Dokumentarfilm
Regie: Axel Danielson, Maximilien Van Aertryck
Dänemark, Schweden 2023 - 88 min.
Kinostart: 22.02.2024
Wenn unsere Selbstverliebtheit auf einen endlos freien Markt und 45 Milliarden Kameras trifft! Die Filmemacher Axel Danielson & Maximilien Van Aertryck (TEN METER TOWER, JOBS FOR ALL!) richten ihren unverfälschten Kamerablick erneut auf unsere Gesellschaft. In dem neuen Werk geht es um die Auswirkungen, die eine ungefilterte Bilder-Obsession auf unser eigenes Verhalten hat. Von der Camera Obscura und den Brüdern Lumière bis hin zu Youtube und der Welt der sozialen Medien dokumentiert der Film, wie sich in nur 200 Jahren aus der simplen Aufnahme eines Hinterhofs eine mehrere Milliarden Euro schwere Content-Industrie entwickelt hat. Ausschließlich zusammengesetzt aus Archivmaterial und Found Footage nutzt der Film genau das Medium, das er kritisch untersucht, für eine selbstreflexive, aber auch humorvolle Bilderreise ... mehr bei Central Film
„Die Kamera nimmt auf, was vor ihr ist. Was machen wir mit dieser Möglichkeit?“
Die erste Fotografie entstand 1826 – fast zweihundert Jahre später werden heute über 300 Millionen Fotos pro Tag produziert und sind immer und überall verfügbar. Wir leben in einem Zeitalter der Massenkommunikation. AND THE KING SAID, WHAT A FANTASTIC MACHINE ist eine faszinierende Reise durch die Geschichte der visuellen Medien, von den Anfängen bis in die Gegenwart, eine bildgewaltige Collage aus unzähligen Archivfilmen, TV-Aufnahmen, Amateurvideos, Live-Streaming-Material, Youtube-Videos. Wie lenkt, wie formt und beeinflusst dieser stetige Bilderstrom unsere Wahrnehmung von der Wirklichkeit und unsere Wahrnehmung selbst? Ein scharfsinniger Dokumentarfilm, der nachdenklich stimmt. Monika Haas ... mehr bei dok.Fest München
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Birgitt
FILM | And the King Said, What a Fantastic Machine
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Birgitt
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FILM | And the King Said, What a Fantastic Machine - Kritik + Trailer
Was für eine fantastische Maschine die Kamera doch ist, so soll es der britische König Edward VII. ausgerufen haben, als er den Film über seine eigene Krönung gesehen hatte [...] Die Regisseure Axel Danielson und Maximilien Van Aertryck beginnen ihren Trip durch Foto- und Bewegtbildgeschichte mit einer Camera Obscura und dem Staunen zufälliger Passant*innen, als diese zum ersten Mal erleben, wie ohne großen technischen Aufwand ein Bild projiziert wird. Wie einfach die Grundlage aller Foto- und Videografie ist: Man braucht nicht einmal eine Linse, nur Licht, Dunkelheit und eine Projektionsfläche. Das ist der Beginn einer wunderbaren Reise bis hin zur Gegenwart allgegenwärtiger Videoaufnahmen, aber Danielson und Van Aertryck haben sich nicht fürs gemessene Flanieren entschieden, sondern für flotte Siebenmeilenstiefel [...] Eine Antwort liefert dieser Essay nicht, nur einen Anfang; Versuche eben. Am Ende wendet sich der Blick auf YouTuber, auf Live-Streaming in jeder denkbaren Variante, auf die Verschiebung der Aufmerksamkeit hin zu digitalen Bildern, ihrer ständigen Verfügbarkeit. Was macht das mit uns, was machen wir damit? mehr bei kino-zeit.de
Gruß
Birgitt
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