Eine literarische Reportage von Wojciech Jagielski
Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
Verlag: Transit Buchverlag GmbH
Auflage: 1. (März 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3887472446
ISBN-13: 978-3887472443
Preis: 18,80 €uro [D]
Kurzbeschreibung
Wojciech Jagielski, einer der mutigsten Schüler Kapuscinskis, hat sich in den letzten Jahren immer wieder in den gefährlichsten Krisengebieten dieser Welt aufgehalten. In seinem neuesten Buch schreibt Jagielski über Uganda, über Truppenführer, die Dörfer überfallen und Kinder rauben, über Eltern, die mit aller Kraft und Phantasie versuchen, ihre Kinder vor diesem Schicksal zu bewahren. Er schreibt aber auch über die politischen Hintergründe, die gesellschaftliche »Normalität« und fragt, wieso aus ehemaligen »Befreiern« immer wieder habgierige und brutale Despoten werden, wie Menschen in einem dreißigjährigen Bürgerkrieg überleben, und trotz allem die Hoffnung auf eine Zukunft nicht aufgeben. Er erweitert seine Reportage durch fiktive, erzählerische Elemente und erreicht damit eine eigene schriftstellerische Qualität. Besonders eindrucksvoll sind seine genauen und stilistisch sensiblen Porträts von Menschen, die Soldaten oder Partisanen waren, fliehen konnten und jetzt mit diesem Trauma leben müssen; von Kindern, die sich vor dem Militär oder den Guerilleros verstecken, nachts aus den Dörfern in die Städte ziehen (wo sie sicherer sind) um dann, am Morgen, wieder zurückzuschleichen eben die »Wanderer der Nacht« ... mehr
Über den Autor
Wojciech Jagielski, 1960 geboren, arbeitet für die polnische Zeitung »Gazeta Wyborcza«. Seine Bücher über die Krisengebiete dieser Welt wurden mit vielen polnischen und europäischen Preisen ausgezeichnet und auch in den USA, England, Niederlanden, Italien und Spanien veröffentlicht. Mit diesem gerade erschienenen, wichtigen Buch wird er zum ersten Mal auch in deutscher Sprache vorgestellt.
Pressestimmen:
... Diese literarische Reportage des polnischen Journalisten Wojchiech Jagielski ist sicherlich das beste Werk, das man über Gulu, Kony und die jüngere Geschichte Ugandas lesen kann. Er beschreibt, warum der Norden seit 30 Jahren nicht zur Ruhe kommt, obwohl das restliche Uganda nach den Schreckensherrschaften von Milton Obote und Idi Amin durch Yoweri Museveni befriedet wurde und heute sicher zu den besseren Gegenden Afrikas gehört. Und er erklärt, warum ein offensichtlicher Psychopath wie Kony über Jahre hinweg solch eine Terrorherrschaft ausüben kann ... (Süddeutsche)
Dazu eine Kritik in der NZZ vom 27.11.2010

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Birgitt




