Mongolei 2008
Moderator: Moderatoren
Mongolei 2008
Hallo zusammen!
Wir sind zurück von einer 6wöchigen Reise in den "wilden"Osten der Mongolei.
13500km-oneway.(Baltikum,Russland,Mongolei)
Die Reise stand kurz vor dem Abbruch,als unser Begleiter sein Fahrzeug hinter Kemerowo geschrottet hat.Mit kaum fassbarem Dusel hat er die vermutlich 3fache "eingesprungene Rolle und Schraube" mit nur!! massiven Prellungen und Haematomen überlebt.
Über den anschließenden Krimi-Formalitäten- gibt es eine andere Geschichte.
Die Reise in den Osten-meist entlang der chinesischen Grenze-ist bis auf einige Sehenswürdigkeiten: Klosterruinen,Felsmalereien, Hirschsteinen, Stelen, Hunnengäber,KurganeSchlüssellochgräber,Ruinen aus der Kitanzeit,dem Hauptquartier von Marschall Schuchow(dem späteren Sieger von Berlin),Monumente im Stil des real existierenden Sozialismus, den grossen vaterländischen Krieg betreffend,geprägt von menschenleerer Steppe und grossen Naturreservaten.
Gazellenherden mit über hundert Tieren konnten wir mehrere erleben,sowie jede Menge Zugvögel und sehr viele Adler,abgesehen von den "endemischen" Viechern.
Vom Offroad-Charakter war die Reise unspektakulär,wenn man von einigen Flussdurchfahrten und von etwa 200 km Steppenpiste im Regen absieht,wo die Piste sich als Wasserlauf durch die "geflutete"Landschaft dargestellt hat.
Temperaturen zwischen 6 und 35 Grad.
Wir hatten eine Genehmigung für die Grenzgebiete und die Naturreservate,sind auch mehrfach kontrolliert worden und das Befahren des Numrug-der äusserte östliche Zipfel der Mongolei-wurde uns untersagt,weil das Gebiet nicht explizit in der Genehmigung aufgeführt war.
Es ist bei der dünnen Besiedelung,den langen Grenzen sicher möglich diese Gebiete "illegal" zu bereisen und die Chance erwischt zu werden ist bei Kenntnis der Poststen sicher auch nicht sehr hoch und eine mögliche Strafe wird auch aufzubringen sein,aber es ist nicht unser Stil mit dem Ziel ins Ausland zu fahren um dort die Vorschriften zu umgehen.
Nach unserem Empfinden wird das Wort vom einzigen Staat auf der Basis der Lebensweise der Nomaden zunehmend zu hinterfragen sein.
Die Spannungen,die sich ergeben aus einem Flächenstaat,viermal so gross wie Deutschland und 2 Millionen Einwohnern,zwischen Russland und China gelegen, und riesigen Mengen noch unerschlossener Bodenschätze im Rahmen der Globalisierung sind nicht zu übersehen.
Wie sich diese Spannungen in unserer globalsierten Welt-bei nur 2 Millonen Mongolen-auswirken und ob wir das überhaupt registrieren werden, bleibt spannend.
Wenn wir wieder in unserer(Arbeits)welt angekommen sind,wahrscheinlich mehr,
Gruß Uli
Wir sind zurück von einer 6wöchigen Reise in den "wilden"Osten der Mongolei.
13500km-oneway.(Baltikum,Russland,Mongolei)
Die Reise stand kurz vor dem Abbruch,als unser Begleiter sein Fahrzeug hinter Kemerowo geschrottet hat.Mit kaum fassbarem Dusel hat er die vermutlich 3fache "eingesprungene Rolle und Schraube" mit nur!! massiven Prellungen und Haematomen überlebt.
Über den anschließenden Krimi-Formalitäten- gibt es eine andere Geschichte.
Die Reise in den Osten-meist entlang der chinesischen Grenze-ist bis auf einige Sehenswürdigkeiten: Klosterruinen,Felsmalereien, Hirschsteinen, Stelen, Hunnengäber,KurganeSchlüssellochgräber,Ruinen aus der Kitanzeit,dem Hauptquartier von Marschall Schuchow(dem späteren Sieger von Berlin),Monumente im Stil des real existierenden Sozialismus, den grossen vaterländischen Krieg betreffend,geprägt von menschenleerer Steppe und grossen Naturreservaten.
Gazellenherden mit über hundert Tieren konnten wir mehrere erleben,sowie jede Menge Zugvögel und sehr viele Adler,abgesehen von den "endemischen" Viechern.
Vom Offroad-Charakter war die Reise unspektakulär,wenn man von einigen Flussdurchfahrten und von etwa 200 km Steppenpiste im Regen absieht,wo die Piste sich als Wasserlauf durch die "geflutete"Landschaft dargestellt hat.
Temperaturen zwischen 6 und 35 Grad.
Wir hatten eine Genehmigung für die Grenzgebiete und die Naturreservate,sind auch mehrfach kontrolliert worden und das Befahren des Numrug-der äusserte östliche Zipfel der Mongolei-wurde uns untersagt,weil das Gebiet nicht explizit in der Genehmigung aufgeführt war.
Es ist bei der dünnen Besiedelung,den langen Grenzen sicher möglich diese Gebiete "illegal" zu bereisen und die Chance erwischt zu werden ist bei Kenntnis der Poststen sicher auch nicht sehr hoch und eine mögliche Strafe wird auch aufzubringen sein,aber es ist nicht unser Stil mit dem Ziel ins Ausland zu fahren um dort die Vorschriften zu umgehen.
Nach unserem Empfinden wird das Wort vom einzigen Staat auf der Basis der Lebensweise der Nomaden zunehmend zu hinterfragen sein.
Die Spannungen,die sich ergeben aus einem Flächenstaat,viermal so gross wie Deutschland und 2 Millionen Einwohnern,zwischen Russland und China gelegen, und riesigen Mengen noch unerschlossener Bodenschätze im Rahmen der Globalisierung sind nicht zu übersehen.
Wie sich diese Spannungen in unserer globalsierten Welt-bei nur 2 Millonen Mongolen-auswirken und ob wir das überhaupt registrieren werden, bleibt spannend.
Wenn wir wieder in unserer(Arbeits)welt angekommen sind,wahrscheinlich mehr,
Gruß Uli
ein 47iger und 68iger mit 78iger
-
Birgitt
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- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: Mongolei 2008
Hallo Uli,
herzlichen Dank für deinen ersten Bericht .... er macht "Appetit" mehr zu hören ...
Gruß
Birgitt
herzlichen Dank für deinen ersten Bericht .... er macht "Appetit" mehr zu hören ...
Gruß
Birgitt
Mongolei 2008
Hallo alle miteinander,
ich bin der Begleiter von dem Uli spricht. Unfall war östlich von Novosibirsk/Kemerovo.
Ein paar Tips zu Unfall/Totalschaden in Russland.
1. Handy funktioniert entlang der Magistralen.
2. ADAC ist für das Fahrzeug nur bis zum Ural zuständig.
3. Dringend Tel. Nr. der Dt. Botschaft in Moskau, bzw. des General
Konsulats in Novosibirsk vor Reise hier in Deutschland besorgen. Die
Nummern ändern sich oft.
4.Wichtig! Polizeibericht anfertigen lassen, auch wenn der Polizist nicht
will. Ohne den Bericht geht gar nichts.
5. Dolmetscher organisieren über Dt. Generlkonsulat. Wenn man Glück
hat, bekommt man eine richtige Tel. Nummer. Ansonsten sind die nicht
zuständig.
6. Bei Totalschaden: Lt. Konsulat Zoll einbeziehen - Verzollung z. Z. 3.-
Euro je ccm. (in meinem Fall 8500.-Euro), bzw. das Fahrzeug muss
wieder ausgeführt werden.
7. Oder direkt (?) eine Spedition organisieren wegen Rücktransport nach
Deutschland. Die regeln das mit dem Zoll . (Transportkosten 3000.-
Euro/7000km) Vielleicht hätte das Zeit gespart?
8. Notarielle Beglaubigung für Spedition zur Ausfuhr/Transport des
Fahrzeugs.
9. Das ganze dauert dann eine gute Woche incl. Wochenende.
10. Beim Flughafenzoll in Moskau bei der Ausreise hat dann niemand nach
dem Fahrzeug bzw. Papieren gefragt, trotz Abgleich mit Computer.
Hätte ich den Schrott in Russland verkaufen können? Ich weiß es
nicht.
Nach drei Wochen ist der Schrott dann hier angekommen.
Gruß Manfred
ich bin der Begleiter von dem Uli spricht. Unfall war östlich von Novosibirsk/Kemerovo.
Ein paar Tips zu Unfall/Totalschaden in Russland.
1. Handy funktioniert entlang der Magistralen.
2. ADAC ist für das Fahrzeug nur bis zum Ural zuständig.
3. Dringend Tel. Nr. der Dt. Botschaft in Moskau, bzw. des General
Konsulats in Novosibirsk vor Reise hier in Deutschland besorgen. Die
Nummern ändern sich oft.
4.Wichtig! Polizeibericht anfertigen lassen, auch wenn der Polizist nicht
will. Ohne den Bericht geht gar nichts.
5. Dolmetscher organisieren über Dt. Generlkonsulat. Wenn man Glück
hat, bekommt man eine richtige Tel. Nummer. Ansonsten sind die nicht
zuständig.
6. Bei Totalschaden: Lt. Konsulat Zoll einbeziehen - Verzollung z. Z. 3.-
Euro je ccm. (in meinem Fall 8500.-Euro), bzw. das Fahrzeug muss
wieder ausgeführt werden.
7. Oder direkt (?) eine Spedition organisieren wegen Rücktransport nach
Deutschland. Die regeln das mit dem Zoll . (Transportkosten 3000.-
Euro/7000km) Vielleicht hätte das Zeit gespart?
8. Notarielle Beglaubigung für Spedition zur Ausfuhr/Transport des
Fahrzeugs.
9. Das ganze dauert dann eine gute Woche incl. Wochenende.
10. Beim Flughafenzoll in Moskau bei der Ausreise hat dann niemand nach
dem Fahrzeug bzw. Papieren gefragt, trotz Abgleich mit Computer.
Hätte ich den Schrott in Russland verkaufen können? Ich weiß es
nicht.
Nach drei Wochen ist der Schrott dann hier angekommen.
Gruß Manfred
Re: Mongolei 2008
Hallo,
meine Güte, was ist denn passiert?
Grüße
abacus, Mongolei 2007
meine Güte, was ist denn passiert?
Grüße
abacus, Mongolei 2007
Re: Mongolei 2008
hätte es was gebracht, den wagen bis zum ural zu bringen, und dann den adac zu bemühen? die kennen sich recht gut aus mit den formalitäten.
Re: Mongolei 2008
Hallo,
mein Name täuscht, ich habe keinen Pinzi mehr, sondern hatte einen Bremach.
Nach einem Überholvorgang (Tempo 95) mit Michelin 255/100 und etwas Feuchtigkeit auf der Strasse bewegte sich das Auto plötzlich schräg (nach links) auf der Strasse. Warum? Keine Chance zum Gegenlenken. Kleine Böschung runter, Acker nass, dadurch eingraben des linken Vorderrades, Überschlag mit anschl. seitlichem Überrollen. Das weiß ich allerdings nicht mehr. Auto lag auf dem Kopf, Totalmatsch, mir hat es außer ein paar Prellungen nichts gemacht. Glück gehabt. Dazu 3 Wochen vorher Vollkaskoversicherung abgeschlossen.
Mit Transport bis westl. des Urals war der ADAC nicht so recht einverstanden.
Warum weiß ich nicht. Aber er übernimmt die Transport-, Hotel- und Flugkosten trotzdem, mindest wie es sich bis jetzt anhört.
Gruß Manfred
mein Name täuscht, ich habe keinen Pinzi mehr, sondern hatte einen Bremach.
Nach einem Überholvorgang (Tempo 95) mit Michelin 255/100 und etwas Feuchtigkeit auf der Strasse bewegte sich das Auto plötzlich schräg (nach links) auf der Strasse. Warum? Keine Chance zum Gegenlenken. Kleine Böschung runter, Acker nass, dadurch eingraben des linken Vorderrades, Überschlag mit anschl. seitlichem Überrollen. Das weiß ich allerdings nicht mehr. Auto lag auf dem Kopf, Totalmatsch, mir hat es außer ein paar Prellungen nichts gemacht. Glück gehabt. Dazu 3 Wochen vorher Vollkaskoversicherung abgeschlossen.
Mit Transport bis westl. des Urals war der ADAC nicht so recht einverstanden.
Warum weiß ich nicht. Aber er übernimmt die Transport-, Hotel- und Flugkosten trotzdem, mindest wie es sich bis jetzt anhört.
Gruß Manfred
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Mongolei 2008
Hallo Fernost-Reisende!
Die russischen Magistralen haben es in sich:
http://englishrussia.com/?p=315
Vielleicht hat mir mein Knie keinen Streich gespielt. Es hat mich vor Schlimmerem bewahrt!
Gerhard Göttler
Die russischen Magistralen haben es in sich:
http://englishrussia.com/?p=315
Vielleicht hat mir mein Knie keinen Streich gespielt. Es hat mich vor Schlimmerem bewahrt!
Gerhard Göttler
Re: Mongolei 2008
Hallo Gerhard!
Die Fotos könnten von der M 51 stammen.Aber nach einem gewaltigen und langanhaltenden Regenguss.
Tatsächlich haben wir bei der Reise auf den ca 8000 "russischen Magistralen-Klilometern" kaum100 km erlebt,die sich bei Starkregen in solche Pisten verwandeln KÖNNEN.
Diese sind zu finden zwischen Krasnojarsk und Kansk.
Also:Bange machen gilt nicht.
Gruß Uli
Die Fotos könnten von der M 51 stammen.Aber nach einem gewaltigen und langanhaltenden Regenguss.
Tatsächlich haben wir bei der Reise auf den ca 8000 "russischen Magistralen-Klilometern" kaum100 km erlebt,die sich bei Starkregen in solche Pisten verwandeln KÖNNEN.
Diese sind zu finden zwischen Krasnojarsk und Kansk.
Also:Bange machen gilt nicht.
Gruß Uli
ein 47iger und 68iger mit 78iger
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Reinhart Mazur
- Beiträge: 42
- Registriert: So 9. Sep 2007, 15:44
- Wohnort: Nussdorf/Attersee
- Kontaktdaten:
Re: Mongolei 2008
Die Photos wurden an der M56 aufgenommen, die von Skovorodino nach Yakutsk führt. Eine lang andauernde Regenperiode führte damals im August /September 2006 zu katastrophalen Zuständen. So ging vielen Reisenden Verpflegung und Wasser aus, was zu schwerem Raub durch andere Reisende führte.
Eine ähnlich gefährliche Magistrale ist die M32, die von Kyzylorda nach Karabutak in Kasachstan führt. Aus eigener Erfahrung kann ich von der Benutzung dieser Strecke nur nachdrücklich abraten.
Reinhart
Eine ähnlich gefährliche Magistrale ist die M32, die von Kyzylorda nach Karabutak in Kasachstan führt. Aus eigener Erfahrung kann ich von der Benutzung dieser Strecke nur nachdrücklich abraten.
Reinhart
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Mongolei 2008
Ja klar, Uli,
auf der Strecke zum Baikal-See ist es nicht gar so schlimm! Aber das von Dir genannte Stück ö von Krasnojarsk ist schon nicht von schlechten Eltern! Wir waren dort nachts und bei Regen unterwegs und mehrere LKW waren schon eingebrochen. Wir hatten Angst (uns wurde bange), dass die Strecke durch solche Vorkommnisse längere Zeit blockiert sein könnte und sind deshalb in dieser Nacht komplett durchgefahren, bis wir wieder auf Asphalt waren. Was wir in dieser Nacht vom Gelände rechts und links der Straße mitbekommen haben, war wenig, aber das, was wir sahen, veranlasste mich, dieses Gebiet als Schlamm-Russland zu bezeichnen. Wie die Leute in ihre Dörfer kommen, ist mir schleierhaft. Auch die Autohöfe entlang dieses Abschnitts konnte man nur noch als Schlammhöfe bezeichnen. Wir wollten zunächst in einem davon "vor Anker" gehen (einen Versuch, an einer Stelle ins Gelände auszuweichen, hatte ich rasch im knietiefen Morast beendet, zum Glück oder besser, weil ich diese Gefahr kommen sah, führte der Weg zur Straße zurück bergab), hätten jedoch auch dort zwischen den vielen Fahrzeugen ganze Schlammäcker überwinden müssen ... Na ja, ich will mit solchen Berichten nicht langweilen, aber es war schon ein wirklich spannender Abschnitt! Zum Glück waren in dieser Nacht kaum noch Fahrzeuge unterwegs!
Ich wurde bei dieser Fahrt aber auch immer wieder an die Situation hier bei uns in den Bergen im Winter erinnert: Selbst gut ausgerüstet ist oft kein Durchkommen, weil die Straßen von Hängenbleibern blockiert sind.
Der Gerhard
auf der Strecke zum Baikal-See ist es nicht gar so schlimm! Aber das von Dir genannte Stück ö von Krasnojarsk ist schon nicht von schlechten Eltern! Wir waren dort nachts und bei Regen unterwegs und mehrere LKW waren schon eingebrochen. Wir hatten Angst (uns wurde bange), dass die Strecke durch solche Vorkommnisse längere Zeit blockiert sein könnte und sind deshalb in dieser Nacht komplett durchgefahren, bis wir wieder auf Asphalt waren. Was wir in dieser Nacht vom Gelände rechts und links der Straße mitbekommen haben, war wenig, aber das, was wir sahen, veranlasste mich, dieses Gebiet als Schlamm-Russland zu bezeichnen. Wie die Leute in ihre Dörfer kommen, ist mir schleierhaft. Auch die Autohöfe entlang dieses Abschnitts konnte man nur noch als Schlammhöfe bezeichnen. Wir wollten zunächst in einem davon "vor Anker" gehen (einen Versuch, an einer Stelle ins Gelände auszuweichen, hatte ich rasch im knietiefen Morast beendet, zum Glück oder besser, weil ich diese Gefahr kommen sah, führte der Weg zur Straße zurück bergab), hätten jedoch auch dort zwischen den vielen Fahrzeugen ganze Schlammäcker überwinden müssen ... Na ja, ich will mit solchen Berichten nicht langweilen, aber es war schon ein wirklich spannender Abschnitt! Zum Glück waren in dieser Nacht kaum noch Fahrzeuge unterwegs!
Ich wurde bei dieser Fahrt aber auch immer wieder an die Situation hier bei uns in den Bergen im Winter erinnert: Selbst gut ausgerüstet ist oft kein Durchkommen, weil die Straßen von Hängenbleibern blockiert sind.
Der Gerhard




