Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
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- Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wir verlassen das Resort und lassen Gas nachfüllen. Alles problemlos bis ich die Flaschen nachwiege. Völlig überfüllt! Bei einer kommt sogar Flüssiggas heraus.
Ich suche einen freien Platz und muß fast 4 kg Gas ablassen.
Der Lulu Supermarkt ist ein Paradies. Hier gibt es fast alles zu kaufen was wir in Afrika vermisst haben: Kuchen, Eis, Käse...der Kühlschrank ist proppenvoll.
Ab in die Berge. Leider ist es diesig und die Weitsicht schlecht. Wir besuchen einige Wadis.
Unser erster Eindruck: wie ist Marokko so schön.
Wir finden einen schönen Platz zum übernachten.
Einfach toll wieder frei zu stehen und die Stille zu genießen.
Am nächsten Morgen bekommen wir Besuch.
Wir fahren von den Bergen nach Salalah zum Coconut Beach.
Es ist die Flaniermeile der Einheimischen mit Auto.
Hier treffen wir auch andere Touristen und erhalten wichtige Infos über Visa und Parken.
Wir fahren ins Darbat Tal. Sehr touristisch, aber jetzt ist Ramadan und alles verwaist.
Jetzt im Februar ist es sehr trocken und es gibt auch keine Wasserfälle, dafür jede Menge Kamel.
Wir ziehen weiter auf Touristenpfaden.
Wir finden wieder einen schönen Platz zum Übernachten. Einfach toll überall ungestört stehen bleiben zu können.
Wir kommen nach Mirbat zum Einkaufen, die letzte größere Stadt.
Die eine Batterie, die in Lusaka nicht geladen wurde, nervt schon lange. Ich beschließe eine neue zu kaufen.
Die Qualität der alten gibt es nicht und so wird es eine aus Bangladesch.
Batterietausch ist eigentlich kein Thema. Aber ich werde an den Pfusch vom Elektriker aus Swakopmund erinnert.
Aus dem Kabelgewirr werde ich nicht schlau. Wir fahren zum Delfin Beach und ich bastele bis es dämmert ohne dass es funktioniert.
Dafür sehen wir im glitzernden Licht einige Delfine.
Am nächsten Morgen bin ich ausgeschlafen und nicht mehr genervt und bringe die Elektrik in Ordnung.
Hier am Strand soll man mit Delfinen baden können.
Wir erleben noch mehr....
Ich suche einen freien Platz und muß fast 4 kg Gas ablassen.
Der Lulu Supermarkt ist ein Paradies. Hier gibt es fast alles zu kaufen was wir in Afrika vermisst haben: Kuchen, Eis, Käse...der Kühlschrank ist proppenvoll.
Ab in die Berge. Leider ist es diesig und die Weitsicht schlecht. Wir besuchen einige Wadis.
Unser erster Eindruck: wie ist Marokko so schön.
Wir finden einen schönen Platz zum übernachten.
Einfach toll wieder frei zu stehen und die Stille zu genießen.
Am nächsten Morgen bekommen wir Besuch.
Wir fahren von den Bergen nach Salalah zum Coconut Beach.
Es ist die Flaniermeile der Einheimischen mit Auto.
Hier treffen wir auch andere Touristen und erhalten wichtige Infos über Visa und Parken.
Wir fahren ins Darbat Tal. Sehr touristisch, aber jetzt ist Ramadan und alles verwaist.
Jetzt im Februar ist es sehr trocken und es gibt auch keine Wasserfälle, dafür jede Menge Kamel.
Wir ziehen weiter auf Touristenpfaden.
Wir finden wieder einen schönen Platz zum Übernachten. Einfach toll überall ungestört stehen bleiben zu können.
Wir kommen nach Mirbat zum Einkaufen, die letzte größere Stadt.
Die eine Batterie, die in Lusaka nicht geladen wurde, nervt schon lange. Ich beschließe eine neue zu kaufen.
Die Qualität der alten gibt es nicht und so wird es eine aus Bangladesch.
Batterietausch ist eigentlich kein Thema. Aber ich werde an den Pfusch vom Elektriker aus Swakopmund erinnert.
Aus dem Kabelgewirr werde ich nicht schlau. Wir fahren zum Delfin Beach und ich bastele bis es dämmert ohne dass es funktioniert.
Dafür sehen wir im glitzernden Licht einige Delfine.
Am nächsten Morgen bin ich ausgeschlafen und nicht mehr genervt und bringe die Elektrik in Ordnung.
Hier am Strand soll man mit Delfinen baden können.
Wir erleben noch mehr....
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Gestern und heute morgen waren die Delfine weiter vom Strand entfernt. Aber jetzt sind sie ganz nah und schwimmen hin und her.
500m entfernt gibt es eine Wasserstelle. Kein Trinkwasser, aber gut zum waschen, duschen...
Es geht weiter die Küste entlang
Die Landschaft ist schön und wir kommen langsam voran.
Wir finden einen Platz unter Palmen.
Den Tag beschließen wir wie die Kamele - mit einem Schluck Wasser.
500m entfernt gibt es eine Wasserstelle. Kein Trinkwasser, aber gut zum waschen, duschen...
Es geht weiter die Küste entlang
Die Landschaft ist schön und wir kommen langsam voran.
Wir finden einen Platz unter Palmen.
Den Tag beschließen wir wie die Kamele - mit einem Schluck Wasser.
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martin1101
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Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
welch wunderbare Erinnerungen an 2020 werden wach
Wir wünschen Euch weiterhin eine wunderbare Reise.
Lisi & Martin
Wir wünschen Euch weiterhin eine wunderbare Reise.
Lisi & Martin
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
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Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wir fahren die Küste entlang zum nächsten Wadi.
Duschen und Wasser gibt es auch und wegen Ramadan sind wir alleine.
Wir kaufen ein und fahren zur Wüstenstrecke. Mehr Verkehr als man denkt wegen den Ölfeldern.
Nach 309 km haben wir genug von der Fahrerei und stellen uns in einer Ortschaft in den Park und warten bis Sonnenuntergang. Es ist weniger los als erwartet, aber wir können für 6 € recht gut essen. Am Ortrand nächtigen wir. Ist im Oman schon sehr einfach und sicher.
Unser nächstes Ziel ist die Wüste.
Duschen und Wasser gibt es auch und wegen Ramadan sind wir alleine.
Wir kaufen ein und fahren zur Wüstenstrecke. Mehr Verkehr als man denkt wegen den Ölfeldern.
Nach 309 km haben wir genug von der Fahrerei und stellen uns in einer Ortschaft in den Park und warten bis Sonnenuntergang. Es ist weniger los als erwartet, aber wir können für 6 € recht gut essen. Am Ortrand nächtigen wir. Ist im Oman schon sehr einfach und sicher.
Unser nächstes Ziel ist die Wüste.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wie meist hatten wir Türen, Fenster...offen gelassen, Stühle, Tisch draußen und wir haben gut geschlafen.
Jetzt ist alles nass von den Sitzen bis zu den Schlafsäcken.
95% Luftfeuchtigkeit im Auto. Und dies in einer trocken Sandwüste.
Eigentlich wollten wir nur zum Übernachten in nahe Dünen, aber Madame war es da zu laut. So sind wir ein ganzes Stück herumgefahren und suchen in den verwaschenen Spuren den Ausgang.
Auf der 4-spurigen Straße fahren wir nach Nizwa. Der Lulu-Supermarkt ist das Paradies. Hier gibt es alles was wir in Afrika vermisst haben.
Der Biker-Camping gehört einem reichen Motorradfahrer.
Er war schon 2x mit dem Motorrad in Deutschland. Als ich ihm Bilder von meinen Maschinen zeige, sind wir schnell auf einer Wellenlänge und er zeigt mir seine Schätze.
In Nizwa bin ich aus 3 Gründen: Visaverlängerung, Versicherung und Stellplatz.
Die Visaverlängerung geht nicht. Soll ich online machen. Aber die Seite funktioniert nicht. Schließlich werde ich zu Sanad geschickt, aber auch dort kein Internet.
So fahre ich erst mal zum Jebel Shams. Es geht sehr steil bergauf und oben ist alles eine Baustelle. Zerstörung der Natur wird als Fortschritt verkauft.
Es haut mich nicht um.
Wir übernachten hier oben und gehen ein wenig spazieren.
Am nächsten Tal fahren wir ins Wadi Nakhar.
Was für ein Traum!
An einem anderen Ort übernachten wir das 2. Mal und gehen den Canyon zu Fuß ab.
Hier hat man wieder völlig andere Eindrücke.
Wir fahren zurück nach Nizwa zur Polizei. Der Zirkus geht wieder von vorne los. Sanad braucht ein Papier von der Polizei, aber der Computer geht nicht.
Soll nach Muscat gehen.
Es gibt in Nizwa nur eine Versicherung für Ausländer. Diejenigen bei der ich in Salalah abgeschlossen habe.
Kurzum einmal Truck - immer Truck.
Ich treffe mich mit dem Stellplatz-Vermieter. Er hat eine Halle 100 km von Muscat entfernt in einem trocken Seitental.
Eigentlich hatten wir schon alles abgesprochen. Nun aber ist der Bulli doch größer...und teurer.
Ist er ein Geschäftsmann? Ein Schlitzohr? Abzocker?
Egal ich will nicht nach D fahren.
1000 € lasse ich mir das Parken kosten nach langen Verhandlungen. Er kennt natürlich auch die Preise in Dubai.
Nizwa ist eine Touri-Stadt. Die Attraktion ist der Markttag.
An einem Rondell werden Tiere im Kreis geführt, begutachtet und betascht.
Jetzt ist alles nass von den Sitzen bis zu den Schlafsäcken.
95% Luftfeuchtigkeit im Auto. Und dies in einer trocken Sandwüste.
Eigentlich wollten wir nur zum Übernachten in nahe Dünen, aber Madame war es da zu laut. So sind wir ein ganzes Stück herumgefahren und suchen in den verwaschenen Spuren den Ausgang.
Auf der 4-spurigen Straße fahren wir nach Nizwa. Der Lulu-Supermarkt ist das Paradies. Hier gibt es alles was wir in Afrika vermisst haben.
Der Biker-Camping gehört einem reichen Motorradfahrer.
Er war schon 2x mit dem Motorrad in Deutschland. Als ich ihm Bilder von meinen Maschinen zeige, sind wir schnell auf einer Wellenlänge und er zeigt mir seine Schätze.
In Nizwa bin ich aus 3 Gründen: Visaverlängerung, Versicherung und Stellplatz.
Die Visaverlängerung geht nicht. Soll ich online machen. Aber die Seite funktioniert nicht. Schließlich werde ich zu Sanad geschickt, aber auch dort kein Internet.
So fahre ich erst mal zum Jebel Shams. Es geht sehr steil bergauf und oben ist alles eine Baustelle. Zerstörung der Natur wird als Fortschritt verkauft.
Es haut mich nicht um.
Wir übernachten hier oben und gehen ein wenig spazieren.
Am nächsten Tal fahren wir ins Wadi Nakhar.
Was für ein Traum!
An einem anderen Ort übernachten wir das 2. Mal und gehen den Canyon zu Fuß ab.
Hier hat man wieder völlig andere Eindrücke.
Wir fahren zurück nach Nizwa zur Polizei. Der Zirkus geht wieder von vorne los. Sanad braucht ein Papier von der Polizei, aber der Computer geht nicht.
Soll nach Muscat gehen.
Es gibt in Nizwa nur eine Versicherung für Ausländer. Diejenigen bei der ich in Salalah abgeschlossen habe.
Kurzum einmal Truck - immer Truck.
Ich treffe mich mit dem Stellplatz-Vermieter. Er hat eine Halle 100 km von Muscat entfernt in einem trocken Seitental.
Eigentlich hatten wir schon alles abgesprochen. Nun aber ist der Bulli doch größer...und teurer.
Ist er ein Geschäftsmann? Ein Schlitzohr? Abzocker?
Egal ich will nicht nach D fahren.
1000 € lasse ich mir das Parken kosten nach langen Verhandlungen. Er kennt natürlich auch die Preise in Dubai.
Nizwa ist eine Touri-Stadt. Die Attraktion ist der Markttag.
An einem Rondell werden Tiere im Kreis geführt, begutachtet und betascht.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Ich muss "stückeln " weil die Wüstenschiff Seite immer wieder abstürzt. Urplötzlich kommt "einloggen".
Nizwa:
Es ist hier eben wie auf jedem Tourimarkt mit einer Ausnahme.
Unsere Fahrt geht jetzt über die Berge nach Muskat.
Die südlichen Straße ist geteert und langweilig.
Da es sehr windig ist fahren wir auf der teilweise sehr steilen und staubigen Piste noch ein Stück nach runter.
Die schöne Piste verläuft am Berghang mit knackigen Gefällen. Wegen den glatten Steinen blockieren manchmal im kleinsten Gang die Hinterräder.
Immer wieder sieht man Wadis.
Unten sehen wir eine Touristen Gruppe wandern. Im Oman kann man interessante Trekking Touen machen, die nicht immer einfach sind.
Nicht immer sind hier Touristen beliebt. An manchen Moscheen ist der Wasserhahn abgedreht, manche Dörfer sind gesperrt. Die "Rally-Touristen" sorgen für das Image.
Wir machen heute früh Feierabend.
Nizwa:
Es ist hier eben wie auf jedem Tourimarkt mit einer Ausnahme.
Unsere Fahrt geht jetzt über die Berge nach Muskat.
Die südlichen Straße ist geteert und langweilig.
Da es sehr windig ist fahren wir auf der teilweise sehr steilen und staubigen Piste noch ein Stück nach runter.
Die schöne Piste verläuft am Berghang mit knackigen Gefällen. Wegen den glatten Steinen blockieren manchmal im kleinsten Gang die Hinterräder.
Immer wieder sieht man Wadis.
Unten sehen wir eine Touristen Gruppe wandern. Im Oman kann man interessante Trekking Touen machen, die nicht immer einfach sind.
Nicht immer sind hier Touristen beliebt. An manchen Moscheen ist der Wasserhahn abgedreht, manche Dörfer sind gesperrt. Die "Rally-Touristen" sorgen für das Image.
Wir machen heute früh Feierabend.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Am nächsten Morgen erreichen wir bald die Teerstrasse, die durch ein schönes Wadi führt. Danach auf die Autobahn nach Muscat (eigentlich Seeb) nahe am Flughafen.
Hier gibt es am Strand kostenlose Duschen und Toiletten.
Abends kommen die Einheimischen zum Strand, warten auf den Sonnenuntergang um zu essen.
Es ist die Hölle los.
Wir schauen uns das an, gehen spazieren und suchen uns einen ruhigen Schlafplatz im nahen Wohnviertel.
Am nächsten Tag wollen wir das Visum verlängern. Wir fahren zum nahegelegenen Sanad Büro, das laut Internet offen ist. Wegen Baustellen müssen wir einen Umweg machen, der hier locker 30 km bedeutet. Und es gibt viele Baustellen. Ein Polizist bringt uns zum Sanad Büro, das geschlossen ist.
Wir sollen zum Flughafen. Wie dies klappt habe ich unter "Oman Visum" beschrieben.
Wir haben 30 Tage weiteren Aufenthalt was bedeutet das wir bald nach Hause müssen.
Wir buchen einen Flug nach D und zurück mit Turkish Airline um die Golfstaaten zu vermeiden.
Wieder an den Strand. Heute warten auch wir auf den Sonnenuntergang.
Nicht preiswert, aber geschmacklich, optisch und was die Auswahl betrifft spitze.
Leider haben wir beim Essen nicht aufhören können und mit vollem Bauch schläft es sich schlecht.
Wir besuchen die Sultan Quaboos Moschee.
Einfach beeindruckend. Das ganze Areal kann man schlecht fotografieren.
Wir verbringen einige Tage in Muscat ohne auch nur die Hälfte gesehen zu haben.
Tags sind die Rastplätze oft leer, aber abends sind sie ein Treffpunkt und proppenvoll.
In den restlichen 3,5 Wochen wollen wir einen Rundkurs von etwa 1.000 km machen.
Da es viele schöne, einsame Strände gibt und Madam mehr Zeit im Wasser verbringt als ein Fisch, wird die Zeit knapp.
Hier gibt es am Strand kostenlose Duschen und Toiletten.
Abends kommen die Einheimischen zum Strand, warten auf den Sonnenuntergang um zu essen.
Es ist die Hölle los.
Wir schauen uns das an, gehen spazieren und suchen uns einen ruhigen Schlafplatz im nahen Wohnviertel.
Am nächsten Tag wollen wir das Visum verlängern. Wir fahren zum nahegelegenen Sanad Büro, das laut Internet offen ist. Wegen Baustellen müssen wir einen Umweg machen, der hier locker 30 km bedeutet. Und es gibt viele Baustellen. Ein Polizist bringt uns zum Sanad Büro, das geschlossen ist.
Wir sollen zum Flughafen. Wie dies klappt habe ich unter "Oman Visum" beschrieben.
Wir haben 30 Tage weiteren Aufenthalt was bedeutet das wir bald nach Hause müssen.
Wir buchen einen Flug nach D und zurück mit Turkish Airline um die Golfstaaten zu vermeiden.
Wieder an den Strand. Heute warten auch wir auf den Sonnenuntergang.
Nicht preiswert, aber geschmacklich, optisch und was die Auswahl betrifft spitze.
Leider haben wir beim Essen nicht aufhören können und mit vollem Bauch schläft es sich schlecht.
Wir besuchen die Sultan Quaboos Moschee.
Einfach beeindruckend. Das ganze Areal kann man schlecht fotografieren.
Wir verbringen einige Tage in Muscat ohne auch nur die Hälfte gesehen zu haben.
Tags sind die Rastplätze oft leer, aber abends sind sie ein Treffpunkt und proppenvoll.
In den restlichen 3,5 Wochen wollen wir einen Rundkurs von etwa 1.000 km machen.
Da es viele schöne, einsame Strände gibt und Madam mehr Zeit im Wasser verbringt als ein Fisch, wird die Zeit knapp.
-
Rockatanski
- Beiträge: 154
- Registriert: Sa 2. Jul 2022, 16:32
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Sehr schöner Bericht! Danke!
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wir fahren von Muscat in den Südosten. Strände, Wadis und Bergpisten sind unser Ziel.
Zunächst schauen wir uns die Halle an, in der der Bulli den Sommerurlaub verbringt.
Die Halle ist perfekt. Ibrahim erklärt mir noch mal den Preis. Im Oman/VAE sind die Abstellmöglichkeiten und Preise eben anders als in Afrika. Ich könnte bei ihm auch auf seinem Grundstück parken, aber bei Temperaturen von knapp 50°.
So bezahle ich lieber 1.000€.
Wir fahren frei Schnauze ohne die Namen der Wadis oder der Orte zu kennen. Einfach genießen.
Daher nur etliche Bilder ohne Kommentare.
Diese Bilderreihe könnte ich lange fortführen.
Eine Besonderheit nimmt das Wadi Shams ein, da es nur zu Fuß begangen werden kann.
Es ist das touristische, aber auch eines der Schönsten.
Man kann das Wadi je nach Blickwinkel sehen:
Die Natur wurde mit Beton verschönert, die Geräusche der 2Takt Wasserpumpen durchdringen die Stille und es riecht nach frischem Benzin...
Oder nach der letzten Flut wurden die Steinwälle durch Betonmauern ersetzt und da die alten Kanäle zerstört wurden arbeiten jetzt Pumpen.
Jedenfalls sind wir nach einem Kilometer alleine in der Schlucht und sie ist wunderschön.
Am Ende der Schlucht gibt es ein finales Badebecken von dem man eine Höhle mit Wasserbecken erreichen kann.
Teils muss man schwimmen, teils über Steine laufen.
Da wir keine Badeschuhe dabei haben, erreichen wir die Höhle nicht.
Trotzdem ein tolles Erlebnis.
In Sur gibt es tolle Strassenlaternen.
Zunächst schauen wir uns die Halle an, in der der Bulli den Sommerurlaub verbringt.
Die Halle ist perfekt. Ibrahim erklärt mir noch mal den Preis. Im Oman/VAE sind die Abstellmöglichkeiten und Preise eben anders als in Afrika. Ich könnte bei ihm auch auf seinem Grundstück parken, aber bei Temperaturen von knapp 50°.
So bezahle ich lieber 1.000€.
Wir fahren frei Schnauze ohne die Namen der Wadis oder der Orte zu kennen. Einfach genießen.
Daher nur etliche Bilder ohne Kommentare.
Diese Bilderreihe könnte ich lange fortführen.
Eine Besonderheit nimmt das Wadi Shams ein, da es nur zu Fuß begangen werden kann.
Es ist das touristische, aber auch eines der Schönsten.
Man kann das Wadi je nach Blickwinkel sehen:
Die Natur wurde mit Beton verschönert, die Geräusche der 2Takt Wasserpumpen durchdringen die Stille und es riecht nach frischem Benzin...
Oder nach der letzten Flut wurden die Steinwälle durch Betonmauern ersetzt und da die alten Kanäle zerstört wurden arbeiten jetzt Pumpen.
Jedenfalls sind wir nach einem Kilometer alleine in der Schlucht und sie ist wunderschön.
Am Ende der Schlucht gibt es ein finales Badebecken von dem man eine Höhle mit Wasserbecken erreichen kann.
Teils muss man schwimmen, teils über Steine laufen.
Da wir keine Badeschuhe dabei haben, erreichen wir die Höhle nicht.
Trotzdem ein tolles Erlebnis.
In Sur gibt es tolle Strassenlaternen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Es ist heiß. In der Morgenfrische sind es 28° und tagsüber knapp 40°. Der Kühlschrank läuft fast immer und die Batterien sind fast leer.
Ein Franzose aus Dubai bringt uns Eisbeutel und wir kühlen wie zu Omas Zeiten.
Wir sehen eine Eisfabrik. Genau das brauchen wir. Keiner spricht englisch. Wir bekommen 25 kg Eis in einem Sack.
Bald merken wir, daß er undicht ist. Wir verteilen das Eis in Töpfe und Schüsseln und haben eine Klimaanlage.
Während ich mich um den Bulli kümmere und meine Wunden versorge, höre ich von unten Schreie.
Die Servolenkung wurde in Lusaka abgedichtet und schwitzt jetzt, aber kein merklicher Flüssigkeitsverlust.
Auf den ersten Blick ist der Oman sehr sauber. Alles wird aber durch eine aufwändige Müllabfuhr erreicht. Wo diese nicht hinkommt sieht es anders aus.
So habe ich an einem schönen Platz den Müll eingesammelt und ein Feuer gemacht. Eine leere Gasflasche war auch dabei....Die Explosion war größer als erwartet.
Der brennende heiße Kunststoff hat sich tief in die Haut und das Gedächtnis eingebrannt.
Unten ist Madame von fliegenden Fischen umzingelt. Und welche Frau freut sich nicht umschwärmt zu sein.
Wir verlassen die Küste.
Recht aufdringlich werden wir von einem PKW zum Anhalten aufgefordert. Nach einer Zeit halten wir eben an.
Es folgt eine Einladung.
Die Frauen sind in einer Ecke und dürfen nicht fotografiert werden.
Öfters erhalten wir Einladungen, die schwer abzulehnen sind.
Dabei geht es nicht nur um Gastfreundschaft, sondern man will den ausländischen Gast auch präsentieren und Lob erhalten.
Angenehmer sind die freundlichen Menschen, die an uns interessiert sind und uns Kleinigkeiten schenken.
Wir fahren zum Wadi Calid. Es soll das Schönste sein.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Das Wadi Bani Chalid ist vor allem überlaufen mit allen Auswirkungen. Von hohen Preisen bis zu Kindern, die mit Steinen auf die wenigen Tiere werfen.
Wir gehen nicht bis an Ende, sondern hauen nach 1 Std. ab in die 36 km entfernte Wahiba Sands Wüste.
Leider sind die schönsten Dünen von Touranbietern besetzt. Wir suchen uns einen ruhigen Platz in der Ebene.
Wir verlassen die Ebene um uns eine weniger touristische
Stelle zu suchen.
Bei einer Pause bekommen wir Besuch. Ziegen gibt es im Oman überall.
Wer vorher gefüttert hat brauche ich nicht zu sagen.
Ca. 25 km nördlich fahren wir wieder in die Wüste.
Das gleiche Bild: Touranbieter ohne Ende und ohne Touristen.
Wir begeben uns tief in die Wüste, um einen guten Platz zu finden. Leider gibt es hier keine schönen Dünen.
In der Nacht hatten wir Gewitter und Starkregen ohne Ende. Zum Glück standen wir etwas erhöht. Bäche rundherum.
Nach 2 Tagen scheint die Sonne und wir brechen zu einer Rundfahrt in die Berge auf. Oman besteht eigentlich aus Wüsten, Bergen und Wadis. Die Teerstrasse ist gut, aber sie verläuft im Wadi. Zum Glück regnet es nicht, aber es ist stark bewölkt.
Wir beschließen nur noch Hauptstraßen zu fahren. So wollen wir wieder nach Nizwa und um die Berge herum nach Muscat.
Überall führen die Wadis Wasser, die Leute sitzen am Fluss und relaxen, die Kinder toben im seltenem Nass.
Auf den Straßen sehen wir wahre Künstler.
Nizwa: wieder im Paradies (Lulu) eingekauft, über den Markt geschleudert...
Wir parken kostenlos direkt vor der Stadtmauer nahe am Toilettenhäuschen.
Die Nacht hat es wieder stark geregnet.
Wir gehen nicht bis an Ende, sondern hauen nach 1 Std. ab in die 36 km entfernte Wahiba Sands Wüste.
Leider sind die schönsten Dünen von Touranbietern besetzt. Wir suchen uns einen ruhigen Platz in der Ebene.
Wir verlassen die Ebene um uns eine weniger touristische
Stelle zu suchen.
Bei einer Pause bekommen wir Besuch. Ziegen gibt es im Oman überall.
Wer vorher gefüttert hat brauche ich nicht zu sagen.
Ca. 25 km nördlich fahren wir wieder in die Wüste.
Das gleiche Bild: Touranbieter ohne Ende und ohne Touristen.
Wir begeben uns tief in die Wüste, um einen guten Platz zu finden. Leider gibt es hier keine schönen Dünen.
In der Nacht hatten wir Gewitter und Starkregen ohne Ende. Zum Glück standen wir etwas erhöht. Bäche rundherum.
Nach 2 Tagen scheint die Sonne und wir brechen zu einer Rundfahrt in die Berge auf. Oman besteht eigentlich aus Wüsten, Bergen und Wadis. Die Teerstrasse ist gut, aber sie verläuft im Wadi. Zum Glück regnet es nicht, aber es ist stark bewölkt.
Wir beschließen nur noch Hauptstraßen zu fahren. So wollen wir wieder nach Nizwa und um die Berge herum nach Muscat.
Überall führen die Wadis Wasser, die Leute sitzen am Fluss und relaxen, die Kinder toben im seltenem Nass.
Auf den Straßen sehen wir wahre Künstler.
Nizwa: wieder im Paradies (Lulu) eingekauft, über den Markt geschleudert...
Wir parken kostenlos direkt vor der Stadtmauer nahe am Toilettenhäuschen.
Die Nacht hat es wieder stark geregnet.
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Vielen Dank für den tollen Reisebericht. Ich habe den Oman auch bereist mit einem gemieteten LC.
Vieles wiedererkannt
Grüße aus Bad Wimpfen
Wolfgang
Vieles wiedererkannt
Grüße aus Bad Wimpfen
Wolfgang
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Ich wünsche schöne Osterfeiertage im Oman und herzlichen Dank für den schönen Reisebericht. Besonders die Bade-Bilder mit den Delfinen sind toll.
Bekommt man richtig Reiselust.
Viele Grüße
Mia
Bekommt man richtig Reiselust.
Viele Grüße
Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wir verlassen Nizwa Richtung Westen. Im Rückspiegel sehe ich schwarze Wolken. An der ersten Furt nach Norden:
Das kennen wir schon. Nach einiger Zeit geht das Wasser zurück. Wir frühstücken langsam und schauen zu wie sich die ersten durch das Wasser trauen.
Ein Einheimischer schaut kurz vorbei fragt woher wir kommen und schenkt uns Süßigkeiten.
Die ersten PKW fahren durch und wir sind auch dran. Später erfahre ich von Ibrahim, mit dem ich inzwischen ein fast freundschaftliches Verhältnis habe, daß der große Platz in Nizwa auf dem wir übernachtet haben, geräumt wurde und 30 cm unter Wasser stand.
Bei uns scheint die Sonne und wir wollen zu den Bienenstockgräbern, die ca. 2.500 v.Chr. gebaut wurden.
Ich hatte mir etwas mehr versprochen, aber der Spaziergang war schön.
Laut Landkarte geht es um die Berge, aber wir kommen richtig in die Berge rein. Es gibt tolle Abzweigungen aber bei unsicherer Wetterlage fahren wir keine Pisten.
Es trübt sich ein. Kaum haben wir einen Nachplatz am wasserlosen Wadi gefunden, beginnt der Regen.
Starkregen, Windböen... Madame befürchtet, dass der Bulli in den Fluss kippen könnte... Zum Glück haben wir ein Hochdach.
Jetzt wird jedem klar warum man in einem Wadi nicht nächtigen soll.
Kein Wasser, alles friedlich. Wir lassen uns Zeit.
Alles geht locker, ab und zu mal ein paar Steine auf der Straße.
Die Steine/Kies auf der Straße nehmen zu.
Ich gehe das Geröll ab und finde einen Weg. Kein Problem für den Bulli.
Bald sieht es anders aus.
Der Toyota am anderen Ende traut sich nicht. Ich gehe 2x das Geröll ab, um nach einer geeigneten Spur zu suchen.
Einheimischen helfen mir die fussballgrossen Steine wegzuräumen.
Sperren rein und ab.
Müssen wir umdrehen oder geht es weiter?
Das kennen wir schon. Nach einiger Zeit geht das Wasser zurück. Wir frühstücken langsam und schauen zu wie sich die ersten durch das Wasser trauen.
Ein Einheimischer schaut kurz vorbei fragt woher wir kommen und schenkt uns Süßigkeiten.
Die ersten PKW fahren durch und wir sind auch dran. Später erfahre ich von Ibrahim, mit dem ich inzwischen ein fast freundschaftliches Verhältnis habe, daß der große Platz in Nizwa auf dem wir übernachtet haben, geräumt wurde und 30 cm unter Wasser stand.
Bei uns scheint die Sonne und wir wollen zu den Bienenstockgräbern, die ca. 2.500 v.Chr. gebaut wurden.
Ich hatte mir etwas mehr versprochen, aber der Spaziergang war schön.
Laut Landkarte geht es um die Berge, aber wir kommen richtig in die Berge rein. Es gibt tolle Abzweigungen aber bei unsicherer Wetterlage fahren wir keine Pisten.
Es trübt sich ein. Kaum haben wir einen Nachplatz am wasserlosen Wadi gefunden, beginnt der Regen.
Starkregen, Windböen... Madame befürchtet, dass der Bulli in den Fluss kippen könnte... Zum Glück haben wir ein Hochdach.
Jetzt wird jedem klar warum man in einem Wadi nicht nächtigen soll.
Kein Wasser, alles friedlich. Wir lassen uns Zeit.
Alles geht locker, ab und zu mal ein paar Steine auf der Straße.
Die Steine/Kies auf der Straße nehmen zu.
Ich gehe das Geröll ab und finde einen Weg. Kein Problem für den Bulli.
Bald sieht es anders aus.
Der Toyota am anderen Ende traut sich nicht. Ich gehe 2x das Geröll ab, um nach einer geeigneten Spur zu suchen.
Einheimischen helfen mir die fussballgrossen Steine wegzuräumen.
Sperren rein und ab.
Müssen wir umdrehen oder geht es weiter?
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Es geht steil den Berg hinauf. Inzwischen wird uns bewußt, daß wir seit vielen Stunden kein Auto gesehen haben. Dies ist kein gutes Zeichen.
Unser Hauptproblem ist dass in wenigen Tagen unser Flieger geht. Daß wir evtl. zurück müssen realisieren wir urplötzlich.
Bald wird das Tal breiter und es gibt zwar noch mehrere Wasserdurchfahrten, aber nur eine ist schwierig.
Uns steht nicht mehr der Sinn nach fotografieren - wir wollen nur noch weg.
Kurz vor der Autobahn übernachten wir auf einer Anhöhe und wollen am nächsten Tag nach Muscat.
Aber so einfach ist das nicht. In Barka ist die Autobahn gesperrt, eine Umleitung ist nicht beschildert.
Nach einigen Stunden erreichen wir den Strandplatz in Flughafennähe, wo wir schon einmal waren. Die Zufahrt stand auch unter Wasser, aber wir haben einen Zugang gefunden.
Haben wir vor 4 Wochen nur ab und zu ein Flugzeug gesehen, so ist jetzt reger Betrieb. Unser Flug nach Deutschland und zurück wäre jetzt knapp 5x so teuer.
Wir haben noch einen Tag Zeit.
Ibrahim hat uns zum Grillen eingeladen. Wir verbringen noch einen schönen Abend mit ihm und haben ein gutes Gefühl für unseren Stellplatz.
Ibrahim ist ein sehr netter, feinfühliger Mensch mit dem eine kleine Freundschaft entstanden ist. Ich war bei ihm in Nizwa bei seiner Familie eingeladen.
Unser Flieger geht erst abends und so haben wir einen ganzen Tag Zeit, um das Auto fit zu machen.
Wir verabschieden uns am Flughafen mit gegenseitigen Geschenken (wie im Oman üblich).
Wir sind früh dran, weil das Flugzeug wohl voll ist.
Es ist bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Wir fliegen über die Arabische Sandwüste und Ägypten. Deshalb hat der Flug 2 Stunden Verspätung und wir verpassen unseren Anschlußflug. Aber es ist alles auf den nächsten Flug schon umgebucht.
Wir bekommen noch eine kostenlose Mahlzeit.
In Deutschland werden wir mit der Realität konfrontiert.
Das Gepäck ist nicht da und für die 120 km vom Flughafen Ffm bis in die Rhön brauche ich über 5 Stunden.
Ein Freund fragt; zu Fuß?
Nein mit der Deutschen Bahn
Rückblick:
Es war doch eine besondere Fahrt. Ein Reisebericht ist niemals objektiv, sondern hängt von vielen Dingen wie Erfahrungen, Wetter, persönlichem Wohlbefinden...ab.
Während man im südlichen Afrika eher ein "europäisches" Afrika vorfindet so ändert sich alles spätestens in Malawi.
Die schlechten Straßen, die oft spärlich gefüllten Supermärkte, die oft überteuerten Campings (wenn man den Zustand berücksichtigt).
Wildes Campen ist nur selten möglich ohne Belästigung. Malawi war für mich mit den vielen Schlaglöchern und steinewerfenden Kindern kein angenehmes Land.
Ab Tansania habe ich mich bei den freundlichen und fröhlichen Menschen sehr wohlgefühlt. Der Mangel an Brot, Käse, Joghurt...wurde durch die günstigen und leckeren Früchte ausgeglichen.
Im Westen von Tansania konnten wir auch gut wild campen.
Im extrem sauberen Ruanda mit unendlich vielen Kurven hatten wir leider oft Regen. Aber es war trotzdem schön.
Uganda hat mich mit den freundlichen Menschen, der schönen Natur und auch den vielen Tieren, die wir ohne NP gesehen haben, am meisten überrascht. Leider sind wir wegen den Wahlen und möglichen Unruhen geflüchtet.
Die Grenzstadt in Kenia war schlimm (Polizisten, Leute...).
Auch sonst wurden wir aggressiv belästigt durch zB "aufs Auto schlagen". Da hilft nur flüchten.
Weiter im Osten waren die Menschen freundlich und problemlos. Die extrem hohen Gebühren für die NP's haben wir nicht bezahlt.
Im Nachhinein hätte ich doch manchen NP besuchen sollen.
Die Strände südlich von Mombasa sind sehr schön im Gegensatz zur versifften Stadt.
Überrascht hat mich Nairobi. Eine moderne saubere Metropole mit netten hilfsbereiten Menschen.
Mit "Uber" sind wir sicher bei Tag und Nacht angekommen.
Im Oman der Kulturschock: Freundlichkeit statt Fröhlichkeit, Geschenke statt betteln, Einkaufsparadies statt Mangel, problemloses Wildcampen statt Belästigung, Wüstenklima statt Tropen....
Ernst mit dem Sprinter hat im Oman neue Federn bekommen.
In Kuwait hat er die "Böller" aus dem Iran hautnah miterleben dürfen und hat sich in die Türkei rechtzeitig gerettet.
Wir haben von dem Konflikt überhaupt nichts gemerkt.
So werden wir im Herbst unsere Reise mit dem Ziel Deutschland fortsetzen.
Ca. 18.000 € hat uns die Reise gekostet incl. parken in Lusaka, Verschiffung, Flüge, Visa.....
Fazit in 3 Worten: ICH LIEBE AFRIKA
Unser Hauptproblem ist dass in wenigen Tagen unser Flieger geht. Daß wir evtl. zurück müssen realisieren wir urplötzlich.
Bald wird das Tal breiter und es gibt zwar noch mehrere Wasserdurchfahrten, aber nur eine ist schwierig.
Uns steht nicht mehr der Sinn nach fotografieren - wir wollen nur noch weg.
Kurz vor der Autobahn übernachten wir auf einer Anhöhe und wollen am nächsten Tag nach Muscat.
Aber so einfach ist das nicht. In Barka ist die Autobahn gesperrt, eine Umleitung ist nicht beschildert.
Nach einigen Stunden erreichen wir den Strandplatz in Flughafennähe, wo wir schon einmal waren. Die Zufahrt stand auch unter Wasser, aber wir haben einen Zugang gefunden.
Haben wir vor 4 Wochen nur ab und zu ein Flugzeug gesehen, so ist jetzt reger Betrieb. Unser Flug nach Deutschland und zurück wäre jetzt knapp 5x so teuer.
Wir haben noch einen Tag Zeit.
Ibrahim hat uns zum Grillen eingeladen. Wir verbringen noch einen schönen Abend mit ihm und haben ein gutes Gefühl für unseren Stellplatz.
Ibrahim ist ein sehr netter, feinfühliger Mensch mit dem eine kleine Freundschaft entstanden ist. Ich war bei ihm in Nizwa bei seiner Familie eingeladen.
Unser Flieger geht erst abends und so haben wir einen ganzen Tag Zeit, um das Auto fit zu machen.
Wir verabschieden uns am Flughafen mit gegenseitigen Geschenken (wie im Oman üblich).
Wir sind früh dran, weil das Flugzeug wohl voll ist.
Es ist bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Wir fliegen über die Arabische Sandwüste und Ägypten. Deshalb hat der Flug 2 Stunden Verspätung und wir verpassen unseren Anschlußflug. Aber es ist alles auf den nächsten Flug schon umgebucht.
Wir bekommen noch eine kostenlose Mahlzeit.
In Deutschland werden wir mit der Realität konfrontiert.
Das Gepäck ist nicht da und für die 120 km vom Flughafen Ffm bis in die Rhön brauche ich über 5 Stunden.
Ein Freund fragt; zu Fuß?
Nein mit der Deutschen Bahn
Rückblick:
Es war doch eine besondere Fahrt. Ein Reisebericht ist niemals objektiv, sondern hängt von vielen Dingen wie Erfahrungen, Wetter, persönlichem Wohlbefinden...ab.
Während man im südlichen Afrika eher ein "europäisches" Afrika vorfindet so ändert sich alles spätestens in Malawi.
Die schlechten Straßen, die oft spärlich gefüllten Supermärkte, die oft überteuerten Campings (wenn man den Zustand berücksichtigt).
Wildes Campen ist nur selten möglich ohne Belästigung. Malawi war für mich mit den vielen Schlaglöchern und steinewerfenden Kindern kein angenehmes Land.
Ab Tansania habe ich mich bei den freundlichen und fröhlichen Menschen sehr wohlgefühlt. Der Mangel an Brot, Käse, Joghurt...wurde durch die günstigen und leckeren Früchte ausgeglichen.
Im Westen von Tansania konnten wir auch gut wild campen.
Im extrem sauberen Ruanda mit unendlich vielen Kurven hatten wir leider oft Regen. Aber es war trotzdem schön.
Uganda hat mich mit den freundlichen Menschen, der schönen Natur und auch den vielen Tieren, die wir ohne NP gesehen haben, am meisten überrascht. Leider sind wir wegen den Wahlen und möglichen Unruhen geflüchtet.
Die Grenzstadt in Kenia war schlimm (Polizisten, Leute...).
Auch sonst wurden wir aggressiv belästigt durch zB "aufs Auto schlagen". Da hilft nur flüchten.
Weiter im Osten waren die Menschen freundlich und problemlos. Die extrem hohen Gebühren für die NP's haben wir nicht bezahlt.
Im Nachhinein hätte ich doch manchen NP besuchen sollen.
Die Strände südlich von Mombasa sind sehr schön im Gegensatz zur versifften Stadt.
Überrascht hat mich Nairobi. Eine moderne saubere Metropole mit netten hilfsbereiten Menschen.
Mit "Uber" sind wir sicher bei Tag und Nacht angekommen.
Im Oman der Kulturschock: Freundlichkeit statt Fröhlichkeit, Geschenke statt betteln, Einkaufsparadies statt Mangel, problemloses Wildcampen statt Belästigung, Wüstenklima statt Tropen....
Ernst mit dem Sprinter hat im Oman neue Federn bekommen.
In Kuwait hat er die "Böller" aus dem Iran hautnah miterleben dürfen und hat sich in die Türkei rechtzeitig gerettet.
Wir haben von dem Konflikt überhaupt nichts gemerkt.
So werden wir im Herbst unsere Reise mit dem Ziel Deutschland fortsetzen.
Ca. 18.000 € hat uns die Reise gekostet incl. parken in Lusaka, Verschiffung, Flüge, Visa.....
Fazit in 3 Worten: ICH LIEBE AFRIKA





