Hallo,
auf Spiegel Online ist ein Bericht über eine Gruppe von Rentnern, die mit ihren Womos nach Indien gefahren sind.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 52,00.html
Es mag ja sein, dass die Wahrheit von der Spiegel-typischen Misanthropie etwas verzerrt wird. Aber ich lese die Geschichte jedenfalls so, dass (Fern)Reisen offenkundig nicht zwangsläufig eine traumhafte Angelegenheit sein muss. Von grenzenloser Freiheit kann wohl kaum die Rede sein, wenn man in einer Kolonne von einem dutzend Autos durch die Gegend rollt und Befehlen eines "autoritären" Reiseleiters zu folgen hat.
Immerhin haben sich die Damen und Herren auf die Tour gewagt, wenn auch nur mit organisierter und anscheinend sehr kostspieliger Begleitung. Bleibt zu hoffen, dass ihnen von der Reise trotzdem mehr bleibt als die Erinnerung an nervige Mitfahrer, Zöllner und Schlaglöcher.
Gruß
Spiegel-Bericht: Fernreise zum Abgewöhnen?
Moderator: Moderatoren
Re: Spiegel-Bericht: Fernreise zum Abgewöhnen?
Diese Konvois haben wir schon öfter in Libyen gesehen.
Solang sie auf guten Strassen unterwegs sind, ist das sicher kein Problem.
Ich denke, das Problem liegt bei den Reisenden.
Mir zunehmendem Alter wird es nicht einfacher sich in einer Gruppe zu integrieren.
Dazu kommt, dass die meisten wenig Reiseerfahrung haben, schon gar nicht unter solchen Bedingungen.
Die kaufen sich nach der Pensionierung ein Womo und träumen von der grossen Freiheit.
Wenn man mit diesen "Reisenden" redet, sagt Dir jeder, was, Du hast keine Dusche im Fahrzeug.
Ich, für meinen Teil, habe das Gefühl, dass ich mit meiner Mini Kabine schon viel Luxus habe, im Gegensatz wie wir die letzten Jahre gereist sind.
Und zu Diskussionen mit dem Tourguide, wenn man auch nur mit 3 Leuten diskutiert hat man schon vier Meinungen, da gibt es nur eins, einer ist der Chef, basta, ansonsten zu Hause bleiben oder alleine Reisen.
Aber sicher nicht nach Pakistan mit solch einem Möbel.
sandige Grüsse
Turi
Solang sie auf guten Strassen unterwegs sind, ist das sicher kein Problem.
Ich denke, das Problem liegt bei den Reisenden.
Mir zunehmendem Alter wird es nicht einfacher sich in einer Gruppe zu integrieren.
Dazu kommt, dass die meisten wenig Reiseerfahrung haben, schon gar nicht unter solchen Bedingungen.
Die kaufen sich nach der Pensionierung ein Womo und träumen von der grossen Freiheit.
Wenn man mit diesen "Reisenden" redet, sagt Dir jeder, was, Du hast keine Dusche im Fahrzeug.
Ich, für meinen Teil, habe das Gefühl, dass ich mit meiner Mini Kabine schon viel Luxus habe, im Gegensatz wie wir die letzten Jahre gereist sind.
Und zu Diskussionen mit dem Tourguide, wenn man auch nur mit 3 Leuten diskutiert hat man schon vier Meinungen, da gibt es nur eins, einer ist der Chef, basta, ansonsten zu Hause bleiben oder alleine Reisen.
Aber sicher nicht nach Pakistan mit solch einem Möbel.
sandige Grüsse
Turi
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juergen_hensgen
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Re: Spiegel-Bericht: Fernreise zum Abgewöhnen?
Ja, das ist nicht einfach in so einer Gruppe, ich hab die Perestroika-Gruppe mal in Usbekistan getroffen. Die waren auch nicht alle gut drauf :D
Mir sind aber auch junge Leute begegnet, die sich ihre Reise anders vorgestellt hatten. Es war eben nicht nur Spaß und chillen und in die Kamera lachen, wie man das in manchen Berichten sieht. Es erging ihnen wohl wie „denen, die sich auf die Reise begeben, um mit eigenen Augen eine Stadt ihrer Sehnsucht zu schauen, und sich einbilden, man könne der Wirklichkeit den Zauber abgewinnen, den die Phantasie uns gewährt.“ (Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)
Mir sind aber auch junge Leute begegnet, die sich ihre Reise anders vorgestellt hatten. Es war eben nicht nur Spaß und chillen und in die Kamera lachen, wie man das in manchen Berichten sieht. Es erging ihnen wohl wie „denen, die sich auf die Reise begeben, um mit eigenen Augen eine Stadt ihrer Sehnsucht zu schauen, und sich einbilden, man könne der Wirklichkeit den Zauber abgewinnen, den die Phantasie uns gewährt.“ (Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)




