sich möglicherweise Bewässerungs- oder Agrartechnische Projekte verbergen. Dann erreichen wir am Ende der Straße den in der Karte vermerkten Punkt Ghal, eine Siedlung mit Moschee, die auf uns wie ausgestorben wirkt. Wir fahren die kleinen Stichwege rechts und links der Straße und finden riesige Anbauflächen mit Olivenplantagen, Dattelhainen, Obstbäumen und leeren Gewächshäusern vor. Hier im Satellitenbild unsere Wanderung (rot und lila) und der Abstecher nach Ghal (türkis). Von hier aus ging's ganz in den Süden, nach Aqaba ans Rote Meer.
Die Fahrt aus den Bergen runter an den Golf von Aqaba mit Blick auf Israel und Ägypten ist immer wieder beeindruckend. und von da aus geht's morgen weiter...
Uwe
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Angelika Baumann
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Und weil es im Wadi Rum sooo schön war, hier noch ein "Nachtrag" von mir:
Viele Grüße
Angelika
Viele Grüße
Angelika
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
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Angelika Baumann
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Nach den ausgiebigen Fußmärschen brauchen wir eine Abkühlung. Also ab geht's nach Aqaba:
Hier kann man's gut aushalten. Es ist Mittagszeit, und den Strand haben wir für uns alleine.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Rotes Meers liegt Elat vor den kontrastreichen Sinai-Bergen. Zum Greifen nah.
Ein erster Blick ins Wasser zeigt mir "hier gibt es viel zu entdecken". Ich besorge mir eine Schnorchelbrille und gehe auf "Tauchstation". Das erste Mal in meinem Leben sehe ich Korallen und all die bunten Fische, die zwischen ihnen leben, live. Wunderschön! Aus Ermangelung eines Unterwassergehäuses für meine Kamera, gibt's leider keine Fotos davon. Aber ich glaube, ich muss mal einen Tauchkurs machen!
Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg. Auf dem Weg Richtung Norden biegen wir in's Wadi Araba ab.
Hier kann man's gut aushalten. Es ist Mittagszeit, und den Strand haben wir für uns alleine.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Rotes Meers liegt Elat vor den kontrastreichen Sinai-Bergen. Zum Greifen nah.
Ein erster Blick ins Wasser zeigt mir "hier gibt es viel zu entdecken". Ich besorge mir eine Schnorchelbrille und gehe auf "Tauchstation". Das erste Mal in meinem Leben sehe ich Korallen und all die bunten Fische, die zwischen ihnen leben, live. Wunderschön! Aus Ermangelung eines Unterwassergehäuses für meine Kamera, gibt's leider keine Fotos davon. Aber ich glaube, ich muss mal einen Tauchkurs machen!
Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg. Auf dem Weg Richtung Norden biegen wir in's Wadi Araba ab.
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Angelika Baumann
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Ob wir hier weiter kommen mit unserem PKW? 
Aber natürlich gibt's eine gute Asphaltstraße, auf der wir zügig vorankommen.
Manche sind hier wohl etwas zu schnell unterwegs ...
Das Wadi Araba ist sehr breit und weitläufig, die Landschaft nicht atemberaubend aber doch ganz abwechslungsreich.
Sogar Dünen gibt es hier.
Viele Akazien wachsen hier. Manchmal erinnert die Szenerie ein Wenig an eine afrikanische Savanne.
Und gemütlich kann man's sich hier auch machen.
Viele Grüße von Angelika - und auch vom Uwe, der demnächst hier weiter macht.
Aber natürlich gibt's eine gute Asphaltstraße, auf der wir zügig vorankommen.
Manche sind hier wohl etwas zu schnell unterwegs ...
Das Wadi Araba ist sehr breit und weitläufig, die Landschaft nicht atemberaubend aber doch ganz abwechslungsreich.
Sogar Dünen gibt es hier.
Viele Akazien wachsen hier. Manchmal erinnert die Szenerie ein Wenig an eine afrikanische Savanne.
Und gemütlich kann man's sich hier auch machen.
Viele Grüße von Angelika - und auch vom Uwe, der demnächst hier weiter macht.
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- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
So, der rechner wollte ein paar tage auszeit, doch jetzt kann's weiter gehen, die nächsten fotos sind zur präsentation bereit:
Das Wadi Araba fällt von Aqaba zum Toten Meer nicht gleichmäßig ab, sondern steigt auf über 150m über Meeresspiegel an, bevor es erst kurz vor dem Toten Meer richtig runter geht. Hier blicken wir am Südende des Sees auf die abgetrennten Becken zur Gewinnung von Salz und Potasche, diese sind in jeder Landkarte dargestellt. Es folgt Richtung Norden die Halbinsel Lisan; jeder, der gerne auf Landkarten mit dem Finger reist. möchte diese tiefste Landzunge der Erde mal im Original sehen, so faszinierend wirkt das schon auf der Karte! Das Wadi Mujib, der größte Canyon Jordaniens, mündet hier ins Tote Meer. Ein Steg ermöglicht sportlichen Wasserwanderern von hier aus geführte Touren den Canyon hoch. Hier fliesst allerdings kein Wasser mehr ins Tote Meer, das letzte bißchen wird vor der Mujib-Brücke noch für Bewässerungszwecke abgezweigt. Hier ist eine der wenigen Möglichkeiten, im Mujib-Mündungsdelta bis ans Ufer des großen Salzsees zu gelangen. Wir sind am tiefsten Punkt der Erde außerhalb der Meere angekommen: z.Zt. bei 414 Metern unter dem Meeresniveau! Uwe
Das Wadi Araba fällt von Aqaba zum Toten Meer nicht gleichmäßig ab, sondern steigt auf über 150m über Meeresspiegel an, bevor es erst kurz vor dem Toten Meer richtig runter geht. Hier blicken wir am Südende des Sees auf die abgetrennten Becken zur Gewinnung von Salz und Potasche, diese sind in jeder Landkarte dargestellt. Es folgt Richtung Norden die Halbinsel Lisan; jeder, der gerne auf Landkarten mit dem Finger reist. möchte diese tiefste Landzunge der Erde mal im Original sehen, so faszinierend wirkt das schon auf der Karte! Das Wadi Mujib, der größte Canyon Jordaniens, mündet hier ins Tote Meer. Ein Steg ermöglicht sportlichen Wasserwanderern von hier aus geführte Touren den Canyon hoch. Hier fliesst allerdings kein Wasser mehr ins Tote Meer, das letzte bißchen wird vor der Mujib-Brücke noch für Bewässerungszwecke abgezweigt. Hier ist eine der wenigen Möglichkeiten, im Mujib-Mündungsdelta bis ans Ufer des großen Salzsees zu gelangen. Wir sind am tiefsten Punkt der Erde außerhalb der Meere angekommen: z.Zt. bei 414 Metern unter dem Meeresniveau! Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Im nördlichen Bereich des Toten Meeres liegen die Wellness- und Luxushotels und bieten private Strände.
Dazwischen gibt es aber immer wieder Abschnitte, die für jedermann zugänglich sind. Nördlich des Sees führt eine Straße zur Grenze nach Israel an der King Abdullah Bridge. Die Straße scheint nicht gesperrt, so wollen wir sehen, wie weit wir zur Grenze fahren können..., sehr weit lassen sie uns jedoch nicht!
(Vor uns liegt schon sichtbar der israelische Teil des Jordantals.) Es ist hier unten deutlich über 30 Grad, wir verlassen den tiefen Graben wieder Richtung Berg Nebo.
Von dort soll Moses ein erstes und einziges Mal das verheissene Land Israel gesehen haben, bevor er starb. Ein schöner Blick...
Vorher passieren wir noch das Meereshöhe-Niveau, auf der Tafel stimmen die Proportionen nicht, Jerusalem und Amman liegen über 800 m über Sealevel. Uwe
Dazwischen gibt es aber immer wieder Abschnitte, die für jedermann zugänglich sind. Nördlich des Sees führt eine Straße zur Grenze nach Israel an der King Abdullah Bridge. Die Straße scheint nicht gesperrt, so wollen wir sehen, wie weit wir zur Grenze fahren können..., sehr weit lassen sie uns jedoch nicht!
(Vor uns liegt schon sichtbar der israelische Teil des Jordantals.) Es ist hier unten deutlich über 30 Grad, wir verlassen den tiefen Graben wieder Richtung Berg Nebo.
Von dort soll Moses ein erstes und einziges Mal das verheissene Land Israel gesehen haben, bevor er starb. Ein schöner Blick...
Vorher passieren wir noch das Meereshöhe-Niveau, auf der Tafel stimmen die Proportionen nicht, Jerusalem und Amman liegen über 800 m über Sealevel. Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
heute gehts nochmal nach süden:
Auf dem Weg nach Süden werden wir auf dem Kings Highway das Wadi Mujib kreuzen, ein erster Ausblick hier: Bald sehen wir den Mujib-Damm vor / unter uns liegen: es ist später Nachmittag, auf der anderen Seite des Tales oben an der Abbruchkante liegt ein Restaurant, in dessen Garten man zelten / übernachten kann; sehr praktisch, wenn man mal 'ne Übernachtung mit schönem und bequemen Abendessen und Frühstück verbinden kann! ... wir waren an dem Abend die einzigen Gäste!
Am nächsten Tag geht's weiter nach Kerak, der Stadt mit der größten Kreuzfahrerburg Jordaniens. Vieles ist noch recht gut erhalten bzw. wieder gut aufgebaut. Von dort oben schweift unser Blick weit über das hügelige Land nach Westen. Die Burg bietet einige Überraschungen für Entdecker, so etwa einige unterirdische Gänge und Kammern, zu deren Besuch eine Taschenlampe (und großes Blitzgerät) von Nutzen sind. Im Eingangsbereich befindet sich das Museum mit Funden aus der Kreuzfahrerzeit und der Umgebung...
... und ist leider aus Mangel an Touristen geschlossen!
Uwe
Auf dem Weg nach Süden werden wir auf dem Kings Highway das Wadi Mujib kreuzen, ein erster Ausblick hier: Bald sehen wir den Mujib-Damm vor / unter uns liegen: es ist später Nachmittag, auf der anderen Seite des Tales oben an der Abbruchkante liegt ein Restaurant, in dessen Garten man zelten / übernachten kann; sehr praktisch, wenn man mal 'ne Übernachtung mit schönem und bequemen Abendessen und Frühstück verbinden kann! ... wir waren an dem Abend die einzigen Gäste!
Am nächsten Tag geht's weiter nach Kerak, der Stadt mit der größten Kreuzfahrerburg Jordaniens. Vieles ist noch recht gut erhalten bzw. wieder gut aufgebaut. Von dort oben schweift unser Blick weit über das hügelige Land nach Westen. Die Burg bietet einige Überraschungen für Entdecker, so etwa einige unterirdische Gänge und Kammern, zu deren Besuch eine Taschenlampe (und großes Blitzgerät) von Nutzen sind. Im Eingangsbereich befindet sich das Museum mit Funden aus der Kreuzfahrerzeit und der Umgebung...
... und ist leider aus Mangel an Touristen geschlossen!
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
und noch weiter südlich...
Etwa 70 km südlich von Kerak -vorbei an At Tafila- liegt der kleine Ort Ayn al Baydha.
Hier am Rand des jordanischen Hochlands liegt eine nabatäische Siedlung, besser ein Rückzugsgebiet der Nabatäer.
Viel ist nicht mehr von den frühen Bewohnern zu entdecken, aber die Landschaft am Hang mit ihren "Knubbelbergen" ist hoch beeindruckend und ein kleines Paradies für Wanderer bzw. Kletterer. Durch enge Schluchten geht's vom Parkplatz am Ende des steilen Sträßchens bergauf. Details der fantastischen Felsformen... ein Spielplatz der Natur. Ein kleiner Gecko hängt kopfüber in einer der kleinen Höhlen und beobachtet aufmerksam die große Glasscheibe mit schwarzem Rand, die gaaanz langsam immer näher kommt... Auf einigen der "Knubbelfelsen" sind Mauerreste zu erkennen, wie mag das erbaut worden sein? Überblick über "Petra im Kleinen", wie "Knubbelland" Es Sela auch genannt wird. In die Felswände gehauene Wasserkanäle und vor allem Treppen, immer wieder Treppen, sind zu finden und vereinfachen den Auf- und Abstieg. Doch Vorsicht beim Wandern mit zu viel Begeisterung für die Landschaft:
Schnell hat man die wenigen erkennbaren Wege und Anstiege aus den Augen verloren und sucht diese später mühevoll für den Wiederabstieg.
Morgen folgen noch ein paar Fotos aus dem Norden und Nordosten des Landes.
Uwe
Etwa 70 km südlich von Kerak -vorbei an At Tafila- liegt der kleine Ort Ayn al Baydha.
Hier am Rand des jordanischen Hochlands liegt eine nabatäische Siedlung, besser ein Rückzugsgebiet der Nabatäer.
Viel ist nicht mehr von den frühen Bewohnern zu entdecken, aber die Landschaft am Hang mit ihren "Knubbelbergen" ist hoch beeindruckend und ein kleines Paradies für Wanderer bzw. Kletterer. Durch enge Schluchten geht's vom Parkplatz am Ende des steilen Sträßchens bergauf. Details der fantastischen Felsformen... ein Spielplatz der Natur. Ein kleiner Gecko hängt kopfüber in einer der kleinen Höhlen und beobachtet aufmerksam die große Glasscheibe mit schwarzem Rand, die gaaanz langsam immer näher kommt... Auf einigen der "Knubbelfelsen" sind Mauerreste zu erkennen, wie mag das erbaut worden sein? Überblick über "Petra im Kleinen", wie "Knubbelland" Es Sela auch genannt wird. In die Felswände gehauene Wasserkanäle und vor allem Treppen, immer wieder Treppen, sind zu finden und vereinfachen den Auf- und Abstieg. Doch Vorsicht beim Wandern mit zu viel Begeisterung für die Landschaft:
Schnell hat man die wenigen erkennbaren Wege und Anstiege aus den Augen verloren und sucht diese später mühevoll für den Wiederabstieg.
Morgen folgen noch ein paar Fotos aus dem Norden und Nordosten des Landes.
Uwe
- Achim Vogt
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Ach, lieber Uwe und liebe Angelika! Komme in diesem heißen Herbst überhaupt nicht zum Posten, aber sehe gerade Eure tollen Bilder und bin gleich wieder voller Erinnerungen. Danke für diese Eindrücke!!
Viele Grüße aus Beirut
Achim
Viele Grüße aus Beirut
Achim
- Uwe Schmitz
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Re: Jordanien im Herbst 2015
Danke, Achim, und hier noch ein paar Erinnerungen für Dich:
Westlich von Jerash, im grünen Hügelland Nordjordaniens, liegt die Kreuzfahrerfestung Qalaat al Rabad.
Über einen neuerrichteten Eisensteg betritt man die Burg quasi von hinten. Von den höchsten Mauern der Burg haben wir einen weiten Ausblick über den Ort Ajlun und die bewaldeten Hügel des Ajlun Nature Reserve. Die Festung ist gut erhalten, und es macht uns Spass, auch wegen der wenigen (nur arabischen) Touristen, alles ungestört zu inspizieren und entdecken. Das Innere ist erstaunlich professionell ausgestattet, starke Lichteffekte und Erläuterungstafeln (in arab./engl.) sind überall vorhanden. Einen einsamen Stellplatz für's Zelt für die kommende Nacht zu finden gestaltete sich schwierig, und so treiben uns nicht nur die Nebelschwaden am nächsten Morgen recht zügig Richtung Osten.
Wir verlassen das Hügelland auf kleinen Straßen Richtung Zarqa. Wir kommen schon kurz hinter Zarqa zum ersten Wüstenschlößchen der Omajjadenfürsten, dem Qasr al Hallabat.
Früher lag es in Wüsteneinsamkeit, heute berühren die Randbereiche eines Gewerbegebiets fast den kleinen Hügel des Schlößchens. Nur 3 km weiter liegt das Hammam as Sarah, ein Badehaus, auch omajadischen Ursprungs, an ehemals wasserreicher Stelle. Die Straße führt immer weiter nach Osten, trifft zusammen mit dem stark befahrenen "Highway", der von Amman kommt und uns erst mal nach Azraq bringt. In Azraq verzweigt die Straße entweder Richtung Iraq oder Richtung Saudi-Arabien. Da die Grenze zu ersterem geschlossen ist, haben wir sie für uns alleine. Doch keine Sorge, wir sind nicht auf dem Weg in den Iraq...
...
Westlich von Jerash, im grünen Hügelland Nordjordaniens, liegt die Kreuzfahrerfestung Qalaat al Rabad.
Über einen neuerrichteten Eisensteg betritt man die Burg quasi von hinten. Von den höchsten Mauern der Burg haben wir einen weiten Ausblick über den Ort Ajlun und die bewaldeten Hügel des Ajlun Nature Reserve. Die Festung ist gut erhalten, und es macht uns Spass, auch wegen der wenigen (nur arabischen) Touristen, alles ungestört zu inspizieren und entdecken. Das Innere ist erstaunlich professionell ausgestattet, starke Lichteffekte und Erläuterungstafeln (in arab./engl.) sind überall vorhanden. Einen einsamen Stellplatz für's Zelt für die kommende Nacht zu finden gestaltete sich schwierig, und so treiben uns nicht nur die Nebelschwaden am nächsten Morgen recht zügig Richtung Osten.
Wir verlassen das Hügelland auf kleinen Straßen Richtung Zarqa. Wir kommen schon kurz hinter Zarqa zum ersten Wüstenschlößchen der Omajjadenfürsten, dem Qasr al Hallabat.
Früher lag es in Wüsteneinsamkeit, heute berühren die Randbereiche eines Gewerbegebiets fast den kleinen Hügel des Schlößchens. Nur 3 km weiter liegt das Hammam as Sarah, ein Badehaus, auch omajadischen Ursprungs, an ehemals wasserreicher Stelle. Die Straße führt immer weiter nach Osten, trifft zusammen mit dem stark befahrenen "Highway", der von Amman kommt und uns erst mal nach Azraq bringt. In Azraq verzweigt die Straße entweder Richtung Iraq oder Richtung Saudi-Arabien. Da die Grenze zu ersterem geschlossen ist, haben wir sie für uns alleine. Doch keine Sorge, wir sind nicht auf dem Weg in den Iraq...
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