FILM | Aheds Knie

Länder- und Wüstenbezogene Filme

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Birgitt
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FILM | Aheds Knie

Beitrag von Birgitt »

Drama

Regie: Nadav Lapid
Deutschland, Frankreich, Israel 2021 - 109 min.
Kinostart: 17.03.2022

Der israelische Filmemacher X. reist in ein abgelegenes Dorf inmitten einer Wüste, um in der dortigen Bibliothek seinen letzten Film vorzustellen. Seine Gedanken sind längst bei einem neuen Projekt, einem Film über die palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi, die einige Jahre zuvor vor laufenden Kameras einen Soldaten geohrfeigt hatte. Bei seiner Ankunft in dem Wüstenort wird X. von Yahalom, der jungen stellvertretenden Leiterin der israelischen Bibliotheken, herzlichst empfangen. Vor der Veranstaltung wäre aber noch eine kleine Formalie zu erledigen: X. soll ein neues Formular unterzeichnen, mit dem er bestätigt, über bestimmte Themen nicht zu sprechen. Anstatt zu unterschreiben, beginnt X. einen leidenschaftlichen Kampf für die Meinungsfreiheit in seinem Land. Während seine Auseinandersetzung mit Yahalom immer verbissener wird und sich ein Showdown inmitten der Wüste anbahnt, versucht X. zugleich Kontakt zu seiner Mutter aufzunehmen, die gegen eine tödliche Krebserkrankung ankämpft.

Nadav Lapids erster Film nach SYNONYMES (Goldener Bär der Berlinale 2019) feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele Cannes und wurde dort mit dem Preis der Jury ausgezeichnet ... mehr


kino film aheds knie.jpg

Der Filmtitel bezieht sich auf die palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi, die für ihre Verfehlung nach Ansicht einiger Politiker eine Kugel ins Knie verdient hätte.

Gruß
Birgitt
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FILM | Aheds Knie - Kritik und Trailer

Beitrag von Birgitt »

In einer Szene zu Beginn des Films schweift sein Blick in die Wüstenlandschaft, dann über die Zimmerdecke zurück zur unentwegt redenden Regierungsvertreterin, den hektischen Bogen über die Zimmerdecke nehmend wieder zurück in die Wüste. Aber die kargen Hügel der Einöde bieten keinen Ausweg. Mal tanzt X seine Kriegserklärung, mal schmeißt er sich hadernd in den staubigen Heimatboden, und ein ums andere Mal proklamiert er seine persönliche Krise im ewigen Krisengebiet Israel. So sehr er es auch versucht, seine Wurzeln kann er nicht durchtrennen: Die Heimat trägt man in sich."Aheds Knie" ist politisches und körperliches Kino über geistige Gefangenschaft, das man sich zu weiten Teilen selbst erarbeiten muss. Auf ein großes Publikum hat es Lapid nicht abgesehen. Ihm geht es darum, das Denken und die Sehgewohnheiten herauszufordern. Das gelingt ihm definitiv ... mehr bei BR




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Birgitt
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