WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

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ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

Ich glaub Reisehunger ist dauerhaft schwer zu stillen...

Diesmal weiter im Westen... mal wieder über Piste
Ab nach Tai und immer noch erstaunt über die Abholzung von Urwaldriesen...

https://mb407.wordpress.com/2020/02/07/ ... rk-du-tai/
wer ich bin und mit was ich reise kann man am Besten hier erfahren:

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ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

endlich wieder an dr Küste, der Weg dahin war weit.

https://mb407.wordpress.com/2020/02/10/ ... beinkuste/
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marylin
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von marylin »

ultra hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 09:07

Ab nach Tai und immer noch erstaunt über die Abholzung von Urwaldriesen.
Ja, die Verbrechen der Weissen seit 200 Jahren sind schwer zu verstehen. Noch schwerer ist es , die "Erklärungen" derselben einzuordnen. Am EWnde denkt man, die örtlichen Regierungen sind schuld....
ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

Klingt jetzt als wenn heute alles ok ist... ich rede aber von den Stämmen die heute noch transportiert werden, im 21sten Jahrundert!

Naja, ich genieße ne auszeit, jetzt sogar so ähnlich wie im Urlaub...

https://mb407.wordpress.com/2020/02/13/ ... -umgebung/
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ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

manchmal frag ich mich "Paradies gefunden?"

https://mb407.wordpress.com/2020/02/14/ ... -paradies/

ich glaube schon, mit Video zum dabei fühlen...
was sagt ihr dazu? Paradies oder zu typisch?
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marylin
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von marylin »

Nun- NAchdem europa zu 95% ausgebeutet ist, hat auch der Kontinent Afrika das Recht (oder eben die Pflicht, laut Kolonisationsverträgen) seine Schätze auszubeuten. Keinesfalls kann es sein, daß ein Europäer hier das sucht und findet, was er zu HAuse längst verloren hat. 1965 gab es noch einen geschlossenen Tropenwald. Dann kamen die Europäer und meinten eben, Gartenstühle und Klopapier machen zu müssen. Du tust so, als wären die Länder dort quasi schuld. Du hast erwartungen einen unberührten Kontinent vorzufinden, und scheinst schockiert, daß es in Afrika genau wie in Europa zu geht.
ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

Ich kann dich verstehen und kann es ebenfalls nur verurteilen was damals geschehen ist, andere Zeiten.

Aber wir sind im 21.Jh und wenn man aus den Fehlern der Vergangenheit nicht lernt ist es immernoch ein Fehler so weiter zu machen, selbst mit dem Fingerzeig... der hat aber auch.
Das ist einfach Grundschuldenken.

Dazu noch die Überbevölkerung, Korruption und was nicht alles sonst hier schief läuft, darf ich anprangern, meine Meinung... nur weil der arme Afrikaner Jahrhunderte ausgebeutet wurde kann er sich jetzt nicht als Extrawurst sehen, das gleiche mit Juden und anderen ehemals verfolgten. Wir sollen eine Welt sein? dann müssen wir auch alle gleich behandeln. Sonst wird sich nie was ändern und Globalisierung ist nur ein beeindruckendes Wort. Aber eigentlich ist eh alles zu spät, also was soll's...



irgendwann zieht es den Reisenden weiter, Sassandra als nächster Stopp:

https://mb407.wordpress.com/2020/02/17/ ... t-highway/
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marylin
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von marylin »

Du verstehst nicht, um was es geht.
Findest Du denn beio uns alles so gut?
Braunkohletagebau im 22 Jahrhundert zB?
Warum prnagerst Du von uns abhängige Länder an???
Die können doch nicht machen was sie wollen!?
Deine Anprnagerungen sind zu 99% reine Vermutungen.
Vergleich doch mal 1 km Maut in Österreich für 60 cent- ist das nicht auch legalisierte Korruption?
Ist die Privatisierung grosser Bereiche des Staatswesens bei uns niocht auch Korruption?
Fehler immer nur bei Anderen zu suchen, ist sehr schlecht.
Du musst das schon ins Verhältnis setzen.
Du reist hier durch x Länder in völliger Freiheit, Du geniesst Anstrengungen vollkommen machtloser Staaten wie Naturparke (die beio uns schon lnage einem Industriegebiet zum Opfer gefallen wären) Und Du willst immer nur Deine Vporurteile bestätigt sehen.
Dann fahr schnell wieder heim!
Hier eine vollkommene Ordnung zu vermuten, und dort einen rechtsfreien Raum oder Staaten die funktionieren wier zu Hause zu erwarten, in dem Neger in Baströckchen Hula tanzen ist Grundschulverhalten!
Ein evangelikaler Pastor als Missionar wäre wohl ähnlich unterwegs.
Als Tourist soll man das ist akzeptieren.
Und nicht unbestätigte Vorurteile in jedes Land mitnehmen und suchen- und dann eben finden.
Afrika war und ist ja nicht unabhängig- Jeder weiss das man die Kolonisation in den letzten 30 Jahren intensiviert hat- aber eben durch Eropressung und durch "Verträge". Was passiert, wenn ein Land diese nicht akzeptiert, sieht man an Burkina Faso- dann werden halt IS Einheiten hingeschickt.
marylin
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von marylin »

Man muss auch wissen, dass die meisten afrik Staaten ohne nennenswerte Steuereinnahmen ihr Land am Laufen halten müssen.
Auch sollte man bedenken, daß alle "Zahlen" und Statistiken einer rein europ. Vermutungsquelle entspringen.
Ausser Du kennst EINEN Afvrikaner, der jemals in seinem Leben einen Fragebpogen a la "wieviele Kinder haben Sie" ausgefüllt hat.
Das, was Du da zu sehen glaubst, ist das Vorurteil seit Kaiser wilhelm.....
Genauso glaubt JEDER europäer, er könne "Afrika" "retten". Darum auch diese unzligen ONGs, die sich ein Wettrennen um das "Bedürfen" liefern, und letztlich nur ein Abhängigkeitsverhältnis erzeugen, von dem alleine SIE profitieren.
Aber vielleicht bekommst Du ja mal mehr als den "Turiblick" im Laufe Deiner Reise.
Sandlover
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von Sandlover »

Hallo marylin,

jeder Mensch und jedes Volk ist für sein Handeln selber verantwortlich. Man muss sich nicht ausbeuten lassen und man kann auch seine Sachen pflegen, dann hat man länger was davon. Man muss auch nicht das Geld in die eigene Tasche stecken, anstatt es dem Gemeinwohl zukommen zu lassen. Man muss auch keine Verträge unterschreiben, von denen man die unangenehmen Folgen absehen kann.

Das was Philipp erlebt (Korruption usw.) haben schon viele Reisende erlebt, die weltoffen sind und keinen Touriblick haben. Lies doch mal das Buch der Pistenkuh: Afrika - unterwegs auf dem schwarzen Kontinent https://pistenkuh.de/shop/afrika-unterw ... kontinent/. Dort liest du genau das Gleiche und das ist schon länger her. Aus eigener Erfahrung kenne ich das auch und der beschriebene Müll, der in manchen Ländern überall herumliegt, ist mir auch gut bekannt.

Von mir aus muss sich in Afrika auch nichts ändern oder entwickeln, nur die Schuld dafür bei den bösen Weißen zu suchen ist mir zu einfach.

Nachdem sich viele afrikanische Staaten von den Chinesen kaufen lassen haben (hätten diese Länder auch nicht tun müssen), glaube ich, dass sich in vielen Ländern eh bald Einiges schleichend ändern wird. Ich bin mal gespannt....

Dann hätte ich noch eine Anregung: Es nervt mich, wenn die Afrikaner immer als arme ausgebeutete Wesen, die nichts ändern können (also blöd sind) dargestellt werden. Die Afrikaner haben ihren eigenen Stil und wenn er für sie so passt, dann wird es schon gut sein. Die Folgen müssen sie dann aber auch selber ausbaden.

Viele Grüße
Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
Barbara4x4
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von Barbara4x4 »

Hallo Wolfgang,

Pistenkuh ist ein ganz schlechtes Beispiel. Die Herrschaften sind in bester neokolonialer Selbstherrlichkeit unterwegs, viel Raum zum Fremdschämen. Wenig Selbstreflektion, aber gerne Mission und Kritik. Kleines Beispiel: klagend Weinen, daß man in einem afrikanischen Land eine Woche auf die Visaverlängerung warten muß und die dann doch tatsächlich dort abholen muß, wo man sie beantragt hat. So was von rückständig. Die Meinung kann man natürlich haben. Ob es angemessen ist, sie öffentlich zu verkünden, wenn man selbst aus einem Land kommt, in dem eine Visaverlängerung nach Einreise überhaupt nicht mehr möglich ist und bei Beantragung vor der Einreise die Bearbeitung mehrere Monate dauert (laut AA) mag jeder selbst beurteilen. Die Einstellung den Bereisten gegenüber, nicht nur in Afrika, ist bei diesem Team nicht nur mir sehr unangenehm aufgefallen. Undankbare Gäste.

Die Handlungsmöglichkeiten eines Volkes haben viel mit der Vergangenheit zu tun, besonders, wenn Jahrhunderte die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen durch Menschenraub zerstört wurden. Ohne den Dreieckshandel wäre Europa nicht so fett geworden. Und Afrika stünde ganz anders da.

Viele Grüße
Barbara
sumoh
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von sumoh »

Wer sich ernsthaft für die Hintergründe der Zustände in Westafrika interessiert, dem empfehle ich den folgenden Artikel: https://www.spiked-online.com/2019/05/3 ... in-africa/

Es geht um den modernen Kolonialismus, der sich in den CFA-Ländern abgespielt hat und noch heute abspielt, auch wenn kürzlich Änderungen angekündigt wurden. Sehr interessant finde ich die Rolle Frankreichs in der Ermordung von Thomas Sankara!

Der Artikel ist lang, wer nicht so ganz flüssig ist mit Englisch, sollte Google-translate als Erweiterung installieren, dann kann man mit einem Klick die Seite (oder jede andere) in der Wunschsprache lesen. Deutsch/Englisch ist inzwischen sehr gut, wenn auch nicht perfekt.
TwinsWerner
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von TwinsWerner »

Kommentar Wolfgang:

Man muss sich nicht ausbeuten lassen und man kann auch seine Sachen pflegen, dann hat man länger was davon.


Aber sicher konnten die Einheimischen immer frei entscheiden. War doch vor 400 Jahren zur Zeit der Spanier in Mittelamerika so,
in Nordamerika während den Indianerkriegen, in Australien, Afrika...
Sobald die Leuchten der freien Welt auf ihren Raubzügen auftauchten, durfte man sich gerne ausbeuten lassen um anschliessend
befriedet und demokratisiert zu werden. Und die Ausbeutung hört nie auf. Und wer zur Hölle meint immer dass sie so wie wir werden sollen?


Beste Grüsse
Ernst
mehr von uns auf: http://www.asuhsworld.com
Lothar
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von Lothar »

Barbara4x4 hat geschrieben:
Di 18. Feb 2020, 08:35
Die Handlungsmöglichkeiten eines Volkes haben viel mit der Vergangenheit zu tun, besonders, wenn Jahrhunderte die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen durch Menschenraub zerstört wurden. Ohne den Dreieckshandel wäre Europa nicht so fett geworden. Und Afrika stünde ganz anders da.
Diese apodiktische Aussage ist und bleibt nichts weiter als deine persönliche Meinung,

Ich halte sie für nicht zutreffend, denn es gibt Regionen in Afrika, die nicht von Sklavenhändlern und Kolonialisten heimgesucht wurden, und die sich auch nicht entwickelt haben.

Der Sklavenhandel konnte auch nur entstehen, weil besser entwickelte/organisierte Kulturen auf die nur rudimentär entwickelten in Afrika stiessen.

Du magst eine starke emotionale Verbindung zu Afrika haben, aber das sollte nicht den Blick auf die Realität verwehren.
Afrika tickt anders als Europa, Asien etc. mit der Betonung „ANDERS“, also wertneutral.

Ich halte mich auch gerne in Afrika auf, und wenn ich die Wahl habe, trinke ich lieber mit einem Schwarzen ein Bier in der Kneipe als mit Weissen, insbesondere mit verklärten Entwicklungshelfern.

Dein vermeintliches Negativ-Beispiel „Visaverlängerung“ im Zusammenhang mit der „Pistenkuh“ überzeugt mich nun gar nicht. Wer so lange wie die „Pistenkuh“ in Afrika und vergleichbaren Regionen unterwegs ist, schafft dieses nicht, ohne den Menschen dort den nötigen Respekt und die Achtung entgegen zu bringen.
Barbara4x4 hat geschrieben:
Di 18. Feb 2020, 08:35
Undankbare Gäste.
Unsinn, man ist kein Gast, wenn man ein Land besucht. Gast ist man, wenn man eingeladen wird !
Ich bereise ein Land, halte mich an die dortigen Gepflogenheiten, respektieren die Menschen dort und bringe Devisen ins Land. Ich bin dankbar, wenn ich dort anständig behandelt werde und das besuchte Land sollte dankbar sein über die Devisen, die ich ins Land bringe.

Und noch etwas - wie überall gibt es auch in Afrika miese Typen, die anderen Menschen das Leben schwer machen und das muss auch in Reiseberichten beschrieben werden dürfen, aber das passt wohl nicht in deine Welt.

BG
Lothar
ultra
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Re: WELTREISE im selbstgebauten Expeditionsmobil

Beitrag von ultra »

test

jetzt schreibe ich das erneut und nur noch ungefähr zum dritten Male... musste mich immer erneut einloggen, dann war alles weg.

Ich erlaube mir meine Meinung ohne den Touriblick äußern zu dürfen. Habe immerhin schon 15Mponate in Marokko verbracht, 3 in Mauretanien und nun auf der zweiten Reise Westafrika auch schon der 8. Monat.
Weiterhin kann ich Vergleiche zu Europa nur als Lachhaft ansehen, da läuft noch viel mehr schief, ich weiß, deswegen bin ich auch Gegner dieser Gesellschaft und seit Jahren dort raus (Aussteiger, Selbstversorger etc.)

Auch finde ich es ebenfalls negativ, dass nun China und Indien am Drücker sind Afrika auszubeuten, deshalb aber unrechte Dinge zu akzeptieren ist Blödsinn. Fehler machen und zukünftig vermeiden kann jeder...

Aber gut, danke euch für die Beteiligung, zur Abwechslung mal wieder etwas kulinarischer Lesestoff.

https://mb407.wordpress.com/2020/02/18/ ... te-divore/
wer ich bin und mit was ich reise kann man am Besten hier erfahren:

reiseblogs-f43/weltreise-im-selbstgebau ... 55550.html
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