Was ist in der Ukraine los?
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Alexander
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Was machen die Russen da? Einsatzbereitschaft der NATO testen? Provokation oder nur ein Manöver?
"Umfangreiche" russische Luftwaffenaktivitäten in Europa
Die Nato hat "umfangreiche" russische Luftwaffenaktivitäten in Europa beobachtet. Am Dienstag und heute seien vier Verbände mit insgesamt 26 russischen Kampfflugzeugen abgefangen worden, teilte das Nordatlantische Bündnis in Brüssel mit. Die Nato wies darauf hin, dass das unangemeldete Fliegen von Kampfjets Gefahren für die zivile Luftfahrt berge. An den Abfangmanövern waren auch deutsche Eurofighter beteiligt. mehr...
Nato: Russisches Militär dringt in europäischen Luftraum ein
Das russische Militär hält die Nato auf Trab. Einflüge über der Nord- und Ostsee, aber auch über dem Schwarzen Meer erinnern ein wenig an die Zeiten des Kalten Kriegs. Die Nato sieht vielmehr ein Risiko für die Zivilluftfahrt. mehr...
Grüsse
Alexander
"Umfangreiche" russische Luftwaffenaktivitäten in Europa
Die Nato hat "umfangreiche" russische Luftwaffenaktivitäten in Europa beobachtet. Am Dienstag und heute seien vier Verbände mit insgesamt 26 russischen Kampfflugzeugen abgefangen worden, teilte das Nordatlantische Bündnis in Brüssel mit. Die Nato wies darauf hin, dass das unangemeldete Fliegen von Kampfjets Gefahren für die zivile Luftfahrt berge. An den Abfangmanövern waren auch deutsche Eurofighter beteiligt. mehr...
Nato: Russisches Militär dringt in europäischen Luftraum ein
Das russische Militär hält die Nato auf Trab. Einflüge über der Nord- und Ostsee, aber auch über dem Schwarzen Meer erinnern ein wenig an die Zeiten des Kalten Kriegs. Die Nato sieht vielmehr ein Risiko für die Zivilluftfahrt. mehr...
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Alexander
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Kuno
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Im SPON steht nach einem reisserischen Titel dies: "Ein Sprecher des Militärbündnisses hatte betont, dass der Nato-Luftraum bei den russischen Aktionen nicht verletzt worden sei. Die Häufung der Kontakte im internationalen Luftraum sei jedoch "ungewöhnlich".
Also ist kein russisches Flugzeug in einen fremden Luftraum eingedrungen.
Und ergo ist auch kein russisches Flugzeug von den NATO-Luftstreitkräften "abgefangen" worden.
Also ist kein russisches Flugzeug in einen fremden Luftraum eingedrungen.
Und ergo ist auch kein russisches Flugzeug von den NATO-Luftstreitkräften "abgefangen" worden.
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Alexander
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Was hier nochmal bestätigt wird mit mehr Einzelheiten:Kuno hat geschrieben:Also ist kein russisches Flugzeug in einen fremden Luftraum eingedrungen.
Hat Russland den Nato-Luftraum verletzt?
Erst hiess es, die Flugzeuge, die bis nach Portugal flogen, hätten den britischen Luftraum verletzt. Später betonte ein Nato-Sprecher jedoch, dass keine russischen Flieger in den Nato-Luftraum eingedrungen seien. Allerdings seien sie den Grenzen verschiedener Nato-Mitgliedstaaten so nahe gek0mmen, dass die Nato Jets losschickte. Aber: In der vergangenen Woche drang nach Nato-Angaben ein russisches Aufklärungsflugzeug bei Estland in den Luftraum des Bündnisses ein. mehr...
Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Es sieht so aus, als würden die Mächtigen wieder mal die Kräfte messen.
Neben russischen Kampfflugzeugen, die wieder häufiger über Europa zu sehen sind jagt die NATO derzeit ein unbekanntes U-Boot vor der schottischen Küste. Erst vor einigen Monaten wurde vor der schwedischen Küste ein U-Boot gesucht.
Periskop gesichtetNato jagte U-Boot vor Schottland
Im Oktober sorgt ein angebliches U-Boot vor Schweden für Schlagzeilen. Ist es nun vor Großbritannien? Dort startet offenbar die britische Marine mithilfe der Nato eine Suchaktion.
Nato-Flugzeuge und die britische Marine haben offenbar gemeinsam Jagd auf ein U-Boot vor der schottischen Küste gemacht. Der Einsatz sei nach der Sichtung eines Periskops ausgelöst worden, berichteten mehrere Medien. mehr...
Russlands Wirtschaft bekommt immer mehr Probleme und steuert auf Pleite und Inflation zu. Brauchen wir bald wieder ein Rotes Telefon?
Grüsse
Alexander
Neben russischen Kampfflugzeugen, die wieder häufiger über Europa zu sehen sind jagt die NATO derzeit ein unbekanntes U-Boot vor der schottischen Küste. Erst vor einigen Monaten wurde vor der schwedischen Küste ein U-Boot gesucht.
Periskop gesichtetNato jagte U-Boot vor Schottland
Im Oktober sorgt ein angebliches U-Boot vor Schweden für Schlagzeilen. Ist es nun vor Großbritannien? Dort startet offenbar die britische Marine mithilfe der Nato eine Suchaktion.
Nato-Flugzeuge und die britische Marine haben offenbar gemeinsam Jagd auf ein U-Boot vor der schottischen Küste gemacht. Der Einsatz sei nach der Sichtung eines Periskops ausgelöst worden, berichteten mehrere Medien. mehr...
Russlands Wirtschaft bekommt immer mehr Probleme und steuert auf Pleite und Inflation zu. Brauchen wir bald wieder ein Rotes Telefon?
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indelandy
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Ja so ist das , leider !
Wir werden noch mehr Leid und Schrecken erleben. Da ist ein kalter Krieg noch harmlos.
Der ungebremste Kapitalismus wird uns ein mal erschlagen.
.. mich in meinem Alter; beunruhgt das sehr!
Afrika brennt ,den Osten kann man nur noch teilweise besuchen.
Amerika ist seit Busch vergessen, bleibt nur noch; das träumen und hoffen?
Wir werden noch mehr Leid und Schrecken erleben. Da ist ein kalter Krieg noch harmlos.
Der ungebremste Kapitalismus wird uns ein mal erschlagen.
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Der Ukraine Konflikt fing nicht mit der Krim an, auch wenn uns die meisten Medien das so erzählen wollen.
Die Ukraine wurde von den USA gezielt destabilisiert. Das entspricht inhaltlich und zeitlich der Planung von Zbigniew Brzezinski, Sicherheitsberater einiger US-Präsidenten und "Graue Eminenz" in Sachen Militär im Hintergrund. Nachlesen kann man das in seinem Werk "Die einzige Weltmacht" von 1997. Danach will man aus Sicht der USA den eurasischen Kontinent "in den Griff" bekommen, in dem man eine mögliche Achse China, Russland und EU verhindert. So lange die EU und Russland nicht zusammenrücken, kann die USA ihre Vormachtstellung mit der Nato in Europa behaupten.
Die US-Diplomatin Victoria Nuland gab selber zu, dass man 5 Mrd. Dollar in die "Demokratisierung" der Ukraine investiert hat.
Ganz nebenbei werden sicher auch noch Öl, Gas und andere Bodenschätze eine Rolle spielen, vordergründig sind allerdings geopolitische und militärische Interessen der USA.
Die ganze Eskalation läuft prima eingebettet in einer riesigen Propagandaschlacht, die führende Journalisten des Westens willfähig mit führen. Viele dieser Journalisten sind eben nicht nur Journalist, sondern auch Mitglieder amerikanischer Think Tanks, Lobbygruppen usw. Nur ein Bsp für viele: Claus Kleber ist eben so wie Merkel und Gabriel MItglied in der Antantik-Brücke, ein Verein, der sicher nicht mit dem Sammeln von Münzen und Briefmarken beschäftigt.
Jedem Krieg geht eine mediale Propagandaschlacht mit Lügen, die ein militärisches Eingreifen "rechtfertigen" voraus. Das war so im Irak, Kosovo, usw. Im Krieg stirbt die Wahrheit zu erst.
- Schon einen Tag nach dem Abschuss oder Absturz von MH 17 wußte der CIA sofort, wer geschossen hat. Nur gab es nie Beweise
- Besonders perfide: Es wurden ostukrainische Separatisten an der Absturzstelle gezeigt, die anscheinend betrunken das Wrack plünderten. Ein holländischer Filmbeitrag zeigte allerdings dann die Wahrheit: Die Männer waren betroffen und hatten Tränen in den Augen.
- Immer wieder gab es "eindeutige Beweise", dass russische Truppen in die Ostukraine einmarschiert sind. letzlich waren es alles Falschmeldungen.
- In unseren Medien wird Putin als das personifizierte Böse dargestellt, er wird persönlich für alles, was in der Ukraine schief läuft verantwortlich gemacht.
- "Russische Flugzeuge provozieren immer wieder die Nato." Konnten wir immer wieder lesen. Man könnte es aber einfach auch anders herum formulieren. "Nato-Flugzeuge provozieren immer wieder russische Flugzeuge im internationalen Luftraum" Alles also eine Frage des Blickwinkels.
Putin ist gewiß kein "lupenreiner Demokrat". Man kann viel an ihm und Russland allgemein kritisieren. Aber Russland hat ganz sicher nicht den Ukraine-Konflikt forciert. Im übrigen hätten die USA (kein Land hat den letzten 50 Jahren mehr Kriege geführt) ganz genau so gehandelt, wenn ein wesentlicher Flottenstützpunkt in Gefahr gewesen wäre. Formal hat sich Putin bzw. die Krim sogar an die Spielregeln gehalten, da die Krim eine autonome Republik ist. Jursitisch betrachtet, steht das Wort "Annektion" sogar auf dünnen Eis, auch wenn die Geschichte moralisch nicht zu rechtfertigen ist.
Besonders schlimm aus meiner Sicht:
1. Frau Merkel macht das Spiel der Amerikaner ungebremst mit, ein gutes Verhältnis der EU zu Russland scheint ihr egal zu sein. Statt Deeskalation gibt es Sanktionen und eine Aufrüstung der Nato. Auch verbal wird aufgerüstet.
2. Die Mainstream-Medien spielen dieses schmutzige Spiel überwiegend mit. US-kritische Berichte sind selten. Auch ARD, ZDF und Co. agieren so, selbst der ARD-Fernsehbeirat hat die ARD wegen einseitiger Berichterstattung im Ukrainekonflikt gerügt.
Bleibt zu hoffen, dass nicht irgendwer mal die Nerven verliert.
Die Ukraine wurde von den USA gezielt destabilisiert. Das entspricht inhaltlich und zeitlich der Planung von Zbigniew Brzezinski, Sicherheitsberater einiger US-Präsidenten und "Graue Eminenz" in Sachen Militär im Hintergrund. Nachlesen kann man das in seinem Werk "Die einzige Weltmacht" von 1997. Danach will man aus Sicht der USA den eurasischen Kontinent "in den Griff" bekommen, in dem man eine mögliche Achse China, Russland und EU verhindert. So lange die EU und Russland nicht zusammenrücken, kann die USA ihre Vormachtstellung mit der Nato in Europa behaupten.
Die US-Diplomatin Victoria Nuland gab selber zu, dass man 5 Mrd. Dollar in die "Demokratisierung" der Ukraine investiert hat.
Ganz nebenbei werden sicher auch noch Öl, Gas und andere Bodenschätze eine Rolle spielen, vordergründig sind allerdings geopolitische und militärische Interessen der USA.
Die ganze Eskalation läuft prima eingebettet in einer riesigen Propagandaschlacht, die führende Journalisten des Westens willfähig mit führen. Viele dieser Journalisten sind eben nicht nur Journalist, sondern auch Mitglieder amerikanischer Think Tanks, Lobbygruppen usw. Nur ein Bsp für viele: Claus Kleber ist eben so wie Merkel und Gabriel MItglied in der Antantik-Brücke, ein Verein, der sicher nicht mit dem Sammeln von Münzen und Briefmarken beschäftigt.
Jedem Krieg geht eine mediale Propagandaschlacht mit Lügen, die ein militärisches Eingreifen "rechtfertigen" voraus. Das war so im Irak, Kosovo, usw. Im Krieg stirbt die Wahrheit zu erst.
- Schon einen Tag nach dem Abschuss oder Absturz von MH 17 wußte der CIA sofort, wer geschossen hat. Nur gab es nie Beweise
- Besonders perfide: Es wurden ostukrainische Separatisten an der Absturzstelle gezeigt, die anscheinend betrunken das Wrack plünderten. Ein holländischer Filmbeitrag zeigte allerdings dann die Wahrheit: Die Männer waren betroffen und hatten Tränen in den Augen.
- Immer wieder gab es "eindeutige Beweise", dass russische Truppen in die Ostukraine einmarschiert sind. letzlich waren es alles Falschmeldungen.
- In unseren Medien wird Putin als das personifizierte Böse dargestellt, er wird persönlich für alles, was in der Ukraine schief läuft verantwortlich gemacht.
- "Russische Flugzeuge provozieren immer wieder die Nato." Konnten wir immer wieder lesen. Man könnte es aber einfach auch anders herum formulieren. "Nato-Flugzeuge provozieren immer wieder russische Flugzeuge im internationalen Luftraum" Alles also eine Frage des Blickwinkels.
Putin ist gewiß kein "lupenreiner Demokrat". Man kann viel an ihm und Russland allgemein kritisieren. Aber Russland hat ganz sicher nicht den Ukraine-Konflikt forciert. Im übrigen hätten die USA (kein Land hat den letzten 50 Jahren mehr Kriege geführt) ganz genau so gehandelt, wenn ein wesentlicher Flottenstützpunkt in Gefahr gewesen wäre. Formal hat sich Putin bzw. die Krim sogar an die Spielregeln gehalten, da die Krim eine autonome Republik ist. Jursitisch betrachtet, steht das Wort "Annektion" sogar auf dünnen Eis, auch wenn die Geschichte moralisch nicht zu rechtfertigen ist.
Besonders schlimm aus meiner Sicht:
1. Frau Merkel macht das Spiel der Amerikaner ungebremst mit, ein gutes Verhältnis der EU zu Russland scheint ihr egal zu sein. Statt Deeskalation gibt es Sanktionen und eine Aufrüstung der Nato. Auch verbal wird aufgerüstet.
2. Die Mainstream-Medien spielen dieses schmutzige Spiel überwiegend mit. US-kritische Berichte sind selten. Auch ARD, ZDF und Co. agieren so, selbst der ARD-Fernsehbeirat hat die ARD wegen einseitiger Berichterstattung im Ukrainekonflikt gerügt.
Bleibt zu hoffen, dass nicht irgendwer mal die Nerven verliert.
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Was ist in der Ukraine los?
Die Illuminaten müssen noch rein...
Re: Was ist in der Ukraine los?
Fachlich fundierte, kompetetente Antwort - spricht für sich ...
Re: Was ist in der Ukraine los?
Hallo Canadier,
deinem Beitrag muss ich leider zustimmen.
Es ist nicht zu leugnen, dass hier die „Brzeziński-Agenda 1:1 umgesetzt wird. Zu den von Dir beschriebenen Indizien und Fakten möchte ich beispielhaft noch folgende hinzufügen:
- Der Sohn des US-Vizepräsidenten, Hunter Biden wurde kürzlich Vorstandsmitglied der Burisma Holding, dem größten private Gasproduzent der Ukraine.
- Das Bürgerkriegsland Ukraine hat eine neue Regierung. Drei Minister stammen aus dem Ausland und erhielten erst kurz vor ihrer Wahl die nötige Staatsbürgerschaft. In den besonders heiklen Geldfragen haben künftig eine Amerikanerin und ein Litauer das Sagen, beide erfahrene Investoren. (Auszug „Manager-Magazin“)
Diese Personalien fallen nicht vom Himmel, sondern deuten auf eine intensive Vorausplanung hin.
Alles zusammen ergibt kaum widerlegbare Beweise, dass hier streng nach der o.g. Agenda verfahren wird.
Die Verteidigungslinie der transatlanischen Fürsprecher wird durch die offensichtlichen Faktenlage immer schwieriger. Die Gegenargumentation reduziert sich schnell auf „Putinversteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
Alles in Allem keine Entwicklung, die einen positiv gestimmt ins nächste Jahr schauen lässt.
Gruss
Lothar
deinem Beitrag muss ich leider zustimmen.
Es ist nicht zu leugnen, dass hier die „Brzeziński-Agenda 1:1 umgesetzt wird. Zu den von Dir beschriebenen Indizien und Fakten möchte ich beispielhaft noch folgende hinzufügen:
- Der Sohn des US-Vizepräsidenten, Hunter Biden wurde kürzlich Vorstandsmitglied der Burisma Holding, dem größten private Gasproduzent der Ukraine.
- Das Bürgerkriegsland Ukraine hat eine neue Regierung. Drei Minister stammen aus dem Ausland und erhielten erst kurz vor ihrer Wahl die nötige Staatsbürgerschaft. In den besonders heiklen Geldfragen haben künftig eine Amerikanerin und ein Litauer das Sagen, beide erfahrene Investoren. (Auszug „Manager-Magazin“)
Diese Personalien fallen nicht vom Himmel, sondern deuten auf eine intensive Vorausplanung hin.
Alles zusammen ergibt kaum widerlegbare Beweise, dass hier streng nach der o.g. Agenda verfahren wird.
Die Verteidigungslinie der transatlanischen Fürsprecher wird durch die offensichtlichen Faktenlage immer schwieriger. Die Gegenargumentation reduziert sich schnell auf „Putinversteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
Alles in Allem keine Entwicklung, die einen positiv gestimmt ins nächste Jahr schauen lässt.
Gruss
Lothar
Re: Was ist in der Ukraine los?
Dass die USA in der Ukraine ihre geostrategischen Ziele verfolgen, steht wohl außer Zweifel. Wer das abstreitet, lebt wohl in einer Parallelwelt. Leider werden dabei die Staaten der EU mehr oder weniger als Handlanger mißbraucht.
Was mich aber erschüttert, dass die Medien diese Dinge nicht kritisch begleiten sondern mit transatlantischer Propaganda die Massen manipulieren (wollen).
Vermutlich halten viele Zeitungen und TV-Sender ihre Leser für Dümmer, als sie sind.
Das manifestiert sich dann in einem großen Vertrauenverlust, den die Medienprotagonisten jetzt erstaunt zur Kenntnis nehmen.
69 % der Leser / Zuschauer haben kein oder wenig Vertrauen in die aktuelle Berichterstattung. Peng!
Der NDR hat dazu eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben.
Guckst Du hier: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/z ... ik100.html
Tja, wer immer wieder zu offenslich lügt, dem glaubt man halt nicht mehr alles ...
Was mich aber erschüttert, dass die Medien diese Dinge nicht kritisch begleiten sondern mit transatlantischer Propaganda die Massen manipulieren (wollen).
Vermutlich halten viele Zeitungen und TV-Sender ihre Leser für Dümmer, als sie sind.
Das manifestiert sich dann in einem großen Vertrauenverlust, den die Medienprotagonisten jetzt erstaunt zur Kenntnis nehmen.
69 % der Leser / Zuschauer haben kein oder wenig Vertrauen in die aktuelle Berichterstattung. Peng!
Der NDR hat dazu eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben.
Guckst Du hier: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/z ... ik100.html
Tja, wer immer wieder zu offenslich lügt, dem glaubt man halt nicht mehr alles ...
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Wolfgang K
- Beiträge: 2197
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
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Re: Was ist in der Ukraine los?
Hallo Ihr beiden!
Die Inhalte des hier mehrfach erwähnten Buchs sind deskriptiv, nicht normativ. Daher ist es einen Gedanken wert Übereinstimmungen mit der tatsächlichen Entwicklungen der Qualität der Analyse zuzuschreiben. Eine Analogie ist keine Kausalität.
Wiki sagt:
Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck
Bei allem Verständnis für den von mir geteilten Unmut über die Qualität des deutschsprachigen Journalismus und das transatlantische Sendungsbewusstsein der Bush Ära, dürften monokausale Erklärungen der Geschichte und Zeitgeschichte immer um ein par Meilen am Ziel vorbeigehen, egal wie gut sie ins eigene Weltbild zu passen scheinen.
Grüße
Wolfgang
Die Inhalte des hier mehrfach erwähnten Buchs sind deskriptiv, nicht normativ. Daher ist es einen Gedanken wert Übereinstimmungen mit der tatsächlichen Entwicklungen der Qualität der Analyse zuzuschreiben. Eine Analogie ist keine Kausalität.
Den Begriff hast Du ins Spiel gebracht.Verschwörungstheoretiker:
Wiki sagt:
Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck
Die Ukraine wurde von den USA gezielt destabilisiert. Das entspricht inhaltlich und zeitlich der Planung von Zbigniew Brzezinski, Sicherheitsberater einiger US-Präsidenten und "Graue Eminenz" in Sachen Militär im Hintergrund.
Die ganze Eskalation läuft prima eingebettet in einer riesigen Propagandaschlacht, die führende Journalisten des Westens willfähig mit führen. Viele dieser Journalisten sind eben nicht nur Journalist, sondern auch Mitglieder amerikanischer Think Tanks, Lobbygruppen usw.
Es ist nicht zu leugnen, dass hier die „Brzeziński-Agenda 1:1 umgesetzt wird.
Dass man auf den oben genannten Begriff kommen könnte(!) ist sicher nicht ganz zufällig.Diese Personalien fallen nicht vom Himmel, sondern deuten auf eine intensive Vorausplanung hin.
Alles zusammen ergibt kaum widerlegbare Beweise, dass hier streng nach der o.g. Agenda verfahren wird.
Bei allem Verständnis für den von mir geteilten Unmut über die Qualität des deutschsprachigen Journalismus und das transatlantische Sendungsbewusstsein der Bush Ära, dürften monokausale Erklärungen der Geschichte und Zeitgeschichte immer um ein par Meilen am Ziel vorbeigehen, egal wie gut sie ins eigene Weltbild zu passen scheinen.
Grüße
Wolfgang
Re: Was ist in der Ukraine los?
Also Wolfgang - bei allem Respekt -
kannst du etwas Konkretes für oder gegen die Indizien, Schlussfolgerungen oder Fakten sagen, sie widerlegen oder mit andere erhellenden Sichtweisen zum Thema etwas sagen oder trifft die Aussage
"Die Verteidigungslinie der transatlanischen Fürsprecher wird durch die offensichtlichen Faktenlage immer schwieriger. Die Gegenargumentation reduziert sich schnell auf „Putinversteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
doch zu, wenn nicht, dann lass´uns doch nicht dumm sterben !
Gruss
Lothar
kannst du etwas Konkretes für oder gegen die Indizien, Schlussfolgerungen oder Fakten sagen, sie widerlegen oder mit andere erhellenden Sichtweisen zum Thema etwas sagen oder trifft die Aussage
"Die Verteidigungslinie der transatlanischen Fürsprecher wird durch die offensichtlichen Faktenlage immer schwieriger. Die Gegenargumentation reduziert sich schnell auf „Putinversteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
doch zu, wenn nicht, dann lass´uns doch nicht dumm sterben !
Gruss
Lothar
Re: Was ist in der Ukraine los?
Hallo,
Der nächste Schritt zur Umsetzung der Agenda:
Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 1339,d.ZWU
Frohes Weihnachtsfest !
Der nächste Schritt zur Umsetzung der Agenda:
Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 1339,d.ZWU
Frohes Weihnachtsfest !
Re: Was ist in der Ukraine los?
" ... Eine Analogie ist keine Kausalität. ..."
Es gibt ein Drehbuch - und es gibt eine Handlung.
Der Autor Brzesinski ist nicht Jules Verne, sondern ein langjähriger Sicherheitsberater verschiedener US-Präsidenten.
Ort, Zeit, Handlung und Protagonisten stimmen überein. Dann doch alles nur Zufall? Jeder mag sich sein Meinung bilden ...
Monokausale Erklärungen liefert zur Zeit eher unsere Qualitätspresse, die uns immer wieder einhämmern wollen, dass alles Böse nur von der Person Putin ausgeht. Jeder der da Zweifel hat, wird als Putinversteher und Verschwörungstheoretiker diffamiert.
Man auch ganz einfach mal die Frage stellen: Wem nutzt die momentane Situation?
Putin?
Der mit dem man über lange Jahre einigermaßen konstruktiv zusammenarbeiten konnte ist plötzlich über Nacht wahnsinnig geworden, handelt gegen jede Vernunft, gräbt sich offensichtlich sein eigenes Grab - glaubt man unserer Presse.
Ist das wirklich so?
Putin ist in der Defensive. Ihm wäre es sicher viel lieber, die "Baustelle Ukraine" würde nicht existieren. Er dürfte nicht das geringste Interesse an dieser Situation haben. Er agiert weniger, sondern reagiert in erster Linie.
EU / Deutschland?
Sitzt zwischen den Stühlen, möchte sicher ein gutes Verhältnis zu Russland, zumal auch wirtschafliche Interessen dafür sprechen.
Auf der anderen Seite sind die europäischen Länder eher die Vasallen der USA, kein Politiker traut sich eine Entscheidung gegen die Interessen der USA zu fällen (Schröder im Irakkrieg mal ausgenommen). TTIP, Totalüberwachung durch NSA, Snowden usw. sind nur einige Beispiele. Auch die Folterberichte der CIA werden hier keine Konsequenzen haben, alles wird alternativlos vermerkelt.
Nato / USA?
Mit dem Wegfall des Warschauer Vertrages ist plötzlich der Feind abhanden gekommen. Also wäre ja auch die Nato quasi überflüssig oder hätte zumindest erheblich an Bedeutung eingebüßt.
Bärtige Ziegenhirten aus dem Orient mit Kalashnikov und Sprengstoff in der Hose rechtfertigen kaum Raketen oder Flugzeugträger. Aber plötzlich gibt es wieder das Reich des Bösen, der Feind steht wieder im Osten. Täglich wächst die Bedrohung! Jetzt ist die Nato wieder wichtig, schon hört man die Rufer, die die Verteidigungsetats aufstocken wollen, Waffen werden gebraucht, wir müssen in die "Sicherheit" investieren.
Rüstungskonzerne werden die momentane Situation ebenfalls nicht so tragisch ansehen. Man verdient mit Krieg.
Es gibt ein Drehbuch - und es gibt eine Handlung.
Der Autor Brzesinski ist nicht Jules Verne, sondern ein langjähriger Sicherheitsberater verschiedener US-Präsidenten.
Ort, Zeit, Handlung und Protagonisten stimmen überein. Dann doch alles nur Zufall? Jeder mag sich sein Meinung bilden ...
Monokausale Erklärungen liefert zur Zeit eher unsere Qualitätspresse, die uns immer wieder einhämmern wollen, dass alles Böse nur von der Person Putin ausgeht. Jeder der da Zweifel hat, wird als Putinversteher und Verschwörungstheoretiker diffamiert.
Man auch ganz einfach mal die Frage stellen: Wem nutzt die momentane Situation?
Putin?
Der mit dem man über lange Jahre einigermaßen konstruktiv zusammenarbeiten konnte ist plötzlich über Nacht wahnsinnig geworden, handelt gegen jede Vernunft, gräbt sich offensichtlich sein eigenes Grab - glaubt man unserer Presse.
Ist das wirklich so?
Putin ist in der Defensive. Ihm wäre es sicher viel lieber, die "Baustelle Ukraine" würde nicht existieren. Er dürfte nicht das geringste Interesse an dieser Situation haben. Er agiert weniger, sondern reagiert in erster Linie.
EU / Deutschland?
Sitzt zwischen den Stühlen, möchte sicher ein gutes Verhältnis zu Russland, zumal auch wirtschafliche Interessen dafür sprechen.
Auf der anderen Seite sind die europäischen Länder eher die Vasallen der USA, kein Politiker traut sich eine Entscheidung gegen die Interessen der USA zu fällen (Schröder im Irakkrieg mal ausgenommen). TTIP, Totalüberwachung durch NSA, Snowden usw. sind nur einige Beispiele. Auch die Folterberichte der CIA werden hier keine Konsequenzen haben, alles wird alternativlos vermerkelt.
Nato / USA?
Mit dem Wegfall des Warschauer Vertrages ist plötzlich der Feind abhanden gekommen. Also wäre ja auch die Nato quasi überflüssig oder hätte zumindest erheblich an Bedeutung eingebüßt.
Bärtige Ziegenhirten aus dem Orient mit Kalashnikov und Sprengstoff in der Hose rechtfertigen kaum Raketen oder Flugzeugträger. Aber plötzlich gibt es wieder das Reich des Bösen, der Feind steht wieder im Osten. Täglich wächst die Bedrohung! Jetzt ist die Nato wieder wichtig, schon hört man die Rufer, die die Verteidigungsetats aufstocken wollen, Waffen werden gebraucht, wir müssen in die "Sicherheit" investieren.
Rüstungskonzerne werden die momentane Situation ebenfalls nicht so tragisch ansehen. Man verdient mit Krieg.




