FILM | Die Adern der Welt

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Birgitt
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FILM | Die Adern der Welt

Beitrag von Birgitt »

Drama

Regie: Byambasuren Davaar
Deutschland, Mongolei 2021 - 96 min.
Kinostart: 29.07.2021

In der mongolischen Steppe lebt der 12-jährige Amra mit seiner Mutter Zaya, seinem Vater Erdene und seiner kleinen Schwester Altaa ein traditionelles Nomadenleben. Während sich Zaya um die Ziegenherde kümmert und Erdene als Mechaniker und durch den Verkauf von Käse auf dem lokalen Markt sein Geld verdient, träumt Amra einen ganz anderen Traum: Er will ins Fernsehen und bei der Show "Mongolia's Got Talent" auftreten. Doch das friedliche und ursprüngliche Leben der Familie wird durch das Eindringen internationaler Bergbauunternehmen bedroht, die den Lebensraum der Nomaden rücksichtslos zerstören. Erdene ist der Anführer derer, die sich der Ausbeutung widersetzen. Ein tragischer Unfall ändert jedoch alles. Plötzlich muss Amra den Kampf seines Vaters fortsetzen. Er tut dies mit der Klugheit und der unbekümmerten Gewitztheit eines 12-jährigen Jungen.

Regisseurin und Drehbuchautorin Byambasuren Davaa feiert mit "Die Adern der Welt" ihr Spielfilmdebüt, einer berührenden, generationenübergreifenden und bildgewaltigen Familiengeschichte ... mehr


kino plakat die adern der welt.jpg

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Birgitt
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FILM | Die Adern der Welt - Kritik und Trailer

Beitrag von Birgitt »

Im Leben des zwölfjährigen Amra können Tradition und Moderne scheinbar friedlich nebeneinander existieren [...] Dafür schlägt die Filmemacherin einen sanften, unaufgeregten Ton an, den Kameramann Talal Khoury in Bildern voller poetischer Schönheit überträgt. In langen Einstellungen fängt er die Natur mit ihren Bewohnern ein [...] Doch zu allererst erzählt die deutsch-mongolische Koproduktion, manchmal ein wenig zu bedeutungsschwer und schablonenhaft, vom Alltag eines Zwölfjährigen, der in Teilen so ganz anders und dann doch wieder dem Bild europäischer Jugendlicher sehr ähnlich ist. Er eröffnet einen Blick in eine ferne Lebenswirklichkeit und sensibilisiert für den Umgang mit anderen Kulturen und deren Lebenswelten ... siehe: Kritik zu "Die Adern der Welt"



Gruß
Biritt
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