Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Alles zu Technik und Tools.

Moderator: Moderatoren

Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2757
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo lichtbildfreunde,
ich plane, für die nächste reise vollständig auf digitales fotografieren umzusteigen (digitale SLR mit wechseloptiken).
zugegeben, ganz neu und unausgereift ist die technik nicht mehr , aber mittlerweile dürfte es doch schon eine ganze menge erfahrungen von euch wüstenreisenden über die erschwerten bedingungen für diese sensiblere technik geben:
komplettausfälle, probleme mit speicherchip (cf/sd o.ä.), akku, stromversorgung und akkuwiederaufladung, staub auf der ccd, u.s.w.

ich bin gespannt auf eure antworten, freue mich über warnungen und empfehlungen zu allen bereichen der DIGITALEN FOTOGRAFIE

uwe
pieter
Beiträge: 2
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 18:39
Wohnort: Lisboa

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von pieter »

Halo Uwe,

Bin letztes Jahr mit einen Nikon D70 ein bischen in der Wueste rumgefahren. Habe keine problemen gehabt (beim Sandsturm habe ich es allerdings nicht benutzt!).

Ein bekanntes Problem mit digicams ist Staub auf den Sensor. Also nicht im staubigen Bedingungen die Linse wechseln.

Pieter
Markus
Beiträge: 434
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 17:52
Wohnort: Rhein-Main
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Markus »

Hallo Uwe,

nettes Thema. Hatte mich vor Kurzem damit auch intensiv befasst - weniger auf die direkte Wüstentauglichkeit, mehr bezogen auf SLR. Bei den Spiegelreflex mit einem allgemein recht kräftigen Motor für die Autofocus-Objective, habe ich noch nicht explizit von Staub- und Sandproblemen gehört. Die Empfindlichkeit bezüglich Sand ist hier wohl nicht viel größer als bei den analogen Autofokus-SLR.
Bei den kleinen Digis sieht das aber schon anders aus! Hier werden die Linsen ineinander verschachtelt damit sie eingefahren in die schmalen Gehäuse passen. Hier habe ich in Foren schon einige Problemberichte gelesen, wo die Ausfuhr des Objektivs verweigert wurde, bis es der Kundenservice komplett auseinander genommen hat. Das fällt übrigens nicht unter die Garantieleistung also kann man sich vorstellen was das kostet.

Grüße,
Markus
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Alexander »

Hallo Uwe,

ich hatte auch schon an den Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera gedacht. Was mich allerdings immer noch davon abhält ist die Tatsache, daß ich gerne Dias mache um sie dann mit voller Größe an die Wand zu werfen. Mit digitalen Bildern geht das nur am PC oder am Fernseher. Für mein zweites Hobby wäre es allerdings von Vorteil. Bei der Astrofotographie weiß man gleich danach, ob das Foto etwas geworden ist. :wink:
Erfahrungen diesbezüglich würden mich also auch sehr interessieren.

Viele Grüsse
Alex
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
pieter
Beiträge: 2
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 18:39
Wohnort: Lisboa

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von pieter »

Die Sache mit Staub auf der Sensor ist gerade bei Kameras mit Wechselobjektive ein bekanntes Problem. Schau mahl auf ein fotografie website wie www.dpreview.com nach. Es ist auch durchaus von den Herstellern anerkannt die raten die Wechsel schnell und im moeglichst Staubfreien Umgbung vor zu nehmen.

Pieter
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2757
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo,

@pieter: danke für den link, werde sie mir gleichmal ansehen.

@alex: wieso nur bildschirm oder tv?
es gibt schon für 600 euro beamer, mit denen du das bild in riesengross ansehen kannst. wenn die auflösung der kamera mitmacht (ab etwa 6mio.pixel), dann sicher grösser als mit deinem bisherigen diaprojektor !
weil die beamer bisher zu teuer (oder qualitativ mir nicht gut genug waren), hatte ich aus genau deinem grund kein interesse an digitaler fotografie, aber jetzt... ein mich zufriedenstellendes ergebnis.

uwe
Carlo
Beiträge: 512
Registriert: Mo 1. Aug 2005, 07:37
Wohnort: Wörth am Rhein
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Carlo »

Hi Uwe,

die X-Millionen Pixel der Kamera nützen dir nichts, weil die (preiswerteren) Beamer nicht mehr als 1024x768 bringen ...

Ciao Carlo, auch noch analog unterwegs
Manuela
Beiträge: 148
Registriert: So 31. Jul 2005, 17:39
Wohnort: CH

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Manuela »

Hallo zusammen

ich benutze seit 2 Wüstenreisen eine digitale SLR, mit Wechselobjektiven, und bin sehr zufrieden. (habe aber als backup einen analogen SLR Body dabei, auf den die Objektive passen...)

Nachfolgend meine persönliche Vor-/Nachteil Evaluation:

Vorteile gegenüber analoger SLR:
- ISO Wert kann pro Foto eingestellt werden, z.B. von 200 auf 400 / diesbezüglich grosse Flexibilität
- es ist einfacher die Belichtung zu beinflussen und man sieht auch gleich (wenn auch nicht allzugenau auf den kleinen Displays) ob es geklappt hat
- man hat die Fotos dann bereits digital (wenn man dies denn wünscht)
- Bei Fotos von Leuten oder Tieren kann man gleich sofort nachschauen, ob nicht jemand die Augen geschlossen hat oder so


Nachteile gegenüber analoger SLR:
- anfälliger auf Staub (vor allem beim Objektivwechsel)
- eher schwierig, den Akku aufzuladen wenn kein Strom/Auto in der Nähe ist. Batterien sind einfacher mitzutragen.


Bezüglich Empfindlichkeit der Ausrüstung wie Akkus, Speicherkarten: da gibt es keinen Unterschied zu den Filmrollen.

Wichtig ist, dass man genut Akkus mitnimmt wenn man keine Möglichkeiten hat, diese aufzuladen. Oder man hat einen Batterieaufsatz welchen man verwenden kann... hierzu muss ich aber sagen, dass ich heute eher einen Akku mehr kaufen würde anstelle eines solchen Aufsatzes. Grund: der Aufsatz hat so sein Gewicht und benötigt 8x 1,5V Batterien.... und diese Batterien sollte man ja auch von zu Hause aus mitnehmen, denn oftmals sind diese Batterien in Afrika von minderer Qualität (sind zu schnell leer etc).

Es lohnt sich auch, wenn man nicht andauernd die gemachten Fotos auf dem Display anschaut; dies spart unheimlich an Akku-Leistung.

Als Referenzwert:
Canon EOS350 Digital SLR, 3 Wochen verwendet im nördlichen Niger, Klima tagsüber 25-35 Grad und nachts ca. 5-10 Grad, 440 Fotos gemacht mit bester JPG Qualität (nicht TIF), 1x alle Fotos durchgeschaut auf Display, ansonsten jeweils nur jenes welches gerade gemacht wurde: dabei habe ich 1,5 Akkus verbraucht.

Bezüglich Staub und Objektivwechsel, meine persönlichen Erfahrungen:
- Eine gute Kameratasche ist das a und o: gut gepolstert und komplett schliessbar (gut schliessender Reissverschluss!). Ich bin mit Lowe Pro gut gefahren. Schützt auch vor Temperaturunterschieden und etwas vor Sonne.
- Ich persönlich packe meine Kamera nie in Plastiktütchen: 1. statische Aufladung und dann klebt der Staub noch mehr, 2. Kondensation wenn hohe Temperaturunterschiede. Wenn, dann packe ich meine Kamera zusätzlich in einen luftdurchlässigen Packsack (klein) von Exped ein.
- Kamera bei richtigem Sandsturm nicht rausnehmen (analog und digital), man sieht auf den Fotos eh nix richtiges
- Objektivwechsel geschützt vor Wind rasch vornehmen (ich habe das Wechselobjektiv in der Tasche, nehme den Deckel ab, nehme das aktuelle Objektiv von der Kamera weg, in die Tasche und gleich das andere Objektiv rausziehen und auf die Kamera drauf; geht schnell und man kann die Kamera nah an die Tasche halten dann kommt kein (zumindest wenn es nicht fest windet) Staub in die Kamera).

Mit diesen "Regeln" bin ich auch mit der analogen Kamera viele Jahre gut gefahren auf meinen Wüstenreisen, und hatte auch keine Probleme mit der digitalen SLR.
In der Wüste vermeide ich es auch, nur mit der Kamera um den Hals längere Zeit rumzulaufen, sondern habe sie, wenn ich grad nicht knipse, immer in der Tasche. Dies schützt zusätzlich vor Staub (und stössen...).

Dies sind meine persönlichen Erfahrungen und ich hoffe, dass euch das eine oder andere weiterhilft.

Liebe Grüsse
Manu
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2757
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo manu,
danke für deine tips, sehr ausführlich, vieles kann ich da vom analogen fotografieren bestätigen.
doch in einem stimme ich nicht mit dir überein:
im dunst, nebel, sandsturm kann (warum auch immer ?) die kamera viel mehr sehen als das menschliche auge.
ich habe das schon öfters erlebt, gehe manchmal das risiko ein (mit alter SLR noch ohne autofocus und tüte um die technik gewickelt), in solchen situationen selten gesehene fotos zu machen.
das beispiel hier ist gerade 2 wochen alt und von teneriffa: im nebel auf 2000 m haben wir nur die vorderen felsen sehen können, sicher! auf dem bild ist aber noch weiter dahinter der nächste spitze felsen zu sehen, faszinierend nicht?
Bild

grüsse vom uwe
_
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2757
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo carlo,
im ersten moment hast du recht: für beamerauflösung 1024x768 müsste ein foto gleicher pixelanzahl ausreichen, und das sähe dann aber nicht scharf aus...
meine kl.nikon mit 3mio. pixel macht fotos mit ca.2000x1500 pix, nit so doll in richtig gross, doch ich sah fotos, gemacht mit canon D10 oder D20(6mio pix) und image stabilisator-objektiv, da war ich sprachlos von brillianz und bildqualität. das war auch kein superedler viele-tausend-euro-beamer, ich verstehe also auch nicht, wie sich das von der physik und mathematik her alles so ergibt, doch der augenschein sagt mir, die zeit ist reif zum wechsel auf digital.
kannst du mir da ein wenig licht machen, warum die bilder der canon so gut waren in 2m grösse, trotz nur 1024er beamer, oder kennst du einen guten link, der mir weiterhelfen würde?
ich danke dir (oder auch anderen tipp-gebern) und grüsse alle
uwe
Albrecht(Vorname...)
Beiträge: 286
Registriert: Mo 8. Aug 2005, 21:14
Wohnort: ortenau

beamer

Beitrag von Albrecht(Vorname...) »

hi,
das geheimnis liegt in der lichtstaerke und der dynamik, d.h. welche lichtintensitaets- und farbunterschiede kann ein beamer ueberhaupt darstellen, die raeumliche aufloesung ist ein ganz anderer punkt.
deswegen sind beamerlampen auch so teuer.
den gleichen effekt kann man bei alten/neuen bzw. billigen/teuren lcd-bildschirmen beobachten...
cu
albrecht

nach euren positiven erfahrungen werde ich mich auch digitalisieren; ich hatte sowohl probleme nit der digicam bei mitreisenden als auch mit cd-playern in landies erlebt, weswegen ich mit digital zurueckhaltend war.

als notnagel ist uebrigens auf der reise eine rollei 35 dabei, sehr empfehlenswert! robuste mechanik bei guter bildqualitaet...
Markus
Beiträge: 434
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 17:52
Wohnort: Rhein-Main
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Markus »

Hallo Uwe,

die Bildqualität hängt nicht nur mit der Anzahl der Pixel zusammen sondern vielmehr mit deren echten Auflösung. Diese wird durch mindestens 3 Sachen beeinflußt: Auflösung und Qualität des Objektives, Sensorleistung und zusätzlich durch die Signalverarbeitung.

Der größte Unsicherheitsfaktor ist hierbei die Signalverarbeitung, die nur durch intensive Tests analysierbar ist. Häufig ist es so, dass die Supermarktkameras, die mit 7 Megapixeln auftrumpfen, neben der schlechten Optik auch noch einen mittelmäßigen Algorithmus für die Aufarbeitung des Lichtwertes haben und dann trotz 7 Megapixel ein besch.. Bild liefern.

In guten Tests wird daher die Abbildungqualität in Linienpaaren pro Inch oder pro Bildhöhe angegeben. Hier kann es passieren, dass eine 3,2 Megapixelkamera eine höhere Anzahl von Linienpaaren trennscharf darstellen kann als eine 5 Megapixelkamera, die keine gute Optik oder eine schlechte Signalverarbeitung besitzt.

Das ist die gleiche Problematik wie beim Scanner, wo alle auf hohe dpi-Werte schauen, wobei eigentlich nur der Dichtewert eine tatsächliche Aussage über die Auflösungsqualität macht.

Zusätzlich zu diesen qualitätsabhängigen Effekten, entsteht bei der Umsetzung von hochauflösenden, pixelreichen Digitaldaten bei der Darstellung auf niedrigauflösenden Monitoren und Beamern ein indirekter Schärfungseffekt. Wird also ein Digitalphoto mit einer Auflösung von 3264 x 2448 pixeln ( 8 Megapixel) später auf einem Monitor oder einem Beamer mit nur 1024 x 768 gezeigt, werden Bildpunkte wegen der zu großen Bildinformation interpolierend zusammengefasst, was zu Kontrasterhöhungen und einer Zunahme von Randschärfe führt.
Da das menschliche Auge bei den Entfernungen vor Leinwänden nicht in der Lage ist, die weggeflogenen Details festzustellen, wirkt solch ein Bild trotzdem qualitativ gut. Im Gegenzug ist es fraglich ob die hohe Auflösung bei Dias - selbst bei einem sehr feinkörnigen 25 ASA Film - auf der Leinwand überhaupt noch im entsprechenden Maße wahrnehmbar ist.

Ganz ähnlich wie bei einem analogen Photo: Der 1 zu 1 Filmstreifenabzug bildet ein Bild unheimlich scharf ab, obwohl es vielleicht in der Abbildung 10x15 cm oder 13x18 cm bereits erste Unschärfen aufweist.
Übrigens auch ein Problem bei den Digicams: Durch die geringe Auflösung der Displays können Photos noch scharf wirken obwohl sie es später auf dem PC-Monitor in entsprechender größe nicht sind, zum Aufnahmezeitpunkt die Kamera also gar nicht richtig scharf gestellt war!

Viele Grüße,
Markus
Carlo
Beiträge: 512
Registriert: Mo 1. Aug 2005, 07:37
Wohnort: Wörth am Rhein
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Carlo »

Hi zusammen,

so kompetent hätte ich das nicht darstellen könne, danke!

@Uwe:
Grundsätzlich würde ich auch gerne umsteigen, aber ich bräuchte min. 2 Gehäuse, a) wegen der Ausfallsicherheit und b) um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen (Aufwand, Staub). Das ist im Moment finanziell leider nicht drin, da ich mein Geld lieber in die Reise stecke und meine "alte" analoge Ausrüstung eigentlich noch sehr gut tauglich ist. Wenn ich allerdings die Kosten für Diafilme und Entwicklung/Rahmung sowie Diakästen usw. pro Urlaub gegenüberstelle, wäre zumindest ein Gehäuse mit den Filmen/Entwicklungen finanziert, die ich bei zwei Urlauben sparen würde.
Hm, Taschenrechner such :shock:

Ciao Carlo
Werner
Beiträge: 7
Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:14
Wohnort: Vettweiß
Kontaktdaten:

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Werner »

Moin zsamn,

wir haben vor ca. 2.5 Jahren von analog auf digital SLR umgestellt (EOS) und waren von 2004 auf 2005 9 Monate lang in Nord- und Mittelamerika unterwegs (davon auch viel offroad). Ausfaelle an den Kameras hatten wir keine, obwohl sie nicht gerade mit Samthandschuhen behandelt wurden. Eine Sensorreinigung ist aber jetzt faellig.

Zur Projektion - wir haben uns mal einen guten Beamer geliehen (Aufloesung 1024x768) und ich muss sagen die Beamerprojektion kommt an ein Velviadia mit Leica Projektor noch nicht ganz ran - aber viel fehlt da nicht.

So long, Werner
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2757
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit digitaler Spiegelreflex in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo werner,
vielen dank für die mitteilung deiner positiven erfahrungen mit der EOS.
was mich jetzt noch interessiert: wie wird denn diese sensorreinigung vorgenommen? wäre sie auch unterwegs durchzuführen?
oder kamera einschicken/weggeben?

@ carlo:
hast du noch ne gute ausrüstung, dann kannst du dir mit dem umsteigen auf digital noch etwas zeit lassen, aber meine ausrüstung hat ihre 2 jahrzehnte fast voll ( alles noch ohne autofocus !), da freu' ich mich langsam schon auf was neues, objektive ohne kratzer und ohne spiel etc.

ich habe auch immer 2 SLR's mitgehabt, 100ASA und 400ASA, doch das ist ja in zukunft mit einem gehäuse machbar, und als sicherheit gegen defekte reicht eine gute kompakte, auch für unauffällige schnappschüsse...
und -wie du schon schreibst- werden filme, rähmchen, magazine etc. immer teurer, da ist die kompaktkamera oder ein objektiv locker nach einer reise durch den wechsel auf digital erspart.
und: da ich bisher meine dias mit 3 projektoren computergesteuert mit musik zeige, sehe ich meine dias wegen des aufbau-aufwands auch selbst recht selten; doch digital ist jederzeit 'ne video-CD auf dem TV angesehen, mit laptop und beamer bleibt aber die möglichkeit der gross-vorführung.

...und ganz zu schweigen von den bearbeitungsmöglichkeiten und korrekturen des bildmaterials im nachhinein, schon direkt am selben abend und nicht erst massen von bildern sortieren am ende einer längeren reise, schluss jetzt mit diesem horror: hoffentlich sind die filme alle was geworden !!!
darauf freut sich
uwe
Antworten