Georgien: Anfahrt zum Kloster Dawit Garedscha

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Naglwitz
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Georgien: Anfahrt zum Kloster Dawit Garedscha

Beitrag von Naglwitz »

Wer zum Kloster Dawit Garetscha an der aserbeidschanischen Grenze fahren will, wird nach einem Blick auf die Karte über Rustavi fahren. Das machen auch in Tiflis angemietete Taxis. Ab Rustavi besteht die Straße aber überwiegend aus Schlaglöchern. Für den, der aus Telavi oder Sighnaghi kommt, bedeutet eine Fahrt über Rustavi auch einen großen Umweg. Es gibt aber eine kaum bekannte sehr gute Asphaltstraße, die von der Straße M5 Tiflis-Sighnaghi nach Süden abzweigt und durch eine wunderschöne, nicht zersiedelte Landschaft führt:
Abzweig von der M5: N41.72113 E45.35493
Biegung nach Südost: N41.59095 E45.30843
Biegung nach Südwest: N41.51400 E45.39685
Einmündung in die Piste von Rustavi: N41.47207 E45.31488
Dawit Garedscha: N41.44755 E45.37672

Gruß
Naglwitz
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pantitlan
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Re: Georgien: Anfahrt zum Kloster Dawit Garedscha

Beitrag von pantitlan »

Ich war auch gerade erst vor ein paar Tagen von Sighnaghi aus nach Dawit Gardedscha gefahren. Dabei wählte der Fahrer die von dir beschriebene Route über Sagaredscho (Sagarejo), die von Kachetien kommend wirklich viel mehr Sinn ergibt.

Die Route über Rustawi kenne ich nicht, aber die Strecke via Sagarejo ist auch nicht besonders gut. Die Fahrt auf der Hauptstrasse zwischen Sighnagi und Tbilisi ist sehr angenehm und auch die ersten 10 oder 15 Kilometer auf der Abzweigung Richtung Süden sind ganz gut. Doch dann beginnen auch hier die Schlaglöcher und werden immer mehr. Die letzten 15 Kilometer sind eine reine Schotterpiste auf der es mächtig schüttelt. Das war so heftig, dass bei unserem Taxi die Tür kaputt ging (war aber wohl schon vorher nicht mehr so ganz taufrisch)...

Es lohnt sich Dawit Garedscha als Abstecher auf dem Weg zwischen Tbilisi und Sighnaghi einzubauen. Das hat ein polnisches Paar gemacht, das sich das Taxi mit uns teilte. Während wir wieder nach Sighnaghi zurückfuhren, stiegen sie in Sagaredscho in ein Marschrutka Richtung Tiflis ein.

Was ich ihr aber an dieser Stelle betonen möchte: So mühsam die Anfahrt auch ist: Das schöne Kloster und die wirklich einzigartig abgelegene Region entschädigt für die Strapazen, die letztlich eigentlich gar nicht so schlimm sind.

Für alle, die zum Kloster reisen wollen, empfehle ich zudem den Reisebericht auf meinem Blog: http://weltreiseforum.com/blog/georgien ... it-gareja/
tonicek
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Georgien: Anfahrt zum Kloster Dawit Garedscha

Beitrag von tonicek »

Hallo, Ihr zwei, sind ja tolle Geschichten. Ich plane auch endlich mal, Georgien zu besuchen, aber mit dem Wohnmobil, welches bißchen tiefer liegt und auch einen relatf großen Überhang hat. Habe bißchen Angst vor den Straßen usw.

Habt Ihr Campingpl. gesehen, Stellplätze, evtll. an Hotels, nonstop geöffneten Tankstellen, wo man sich einigermaßen sicher über Nacht hinstellen kann?
Wie waren denn die Grenzabfertigungen - normal oder nervlich. Ich würde von Ungarn, Rumänien, Bulgarien kommen, dann an der Schwarzmeerküste quer durch die Türkei - das ist ja alles noch harmlos . . . Berichtet doch mal bißchen, DANKE !
biomio
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Re: Georgien: Anfahrt zum Kloster Dawit Garedscha

Beitrag von biomio »

Hallo,

bin gerade in Georgien unterwegs - also ein Ford Transit (lang/hoch), besetzt mit ca. 25 Personen kommt hier überall hin, wo ihr auch hinwollt. Nur ein paar abgelegenere Naturpiste, vor allem bei schlechtem Wetter, werden für euch unpassierbar bleiben.
@übernachten: ich fühle mich hier überall sicher und völlig unbelästigt, Campinginfrastruktur gibt es hier aber praktisch noch keine, ein paar bewachte TIR-Parkplätze entlang der Hauptrouten und manchmal die Möglichkeit, auf Hotelparkplätzen zu übernachten. Wenn ihr euch unsicher fühlt, fragt einfach bei einem Haus, ob ihr am Grundstück stehen könnt...

Georgien ist ein wirklich schönes und gastfreundliches Land.

Schöne Grüsse
Michael
Pinzgauer, what else..
http://www.4x4expedition.at/
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